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HV-Bericht UmweltBank AG

Keine Spur von Finanzkrise bei „Deutschlands grüner Bank“


Die UmweltBank AG hatte für den 26.6.2009 zur Hauptversammlung in das Germanische Nationalmuseum nach Nürnberg eingeladen. Bei Beginn um 14.30 Uhr hatten sich dort rund 200 Aktionäre und Gäste eingefunden, darunter Matthias Wahler für GSC Research, um sich über die Entwicklung der streng nach ökologischen Kriterien ausgerichteten Bank zu informieren.

Die turnusmäßig amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Irene Schöne eröffnete die Versammlung, begrüßte alle Erschienenen und erläuterte die Formalien. Im Vorgriff auf den Vorstandsbericht teilte sie mit, dass die UmweltBank von der Finanzkrise direkt nicht betroffen ist und sehr gut da steht. Sehr schön fand sie auch, dass die Aktionäre bei der UmweltBank nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine ökologische Dividende erhalten, worauf der Firmengründer und Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp später noch näher einging.


Bericht des Vorstands

Herr Popp begann seine Ausführungen mit einigen allgemeinen Anmerkungen zu dem schwierigen Marktumfeld, in dem die Anleger mehr denn je möglichst genau wissen wollen, welche Geschäfte ihre Bank tätigt. Die UmweltBank sieht er hier in einer Vorreiterrolle. Sie gäbe schon immer allen, die an den Themen Bank oder Umwelt interessiert sind, umfassende Einblicke. Er hält es für enorm wichtig, dass eine Bank offen mit ihren Anlegern und Kunden umgeht und, sofern erforderlich, auch einmal von einem Investment abrät.

Nicht ohne Stolz stellte Herr Popp fest, dass die UmweltBank eine der wenigen Banken war, die das Geschäftsjahr 2008 sehr ordentlich abgeschlossen hat und den Gewinn gegenüber dem schon hohen Wert des Vorjahres sogar nochmals leicht steigern konnte. Sehr erfreulich fand er dies vor allem auch deshalb, weil die Zinsmarge im vergangenen Jahr deutlich zusammengeschrumpft ist, was durch das weitere Wachstum aber überkompensiert werden konnte.

Das Geschäftsvolumen erhöhte sich im Berichtszeitraum um 13 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme weitete sich in gleichem Maße auf 1,16 Milliarden Euro aus. Aufgrund der darin nicht berücksichtigten noch offenen Kreditzusagen liegt sie regelmäßig etwa 100 Mio. Euro unter dem Geschäftsvolumen. Die Kundenzahl erhöhte sich von 60.000 auf 69.000 und in einigen Jahren erachtet Herr Popp selbst 100.000 Kunden nicht mehr als unrealistisch.

Als wichtigste Zahl sieht Herr Popp allerdings das haftende Eigenkapital an, das sich im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 77,5 Mio. Euro erhöhte. Da sämtliche Kredite mit durchschnittlich 8 Prozent durch Eigenmittel unterlegt werden müssen, ist eine ausreichende Eigenkapitalausstattung die Voraussetzung dafür, dass überhaupt gearbeitet werden kann – multipliziert mit dem Faktor 12,5 zeigt diese Zahl den Kreditvergabespielraum auf und ist damit der Maßstab für das weitere Wachstum.

Allgemein war, wie der Vorstand weiter informierte, das Jahr 2008 in der Bankenlandschaft geprägt von stark steigenden kurzfristigen Zinsen. Die UmweltBank folgte diesem Trend zunächst nicht, was aber laut Herrn Popp im September erstmals einen leichten Rückgang von 6 Mio. Euro bei den Kundeneinlagen zur Folge hatte. Man habe sich dann doch zu einer Nachbesserung der Konditionen entschlossen, was, vielleicht auch mit bedingt durch die aufwallende Finanzkrise, in den kommenden Monaten einen enormen Zuwachs von 100 Mio. Euro an Kundengeldern zur Folge hatte.

Inzwischen wurden die Konditionen wieder etwas zurückgefahren, um die Geschwindigkeit der Mittelzuflüsse etwas zu bremsen. Wie der Vorstand erläuterte, muss das Wachstum im Rahmen gehalten werden, da die Gelder sonst nicht zeitnah in sinnvolle ökologische Projekte investiert werden können. Laut Satzung darf die UmweltBank ausschließlich in diesem Bereich aktiv werden.

Zwar gibt es, wie der Vorstand klar stellte, durchaus genügend interessante Projekte und auch die Kundenzahl ließe sich schnell weiter steigern. Der Engpassfaktor seien aber schon seit vielen Jahren die Mitarbeiter, da diese nicht in einem beliebigen Tempo aufgebaut werden können, aber nur so eine ausreichende Beratung sichergestellt sei. Sie müssen zur UmweltBank passen und das „grüne Banking“ mitleben wollen. Im vergangenen Jahr erhöhte sich die Mitarbeiterzahl um weitere 10 auf 146. Gerechnet auf eine 40-Stunden-Woche ergeben sich 98,5 Personen.

Herr Popp erläuterte dann die Details der Bilanz, deren Summe auf 1,16 (1,03) Milliarden Euro angewachsen ist. Dies resultiert in erster Linie aus den Kundenforderungen, die sich auf 900 (745) Mio. Euro erhöhten und damit die bei weitem größte Position auf der Aktivseite darstellen. Als Liquiditätsreserve dienen neben überschaubaren Barmitteln vor allem Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere von 180 (204) Mio. Euro sowie auch Forderungen an Kreditinstitute von 43 (47) Mio. Euro.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere hält die UmweltBank, wie der Vorstand angesichts des momentanen Marktumfelds explizit erwähnte, lediglich in Höhe von 266 (261) TEUR. Deutlich größer ist mit 8,6 (9,1) Mio. Euro das Engagement in Beteiligungen, bei denen die UmweltBank direkt Eigenkapital für Projekte zur Verfügung gestellt hat. Eine größere Position stellen mit 2 (2,7) Mio. Euro noch die Treuhandkredite dar, die aber sukzessive zurückgeführt werden.

Die ausgewiesenen eigenen Aktien von 26 (34) TEUR sind laut Herrn Popp eine Zufallsgröße. Diese wurden, wie er bereits auf der letztjährigen Hauptversammlung erläutert hatte, nur für die Abfindung der stillen Gesellschafter erworben, die dann aber nicht alle getauscht haben. Inzwischen wurde dieser Bestand komplett veräußert.

Es besteht, wie er an dieser Stelle betonte, auch kein Interesse daran, künftig eigene Anteile zu erwerben. Das hier investierte Eigenkapital würde schließlich für das weitere Wachstum nicht mehr zur Verfügung stehen. Die unter TOP 7 vorgesehene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien dient seinen Angaben zufolge lediglich dem Zweck des Wertpapierhandels. Wenn Kunden der UmweltBank diese Aktien erwerben wollten, sei diese Genehmigung erforderlich.

Das von den Anlegern zur Verfügung gestellte Geld investierte die UmweltBank zu 47 Prozent im Solarbereich, zu 29 Prozent im ökologischen Bauen, zu 16 Prozent in Wind- und Wasserkraft und mit 8 Prozent in die Bereiche Biomasse, Biogas und ökologische Landwirtschaft. Die Zahl der geförderten Kreditprojekte erhöhte sich insgesamt um fast 25 Prozent auf 11.106 und das Kreditzusagevolumen übersprang mit einem Zuwachs von 20,5 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro erstmals die Schwelle von 1 Milliarde Euro.

Auf der Passivseite der Bilanz stehen als größter Block mit einem Zuwachs von 13,5 Prozent auf 712 (628) Mio. Euro die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, also das Anlagevolumen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 350 (312) Mio. Euro betreffen Herrn Popp zufolge in erster Linie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Mehr zum Eigenkapital zählen die ausstehenden Genussrechte von 35 (30) Mio. Euro. Diese können immer nur parallel zum Eigenkapital ausgeweitet werden. Auch den Fonds für allgemeine Bankrisiken zählt Herr Popp zum Eigenkapital.

Die Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung übernahm traditionell Vorstandsmitglied Jürgen Koppmann. Er begann mit der Aufwandsseite, die als bei weitem größte Position mit 35 (27) Mio. Euro die Zinsaufwendungen enthält. 72 Prozent dieser Summe betraf Kunden, der Rest die KfW und andere Förderbanken. Die allgemeinen Verwaltungskosten, die auch die Personalkosten umfassen, erhöhten sich analog zur Ausweitung des Geschäftsvolumens auf 9,5 (8) Mio. Euro.

Herr Koppmann lenkte den Blick der Aktionäre dann auf die Abschreibungen und Wertberichtungen auf Forderungen und Wertpapiere. Diese Position belief sich im Berichtsjahr exakt auf Null, per Saldo konnte aus Zuschreibungen und der Auflösung von Rückstellungen sogar ein Ertrag von 619 TEUR erzielt werden, was der Vorstand als überaus erfreulich bewertete. Vorsichtshalber wurden lediglich einige Beteiligungen mit 426 TEUR wertberichtigt.

Auf der Ertragsseite stehen als größte Position die Zinserträge mit 48 (39) Mio. Euro. Davon stammen nach seiner Aussage 82 Prozent aus dem klassischen Kreditgeschäft und 18 Prozent von anderen Banken, bei denen Geld vorübergehend zwischengeparkt wurde. Die Provisionserträge aus Bearbeitungs- und Vermittlungsgebühren erhöhten sich auf 7,2 (5,8) Mio. Euro.

Deutlich rückläufig entwickelte sich auf den ersten Blick der Nettoertrag aus Finanzgeschäften. Nach 6,8 Mio. Euro in 2007 lag dieser im Berichtsjahr nur noch bei knapp 5 TEUR. Dies resultiert, wie Herr Koppmann in Erinnerung rief, aber lediglich aus einem Sonderertrag von 6,5 Mio. Euro aus dem Verkauf der Schmack Biogas-Aktien im Vorjahr.

Dennoch erhöhte sich der Jahresüberschuss dank der operativen Erfolge leicht um 1 Prozent auf 6,6 Mio. Euro. Daraus errechnet sich ein Ergebnis von 1,19 (1,18) Euro je Aktie. Entsprechend lautete der Vorschlag der Verwaltung auf die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 0,50 Euro. Den Rest will der Vorstand zur Finanzierung des weiteren Wachstums im Unternehmen belassen.

Im Anschluss daran übernahm noch einmal kurz Herr Popp das Wort mit einigen Angaben zur Umweltbilanz. Ihm war es ein großes Anliegen, auf diese Weise die Auswirkungen der Aktivitäten des Unternehmens auf die Umwelt begreifbar zu machen. Als geeigneten Maßstab sieht er die erreichte CO2-Einsparung an, die sich in Summe auf 1,6 Millionen Tonnen weiter kräftig erhöhte.


Allgemeine Aussprache

Die Wortmeldung von Aktionärin Caterina Steeg umfasste vor allem formale Punkte. Zunächst monierte sie, dass in der Tagesordnung bei den zur Neuwahl stehenden Aufsichtsratsmitgliedern die Berufsbezeichnungen mit „Geschäftsführer“ oder „Wirtschaftswissenschaftlerin“ zu allgemein gefasst worden seien.

Dies konnte Frau Dr. Schöne als Aufsichtsratsvorsitzende nicht erkennen. Schließlich sei die Aktie nur im Freiverkehr notiert, womit viele Vorschriften für die UmweltBank überhaupt nicht zuträfen. Zudem verwies sie auf die ausführliche persönliche Vorstellung der drei zur Wahl stehenden Aufsichtsratsmitglieder. Frau Steeg rügte diese Frage aber dennoch als unbeantwortet und ließ dies zu Protokoll geben.

Eine weitere Frage der Aktionärin war, wie lange PricewaterhouseCoopers (PwC) bereits als Abschlussprüfer bei der UmweltBank tätig sei. Nach Angabe von Frau Dr. Schöne wurde diese Gesellschaft von der letztjährigen Hauptversammlung erstmals gewählt, gemäß der zu beschließenden Wahl wäre 2009 also nun das zweite Jahr. Sie stimmte zu, dass ein regelmäßiger Wechsel des Prüfers sinnvoll sei.

Das Hauptthema von Frau Steeg und auch einigen nachfolgenden Rednern war die zu beschließende Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien. Frau Steeg missfiel, dass ein Erwerb der Aktien ausweislich der Beschlussvorlage zu Kursen von bis zu 10 Prozent über oder unter dem letzten Schlusskurs möglich sein soll. Sie wollte auch wissen, in welchem Umfang von der letzten Ermächtigung Gebrauch gemacht wurde, ob die im Besitz befindlichen Papiere über die Börse abgebaut wurden und ob künftige Zukäufe auch außerhalb der Börse angedacht seien.

Wie Herr Koppmann klar stellte, ist nicht geplant, mit eigenen Aktien zu spekulieren. Der Beschluss sei nur vorsorglich vorgesehen, um keinen formalen Fehler zu begehen, falls UmweltBank-Aktien für Kunden gehandelt werden und diese gegebenenfalls für kurze Zeit in den eigenen Büchern stehen. Die Aktien, die zur Abfindung der stillen Gesellschafter erworben wurden, waren ein Sonderfall. Diese wurden wieder über die Börse verkauft, woraus sich ein Verlust von 1 TEUR ergab.

Außerhalb der Börse wurden solche Geschäfte bisher nicht getätigt und dies sei auch künftig nicht geplant. Eine Ausnutzung der Bandbreite von 10 Prozent sei ebenfalls nicht vorgesehen. Auch diese Antwort stellte Frau Steeg jedoch nicht zufrieden. Unter den Buhrufen der übrigen Aktionäre und zum völligen Unverständnis des Vorstands gab sie diese Frage ebenfalls als unbeantwortet zu Protokoll.

Ein Aktionär war unzufrieden, dass die Dividende mit 0,50 Euro unverändert beibehalten werden sollte, während sich alle wesentlichen Kennzahlen verbessert haben. Hier bat Herr Popp um Verständnis, dass eine gewisse Thesaurierung unabdingbar sei, um das nötige Eigenkapital für das weitere Wachstum aufzubauen. Er verwies diesbezüglich auf seine vorherigen Ausführungen, wonach sämtliche Geschäfte zu einem gewissen Teil mit Eigenmitteln unterlegt sein müssen. „Das haftende Eigenkapital ist ständig der limitierende Faktor“, betonte er. Als mögliche Alternativen sah er nur eine Beendigung des Wachstums oder eine Kapitalerhöhung, die ihm bei den derzeitigen Kursen aber nicht sinnvoll erscheint. Die Ausgabe weiteren Genussrechtskapitals ist, wie er auf Nachfrage anfügte, ebenfalls nur parallel zum Kernkapital möglich, auch dies sei also keine Option.

Anknüpfend daran bat ein weiterer Aktionär um nähere Ausführungen zum Genussrechtskapital. Insbesondere schien es ihm unlogisch, dies zum Eigenkapital zu zählen, nachdem es doch irgendwann zurückgezahlt werden muss. Ihm erschienen die Genussrechte mit einer Verzinsung von 5 Prozent überdies attraktiver als die Aktie, die sich bei einer Dividende von 0,50 Euro nur mit 3 Prozent verzinst.

Wie Herr Koppmann erklärte, handelt es sich bei Genussrechten um einen Zwitter zwischen Eigen- und Fremdkapital. Da sie bei der UmweltBank sehr langfristig ausgegeben und eigentlich unkündbar seien, zählen sie zum Eigenkapital im Sinne des Kreditwesengesetzes. Den Vergleich mit der Dividendenrendite hielt er nicht für sinnvoll. Inklusive der Kursentwicklung sollte die Rendite der Aktie nach seiner Einschätzung langfristig über der der Genussrechte stehen. Herr Popp hielt es außerdem für angebracht, die Rendite der Aktie auf Basis des Gewinns zu errechnen, woraus sich beim aktuellen Kurs eine „Verzinsung“ von 8,5 Prozent ergibt.

Den Hinweis des Aktionärs, dass die Kreditkonditionen der UmweltBank zwar gut seien, aber zum Teil nicht an die der Konkurrenz heranreichten, wollte Herr Koppmann nicht stehen lassen. Wie er darlegte, befindet sich die UmweltBank im Bereich der Baufinanzierung immer unter den Top Ten am Markt und bei Solarfinanzierungen bietet sie die gleichen Konditionen wie die KfW. Zudem bat er bei der Betrachtung zu berücksichtigen, dass die UmweltBank keine Grundschulden von den Kreditnehmern verlangt.

Eine weitere Frage zielte darauf, inwieweit die UmweltBank von dem „Projekt Desertec“, also der Errichtung riesiger Solaranlagen in der Wüste, profitieren könnte. „Dieses Vorhaben ist wohl eine Nummer zu groß für uns“, entgegnete hierzu Herr Koppmann mit Verweis auf die Investitionssumme von vielen Milliarden Euro. Grundsätzlich sieht er das Projekt aber dennoch als vorteilhaft für die UmweltBank, sei dies doch ein weiterer großer Schritt in Richtung der erneuerbaren Energien.

Zu der Frage, ob zwei Vorstände mit Blick auf das schnell wachsende Geschäftsvolumen noch ausreichen, äußerte sich die Aufsichtsratsvorsitzende. Sie erinnerte daran, dass der Vorstand bis vor kurzem noch aus drei Mitgliedern bestand. Eine entsprechende Aufstockung sei auch wieder geplant, man befinde sich derzeit auf der Suche.


Abstimmungen

Die Präsenz stellte Frau Dr. Schöne mit 1.250.489 Aktien oder 22,58 Prozent des Grundkapitals fest. Alle Beschlüsse wurden daraufhin mit großer Mehrheit gefasst. Nennenswerte Gegenstimmen ergaben sich mit 7.216 bzw. 21.337 lediglich bei den TOP 2 und 7.

Im Einzelnen beschloss die Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro aus dem Bilanzgewinn 2008 (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Wiederwahl von Dr. Irene Schöne und den Herren Hans Buckert und Günther Hofmann in den Aufsichtsrat (TOP 5), die Wahl der PwC zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 (TOP 6) und die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien zum Zwecke des Wertpapierhandels (TOP 7).

Frau Steeg hatte schon während der Debatte Widerspruch zu allen Beschlussfassungen zu Protokoll gegeben.

Gegen 19 Uhr konnte Frau Dr. Schöne die Versammlung schließen.


Fazit

Völlig unbeeindruckt von der Finanzkrise weist die UmweltBank auch für das Geschäftsjahr 2008 wieder neue Rekordzahlen aus. „Deutschlands grüne Bank“ investiert nicht in undurchschaubare Finanzkonstrukte, sondern ausschließlich in ökologische Projekte, was im vergangenen Jahr sehr von Vorteil war. Abschreibungen auf Wertpapierbestände konnten auf diese Weise komplett vermieden und der Gewinn gegenüber dem sehr hohen Vorjahreswert sogar nochmals leicht gesteigert werden.

Die Aktionäre zeigten sich abgesehen von Kleinigkeiten auch sehr zufrieden mit der Arbeit des Vorstands. Dem Abwärtssog der Börse konnte sich die Aktie aber dennoch nicht entziehen. Dies ist völlig unberechtigt, schließlich hat die UmweltBank spätestens jetzt bewiesen, dass sie über ein schlüssiges Konzept verfügt, das auch in Krisenphasen bestens funktioniert. Es gibt keinen Grund, an der Fortsetzung der Erfolgsstory zu zweifeln, womit ein Engagement auf dem gedrückten Kursniveau sehr interessant erscheint.


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