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sino AG (ISIN DE0005765507)

Ernst-Schneider-Platz 1
D-40212 Düsseldorf
Deutschland
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Ingo Hillen
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Die Hauptversammlung der sino AG fand am 20. März 2013 im Konferenzzentrum „Forum“ in Düsseldorf statt. Etwa 60 Aktionäre und Gäste hatten sich dort eingefunden, darunter Matthias Wahler für GSC Research, um sich über die Geschäfte des auf Heavy Trader spezialisierten Discountbrokers zu informieren.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Robert Manger eröffnete die Sitzung um 11 Uhr, erläuterte die Formalien und übergab das Wort dann an die beiden Vorstandsmitglieder Ingo Hillen und Matthias Hocke, die das Unternehmen vor 14 Jahren gemeinsam gegründet haben.


Bericht des Vorstands

Das Geschäftsjahr 2011/12 (30.09.) war, wie es Herr Hillen formulierte, nicht nur schwierig, sondern schlecht, was er auf drei wesentliche Ursachen zurückführte: Erstens die nochmals deutlich rückläufigen Börsenumsätze, zweitens der anhaltende Margendruck in der Branche und drittens die Entscheidung vieler Kunden, ihre Handelstätigkeit deutlich einzuschränken oder ganz einzustellen, nachdem sie Geld verloren haben.

Wie stark der Geschäftserfolg bei sino von den Börsenumsätzen abhängt, zeigt ein Blick in die Entwicklung der einzelnen Quartale. In den ersten drei Monaten 2011/12 kam der Discountbroker bei 352.000 ausgeführten Orders noch auf ein knapp positives EBT von 17 TEUR. Im zweiten Quartal wurden bei 326.000 abgewickelten Aufträgen sogar 374 TEUR verdient, dies allerdings nur dank der Ausschüttung von 441 TEUR von der tick Trading Software AG (tick-TS), an der sino mit 43,2 Prozent beteiligt ist.

Im dritten Quartal rutschte das EBT bei nur noch 293.000 Orders ab auf minus 117 TEUR und im vierten Quartal war es bei 190.000 ausgeführten Aufträgen mit minus 448 TEUR noch deutlich stärker in der Verlustzone. Darin enthalten sind allerdings auch Sondereffekte wie Rückstellungen für Prozesskosten im Zusammenhang mit den Zahlungen an die Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen (EdW).

Im Gesamtjahr reduzierte sich die Zahl der ausgeführten Orders um 20 Prozent auf 1,19 (1,48) Mio. Euro. Im Futuresbereich wurden zwar etwas mehr Aufträge abgewickelt. Im margenstärkeren Aktienbereich war die Zahl hingegen deutlich rückläufig. Die Zahl der Depots ging im Stichtagsvergleich auf 575 (Vj. 605) weiter zurück. Zwar konnten 75 Neukunden gewonnen werden. Weiterhin schließt der Vorstand aber rigoros alle inaktiven Depots.

Erstmals in der 14jährigen Firmengeschichte weist die sino für das vergangene Jahr vor und nach Steuern ein negatives Ergebnis aus. Das EGT beträgt minus 0,17 (plus 1,35) Mio. Euro und das Jahresergebnis minus 82 (plus 881) TEUR. Als Ziel nannte Herr Hillen, das Ergebnis so schnell wie möglich wieder ins Positive zu drehen und eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften, um wieder eine Dividende zahlen zu können. Zeiten wie 2007, als Finanz- und Staatsschuldenkrise noch kein Thema waren, sind zu seinem Bedauern aber vorbei.

An dieser Stelle übernahm Herr Hocke. Als große Herausforderung des Berichtsjahres benannte er intern die Kostensenkungsmaßnahmen und extern die zunehmenden regulatorischen Vorgaben. Er bekräftigte die Zielsetzung, das Unternehmen nachhaltig profitabel zu machen, zugleich aber die höchstmögliche Qualität für die Kunden aufrechtzuerhalten.

Kostensenkungen wurden in allen Bereichen durchgeführt. Größere Einsparungen konnten vor allem bei der Technik und der Kursversorgung realisiert werden. Bisher hatte sino bei Auslandswerten aus Sicherheitsgründen vielfach zwei Provider beauftragt, was nun in vielen Fällen aufgegeben wurde. Zum Teil werden die Kosten für die Kursversorgung jetzt an wenig aktive Kunden auch weitergegeben. Die Zahl der Mitarbeiter reduzierte sich auf 19 (Vj. 25). Damit kann der gewohnte Service noch aufrecht erhalten werden.

Beide Vorstandsmitglieder sprachen dann einige Worte zu den diversen regulatorischen Herausforderungen, die die Geschäftstätigkeit zum Teil erheblich beeinflussen. Ein großes Thema war im vergangenen Jahr das Leerverkaufsverbot in der EU. Herr Hillen erwähnte außerdem das Gesetz zur Einschränkung des Hochfrequenzhandels, von dem die klassischen Daytrader nun zum Glück nicht betroffen sind. Im Fokus stehen aktuell die Verhandlungen um die Finanztransaktionssteuer, deren genaue Ausgestaltung noch unklar ist. Herr Hillen hat jedoch die Hoffnung, dass die Auswirkungen handelbar sein werden. 

Das erste Quartal 2012/13 entwickelte sich ebenfalls sehr schwach. Es wurden nur noch 175.000 Orders abgewickelt, der Umsatz schrumpfte auf 1,2 (Vj. 1,9) Mio. Euro und das EBT war mit minus 243 (plus 17) TEUR deutlich negativ. Die Kosteneinsparungen werden nach Einschätzung des Vorstands aber zeitnah in Richtung Break-even führen. Im zweiten Quartal konnte eine Dividende von 410 TEUR von der tick-TS vereinnahmt werden; damit wird das erste Halbjahr auf jeden Fall positiv abschließen. Auch operativ befindet sich die sino nach seiner Überzeugung auf einem guten Weg zum Break-even.

Mit der Entwicklung der Aktie zeigte sich der Vorstand natürlich sehr unzufrieden. Beim aktuellen Kurs von knapp über 2 Euro beträgt die Marktkapitalisierung nur noch 5 Mio. Euro. Die Frage, ob trotz der unbefriedigenden Ertragssituation eine Dividende gezahlt werden soll, wurde Herrn Hillen zufolge intensiv diskutiert. Vorstand und Aufsichtsrat haben aber einstimmig beschlossen, darauf zu verzichten, nachdem derzeit 60 Prozent der Liquidität gebunden ist und wie dargelegt enorme Unsicherheiten über die künftige Geschäftsentwicklung bestehen. Zur langfristigen Unternehmenssicherung schien es geboten, auf eine Ausschüttung zu verzichten.

Um die Ergebnissituation zu verbessern, hat der Vorstand verschiedene Maßnahmen zur Umsatzausweitung eingeleitet. Zum einen werden neben den Heavy Tradern nun verstärkt aktive Privatanleger als potenzielle Kunden angesprochen. Außerdem werden mehr attraktive Handelsmöglichkeiten beispielsweise im Bereich der Mittelstandsanleihen in den Fokus gerückt. Überdies versucht der Vorstand, die bestehenden Kundenkontakte zu intensivieren.

sino ist und bleibt, wie Herr Hillen betonte, DER Anbieter für Heavy Trader und er und sein Kollege werden alles daran setzen, so schnell wie möglich in die Gewinnzone zurückzukehren.


Allgemeine Aussprache

Für die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V. (DSW) sprach Dietmar Erlebach und für die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V. (SdK) Rechtsanwalt Daniel Vos. Im weiteren Verlauf meldeten sich noch die Aktionäre Dieter Erwin Strobel, Erhard Knipping und Heinz Zukunft zu Wort.

Mit dem Ergebnis des Berichtsjahres waren alle sehr unzufrieden. Herr Erlebach bedauerte, dass die erhoffte Trendwende ausgeblieben ist und nun sogar die Dividende ausfällt. Speziell dies hat sich nach seiner Einschätzung negativ auf die Aktie ausgewirkt, wurde sie doch von vielen Anlegern vor allem als Dividendenwert wahrgenommen. Herr Knipping sah das Papier auf dem besten Weg zum Pennystock.

„Auch der Vorstand ist sehr unzufrieden mit der Kursentwicklung“, beteuerte Herr Hillen. Schließlich sind er und sein Kollege mit zusammen 14 Prozent die größten privaten Aktionäre und ebenso sehr interessiert an einer Dividende. Wenn nicht die Unsicherheit mit der Transaktionssteuer im Raum stünde, wäre die Aktie nach seiner Überzeugung auf dem aktuellen Niveau ein klarer Kauf.

Wichtig war Herrn Hillen in diesem Zusammenhang noch der Hinweis, dass die Aktionäre, die seit dem Börsengang investiert sind, trotz der stark rückläufigen Kursentwicklung per Saldo nichts verloren haben. Bereinigt um Gratisaktien hat der Emissionspreis 5,30 Euro betragen und es wurden seit dem Börsengang in Summe 5,60 Euro an Dividenden gezahlt. Die Anleger, die von Anfang an dabei sind, liegen also vorne.

Das Hauptthema der Debatte war die Frage nach den Perspektiven. Die diesbezüglichen Ausführungen des Vorstands hatten die Redner nicht als ausreichend empfunden und sie verlangten mehr Informationen zu den Plänen im Anleihehandel und den neuen Zielgruppen. Speziell Herr Knipping zeigte sich sehr skeptisch, schließlich gibt es im Private Brokerage viele Wettbewerber. Herr Vos sorgte sich, dass die Orderzahlen im vergangenen Jahr stärker als der Markt zurückgegangen sind.

Herr Erlebach sah das Geschäftsmodell insgesamt in Frage gestellt. Schließlich ist nicht nur die Zahl der Orders, sondern auch die Kundenzahl per Saldo zurückgegangen. Zum Ende des ersten Quartals gab es nur noch 565 Depots. Sein Vorschlag war, zur Gewinnung von Neukunden mehr mit den Bestnoten in allen Vergleichen zu wuchern. Herr Strobel äußerte ebenfalls Bedenken, was die Perspektiven angeht, und wollte wissen, wann der Vorstand den Zeitpunkt gekommen sieht, ans Aufgeben zu denken, nachdem die Drangsalierung durch den Staat ja eher noch zunehmen wird.

In seiner Antwort stellte Herr Hillen klar, dass die sino nach wie vor DER Broker für Heavy Trader in Deutschland ist und seit Jahren bei allen Wettbewerben mit Bestnoten abschneidet. Die Börsenumsätze sind aber seit 2007 um fast 90 Prozent extrem gefallen und parallel haben die regulatorischen Anforderungen enorm zugenommen. Wettbewerber wie Onvista haben in diesem widrigen Umfeld zuletzt hohe Verluste gemeldet, während sich sino auf gutem Weg zu einem ausgeglichenen Ergebnis befindet.

Grundsätzlich will der Vorstand die Fokussierung auf Heavy Trader beibehalten, zusätzlich aber Privatanleger mit höheren Handelsvolumina ansprechen, um zusätzliche Erlöse zu generieren. Die Stärkung der Aktivitäten im Anleihebereich sieht er ebenfalls als viel versprechend an. Seit immer mehr Mittelstands- und größere Unternehmensanleihen platziert werden, die zum Teil kurzfristig eine sehr positive Entwicklung aufweisen, sind deutlich mehr Kunden in diesem Geschäft aktiv geworden. Einer beschäftigt sich sogar mit der Auflage eines spezialisierten Fonds.

Dass die Orderzahl im vergangenen Jahr so stark geschrumpft ist, resultiert Herrn Hillen zufolge daraus, dass viele Kunden ihre Handelsaktivitäten deutlich reduziert haben. Sobald die Börsenumsätze auch nur leicht anziehen, werden diese wieder aktiver. Bei einem ausgeglichenen Ergebnis sieht der Vorstand derzeit keinen Handlungsdruck gegeben. Und wenn die Börsenumsätze anziehen, ist das Unternehmen schnell wieder profitabel, das hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt. In einer Branchenkonsolidierung könnte die Position sogar noch gestärkt werden.

Herrn Knipping waren die Ausführungen zum Thema Kostensenkung zu knapp ausgefallen. Er hielt die Aktivitäten nicht für ausreichend, auch wenn an allen Stellschrauben gedreht wird. Konkret verlangte er eine Aufschlüsselung der anderen Verwaltungsaufwendungen, die in Summe immerhin 5,3 Mio. Euro betragen haben.

Die größten Blöcke sind in dieser Position laut Herrn Hillen mit jeweils rund 1,6 Mio. Euro Informationsdienste und Software. Enthalten sind außerdem die an die EdW zu entrichtenden Beiträge von zuletzt 0,4 Mio. Euro und andere Positionen wie Werbung, Miete und Rechtsberatung. Einige Einsparungen werden erst unterjährig wirksam. Im ersten Quartal mussten beispielsweise noch 50 TEUR an Abfindungen gezahlt werden.

Herr Vos konzentrierte sich bei seinen Ausführungen insbesondere auf den im November 2012 beschlossenen Segmentwechsel vom regulierten Markt in ein Qualitätssegment der Börse Düsseldorf. Er konnte sich nicht vorstellen, dass mit dieser Maßnahme tatsächlich so hohe Einsparungen verbunden sind, dass dies die Nachteile aufwiegt.

Der Aktionärsschützer sah die Maßnahme als massiven Eingriff in die Rechte der Aktionäre. Schließlich haben sie damit keinen gesetzlichen Anspruch mehr auf Informationen zum Geschäftsverlauf. Seiner Einschätzung nach hätte die Hauptversammlung über diesen Punkt abstimmen müssen und außerdem wäre ein Abfindungsangebot erforderlich gewesen. Er kündigte an, dem Vorstand keine Entlastung zu erteilen, um ein Zeichen zu setzen.

In seiner Antwort versicherte Herr Hillen, dass die Aktionäre auch künftig zeitnah über den Geschäftsverlauf informiert werden. Es werden weiterhin monatlich die Tradezahlen veröffentlicht und es wird auch weiterhin Quartalsberichte geben, wenn auch nicht mehr so umfangreich wie bisher. Mit dem Segmentwechsel können nach seiner Einschätzung rund 40 TEUR pro Jahr an Kosten eingespart werden.

Herr Erlebach erkundigte sich nach dem Stand der Rechtsstreitigkeiten mit der EdW. Herr Knipping hatte den Unterlagen entnommen, dass die sino in den letzten drei Jahren insgesamt rund 1 Mio. Euro an diese Institution gezahlt hat und offenbar noch immer Risiken von rund 2 Mio. Euro bestehen. Er bat um eine Stellungnahme.

In seiner Antwort bestätigte Herr Hillen, dass in den letzten drei Jahren insgesamt rund 1 Mio. Euro an Sonderbeiträgen gezahlt wurden. 2010 hat die sino dagegen geklagt und eine Entscheidung ist für dieses Jahr zu erwarten. Fällt sie nicht zugunsten der Gesellschaft aus, will er in die nächste Instanz gehen. Schließlich hat die sino zu keinem Zeitpunkt Eigentum an den gehandelten Wertpapieren. Das Risiko beträgt aktuell noch 2,2 Mio. Euro.

Befragt nach dem aktuellen Stand der Auslandsaktivitäten informierte Herr Hillen, dass im vergangenen Jahr in Österreich Kosten von rund 45 TEUR angefallen sind. Es ist allerdings nicht gelungen, dort erfolgreich eine Niederlassung aufzubauen; die Marktchancen, die dort gesehen wurden, haben sich nicht materialisiert. Dieses Jahr werden noch einmal Kosten von rund 15 TEUR zu verbuchen sein, damit ist das Thema dann abgeschlossen.

Weiterhin hinterfragte Herr Strobel die Entwicklung der tick-TS AG, von der wieder eine erfreuliche Dividende vereinnahmt werden konnte. 410 TEUR entsprechen immerhin 0,17 Euro je sino-Aktie. Wichtig war ihm die Frage nach den Perspektiven dieser Gesellschaft. Er hatte Bedenken, dass auch deren Geschäft von dem negativem Marktumfeld beeinflusst werden könnte.

Auch Herr Knipping sprach betreffend die tick-TS von einer erfreulichen Entwicklung. Ihn interessierte, wie hoch der Vorstand direkt an dieser Gesellschaft beteiligt ist und wie viel Umsatz die sino mit der tick-TS realisiert.

Wie Herr Hillen informierte, halten er und sein Kollege jeweils 13,4 Prozent an der tick-TS. Er stellte nochmals klar, dass Herr Hocke und er bei der Gründung der Gesellschaft die sino beteiligt haben, nicht andersherum, wie dies Herr Knippping gemutmaßt hatte.

Der Vorstand bewertet die Entwicklung der tick-TS weiterhin positiv. Es wurden diverse neue Projekte angestoßen und der Gewinn sollte in den nächsten Jahren weiter steigen. Im vergangenen Jahr hat die sino 1,6 Mio. Euro an die tick-TS bezahlt. Ferner informierte er, dass die 432.000 tick-TS-Aktien bei der sino zum Nennwert von 1 Euro bilanziert sind. Der Wert dürfte indes deutlich höher sein.

Die Frage von Herrn Knipping nach Details zum Kooperationsvertrag mit HSBC Trinkaus & Burkhardt konnte Herr Hillen nicht beantworten. Er bat um Verständnis, dass diesbezüglich Vertraulichkeit vereinbart worden ist. Alternativen zu dieser Partnerschaft werden regelmäßig geprüft. Bislang hat sich aber nichts Vergleichbares gefunden.


Abstimmungen

Dr. Manger verkündete die Präsenz mit 965.865 Aktien. Bezogen auf das gesamte Grundkapital von 2.337.500 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, entsprach dies einer Quote von 41,32 Prozent. Sie lag damit etwas höher als im vergangenen Jahr.

Alle Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit gefasst. Am meisten Widerstand regte sich bei TOP 2 mit knapp 10.000 Gegenstimmen. Im Einzelnen beschloss die Versammlung über den Vortrag des Bilanzgewinns auf neue Rechnung (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Bestellung der DHPG Audit GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 5) und die Änderung der Satzung betreffend den elektronischen Bundesanzeiger (TOP 6).

Um 14:45 Uhr schloss Dr. Manger die Versammlung.


Fazit

Das Geschäftsjahr 2011/12 ist für die sino AG sehr schlecht verlaufen. Erstmals seit der Gründung vor 14 Jahren hat der High-End-Broker mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen. Das zentrale Problem ist nach wie vor das stark rückläufige Handelsvolumen an den Börsen. Seit 2007 ist die Tradezahl um fast 90 Prozent heftig eingebrochen und damit verbunden haben auch die im Normalfall sehr aktiven sino-Kunden ihre Aktivitäten reduziert. Der Vorstand versucht derzeit, die Kostenstruktur an die rückläufigen Umsätze anzupassen, was aber nicht unbegrenzt möglich ist.

So schlimm, wie von einigen Aktionären dargestellt, ist die Lage indes nicht. Das Ergebnis ist nahezu ausgeglichen und somit kein Handlungsdruck gegeben. Schon leicht steigende Börsenumsätze, und die werden irgendwann kommen, werden dann wieder in die Gewinnzone führen, das hat sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt. Dass die Aktie dennoch so stark an Wert verloren hat, liegt wohl auch darin begründet, dass die sino ihren Nimbus als Dividendenpapier verloren hat.

Sehr positiv entwickelt sich nach wie vor die Beteiligung an der tick-TS AG, deren Wert der Vorstand vor einem Jahr auf 4,3 Mio. Euro taxiert hatte. Dies allein würde den Börsenwert der sino von nur noch 5 Mio. Euro nun schon weitgehend abdecken. Spekulativ ist die Aktie sicherlich interessant, zumal der Kurs in den letzten Monaten knapp über 2 Euro einen Boden ausgebildet hat.


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