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sino AG (ISIN DE0005765507)

Ernst-Schneider-Platz 1
D-40212 Düsseldorf
Deutschland
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Ingo Hillen
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Die sino AG hatte für den 14. April 2016 zur Hauptversammlung in das Haus der Düsseldorfer Börse eingeladen. Mit etwa 100 Aktionären und Gästen war die Veranstaltung wie in den Vorjahren gut besucht. Für GSC Research war Matthias Wahler vor Ort.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Robert Manger eröffnete die Sitzung um 11 Uhr und teilte mit, dass es seit dem Vorjahr keine personellen Veränderungen gegeben hat. Den Vorstand stellen nach wie vor die Herren Ingo Hillen und Matthias Hocke, die das Unternehmen einst gegründet haben.

Dr. Manger informierte, dass eine notarielle Beurkundung der Hauptversammlung nicht erforderlich ist, da auf der Tagesordnung keine Beschlüsse stehen, die dies nötig machen würden. Von dieser Wahlmöglichkeit soll Gebrauch gemacht werden. Das Protokoll erstellt er selbst mit Unterstützung eines erfahrenen Kollegen.

Im Folgenden erläuterte Dr. Manger die Formalien und übergab das Wort dann an die beiden Vorstandsmitglieder.


Bericht des Vorstands

Herr Hocke freute sich, von einem erfolgreichen Jahr 2014/15 (bis 30.09.) berichten zu können. Von Anfang an entwickelte sich das Geschäft positiv. Gleich im Oktober 2014 wurde bei den Wertpapierorders der höchste Stand der letzten drei Jahre erreicht. Außerdem konnte im ersten Quartal die Dividende aus der Beteiligung an der tick Trading Software AG (tick-TS) in Höhe von 501 (Vorjahr: 480) TEUR vereinnahmt werden.

Im zweiten Quartal setzte sich der positive Trend fort. Nach sechs Monaten erreichte das Vorsteuerergebnis bereits 799 (777) TEUR. Das dritte Quartal präsentierte sich saisonal bedingt schwächer. Gleichwohl lag das Quartalsergebnis mit plus 42 (minus 156) TEUR deutlich über dem Vorjahreswert. In diesen Zeitraum fiel auch die Präsentation der neuen Handelsapp für die sino-Kunden.

Das vierte Quartal entwickelte sich ebenfalls positiv. Zudem konnte ein außerordentlicher Ertrag von 110 TEUR aus dem Vergleich beim Squeeze-out der ehemaligen Schering AG verbucht werden. Letztlich konnte das EBT im Gesamtjahr auf 1,25 (0,51) Mio. Euro mehr als verdoppelt werden. Der Konzernüberschuss errechnet sich mit 1,15 (0,52) Mio. Euro entsprechend einem Gewinn je Aktie von 0,49 (0,22) Euro.

Weiter informierte Herr Hocke, dass sowohl die Zahl der Aktien- wie auch der Future-Trades gestiegen ist. Besonders stark war der Zuwachs bei den deutlich margenstärkeren Aktientransaktionen. Wichtig war ihm zudem der Hinweis, dass die Zahl der Kundendepots im vergangenen Jahr um 2 Prozent auf 452 (443) gewachsen ist. Der langjährige Abwärtstrend wurde damit gebrochen.

In der AG alleine stiegen die Erlöse um 10,6 Prozent auf 6,1 (5,5) Mio. Euro und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sprang auf 580 (37) TEUR nach oben. Der Jahresüberschuss war im Einzelabschluss mit 598 (46) TEUR sogar noch etwas höher als das operative Ergebnis. Außerdem konnte besagte Dividende der tick-TS AG vereinnahmt werden.
 
Weiter teilte Herr Hocke mit, dass wie im Vorjahr der gesamte Konzerngewinn an die Aktionäre ausgeschüttet werden soll. Die Dividende erhöht sich damit deutlich auf 0,49 (0,22) Euro, woraus sich selbst bei einem Aktienkurs von 7 Euro noch eine Rendite von 7 Prozent errechnet. Soweit sinnvoll und möglich soll auch in den kommenden Jahren eine Dividende in Höhe des Jahresüberschusses ausgeschüttet werden.

Zum Abschluss seines Parts zeigte Herr Hocke an einer Grafik auf, dass nun schon seit Jahren ein deutlicher Aufwärtstrend beim Ergebnis zu erkennen ist. Großen Anteil daran hatte jeweils die Ausschüttung der tick-TS. Im vergangenen Jahr stammte aber bereits die Hälfte des Gewinns aus dem operativen Geschäft. Er sieht die sino AG gut aufgestellt.

Vorstandsmitglied Ingo Hillen ging in seinem Beitrag näher auf die Entwicklung der tick-TS AG ein, die in den letzten Jahren maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat. Diese Gesellschaft hat eine Vielzahl von Dienstleistungen rund um Börsen- und Handelssysteme im Angebot und hat unter anderem die Handelsplattform MX-PRO entwickelt, über die die sino-Kunden ihre Aufträge abwickeln.

Das Geschäft der tick-TS AG, an der sino mit 43,2 Prozent beteiligt ist, entwickelt sich sehr positiv. Der Umsatz ist in den letzten vier Jahren von 3,5 Mio. Euro auf 4,65 Mio. Euro gestiegen, der Jahresüberschuss im gleichen Zeitraum von 1 Mio. Euro auf 1,3 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie von 1,02 Euro auf 1,29 Euro.

Ebenso wie die sino AG schüttet die tick-TS AG regelmäßig ihren gesamten Gewinn an die Aktionäre aus. Das Vollausschüttungsgebot ist laut Herrn Hillen bei dieser Gesellschaft sogar in der Satzung verankert.

In diesem Zusammenhang informierte Herr Hillen, dass der Vorstand der tick-TS AG derzeit ein eigenes Listing prüft. Eine entsprechende Meldung ist im Januar 2016 veröffentlicht worden. Es gibt dies betreffend aber noch keine Entscheidung oder gar einen Zeitplan.

Herr Hillen kam dann zurück zur sino AG, die gut ins laufende Jahr gestartet ist. Das erste Quartal hat mit einem EBT von 67 (78) TEUR ordentlich abgeschlossen und in den ersten drei Monaten konnten bereits 166.000 Orders abgewickelt werden. Das zweite Quartal verlief vom Ergebnis her noch deutlich besser. Außerdem ist im Januar die tick-TS-Dividende von 557 TEUR zugeflossen.

Gerne teilte der Vorstand mit, dass sino bei einem von der Publikation „Börse Online“ initiierten Broker-Vergleich zum siebten Mal in Folge als inoffizieller Sieger hervorgegangen ist. Offiziell wurde der Titel nur deshalb nicht vergeben, weil zu wenige Kunden an der Umfrage teilgenommen haben. Ausgezeichnet wurde sino unter anderem für Schnelligkeit, Präzision und die Erreichbarkeit vor allem an hektischen Tagen.

Die Position als DER Broker für Heavy Trader hat sino Herrn Hillen zufolge erneut bestätigt und die führende Stellung soll weiter gefestigt werden. Viele der aktivsten Trader in Deutschland sind bereits Kunden und es ist das Bestreben, noch mehr zu gewinnen. Hierzu will der Vorstand die Chancen aus dem sich verändernden Marktumfeld nutzen. Für die Zukunft ist Herr Hillen optimistisch gestimmt.

Noch nicht abschätzen lässt sich nach seiner Aussage allerdings, welche Auswirkungen die am 3. Juli 2016 in Kraft tretenden Regelungen zum Marktmissbrauch haben werden. Grundsätzlich begrüßt er eine solche Regelung. Allerdings ist das Gesetz sehr schwammig formuliert. Nachteilig ist auch die Verpflichtung der Finanzdienstleister, selbst aktiv zu prüfen. Vielleicht machen die Kunden weniger Geschäfte. Dies könnte sich negativ auf die Erträge auswirken.


Allgemeine Aussprache

Dietmar Erlebach von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) bewertete das Berichtsjahr ausgesprochen positiv. „Die Strategie der letzten Jahre zahlt sich aus“, konstatierte er. Der Erfolg speist sich nach seiner Analyse aus den durchgeführten Kostensenkungen, einer wieder positiven Entwicklung im Kerngeschäft und dem erneuten Gewinnanstieg bei der tick-TS AG.

Die Aktionäre können sich über eine Kursverdopplung der Aktie freuen. Beigetragen zu der guten Performance hat nach Meinung des Sprechers sicherlich die Ankündigung, die Dividende auf 0,49 Euro mehr als verdoppeln zu wollen. Herr Erlebach wertete dies grundsätzlich als aktionärsfreundliche Maßnahme. Ihm schien es jedoch mutig, regelmäßig den gesamten Gewinn auszuschütten.

Nach Einschätzung von Herrn Erlebach dürfte kaum zu erwarten sein, dass der Gewinn im laufenden Jahr auf dem hohen Niveau von 2014/15 gehalten werden kann. Dies wäre dann mit einer Dividendenkürzung verbunden. Dem Gewinnverwendungsvorschlag wollte er natürlich zustimmen. Er bat jedoch um Erläuterung der künftigen Dividendenpolitik.

Aktionär Lutz Thorwarth gratulierte ebenfalls zu dem ausgezeichneten Jahr für die Gesellschaft und die Aktionäre. Er hatte keine Bedenken, dass der gesamte Gewinn ausgeschüttet wird. Nach seiner Auffassung ist damit kein Risiko verbunden.

In seiner Antwort bestätigte Herr Hillen, dass auch in Zukunft soweit möglich der gesamte Gewinn ausgeschüttet werden soll. In einem Nullzinsumfeld macht es seiner Meinung nach keinen Sinn, überschüssiges Geld im Unternehmen einzubehalten, zumal dieses den Aktionären zusteht. Natürlich bedeutet dies aber, dass die Dividende sinkt, wenn weniger verdient wird.

Im laufenden Jahr wird es schwer werden, erneut das Niveau von 2014/15 zu erreichen, zumal in diesem Ergebnis auch der Sondereffekt aus dem Schering-Squeeze-out enthalten war. Das zweite Quartal 2015/16 ist deutlich besser verlaufen als das erste. Ein EBT von 1 Mio. Euro stellt aber eher das obere Ende der Prognose dar.

Beeindruckt zeigte sich Herr Erlebach auch von der Entwicklung der tick-TS AG. Für interessant hielt er bei dieser Gesellschaft insbesondere das in der Satzung verankerte Vollausschüttungsgebot, welches ihm bisher nicht geläufig war. Ihm erschien ein solches Satzungsgebot riskant. Schließlich muss auch bei diesem Unternehmen investiert werden.

Nach Kenntnis von Herrn Hillen ist tick-TS tatsächlich die einzige deutsche Gesellschaft mit Vollausschüttungsgebot. Diese Regelung ist möglich, weil tick-TS als Softwareunternehmen auch nach der Dividende noch über ausreichend Geld verfügt, um die Kosten für mehrere Monate zu decken. Und das tick-TS-Management teilt die Sichtweise von sino, dass das verdiente Geld den Aktionären zusteht. 

Nicht recht nachvollziehen konnte der DSW-Sprecher die Pläne, die tick-TS AG selbst an die Börse bringen zu wollen. Seiner Auffassung nach scheint die derzeitige Konstellation doch gut zu funktionieren. Als Erklärung konnte er sich allenfalls vorstellen, dass einer der Aktionäre aussteigen will.

Aktionär Thorwarth wollte wissen, von wem die Initiative zu diesen Plänen ausgegangen ist. Dass die sino AG ihre Beteiligung an tick-TS reduziert, schien ihm jedenfalls wenig sinnvoll. Schließlich entwickelt sich die Gesellschaft hervorragend und der positive Trend könnte sich durchaus weiter fortsetzen.

In seiner Antwort stellte Herr Hillen klar, dass betreffend das Listing der tick-TS AG noch keine Entscheidung getroffen ist. Ein Argument dafür wäre vor allem der wachsende Bekanntheitsgrad, was sich positiv auf die Kundengewinnung auswirken könnte.

sino wird langfristig mit mehr als 25 Prozent strategisch beteiligt bleiben. Es könnte nach Meinung des Vorstands jedoch Sinn machen, etwas zu diversifizieren. Mit einem Wert von 6 bis 8 Mio. Euro macht die tick-TS-Beteiligung etwa die Hälfte des gesamten Vermögens aus, was schon ein gewisses Klumpenrisiko bedeutet. Konkrete Pläne gibt es aber nicht.

Weiter informierte er auf Nachfrage von Herrn Thorwarth, dass die tick-TS-Anteile vor einigen Jahren zu einem Kurs von 9 Euro in die sino AG eingebracht worden sind. Vielen Aktionären schien dies damals zu teuer. Heute dürfte der Wert indes schon mit Blick auf die Dividende von zuletzt 1,29 Euro deutlich höher liegen.

Die Bedenken des DSW-Sprechers, ob die positive Entwicklung von tick-TS nachhaltig ist, teilte der Vorstand nicht. Die Gesellschaft verfügt über ein gutes Produkt, das von vielen großen Brokern genutzt wird. Aus Sicht von sino sei man sowohl als Aktionär wie auch als Nutzer des Kernprodukts MX-PRO sehr zufrieden.

Positiv wertete der Aktionärsschützer, dass sich bei der Zahl der Kundendepots nach vielen Jahren mit rückläufigen Werten eine Trendwende andeutet. Ihm erschien es wichtig, die Zahl der Kunden auszuweiten. Vielleicht könnte sino dann in einigen Jahren auch offiziell als Sieger aus dem Brokervergleich von Börse Online hervorgehen.

Interessant fand Herr Erlebach in diesem Zusammenhang die Anmerkung im Geschäftsbericht, wonach eine kleine Marketing-Kampagne beabsichtigt ist, um die Kunden eines Mitbewerbers anzusprechen. Er bat dies näher zu erläutern. Grundsätzlich interessierte ihn eine Einschätzung des Wettbewerbsumfelds.

Zu diesem Thema stellte Herr Hillen klar, dass der Markenkern nicht verändert werden soll. sino wird sich als Online-Broker weiterhin auf Heavy Trader fokussieren. Natürlich ist diese Zielgruppe klein. In der Nische ist die Bekanntheit von sino allerdings sehr hoch und im vergangenen Jahr konnte immerhin ein neues Depot pro Woche eröffnet werden.

Die Marketingaktion betrifft die Wettbewerber Vitrade und biw Bank. Deren Muttergesellschaft Flatex hat im Dezember 2015 bekannt gegeben, den deutschen Einlagensicherungsfonds verlassen zu wollen. Einige Kunden zeigten sich laut Herrn Hillen von dieser Meldung irritiert. Schließlich sind damit künftig nur noch Kontoeinlagen in Höhe von bis zu 100 TEUR abgesichert. Diese Kunden sollen nun angesprochen werden.

Des Weiteren erkundigten sich beide Redner nach dem aktuellen Stand betreffend die Klage gegen die Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen (EdW). Hier konnte Herr Hillen keine Neuigkeiten vermelden. Über die eingereichte Verfassungsbeschwerde ist bis dato noch nicht entschieden.

Herr Thorwarth hatte dem Geschäftsbericht entnommen, dass in den nächsten drei Jahren insgesamt Zahlungen von bis zu 900 TEUR an die EdW geleistet werden müssen. Dies erschien ihm ein sehr hoher Betrag zu sein. Er bat um eine Erklärung.

In seiner Antwort bat Herr Hillen um Verständnis, dass sich die künftigen Beiträge nur schwer bestimmen lassen. Die Berechnung gestaltet sich kompliziert und es ist nicht einmal klar, wie viele Unternehmen überhaupt an dem System teilhaben, nachdem einige komplett ausgeschieden sind.

Wichtig war ihm in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass das Ergebnis der tick-TS-AG nicht als Grundlage für die Berechnung des Beitrags herangezogen wird. Da diese Beteiligung über eine eigene GmbH gehalten wird, handelt es sich nicht um Erträge aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft.

Auch betreffend das Thema Finanztransaktionssteuer gibt es Herrn Hillen zufolge keine Neuigkeiten. Er hat die Hoffnung, dass diese Diskussion wieder komplett einschläft. Natürlich verfolgt der sino-Vorstand das Thema aber sehr genau.

Weiter informierte Herr Hillen auf Nachfrage von Herrn Thorwarth, dass der Vorstand keine sino-Aktien mehr hält. Steuerliche Verlustvorträge gibt es ebenfalls nicht mehr.

Aktionär Robinson Kuchejda erkundigte sich nach möglichen Auswirkungen von Themen wie Algo-Trading und der automatisierten Vermögensverwaltung via Robo Advisor. Nach Auskunft von Herrn Hillen sind dies durchaus große Themen. Die Kunden verfolgen teilweise schon seit Jahren entsprechende Strategien und man versuche, sie bestmöglich von technischer Seite zu unterstützen.


Abstimmungen

Der Vorsitzende verkündete die Präsenz mit 749.164 Aktien. Bezogen auf das gesamte Grundkapital von 2.337.500 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, entsprach dies einer Quote von 32,05 Prozent. Dies war wieder etwas mehr als im vergangenen Jahr.

Alle Beschlüsse wurden mit Mehrheiten weit über 99 Prozent gefasst. Im Einzelnen waren dies die Dividende von 0,49 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Bestellung der DHPG Audit GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 5) und die Wahl der Herren Gerd Goetz, Dr. Marcus Krumbholz und Dr. Robert Manger in den Aufsichtsrat (TOP 6).

Nach knapp zwei Stunden schloss der Vorsitzende die Versammlung.


Fazit

Die sino AG hat das Geschäftsjahr 2014/15 erwartungsgemäß positiv abgeschlossen. Letztlich lief es sogar noch besser als prognostiziert. Der Konzerngewinn konnte auf 1,15 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden und das Ergebnis je Aktie errechnet sich mit 0,49 (0,22) Euro. Wie angekündigt beschloss die Hauptversammlung die Komplettausschüttung des Gewinns. Damit übertraf der Online-Broker selbst optimistische Erwartungen.

Großen Anteil am Ergebnis hatte wie in den Vorjahren die Ausschüttung der tick-TS AG, an der die sino AG mit 43,2 Prozent beteiligt ist. Diese Gesellschaft prüft derzeit ein eigenes Börsenlisting, was sich zusätzlich positiv auf das Ergebnis von sino auswirken könnte. Auch operativ geht es inzwischen wieder deutlich voran. Erstmals seit langer Zeit ist die Zahl der Depots im vergangenen Jahr wieder leicht gewachsen.

Das laufende Jahr ist ebenfalls positiv gestartet. Es dürfte aber kaum möglich sein, das sehr gute Ergebnis des Vorjahres zu wiederholen, zumal darin auch ein außerordentlicher Ertrag von 110 TEUR aus der Nachbesserung im Zuge des Schering-Squeeze-out enthalten war. Läuft das zweite Halbjahr einigermaßen rund, scheint ein Ergebnis je Aktie von zumindest 0,30 Euro realistisch.

Da der Hauptversammlung im kommenden Jahr wieder eine Vollausschüttung vorgeschlagen werden dürfte, ist die Aktie dennoch als attraktiv einzustufen. Nachdem der Aktienkurs mit dem Dividendenabschlag auf knapp über 6 Euro abgerutscht ist, würde sich dennoch eine beachtliche Rendite von nahezu 5 Prozent errechnen. Auch nach der hervorragenden Performance der letzten zwölf Monate ist die Aktie zumindest eine solide Halteposition.


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Hinweis: Der Verfasser hält Aktien dieser Gesellschaft.


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