SCHUMAG AG (ISIN DE0007216707)

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HV-Bericht SCHUMAG AG

Kapitalerhöhung um 2 Mio. Euro als letzter Baustein des Sanierungskonzeptes umgesetzt


Zu ihrer diesjährigen Hauptversammlung über das Geschäftsjahr 2018/2019 (bis 30.09.) hatte die SCHUMAG AG ihre Anteilseigner am 28. August 2020 wie bereits in den Vorjahren in die unternehmenseigene Kantine auf dem Werksgelände der Gesellschaft in Aachen eingeladen. Damit hat die SCHUMAG AG auch im Umfeld der Corona-Epidemie am Format der klassischen Präsenz-Hauptversammlung festgehalten, angesichts der großzügig bemessenen Räumlichkeit war hier die Einhaltung eines entsprechenden Hygiene-Konzepts gut möglich.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Daniel begrüßte rund 20 Aktionäre, Gäste und Vertreter der Presse, darunter auch Alexander Langhorst von GSC Research, und erteilte nach Erledigung der üblichen einleitenden Hinweise und Formalien dem Alleinvorstand Johannes Wienands das Wort.


Bericht des Vorstands


Nach Begrüßung der Teilnehmer zeigte sich Herr Wienands erfreut darüber, dass es trotz der Begleitumstände durch die anhaltende Corona-Virus-Pandemie möglich ist, auch die diesjährige Hauptversammlung im üblichen Präsenzformat abzuhalten. Mit Blick auf die erforderlichen Einschränkungen und die Einhaltung der Hygienevorgaben bat er jedoch um Verständnis und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass bald wieder derartige Veranstaltungen in der gewohnten Form möglich werden.

Mit Blick auf die Entwicklungen der vergangenen Monate und der berechtigten Sorgen, die sich viele Menschen deshalb über die vielfältigen Auswirkungen machen, gab er einleitend zunächst einen kurzen Überblick über die Corona-Virus-Auswirkungen bei SCHUMAG. Insgesamt stellt das Virus für das Unternehmen Risiko und Chance zugleich dar. Absolute Priorität bei den Maßnahmen lag dabei darauf, den Schutz der Gesundheit von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und sonstigen Dienstleistern sicherzustellen, Ansteckungsrisiken soweit möglich zu minimieren. Bisher haben sich diese Maßnahmen wie etwa die Entflechtung der Schichten usw. laut Vorstand als sehr wirksam erwiesen. Zudem ist auf diese Weise auch die ständige Lieferfähigkeit sichergestellt worden.

Der zusätzliche Aufwand für die beschriebenen Maßnahmen bis Ende Juli 2020 beläuft sich auf rund 300 TEUR. Neben den genannten Belastungen in Form zusätzlicher Kosten und Rückgängen bei den von Kunden abgerufenen Mengen ergaben sich allerdings auch Chancen. So hat SCHUMAG alle für das Unternehmen bestehenden Möglichkeiten aus den staatlichen Hilfspaketen sowie auch Kurzarbeit genutzt.

Sodann blickte der SCHUMAG-Chef auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2018/2019 zurück. Dieses war insbesondere durch das sich abkühlende konjunkturelle Umfeld, die anhaltenden Handelsstreitigkeiten und gewisse Nachwirkungen der Dieselthematik im Automotive-Bereich gekennzeichnet. Bei SCHUMAG wirkte sich dies in Form einer deutlich abschwächenden Nachfrage von Kundenseite wie auch einem geänderten Abrufverhalten der Mengen durch diese aus. Im Ergebnis musste ein Rückgang des Auftragseingangs um gut 33 Prozent auf 34,1 (Vorjahr: 50,6) Mio. Euro verzeichnet werden. Der Auslandsanteil der Aufträge liegt mit 59,1 (65,9) Prozent weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Entsprechend rückläufig entwickelte sich auch der Umsatz, der einen Rückgang um 13 Prozent auf 42,7 (49,2) Mio. Euro aufweist. Die Gesamtleistung reduzierte sich auf 43,6 (52,2) Mio. Euro. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag verringerte sich im Vorjahresvergleich um 30 Prozent auf 19,8 Mio. Euro.

Die beschriebenen rückläufigen Volumina haben sich laut Wienands auch im Ergebnis des Unternehmens sichtbar niedergeschlagen. Im Jahresvergleich verschlechterte sich das EBIT um insgesamt 9 Mio. Euro auf minus 7,1 (plus 1,9) Mio. Euro. Beim Vergleich mit dem Vorjahr ist allerdings zu beachten, dass im Berichtsjahr auch einige einmalige außerordentliche Belastungen angefallen sind. Hierzu zählen insbesondere die eingeleiteten Maßnahmen zur Umsetzung des Sanierungs- und Restrukturierungskonzepts. Zudem erfolgte im Mai 2019 der Abbau von rund 90 Mitarbeitern im Wege eines Sozialplans. Allein hierfür sind einmalige Aufwendungen von rund 1,4 Mio. Euro angefallen, die 2018/2019 zu einer einmaligen Ergebnisbelastung führten, sich aber in den Folgejahren durch nachhaltig geringere Personalaufwendungen positivauswirken werden. Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 7,8 Mio. Euro nach plus 1,4 Mio. Euro im Vorjahr. Insgesamt ergibt sich im Konzernabschluss ein Fehlbetrag von 6,74 Mio. Euro nach einem Überschuss von 0,85 Mio. Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von minus 1,69 Euro nach plus 0,21 Euro im Vorjahr.

Durch den Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Immobilien sowie den restlichen noch bestehenden Forderungen gegenüber dem Insolvenzverwalter von Babcock-Borsig erhöhte sich der Zahlungsmittelbestand zum Stichtag um 0,5 Mio. Euro auf 1,4 Mio. Euro. Das Eigenkapital verringerte sich im Konzern entsprechend um den angefallenen Fehlbetrag und ging von zuvor 8,2 Mio. Euro auf nun null Euro zurück. Trotz der Vielzahl der im Berichtsjahr auf den Weg gebrachten Maßnahmen stellt sich die Lage des Unternehmens nach wie vor nicht einfach dar.

Die Abschwächung des konjunkturellen Umfelds hat sich im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2019/2020 (01.10. bis 31.03.) weiter fortgesetzt. Neben den bereits im Vorjahr zu beobachtenden Entwicklungen hat dann ab Ende Februar/Anfang März auch noch das Corona-Virus voll zugeschlagen. So war ein weiterer Rückgang des Auftragseingangs um 19 Prozent auf 17,6 (21,7) Mio. Euro zu verkraften, während sich der Umsatz noch stärker um 26 Prozent auf 17,2 (23,4) Mio. Euro reduzierte. Das Halbjahres-EBIT verschlechterte sich auf minus 2,6 (minus 1,8) Mio. Euro. Wesentliche Gründe für die Ergebnisverschlechterung waren laut Wienands neben der weiteren Abschwächung des Geschäfts und wegfallender Deckungsbeiträge aus den fehlenden Umsatzvolumina auch noch weitere Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm.

Mit Blick auf den seit dem Geschäftsjahr 2017/2018 zu verzeichnenden Umsatzrückgang um etwas über 17 Mio. Euro nutzte der SCHUMAG-Chef die Gelegenheit, hierzu einige weitergehende Erläuterungen abzugeben. Wesentlicher Grund neben der allgemeinen Abschwächung des konjunkturellen Umfelds war auch der Wegfall von Produkten. Als Beispiel für wegen mangelnder Wettbewerbsfähigkeit auf der Preisseite entfallener Produkte nannte er etwa die früher für die Firma Böhringer-Ingelheim erfolgte Fertigung von Kapillarröhrchen. Aber auch Aufträge weiterer Kunden sind weggefallen oder die Abrufzahlen haben sich seit Beginn der jeweiligen Produktlebenszeit deutlich abgeschwächt, was sich ebenfalls in entsprechend rückläufigen Umsatzvolumina niederschlägt. Weiterhin entfallen über 60 Prozent der Umsatzerlöse auf Kunden aus den USA, größte Abnehmer sind weiterhin Caterpillar und Cummins, ein großer Kunde in Deutschland ist auch die Firma Continental.

Nach einer entsprechenden Analyse der Prozesse und Abläufe konnte eine Reihe von Ansatzpunkten identifiziert werden, um die Prozesse und auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens künftig zu verbessern. Herr Wienands betonte in diesem Zusammenhang, dass angesichts der seit Jahren schwierigen Lage des Unternehmens keine wirklichen Investitionen in die vorhandenen Strukturen, die Weiterbildung von Mitarbeitern und die Modernisierung des doch sehr in die Jahre gekommenen Maschinenparks vorgenommen worden sind. An all diesen Punkten hat man begonnen anzusetzen und die Situation zu verbessern. Um die Qualität des Controllings zu verbessern und an die Anforderungen der heutigen Zeit anzupassen, wurde im Mai 2020 ein neues ERP-System eingeführt und zugleich auch die IT-Ausstattung und die IT-Prozesse an die heutigen Anforderungen angepasst.

Auf der Vertriebsseite hat es in den vergangenen rund zehn Jahren kein wirkliches Key-Account-Management gegeben. Zudem wurde bei der Hereinnahme von Produkten zu wenig darauf geachtet, dass die Stückzahlen auch für SCHUMAG als Lieferant dauerhaft auskömmliche Margen ermöglichen. Hier wurde bereits gegengesteuert und es wurde mit den Kunden entweder vereinbart, bestimmte Produkte auslaufen zu lassen, die Preise anzupassen oder auch Mindestabrufmengen festzulegen. Daneben setzt man darauf, durch eine intensivere Zusammenarbeit mit den wichtigen Kunden dort auch früher in neue Entwicklungen eingebunden zu werden und hierbei mit neuen Produkten zur Verfügung stehen zu können. Chancen auf der Umsatz- und letztlich auch auf der Ergebnisseite verspricht sich der Vorstand überdies davon, die Produkte komplett für die Kunden zu fertigen, denn teilweise erfolgt der letzte Bearbeitungsschritt heute nach wie vor bei diesen selbst.

Zudem wird auch analysiert, bei welchen ehemaligen Kunden oder Kundengruppen sich eventuell neue Ansätze auf der Vertriebsseite ergeben könnten. Als Beispiel nannte er hier das bereits zuvor beschriebene Thema der Kapillarröhrchen, bei denen man den Auftrag des früheren Auftraggebers verloren hat. Inzwischen ist jedoch der Patentschutz von Böhringer-Ingelheim für das Produkt ausgelaufen, und der Mitbewerber, der das Auftragsvolumen von SCHUMAG seinerzeit übernommen hat, darf aufgrund einer Exklusivitätsvereinbarung keine anderen Hersteller beliefern. Aktuell befindet man sich in Gesprächen mit verschiedenen Generikaherstellern, die einen Einstieg in diesem Bereich prüfen und die Interesse daran haben, auf das Produkt-Know-how von SCHUMAG zurückzugreifen. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, erfolgten auch bereits erste Investitionen in den Maschinenpark. So wurden insgesamt 40 alte Maschinen ausgemustert und moderne Anlagen beschafft. Hierdurch verspricht man sich eine noch höhere Produktqualität und zugleich deutlich höhere Stückzahlen bei gleichbleibendem oder sogar geringerem Personalbedarf.

Ferner setzt man verstärkt und ganz bewusst auf die Weiterbildung und Weiterqualifizierung der Mitarbeiter und ergänzt das bestehende Know-how durch gezielte personelle Verstärkung von außen. So wurde etwa ein neuer technischer Leiter eingestellt, der sich auch mit modernen Maschinen auskennt und der ab Anfang September in das Unternehmen eintreten wird. Ebenfalls konnte ein vielversprechender Mitarbeiter im Bereich Vertrieb gewonnen werden. Aktuell profitiert man hierbei von den Auswirkungen der Corona-Pandemie am Arbeitsmarkt, da es so möglich geworden ist, auch hochkarätige Kandidaten als Mitarbeiter bei der SCHUMAG zu gewinnen. Gestartet wurde auch die Zusammenarbeit mit der RWTH und der FH in Aachen, derzeit sind zwei Studenten im Rahmen ihrer Bachelor- bzw. Masterarbeit im Unternehmen tätig und befassen sich mit auch für SCHUMAG perspektivisch interessanten Fragen. Diese Aktivitäten sollen in der Zukunft weiter fortgesetzt und möglichst noch ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang dankte Herr Wienands der Belegschaft ausdrücklich für die geleistete Arbeit und die Unterstützung auch in den schwierigen vergangenen eineinhalb Jahren.

Sodann gab der SCHUMAG-Chef einen kurzen Überblick über die bisherige Umsetzung des Sanierungskonzeptes. Wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung war eine positive Fortführungsprognose auf Basis eines IDW S6-Gutachtens. Dieses wurde 2019 in Auftrag gegeben, und die entsprechende Bescheinigung der beauftragten Wirtschaftsprüfer ist im März abschließend erteilt worden. Wesentliche Bausteine des Konzeptes sind die Aufrechterhaltung der bestehenden Kreditlinien von 3,0 Mio. Euro durch die Postbank sowie die KBC Bank, die temporäre Übernahme der Pensionsverpflichtungen für drei Jahre durch den Pensionssicherungsverein im Volumen von rund 4,5 Mio. Euro, die Veräußerung von nicht betriebsnotwendigen Immobilien und Vermögenswerte von 4,6 Mio. Euro sowie die Zuführung von frischem Eigenkapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung.

Nach der im Mai 2020 erfolgten Zusage des PSV zur Übernahme der Pensionsverpflichtungen für 36 Monate stellt die jüngst vollzogene Kapitalerhöhung im Verhältnis 2:1 zu 1,05 Euro den letzten Baustein des Sanierungskonzeptes dar. Seitens der drei Hauptaktionäre wurde bereits im Vorfeld eine Verpflichtung zum Bezug von Aktien im Volumen von mindestens 1,5 Mio. Euro abgegeben, das angestrebte Bruttoplatzierungsvolumen liegt bei 2,1 Mio. Euro. Die aktuelle Kapitalmaßnahme ist die erste Kapitalerhöhung des Unternehmens seit dem Jahre 1994. Unter Berücksichtigung des erwarteten Mittelzuflusses konnten damit für die Sanierung der Gesellschaft Mittel in Größenordnung von rund 20 Mio. Euro mobilisiert werden. Die zufließenden Eigenmittel dienen dabei zur Stärkung des Eigenkapitals und sollen die Umsetzung und den Abschluss des Sanierungskonzeptes unterstützen.

Abschließend wagte der Vorstand noch einen Ausblick auf das aktuelle Geschäftsjahr, welches in wenigen Wochen am 30. September 2020 endet. Hierbei zitierte er eine aktuelle Einschätzung von Deutsche Bank Research, in der die dortigen Volkswirte mit einem Erreichen des Vorkrisenniveaus beim BIP erst per Mitte 2022 rechnen. Ausgehend hiervon bestätigte Wienands die anlässlich des Halbjahresberichts ausgegebene Guidance beim EBIT zwischen minus 0,5 und minus 1,0 Mio. Euro. Mit Blick auf die weitere Zukunft zeigte er sich überzeugt, dass es der SCHUMAG AG gelingen wird, auch die Corona-Pandemie zu überstehen. In der inzwischen 190-jährigen Geschichte hat das Unternehmen insgesamt zwei Weltkriege, die spanische Grippe und vermutlich auch die Pest überstanden und ist immer gestärkt aus diesen Herausforderungen hervorgegangen.  


Allgemeine Aussprache


Als erster Redner im Rahmen der Generaldebatte meldete sich Aktionär Alfred Schneider aus Köln zu Wort und stellte einleitend fest, dass er in den vergangenen etwa zwei Jahrzehnten schon viele Hauptversammlungen bei der SCHUMAG erlebt hat, nun aber doch den Eindruck gewinnt, dass der Einstieg der jetzigen Hauptgesellschafter einen Wendepunkt in der Geschichte der Gesellschaft darstellt. Als besonders bemerkenswert hob er dabei hervor, dass es gelungen ist, rund 18 Mio. Euro an Mitteln für die Restrukturierung und Sanierung zu mobilisieren und das schon ohne die aktuell laufende Kapitalerhöhung im Volumen von weiteren rund 2 Mio. Euro. Im weiteren Verlauf der Generaldebatte erklärte der Allerthal-Werke-Chef, dass er die Bezugsrechte für die von ihm vertretenen Aktien bereits ausgeübt habe und äußerte zudem noch Interesse an der Übernahme weiterer Stücke, sofern diese nicht alle von bestehenden Aktionären bezogen werden.

Nähere Erläuterungen erbat Herr Schneider wie der weitere Redner nach ihm in Bezug auf die Gründe für die ab Dezember 2018 wegbrechenden Umsätze. Zudem interessierte dabei auch, warum hier nicht gegebenenfalls noch schneller auf der Kostenseite gegengesteuert worden ist. Laut Herrn Wienands ist die Frage durchaus berechtigte. Etwa einen Monat nach seinem Amtsantritt stellte sich in Gesprächen und Analysen des Geschäftsverlaufs mit dem damaligen Vorstandskollegen Dr. Johannes Ohlinger heraus, dass rund 10 Mio. Euro eingeplantes Geschäft entweder wegfielen oder sich verschoben, Grund hierfür war hauptsächlich eine sehr zurückhaltende Abrufpolitik der Kunden. Von dieser Entwicklung wurde er selbst überrascht, so Wienands weiter. Gleiches gilt für den Aufsichtsratsvorsitzenden, der ebenfalls betonte, dass davon in den Monaten zuvor keine Rede war und Dr. Ohlinger den Aufsichtsrat diesbezüglich auch im Unklaren gelassen hat.

Zu der Frage der Reaktion auf den deutlichen Geschäftsrückgang verwies der SCHUMAG-Chef auf die im Frühjahr 2019 umgesetzte Anpassung des Personalbestands und den Abbau von 90 Mitarbeitern. Dieser Abbau, der über einen entsprechenden Sozialplan erfolgt und im Mai 2019 umgesetzt worden ist, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/2019 zu Belastungen im Bereich von rund 1,4 Mio. Euro geführt. Die realisierten Einsparungen auf der Personalseite belaufen sich auf gut 7,2 Mio. Euro pro Jahr. Da bei SCHUMAG aufgrund der bestehenden Strukturen und der hohen Personalintensität eben die Kosten für die Mitarbeiter den Hauptkostenblock bilden, musste man an diesem Punkt ansetzen, um entsprechende Effekte zu erzielen und die Strukturen an das gesunkene Geschäftsvolumen anzupassen. Der Abbau von Mitarbeitern ist im bestehenden Rechtsrahmen in Deutschland allerdings nicht von heute auf morgen, sondern nur mit einem entsprechenden zeitlichen Vorlauf realisierbar. Perspektivisch hält Wienands – trotz auch gezielter Neueinstellungen - auch noch weiteren Anpassungsbedarf bei der Mitarbeiterzahl für erforderlich.

Des Weiteren interessierte sich Herr Schneider dafür, ob es sich bei dem auf Seite 5 im Aufsichtsratsbericht genannten externen Berater Dr. Prang um den ehemaligen Chef von Mahle handelt. Diese Vermutung wurde seitens der Verwaltung bestätigt. Aufsichtsratschef Daniel erläuterte hierzu, dass er diesen aus einem anderen beruflichen Zusammenhang kennt und daher um Mithilfe gebeten hat.

Weitergehende Informationen erbat der Allerthal-Werke-Chef auch in Bezug auf die Einigung mit dem Pensionssicherungsverein im Rahmen des Sanierungskonzeptes. Diese wurde von Herrn Schneider sehr begrüßt. Laut Herrn Wienands bestehen im Zahlenwerk von SCHUMAG Rückstellungen für Pensionen in Höhe von rund 18 Mio. Euro, die etwa hälftig auf ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene und zur anderen Hälfte auf die sonstigen ehemaligen und zum Teil noch aktiven Mitarbeiter entfallen. Die jährlichen Belastungen aus den Pensionszahlungen bewegen sich nach Angabe von Herrn Wienands bei rund 1,5 Mio. Euro. Diese werden nach der Zusage seitens des PSV nun für einen Zeitraum von drei Jahren übernommen. Hierbei hat man von einem Programm des PSV profitieren können, das im Rahmen von Sanierungsbemühungen bei Unternehmen und unter der Voraussetzung, dass auch die Eigentümer und die Kreditgeber entsprechende Beiträge leisten, eine solche Übernahme ermöglicht. Voraussetzung ist ferner ein positives IDW S6 Gutachten, das eine entsprechende positive Prognose für das in der Sanierung befindliche Unternehmen enthält. Mit dem erfolgreichen Abschluss der aktuell laufenden Kapitalerhöhung und dem Zufluss von mindestens 1,5 Mio. Euro sind dann alle Voraussetzungen erfüllt.

Hinsichtlich der Abbildung der Übernahme der Pensionslasten durch den PSV für den genannten Zeitraum teilte der SCHUMAG-Chef in seiner Antwort mit, dass die Übernahme ab dem Zeitpunkt der erteilten Zusage im Mai 2020 für den Zeitraum von 36 Monaten erfolgt. Voraussetzung ist jedoch noch die Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister. Hinsichtlich der Durchführung werden die Pensionen weiterhin von der SCHUMAG AG an die Berechtigten ausgezahlt. Die Summe von rund 115 TEUR pro Monat wird sodann dem PSV in Rechnung gestellt und von diesem entsprechend erstattet. Ertragswirksam wird dies dann jeweils in der GuV der hiervon betroffenen Geschäftsjahre beginnend ab 2019/2020.

Verschiedene Fragen von Herrn Schneider befassten sich mit der Personalsituation beim Unternehmen. Hinsichtlich der Altersstruktur teilte Herr Wienands mit, dass 32 Mitarbeiter unter 25 Jahren sind, weitere 43 sind zwischen 25 und 35, auf die Gruppe zwischen 35 und 45 entfallen weitere 55 Personen. Schwerpunkt bildet die Altersgruppe zwischen 45 bis 60 mit insgesamt 224 Mitarbeitern. Über 60 sind derzeit 34 Mitarbeiter. Angesichts der in den kommenden Jahren altersbedingten Fluktuation von rund 120 Mitarbeitern hat man damit begonnen, die in der Vergangenheit sehr vernachlässigte Weiterbildung von Mitarbeitern deutlich zu forcieren. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass es durch Ausscheiden von Mitarbeitern in den Ruhestand nicht zu weiterem Know-how-Abfluss kommt und der Know-how-Bestand im Unternehmen insgesamt verbessert wird. Begleitend hierzu hat man zudem damit begonnen, für bestimmte Positionen auch extern zu suchen und Einstellungen vorzunehmen. Auf diese Weise ist es etwa gelungen, einen sehr vielversprechenden Mitarbeiter im Bereich Vertrieb zu gewinnen. Gleiches gilt auch für Verstärkung im Bereich der Produktion.

Nicht ganz nachvollziehen konnte Herr Schneider, warum es bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Produktionssteigerung zu Verzögerungen gekommen ist. Laut SCHUMAG-Chef hat dies mit einer neuen Maschine zu tun, bei der man hausintern über Monate nicht in der Lage gewesen ist, diese zu rüsten. Hierbei handelt es sich nach seiner Angabe auch noch um „Spätfolgen“ der zuvor beschriebenen fehlenden Weiterbildung von Mitarbeitern. Inzwischen konnte diese Thematik in Bezug auf die genannte Maschine gelöst werden. Im Rahmen der Maßnahmen wurden auch rund 40 alte Maschinen aus der Produktion herausgenommen, da diese aufgrund des Alters nicht mehr wettbewerbsfähig waren. Insgesamt sind rund 75 Prozent aller Maschinen im Unternehmen älter als 16 Jahre

Auf Fragen zu weitergehenden Details zum Ausscheiden des ehemaligen Vorstandsmitgliedes Dr. Ohlinger teilte der Aufsichtsratsvorsitzende mit, dass dieser auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Im Rahmen der vertraglichen Regelung des Ausscheidens hat dieser sich bereit erklärt, auf einen Teil der ihm noch zustehenden Vergütungen zu verzichten. Laut Herrn Daniel habe sich dieser wohl auch mit für die schlechte Entwicklung im Jahr 2018 verantwortlich gefühlt. In Bezug auf das Ausscheiden des früheren Aufsichtsratsvorsitzenden Marbaise konnte Herr Daniel berichten, dass neben Herrn Marbaise auch alle übrigen Familienmitglieder, die im Unternehmen tätig waren, ausgeschieden sind. Auch hier sind keine Ansprüche mehr offen.

Hinsichtlich der Situation bei SCHUMAG bekannte der Versammlungsleiter mit Blick auf einige kritische Anmerkungen im Rahmen der Generaldebatte, dass die Investoren 2018 in ein Unternehmen eingestiegen sind, welches zwar einige Defizite aufwies, man sich damals aber auch nicht habe vorstellen können, welche Dynamik sich etwa aus dem Wegfall signifikanter Umsatzerlöse ab Ende 2018 ergab. Weitere belastende Faktoren wie die konjunkturelle Abkühlung 2019, die Nachwirkungen der Dieselkrise und dann zuletzt auch noch die Corona-Virus-Pandemie waren seinerzeit noch nicht vorhersehbar. Nach den vergangenen intensiven zwei Jahren im Aufsichtsrat habe er aber nun einen sehr tiefen Einblick in das Unternehmen gewonnen. Laut Aufsichtsratschef ist es wohl die größte unternehmerische Leistung der SCHUMAG der vergangenen zwei Jahrzehnte, dass es das Unternehmen immer noch gibt, dieses am Markt weiter aktiv ist und nun die Chance hat, den bereits 2018 auf den Weg gebrachten Sanierungs- und Restrukturierungsprozess erfolgreich abzuschließen und den Fokus wieder verstärkt aufs operative Geschäft und die geschäftliche Fortentwicklung legen zu können.

Angesprochen auf das Wettbewerbsumfeld, in dem sich SCHUMAG bewegt, führte Herr Wienands aus, dass man im Bereich der Fertigung hochpräziser Teile zu den mittelgroßen Akteuren zählt. Zwei deutlich größere Mitbewerber sind dabei in der Fertigung von sehr großen Stückzahlen vorzugsweise für Kunden aus dem Automotive-Bereich aktiv. Angesichts des hohen Automatisierungsgrades sind die bei SCHUMAG von den Kunden angefragten Stückzahlen für diese jedoch zu gering, so dass diese als Mitbewerber hier meist nicht in Erscheinung treten. Darüber hinaus gibt es im Markt noch eine ganze Reihe deutlich kleinerer Anbieter, die im Bereich von 5 bis 10 Mio. Euro Jahresumsatz liegen und sich meistens auf spezielle Nischen oder Branchen spezialisiert haben. Diese sind zwar durchaus als Mitbewerber anzutreffen, bei größeren Stückzahlen geraten diese aber schnell an Kapazitätsgrenzen, oder aber die Kunden bevorzugen Lieferanten, die auch in der Lage sind, perspektivisch steigende Mengen bewältigen zu können. Insoweit sieht Wienands die SCHUMAG durchaus gut und aussichtsreich im Markt positioniert.

Verschiedene Fragen des langjährigen Aktionärs Martin Hellmich befassten sich mit den noch anhängigen Klagen gegen ehemalige Organe der Gesellschaft bzw. von Tochtergesellschaften. Aktuell sind nach Vorstandsangabe noch sechs oder sieben Verfahren gegen das ehemalige Vorstandsmitglied Heinen, den ehemaligen Aufsichtsrat Koschel sowie die frühere Geschäftsführerin bei der Tochtergesellschaft BR Energie anhängig. Das Verfahren gegen den inzwischen verstorbenen früheren Vorstand Walpert wurde durch den Abschluss eines Vergleiches mit der D&O-Versicherung und der Zustimmung durch die aoHV am 18. Dezember 2019 beendet. (Siehe hierzu auch den HV-Bericht bei GSC Research.)

Weitere berichtenswerte Entwicklungen haben sich seit der Hauptversammlung im vergangenen Dezember noch nicht ergeben. Gegen das frühere Vorstandsmitglied Heinen hat man rechtskräftig die Klagen gewonnen und versucht nunmehr, das Urteil zu vollstrecken. Mutmaßlich diesem zuzurechnender Immobilienbesitz in London wurde arrestiert, ob und wann es hier zu Zuflüssen kommen wird, konnte der Vorstand indes nicht in seriöser Weise prognostizieren.

Bezogen auf die weitere Frage von Herrn Hellmich bzw. dessen Anregung hinsichtlich weiterer Vergleiche antwortete Herr Wienands, dass er grundsätzlich immer vergleichsbereit ist, wenn ein angemessener Vorschlag auf dem Tisch liegt. Angesichts der laufenden Verfahren wollte er aber mit Blick auf die Verfahren gegen Herrn Koschel und die ehemalige Geschäftsführerin der BR Energy keine weiteren Angaben machen.

Mit Blick auf die Struktur der SCHUMAG interessierte sich der Aktionär dafür, warum die BR Energy nicht liquidiert wird und welche Kosten hier für die Geschäftsführung anfallen. Der Vorstand bestätigte, dass die BR Energy kein eigenes Geschäft mehr betreibt und dort lediglich noch die laufenden Verfahren im Zusammenhang mit der ehemaligen Geschäftsführerin abgewickelt werden. Eine Liquidierung ist allerdings erst nach Beendigung der Verfahren möglich, so der Vorstand weiter. Die dortige Geschäftsführung erfolgt derzeit durch Herrn Bogatzki, der zugleich auch Leiter Finanzen bei der SCHUMAG AG ist und dieses Amt noch zusätzlich bekleidet. Der anfallende Aufwand hält sich daher in überschaubarem Rahmen.

Auf die Frage nach den Hintergründen des Verkaufs der noch bestehenden restlichen Forderungen gegen den Insolvenzverwalter von Babcock-Borsig antwortete der Vorstand, dass diese an einen Londoner Fonds (Tavira) veräußert worden sind. Dieser Fonds ist auf den Ankauf von Forderungen in Insolvenzverfahren spezialisiert und besitzt rund 30 bis 40 Prozent aller Forderungen gegen den Insolvenzverwalter. Im Rahmen der Veräußerung wurden sämtliche Restforderungen verkauft, für den vorzeitigen Ankauf erfolgte auf die aktuelle Insolvenzquote ein Abschlag von 0,25 Prozent.


Abstimmungen

Nach Beendigung der allgemeinen Aussprache um 13:15 Uhr wurde die Präsenz mit 3.235.897 Aktien oder 80,90 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals festgestellt. Sämtliche Beschlussvorschläge der Verwaltung wurden mit sehr großer Mehrheit und nur vereinzelten Gegenstimmen und/oder Enthaltungen verabschiedet. Eine nennenswerte Opposition von jeweils etwa 6,5 Prozent Gegenstimmen war indes bei der Beschlussfassung über die Entlastung der ehemaligen Aufsichtsratsmitglieder Peter Koschel (TOP 3c) und Ralf Marbaise (TOP 3e) zu verzeichnen.

Im Einzelnen beschlossen wurde die Entlastung der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2018/2019 im Wege der Einzelentlastung. Abgestimmt wurde hier über die Herren Dr. Johannes Ohlinger und Johannes Wienands (TOP 2a und 2b). Ferner über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2018/2019. Im Einzelnen sind dies die Herren Rasim Alii (TOP 3a), Dirk Daniel (TOP 3b), Peter Koschel (TOP 3c), Karl Josef Libeaux (TOP 3d), Ralf Marbaise (TOP 3e), Frau Catherine Noel (TOP 3f) sowie Ritter Yves Noel (TOP 3g). Des Weiteren erfolgte die Wahl der Warth & Klein Grant Thornton AG, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019/2020 (TOP 4).

Der Versammlungsleiter konnte die Hauptversammlung nach einer Dauer von etwas über dreieinhalb Stunden um 13:33 Uhr schließen.


Fazit

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2018/2019 war geprägt von einer deutlich rückläufigen Geschäftsentwicklung infolge der Eintrübung des konjunkturellen Umfelds und dem Beginn der Umsetzung des umfangreichen Restrukturierungs- und Sanierungsprogramms beim Unternehmen. Neben entsprechenden Anpassungen auf der Personalseite im Wege eines Sozialplans zählte hierzu auch die Beauftragung eines IDW S6 Sanierungsgutachtens, Beiträge von finanzierenden Banken, der Verkauf von nicht betriebsnotwendigem Vermögen, die Zusage der Hauptaktionäre zur Zuführung von mindestens 1,5 Mio. Euro im Rahmen einer Kapitalerhöhung sowie die Einbeziehung des Pensionssicherungsvereins zur temporären Übernahme der Pensionslasten.

Mit der aktuell durchgeführten und voll platzierten Kapitalerhöhung über nominell 2,0 Mio. Euro konnte der Schlussstein für das Sanierungskonzept – in dessen Rahmen insgesamt 20 Mio. Euro mobilisiert worden sind – umgesetzt werden. Positiv ist zu werten, dass offenbar am Markt auch noch weiteres Investoreninteresse an Aktien aus der Kapitalerhöhung bestanden hat, das nicht bedient werden konnte. Dies zeigt, dass die SCHUMAG AG inzwischen wieder als ein interessantes Investment erachtet wird, wenngleich hier klar der Turnaround-Charakter im Vordergrund steht.

Auch wenn das Marktumfeld durch die weiter eingetrübte konjunkturelle Lage und die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Geschäftsjahr 2019/2020 nicht besser geworden ist und sich dies bei der Gesellschaft mit weiter rückläufigen Auftragseingängen und Umsatzerlösen bemerkbar gemacht hat, bildet die erfolgreiche Umsetzung des Sanierungsplans eine wichtige Voraussetzung, um nunmehr wieder den Fokus voll auf das operative Geschäft zu legen. Die von der Unternehmensleitung hier parallel zur Restrukturierung auf den Weg gebrachten Maßnahmen und Schwerpunkte sollten es ermöglichen, künftig wieder Wachstum durch neue Kunden sowie durch neue Produkte mit bereits bestehenden Kunden zu generieren.

Analog zu unserem aktuell veröffentlichten Research halten wir die SCHUMAG-Aktie nach Abschluss des Sanierungsprogramms auch unter Investitionsgesichtspunkten wieder für interessant. Investoren sollten bei etwaigen Dispositionsentscheidungen aber den nach wie vor bestehenden Turnaround-Charakter beachten. Analog zu unserem aktuell veröffentlichten Research zur Gesellschaft sehen wir ein Kursziel von 1,50 Euro je Aktie. Auf Basis der durch die Kapitalerhöhung erhöhten Aktienzahl ergibt sich daraus eine Marktkapitalisierung von 9 Mio. Euro. Mit Blick auf das erwartete Umsatzniveau im Bereich von über 30 Mio. Euro liegt das Umsatzmultiple bei etwa 0,28. Bei einer perspektivisch wieder verbesserten Bilanz und einer Rückkehr in positive Ergebnisregionen kann hier aber durchaus noch ein deutlich höheres Umsatzmultiple als Bewertung zugebilligt werden. Interessierte Investoren sollten die sehr geringe Handelsliquidität der SCHUMAG-Aktie im Auge behalten und daher etwaige Dispositionen nur mittels limitierter Orders vornehmen.


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Hinweis: Der Verfasser ist Aktionär der beschriebenen Gesellschaft.


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