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RheinLand Holding AG (ISIN DE0008415100)

RheinLandplatz
D-41460 Neuss
Deutschland
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Zu ihrer diesjährigen Hauptversammlung hatte die RheinLand Holding AG ihre Anteilseigner am 4. Juli 2018 wie bereits in den Vorjahren in das Crown Plaza Hotel (früher Swiss Hotel) in Neuss eingeladen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Anton Wehrhan begrüßte die rund 300 Aktionäre, Gäste und Vertreter der Presse, darunter Alexander Langhorst von GSC Research, und erläuterte die personellen Veränderungen im Berichtsjahr. Neu in den Vorstand bestellt wurde Herr Andreas Schwarz, der dort den Bereich Vertrieb und die Geschäftsaktivitäten mit den Banken verantwortet. Nach Erledigung der weiteren üblichen einleitenden Hinweise und Formalien erteilte Herr Wehrhan den Vorstandsmitgliedern das Wort zur Berichterstattung über den Geschäftsverlauf 2017 sowie die weiteren Zukunftsperspektiven der Gesellschaft.


Bericht des Vorstands

Nach Begrüßung des Auditoriums zeigte sich Vorstandsmitglied Dr. Horbach zufrieden mit dem Geschäftsverlauf im Jahre 2017 und berichtete darüber, dass die RheinLand Gruppe ihre Position im Markt behaupten konnte. Zudem hat das Unternehmen nach seiner Angabe ein gutes Ergebnis erwirtschaftet, wodurch er das Unternehmen in Verbindung mit der vorhandenen Kapitalausstattung gut für künftige Herausforderungen gerüstet sieht. Für 2017 wurde ein Ergebnis vor Steuern von 20,1 (Vorjahr: 23,0) Mio. Euro erzielt, die fälligen Steuern lagen bei 6,4 nach 6,6 Mio. Euro im Vorjahr, woraus sich unter dem Strich ein Jahresüberschuss von 13,7 (16,4) Mio. Euro ergibt. Der Rückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 resultierte dabei nach Vorstandsangabe aus dem Wegfall eines positiven Einmalertrages des Jahres 2016.

Insgesamt verfügt die RheinLand Gruppe mit ihren verschiedenen Versicherungsgesellschaften nach seiner Angabe über einen profitablen Versicherungsbestand und ein profitables Versicherungsgeschäft. In der Sparte der Lebensversicherungen hat man das Geschäft mit zinstragendem Neugeschäft in der Tochtergesellschaft RheinLand Lebensversicherungs AG eingestellt. Hier werden lediglich noch kapitalmarktbasierte Produkte angeboten. Durch eine Kooperation mit der Zürich Versicherungsgruppe können Kunden aber auch noch zinstragende Produkte vermittelt werden, ohne dass diese Bestände dann auf dem eigenen Buch gehalten werden. Trotz der Einstellung des Neugeschäfts mit klassischen Lebensversicherungsprodukten konnte die Rheinland Lebensversicherung 2017 laut Dr. Horbach ein positives Ergebnis erwirtschaften.

Zufrieden zeigte er sich auch mit dem erwirtschafteten versicherungstechnischen Ergebnis, welches 2017 mit 20,4 Mio. Euro nach seiner Angabe ein gutes Niveau erreicht hat. Im Markt ist man nach Aussage von Dr. Horbach mit drei verschiedenen Marken und drei unterschiedlichen Vertriebswegen unterwegs. Dabei ist CreditLife vornehmlich im Bereich der sog. Restkreditversicherungen aktiv und wird vorwiegend über Banken und andere Versicherungen vertrieben. Die Marke Rhion Versicherung ist für den Vertrieb der Produkte über unabhängige Versicherungsmakler konzipiert und die Produkte der RheinLand Versicherung werden über den eigenen Außendienst vertrieben, der als Ausschließlichkeitsorganisation aufgebaut ist. Laut Vorstand sind alle drei Vertriebswege für die RheinLand Gruppe von strategischer Bedeutung und sollen weiter ausgebaut werden.

CreditLife bietet maßgeschneiderte Lösungen für Banken und andere Versicherungen in den Bereichen Restkreditversicherungen, die zu Finanzierungen etwa im Kfz-Bereich oder bei anderen Konsumentenkrediten zum Einsatz kommen. Zunehmend werden die Produkte auch im Zusammenhang mit der Absicherung von Immobilienfinanzierungen eingesetzt. Ist dies etwa auf dem wichtigen niederländischen Markt eine bereits seit vielen Jahren praktizierte Vorgehensweise, gewinnt dieses Instrument auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung und wird von den Partnern im Bankbereich auch vermehrt eingesetzt und nachgefragt. Als Produkt kommt dabei zumeist eine Risikolebensversicherungsvariante zum Einsatz. Einer der Bankpartner beim Vertrieb im Inland ist dabei die Gruppe der Sparda-Banken. Für die Qualität der angebotenen Produktlösung spricht nach Einschätzung von Dr. Horbach auch der Umstand, dass man hierfür im vergangenen Jahr mit dem Preis "Goldener Bulle" ausgezeichnet worden ist. Über den Erwartungen ist nach seiner Aussage 2017 auch das Wachstum in diesem Bereich ausgefallen, Zuwächse konnten vor allem in den Niederlanden dank des dort dynamischen Immobilienmarktes und im noch vergleichsweise neuen Markt Italien realisiert werden.

Positiv bewertete der Vorstand auch die Entwicklung im Bereich des Maklervertriebs und der Versicherungsmarke Rhion. Hier wurde das Unternehmen wiederholt als einer der besten und beliebtesten Anbieter ausgezeichnet. Auf die Herausforderungen der Digitalisierung reagiert man hier mit einer konsequenten Digitalisierungsstrategie, die Verbesserung der digitalen Kompetenz hat hier klaren Vorrang. Ein konkretes Beispiel hierfür ist das neue Maklerportal für die angeschlossenen Vertriebspartner. Zudem hat man den Maklervertrieb optimiert und sich dabei von etwa einem Viertel der Partner getrennt, die in der Vergangenheit nur geringe Volumina vermittelt haben. Um im Markt weiterhin erfolgreich zu sein, werden auch an das Produktangebot bei Rhion hohe Ansprüche gestellt. Hierzu zählen neben neuen Tarifen in der Wohngebäudeversicherung auch ein neues Angebot und der Einstieg in den Bereich der Kfz-Versicherung. Dieser soll aber laut Dr. Horbach mit Augenmaß erfolgen, zunächst erfolgt hier der Vertrieb nur über ausgesuchte Makler.

Über eine gute Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Vorstand auch beim eigenen Außendienst berichten. So konnten die Vertriebsergebnisse erneut gesteigert werden. Positiv bemerkbar macht sich dabei auch die erfolgte Neuordnung des eigenen Ausschließlichkeitsvertriebs, bei dem es mit Geschäftsstellen und Bezirksdirektionen nur noch zwei verschiedene Agenturtypen gibt. Die Umstellung der Struktur wie auch des Provisionsmodells hat sich nach Überzeugung des Vorstands bewährt. Auf der Produktseite ist ein neuer Wohngebäudeversicherungstarif im Markt eingeführt worden, der in drei verschiedenen Varianten erhältlich ist. Ausgeweitet wurde zudem das Angebotsspektrum im Bereich der privaten und betrieblichen Altersversorgung. Über die Rheinland Versicherungs Vermittlung GmbH können dem eigenen Vertrieb auch Produkte und Lösungen von anderen Versicherungen angeboten werden, die nicht durch eigene Versicherungslösungen abgedeckt werden.

Insgesamt legte das Prämienvolumen auf dem deutschen Versicherungsmarkt 2017 um 1,8 Prozent auf 197,8 (194,3) Mrd. Euro zu. Davon entfielen 68,3 (66,3) Mrd. Euro auf den Bereich Schaden und Unfall, was einem Zuwachs um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Prämienvolumen im Bereich Lebensversicherung reduzierte sich leicht auf 90,7 nach zuvor 90,8 Mrd. Euro. Die RheinLand Gruppe konnte 2017 erneut stärker wachsen als der Gesamtmarkt. Das Prämienvolumen kletterte um 5,1 Prozent auf 503,0 (478,3) Mio. Euro. Die Beiträge im Bereich Restkreditversicherung erhöhten sich auf 186,4 (159,8) Mio. Euro, im Bereich Komposit ergab sich ein Rückgang auf 210,4 (215,4) Mio. Euro. Bei dem Rückgang handelt es sich um einen gewollten Effekt aus Umstellungen in der Wohngebäudeversicherung. Ohne diesen einmaligen Sondereffekt hätte der Prämienzuwachs bei 7,0 Prozent gelegen. Das Beitragsvolumen im Lebensversicherungsgeschäft kletterte auf 106,2 (103,1) Mio. Euro, was vor allem auf die anhaltend dynamische Entwicklung im Bereich der Risikolebensversicherung zurückzuführen ist.

Sodann berichtete Dr. Horbach über die Schadenentwicklung im Berichtszeitraum. So gab es 2017 einige Großschäden etwa in Folge der Sturmtiefs Gerhard und Paul. Hierdurch waren vor allem die Wohngebäudeversicherungen und die Fahrzeugvollversicherung auf der Schadenseite betroffen. Die Nettoschadensumme lag 2017 bei 138,3 (134,6) Mio. Euro, die Nettoschadenquote gab der Vorstand mit 50,5 Prozent nach 52,8 Prozent im Vorjahreszeitraum an. Die Combined Ratio verbesserte sich auf 93,8 Prozent nach zuvor 97,2 Prozent.

Mit Blick auf die Kapitalanlagen berichtete Dr. Horbach, dass das durchschnittliche Rating der gehaltenen Wertpapiere im Bereich "A" liegt. Das Kapitalanlageergebnis lag bei 41,4 nach zuvor 44,8 Mio. Euro. Bei dem Rückgang macht sich nach Vorstandsangabe das anhaltende Niedrigzinsumfeld bemerkbar, welches es insbesondere bei auslaufenden höherverzinslichen Papieren immer schwieriger macht, vernünftige Neuinvestments mit einer attraktiven Verzinsung zu finden. Die Erträge aus laufender Verzinsung liegen bei 32,7 (38,1) Mio. Euro, realisierte einmalige Erträge beliefen sich auf 8,7 (6,7) Mio. Euro. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen lag mit 4,4 Prozent 2017 sogar etwas über dem Vorjahreswert von 4,3 Prozent.

Auch bilanziell sieht der Vorstand die RheinLand-Gruppe gut aufgestellt. So liegt die Solvenzquote nach Solvency II bei 259,7 Prozent und damit deutlich über den aufsichtsrechtlich geforderten 100 Prozent sowie der selbst vorgebenen Minimumquote von 120 Prozent. Die gute Aufstellung wird auch durch die erhaltenen Ratings für die drei Versicherungsmarken CreditLife, Rhion und Rheinland Versicherungen bestätigt, welche durch Assekurata mit "A" geratet worden sind. Dank der erneut erfreulichen Ergebnisentwicklung erhöhte sich das Eigenkapital im Konzern auf 188,9 (179,3) Mio. Euro.

Im Einzelabschluss der RheinLand Holding AG ergeben sich die vereinnahmten Erträge im Wesentlichen aus den Gewinnausschüttungen der jeweiligen Tochtergesellschaften. Den Buchwert der Beteiligungen gab Dr. Horbach mit 127,1 (132,1) Mio. Euro an. Insgesamt lagen die vereinnahmten Gewinnabführungen 2017 bei 18,6 nach zuvor 24,6 Mio. Euro. Davon stammten 12,8 (17,1) Mio. Euro von der Rheinland Versicherungen, 1,8 (1,0) Mio. Euro von Rhion und 4,1 (6,5) Mio. Euro von CreditLife. Unter dem Strich ergibt sich daraus ein Jahresüberschuss von 16,4 (18,4) Mio. Euro. Der ausgewiesene Bilanzgewinn beträgt 8,2 (9,2) Mio. Euro. Die Aktionäre sollen am Unternehmenserfolg des Jahres 2017 in Form einer Dividende von 1,00 (1,00) Euro zuzüglich eines Bonus von 0,30 (0,30) Euro beteiligt werden.

Zum Abschluss seiner Ausführungen gab Dr. Horbach noch einen kurzen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2018. Bei CreditLife wird mit einem weiter dynamischen Wachstum gerechnet. In Deutschland konnte unter anderem eine österreichische Direktbank als Vertriebspartner für eine Restkreditversicherung beim Start im deutschen Markt gewonnen werden. In den Niederlanden rechnet man mit einem weiter dynamischen Wachstum insbesondere im Bereich der Absicherung für Hypothekenfinanzierungen, auch das Geschäft in Italien soll dynamisch zulegen. Weiteres Wachstum erwartet Dr. Horbach auch im Bereich des Maklervertriebes, hier verspricht er sich insbesondere im Bereich der neu startenden Kfz-Versicherung einige Chancen. Beim eigenen Vertrieb der RheinLand Versicherung sieht sich die Verwaltung ebenfalls gut aufgestellt, auch wenn aktuell eine Reihe von Agenturen im Rahmen von Nachfolgeregelungen in neue Hände gegeben werden. Durch anstehende Investitionen auch im Bereich der digitalen Aktivitäten in der Tochtergesellschaft RH Digital GmbH wird hier mit einem im Vorjahresvergleich geringeren Ergebnis gerechnet.

Sodann berichtete Vorstandsmitglied Andreas Schwarz über die Entwicklung im Geschäft mit Banken und Kooperationspartnern. Zunächst nutzte er allerdings die Gelegenheit, sich den Aktionären kurz noch vorzustellen. Der verheiratete 53jährige Jurist hat zwei Kinder und ist seit 2006 für die Rheinland-Gruppe tätig und hat dort bereits in seiner vorherigen Tätigkeit den jetzt von ihm als Vorstand verantworteten Bereich geleitet. Das Wachstum der vergangenen Jahre soll sich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Neben dem organischen Wachstum aus den bestehenden Kooperationen sollen auch weitere Kooperationspartner gewonnen und zusätzliche Produkte angeboten werden. Besonders erfreut zeigte sich Schwarz darüber, dass es gelungen ist, mit den Sparda Banken sowie der zum IKEA Konzern gehörenden Ikano Bank im Bereich der Kreditkarten zusammenzuarbeiten. Ein weiteres interessantes Wachstumsfeld sieht er auch in Mobilitätsversicherungen für die Kfz-Branche. Dieses Angebot soll sich vorwiegend an die Barzahler im Kfz-Handel richten. Dieses Produkt kann vollständig digital über eine entsprechende App im Smartphone abgeschlossen werden. Hierfür wurde die entsprechende technologische Basis entwickelt, die auch eine papierlose Bearbeitung möglich macht. Die Testphase konnte inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden.

Ausgehend von diesen Erwartungen rechnet Schwarz auch bis zum Jahr 2020 mit einem weiterhin dynamischen Wachstum. So sollen sich die Prämieneinnahmen von 232 Mio. Euro 2017 auf 262 Mio. Euro 2018 über 294 Mio. Euro 2019 auf dann 319 Mio. Euro im Jahr 2020 erhöhen. Das Deutschlandgeschäft soll von 152 Mio. Euro im abgelaufen Jahr auf 156 Mio. Euro 2018 über 163 Mio. Euro 2019 auf 169 Mio. Euro 2020 zulegen. Deutlich dynamischer soll das Wachstum in den Niederlanden ausfallen. Ausgehend von 43 Mio. Euro 2017 wird 2018 bereits ein Volumen von 56 Mio. Euro erwartet. Für 2019 werden 68 Mio. Euro und für 2020 dann 80 Mio. Euro erwartet. In Italien soll das Volumen von 37 Mio. Euro 2017 über 50 Mio. Euro 2018 auf 63 Mio. Euro im Jahr 2019 zulegen.

Zum Abschluss der Vorstandserläuterungen berichtete Vorstandsmitglied Udo Klanten über die Strategie bei Wachstum und Innovation auf dem Weg zur "Versicherung 4.0". So befasst sich die RheinLand Holding intensiv mit der immer weiter voranschreitenden Digitalisierung in der Versicherungsbranche. Hier ist es nach Überzeugung des Vorstands wichtig, rechtzeitig auf die Veränderungen im Markt und insbesondere auch im Kundenverhalten zu reagieren. So präferieren inzwischen 45 Prozent der 18- bis 38jährigen einen Onlineabschluss von Versicherungen. Dieser Prozentanteil dürfte sich in Zukunft noch weiter erhöhen, zumal auch die Akzeptanz in den älteren Kundengruppen immer weiter zunimmt. Neben attraktiven Konditionen wird es nach Überzeugung von Herrn Klanten besonders darauf ankommen, den potentiellen Kunden zu erreichen und ein möglichst einfaches Handling beim Vertragsabschluss zu ermöglichen. Hierzu wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem der komplett papierlose Abschluss von Verträgen nur über eine Smartphone-App möglich wird. Der Start mit ersten Produkten wird noch 2018 erfolgen.

Neben dem Handling im Kontakt mit dem Kunden bietet die fortschreitende Digitalisierung auch erhebliche Potenziale im Backofficebereich, bei der Auswertung von Datenmengen oder aber auch bei der Konzeption und Kalkulation von Produkten und Tarifen. Neben klassischen Versicherungen sind auf diesem Gebiet auch zunehmend weitere Player wie etwa Insurtech-Unternehmen aktiv. Auch diesen Markt beobachtet man intensiv und arbeitet in ausgewählten Fällen mit diesen neuen Anbietern zusammen. Insgesamt sieht Klanten die Gruppe im Bereich der Digitalisierung sehr gut aufgestellt und sieht das Unternehmen hier etwas vor den Mitbewerbern. Zudem überwiegen aus seiner Sicht die Chancen aus der Digitalisierung die sicherlich auch bestehenden Risiken aus den sich ergebenden Veränderungen im Markt.

Zudem reagiert man mit neuen Produkten auf die Chancen und die immer weiter steigende Bedeutung des technologischen Fortschritts. Hierzu zählen auch neue Produkte wie etwa der "Dr. Cloud" IT-Schutzbrief, mit dem sich Versicherungsnehmer gegen die Risiken aus Cyberattacken und Internetkriminalität absichern können. An weiteren Innovationen und neuen Produkten für die Zukunft wird gearbeitet.

Abschließend gab Klanten noch einen Überblick auf die mittelfristigen Zielsetzungen der Unternehmensgruppe bis zum Jahr 2025. Hierbei betonte er allerdings, dass es sich dabei um Angaben zur groben Tendenz handelt und diese nicht als absolute Zielwerte verstanden werden sollen. Konkret soll sich das Gesamtbeitragsvolumen von etwas über 500 Mio. Euro 2017 auf dann gut 750 Mio. Euro erhöhen. Für die nähere Zukunft wird die nachfolgende Entwicklung erwartet. So sollen die Prämieneinnahmen 2018 auf rund 550 Mio. Euro steigen, für 2019 werden 585 Mio. Euro und für 2020 von dann etwa 600 Mio. Euro angestrebt. Auf Ebene des Vorsteuerergebnisses rechnet Klanten für das jetzt laufende Jahr mit einer Bandbreite zwischen 15 bis 17 Mio. Euro. Dieser Wert wird auch für 2019 erwartet. 2020 sollte eine Bandbreite zwischen 16 und 18 Mio. Euro erreicht werden. Bei Erreichen des 2025er Zielwerts eines Prämienvolumens von rund 750 Mio. Euro hält Klanten sodann ein Vorsteuerergebnis innerhalb einer Range von 20 bis 25 Mio. Euro für erreichbar.


Allgemeine Aussprache


Als erster Redner meldete sich Aktionär Boxberg zu Wort und interessierte sich unter anderem für die Kapitalausstattung des Unternehmens. In seiner Antwort wies Dr. Horbach darauf hin, dass man bei der Beurteilung der jeweiligen Kapitalrelationen zwischen den Einzelabschlüssen der verschiedenen Gesellschaften auf der einen und dem Konzernabschluss auf der anderen Seite unterscheiden muss. Die Eigenkapitalposition im RheinLand Holding Konzern bezifferte der Vorstand auf 188,9 Mio. Euro.

Des Weiteren interessierte sich der Redner für die betriebene Anlagestrategie im Bereich der Wertpapieranlagen der Gruppe. Insbesondere zeigte er sich etwas überrascht, dass das durchschnittliche Rating der gehaltenen Papiere bei "A" liegt, was darauf hindeutet, dass im Portfolio entsprechende Risiken enthalten sind. Hierzu antwortete der Vorstand, dass man beim Rating der gehaltenen Wertpapiere auf das "S&P" Ratingmodell zurückgreift. Das angesprochene "Ausfallrisiko" der Anlagen mit einem Rating von "A" liegt nach Vorstandsangabe im Bereich zwischen 0,01 und 0,05 Prozent, so dass man sich hier insgesamt gut aufgestellt sieht. Auf die ergänzende Frage nach dem vorhandenen Exposure im Bankenbereich aus der Anlage der vorhandenen Mittel erläuterte der Vorstand, dass man hier sehr umsichtig agiert und entweder im Bereich von Pfandbriefen agiert und auch die jeweiligen Einlagensicherungssysteme der ausgewählten Banken im Auge behält.

Als zweiter Redner meldete sich Werner Friedmann als Vertreter der Aktiengesellschaft für langfristige Investoren (TGV) zu Wort und zeigte sich insgesamt doch recht angetan vom Unternehmen und der geleisteten Arbeit, welcher er das Attribut "good Job done" verlieh. Dennoch ist nach seinen Worten nicht alles gut bei der RheinLand Gruppe, womit er insbesondere auf das erzielte Kapitalanlageergebnis anspielte. Insbesondere erschien ihm die enthaltene Quote an Aktien zu gering ausgeprägt. Auf seine Frage nach den Gründen für die unterschiedlich angegeben Aktienquoten von 2,2 Prozent bzw. 6,2 Prozent erläuterte Dr. Horbach, dass sich die 2,2 Prozent auf die reinen Aktien beziehen, während in der Quote von 6,2 Prozent auch gehaltene Spezialfonds enthalten sind.

Grundsätzlich führte der RheinLand-Chef zur Aktienquote im Kapitalanlagebestand aus, dass die gehaltene Aktienquote in den Portfolien durch die Vorgaben der BaFin auf maximal 30 Prozent begrenzt wird. Wie hoch diese dann jeweils individuell je nach Versicherungsgesellschaft ausfallen darf, richtet sich nach der dort bestehenden jeweiligen Solvenzstärke und der bestehenden Eigenkapitalsituation. So muss für ein Investment von 100 Euro in Aktien ein entsprechendes Eigenkapital von 50 Euro bereitgehalten werden. Zudem ist zu beachten, dass bei der Strukturierung der Kapitalanlagen auch die jeweiligen vertraglichen Verpflichtungen aus dem jeweiligen Versicherungsbestand im Auge behalten werden müssen. Um entsprechende fristenkongruente Anlagen tätigen zu können, führt daher in den allermeisten Fällen kein Weg an festverzinslichen Wertpapieren vorbei, die entsprechende Laufzeiten und Rückzahlungstermine besitzen.

Des Weiteren interessierte sich der Redner für die Kosten im Bereich der IT und für Personal. Diese bezifferte Herr Klanten auf rund 4,5 Mio. Euro im Bereich der IT und auf etwa 9,0 Mio. Euro im Bereich der Personalkosten. Auf die Frage, inwieweit RheinLand auch Standardsoftwarelösungen einsetzt, erklärte Herr Klanten, dass man soweit möglich immer auf Standardsoftwarelösungen setzt, wie auch etwa bei der neuen Schadensoftware, die eingeführt wurde. Für spezielle Anforderungen wird die genutzte Standardsoftwarelösung jedoch noch etwas angepasst bzw. neudeutsch "customized".

Rechtsanwalt Thomas Hechtfischer, Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), zeigte sich mit dem vorgelegten Ergebnis und auch dem Gewinnverwendungsbeschluss zufrieden und erklärte mit den von ihm vertretenen Stimmen für die Beschlussvorlagen zu stimmen. Mit Blick auf den Dividendenvorschlag interessierte den Redner, der betonte, dass er eine Ausschüttungsquote von 50 Prozent des Jahresergebnisses für angemessen hält, warum seit einigen Jahren immer ein Bonus gezahlt wird. Der Vorstand wies darauf hin, dass der gezahlte Bonus auf Basis des erwirtschafteten hervorragenden Ergebnisses gezahlt wird. Zudem legte Klanten Wert darauf, dass die Rheinland Holding in den vergangenen Jahren stets ein sehr verlässlicher Dividendenzahler war und eine der ganz wenigen Gesellschaften, die die Dividende nie zurücknehmen musste. Aus Sicht der Aktionäre ist die Dividendenrendite von 3,5 Prozent im aktuellen Zinsumfeld auch eine ordentliche Verzinsung, wie Klanten erklärte.

Ferner interessierte sich der Aktionärsschützer für die Ergebnisentwicklung bei der vor wenigen Jahren übernommenen Callas-Gruppe in den Niederlanden. Nach Angabe von Vorstandsmitglied Schwarz lag das Ergebnisziel für 2017 bei 1,0 Mio. Euro, tatsächlich erreicht wurden 1,3 Mio. Euro. Für 2018 wird ein Ergebnis von 2,0 Mio. Euro angestrebt, 2019 sollen es 3,0 Mio. Euro und 2020 4,0 Mio. Euro werden. Herr Schwarz zeigte sich überzeugt davon, die ausgegebenen Ergebnisziele tatsächlich erreichen zu können. Auch jenseits der Callas-Gruppe zeigte er sich mit der Entwicklung in den Niederlanden ausgesprochen zufrieden. So lag das erzielte versicherungstechnische Ergebnis 2017 dort bei 8,6 Mio. Euro und soll sich laut Vorstand bis zum Jahr 2020 mehr als verdoppeln. Auch die Entwicklung in Italien verläuft vielversprechend, trotz des Fokus auf Wachstum im dortigen Markt konnte 2017 ebenfalls bereits ein kleines positives Ergebnis erzielt werden.

Gewisse Sorgen machte sich Herr Hechtfischer über das wichtige Geschäft mit Restschuldversicherungen, nachdem diese Produktgruppe in einer Studie der BaFin nicht gerade besonders positiv eingeschätzt worden ist. Hierzu erläuterte Herr Schwarz, dass sich diese Einschätzung angesichts eines in diesem Bereich erzielten Wachstums von 16,7 Prozent nicht negativ bemerkbar gemacht hat. Man wir die weitere Entwicklung auf diesem Gebiet jedoch aufmerksam beobachten und, sofern es notwendig werden sollte, darauf reagieren.

Sowohl Herr Hechtfischer als auch weitere Redner interessierten sich für die näheren Einzelheiten der Rückversicherungslösung im Bereich des zinstragenden Lebensversicherungsgeschäfts, bei dem das Neugeschäft bereits vor einiger Zeit eingestellt worden ist. Hierzu erläuterte Herr Klanten dass vor vier bis fünf Jahren als Reaktion auf das deutlich gesunkene Zinsniveau die Einführung einer Zinszusatzreserve beschlossen worden ist, um die Erfüllung der vertraglich zugesicherten Leistungen in der Branche sicherzustellen. Der Aufbau dieser Zinszusatzreserve führt jedoch systembedingt zu entsprechendem zusätzlichen Kapitalaufwand. Um hier eine kapitalschonendere Einhaltung der Vorgaben zu erreichen, wurde eine Rückversicherungslösung mit einem Rückversicherer konzipiert, der sich mit 60 Prozent am Aufbau der erforderlichen Zinszusatzreserve beteiligt. Die laufenden jährlichen Kosten im Rahmen des abgeschlossenen Vertrages bezifferte der Vorstand auf rund 150 TEUR, die gefundene Struktur ist auch von der BaFin abgesegnet worden. Auf weitere Nachfrage im Debattenverlauf erklärte Herr Klanten, dass die umgesetzte Rückversicherungslösung auf Initiative der RheinLand Gruppe zustande gekommen ist und nicht auf Veranlassung der BaFin. Der Vorstand betonte, dass man die jeweiligen aufsichtsrechtlichen Vorgaben allesamt erfüllt.

Aktionär Paul Roth interessierte sich unter anderem für die Höhe der angefallenen Kosten und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Laut Aussage von Dr. Horbach ist diese weitere Regulatorik alles andere als vergnügungssteuerpflichtig und geht in Teilen wohl auch etwas über das Ziel hinaus. Einen konkreten Betrag nannte der Vorstand nicht, bekräftigte allerdings, dass man hier insgesamt maßvoll vorgegangen ist. Auf die Frage nach dem Zeitraum der letzten steuerlichen Betriebsprüfung beim Unternehmen teilte der Vorstand mit, dass aktuell der Zeitraum von 2013 bis 2015 geprüft wird. Bislang liegen hierzu allerdings noch keine Ergebnisse vor. Bei der vorangegangenen Prüfung bis zum Jahr 2013 lag die nachzuzahlende Summe bei rund 70 TEUR.

Des Weiteren wollte der Redner wissen, über wie viel Aktionäre die RheinLand Holding verfügt, wie viele sich davon zur Hauptversammlung angemeldet und die Zahl der tatsächlich erschienenen Anteilseigner. Nach Vorstandsangabe beträgt die Zahl der Aktionäre gemäß Aktienbuch 1.091. Zur diesjährigen Hauptversammlung haben sich 397 Aktionäre angemeldet, erschienen zur Versammlung sind rund 280.

Dr. Clemens Scholl, Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) zeigte sich insgesamt ebenfalls zufrieden mit der Entwicklung des Unternehmens sowie der verfolgten Strategie. Mit Blick auf die anhaltende Niedrigzinsphase und die immer weiter voranschreitende Digitalisierung der Wirtschaft, die auch vor der Versicherungsbranche nicht Halt macht, interessierte ihn, inwieweit eventuell weitere Kapitalaufnahmen und neben Nachrangdarlehen auch eventuell eine Kapitalerhöhung denkbar ist. Wie Vorstandsmitglied Klanten in seiner Antwort bekräftigte, will man auf der Finanzierungsseite weitermachen wie bisher und das Geschäft und auch weiteres Wachstum durch Eigenkapital finanzieren und dabei gezielt die thesaurierten Gewinne zur weiteren Expansion nutzen. Bisher ist man mit dieser Strategie gut gefahren, so dass der Vorstand keinen Grund sieht, von diesem erfolgreichen strategischen Ansatz abzurücken.

Nicht ganz nachvollziehen konnte der SdK-Sprecher die angegebene Verzinsung der Kapitalanlagen von 4,3 bis 4,4 Prozent. Dies konnte er nicht ganz in Einklang bringen mit einem Kapitalanlagevolumen von gut 1,5 Mrd. Euro und einem erzielten Ergebnis von rund 40 Mio. Euro. Laut Herrn Klanten setzt sich die genannte Rendite aus der laufenden Verzinsung des Kapitalanlagebestandes zwischen 2,3 bis 2,5 Prozent sowie erzielten außerordentlichen Erträgen zusammen. Diese erreichten im Berichtsjahr ein Volumen von gut 14 Mio. Euro, woraus sich dann die genannte Verzinsung der Kapitalanlagen zwischen 4,3 und 4,4 Prozent ergibt.

Im Zusammenhang mit den Plänen des Unternehmens, in der Zukunft wieder etwas stärker auf das Kfz-Versicherungsgeschäft zu setzen, interessierte sich Dr. Scholl für die möglichen Auswirkungen des autonomen Fahrens auf dieses Geschäft. Eine Prognose über die Entwicklung dieses Themas in der Zukunft ist nach Auskunft von Herrn Klanten derzeit nicht in seriöser Weise möglich. Ungeachtet dessen wird es sicherlich auch Versicherungsprodukte geben, in denen die Effekte aus autonomem Fahren berücksichtigt werden. Entscheidend ist aus Sicht des Vorstands, dass sich das Unternehmen durch die gezielte weitere Digitalisierung so schlagkräftig aufstellt, dass es flexibel auf diese und andere dynamische Entwicklungen im Markt reagieren kann.

Aktionär Thomas Schmiegel interessierte sich im Rahmen seines Wortbeitrages unter anderem für nähere Details zur Aktionärsstruktur der Gesellschaft und wollte wissen, ob irgendwelche Poolvereinbarungen bestehen. Vorstand Dr. Horbach gab den Anteil des Streubesitzes mit gut 40 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft bekannt. Pool- oder Treuhandvereinbarungen bestehen nach Verwaltungsangabe ebenfalls nicht.

Des Weiteren wollte er wissen, in welchen Vertriebskanälen die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) vertrieben wird und inwieweit es im Bereich der betrieblichen Altersversorgung auch fondsgebundene Varianten im Angebot gibt. Hierzu antwortete Herr Klanten, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung nur über den eigenen Vertrieb verkauft wird. Das BU-Produkt ist nach Vorstandsangabe eine klassische Versicherung und nicht fondsbasiert. Bei CreditLife gibt es ein weiteres spezielles Produkt zur Absicherung von Arbeitsunfähigkeit im Bereich der Restkreditversicherungen.


Abstimmungen

Nach Beendigung der allgemeinen Aussprache um 19:30 Uhr wurde die Präsenz mit 2.867.998 Aktien oder 75,69 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals festgestellt. Sämtliche Beschlussvorlagen der Verwaltung wurden mit sehr großer Mehrheit verabschiedet. Im Einzelnen beschlossen wurde die Ausschüttung einer Dividende von 1,00 Euro zuzüglich eines Bonus von 0,30 Euro je Aktie (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Wahl der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Frankfurt am Main zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 (TOP 5) sowie die Zustimmung zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der RheinLand Holding AG, Neuss und der RH Digital Company GmbH, Köln (TOP 6). Der Versammlungsleiter konnte die Hauptversammlung nach einer Dauer von etwas über vier Stunden um 19:45 Uhr schließen.


Fazit

Auch für 2017 hat die RheinLand Holding AG ein ordentliches Ergebnis vorlegen können, wenngleich sich einige positive Sondereffekte aus dem Vorjahr nicht wiederholt haben. Daher reduzierte sich der Konzernüberschuss 13,7 (16,4) Mio. Euro. Auch in der AG ging das Ergebnis erwartungsgemäß leicht zurück und erreichte eine Größenordnung von 16,4 (18,4) Mio. Euro und liegt damit noch immer deutlich über dem 2015er Wert von 14,7 Mio. Euro.

Positiv ist überdies zu bewerten, dass man in allen aktiv betriebenen Sparten - bereinigt um einmalige Sondereffekte - deutlich über dem Marktdurchschnitt zulegte. Insbesondere das Geschäft mit Restkreditversicherungen (CreditLife) wächst weiterhin dynamisch und liefert stetig steigende Beiträge zum Gruppenergebnis.

Die Aktionäre dürfen sich wie im Vorjahr an einer unveränderten Basisdividende von 1,00 Euro wie auch dem unveränderten Bonus von 0,30 Euro je Aktie erfreuen. Bemerkenswert ist dabei, dass die RheinLand Holding AG zu den wenigen Gesellschaften auf dem deutschen Kurszettel zählt, die ihre Dividende in den vergangenen 26 Jahren niemals kürzen musste. Bei einem Aktienkurs von 35 Euro errechnet sich daraus eine noch immer attraktive Rendite von 3,7 Prozent. Und die Zeichen stehen gut, dass die Aktionäre auch in den kommenden Jahren mit einer schönen Dividende rechnen können.

Auch wenn sich das Umfeld für die Versicherungsbranche weiterhin schwierig gestaltet, hat der Vorstand im Rahmen der Hauptversammlung überzeugend dargestellt, dass man die Herausforderungen annimmt und sich auf attraktive Nischenmärkte wie Bankassurance und das Maklergeschäft fokussieren will. Zusätzliche Wachstumsimpulse verspricht man sich auch aus der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung des Geschäfts. Auch auf diesem Gebiet ist RheinLand sehr aktiv und verfügt über einen gewissen Vorsprung vor dem Durchschnitt der Branche. Interessant aus Sicht des Verfassers ist dabei auch die vom Unternehmen entwickelte Lösung für einen Vertragsabschluss über Smartphone ohne den Einsatz von Papier. Hier dürften sich in der näheren Zukunft durchaus interessante Wachstumsmöglichkeiten eröffnen. Trotz anfallender Investitionen, dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld und wohl nicht sinkender Aufwendungen für regulatorische Vorgaben sollte das Konzernergebnis nach den Planungen auf dem aktuellen Level bleiben, bevor mittelfristig, getrieben durch entsprechendes weiteres organisches Wachstum, ein Anstieg zu erwarten sein dürfte. Die RheinLand-Aktie ist damit unverändert ein gut verzinstes Investment für den konservativen Anleger.


Kontaktadresse

RheinLand Holding AG
RheinLandplatz
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Fax: +49 (0)21 31 / 29 0-1 33 00

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