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SCI AG (ISIN DE0006051014)

Bartholomäus-Arnoldi-Str. 82
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Deutschland
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Oliver Wiederhold
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Am 15. August 2018 fand in Usingen die 18. ordentliche Hauptversammlung der SCI AG statt. Das vergangene Geschäftsjahr hatte die Gesellschaft erneut sehr erfolgreich abgeschlossen. Rund 20 Aktionäre und Gäste, unter ihnen auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich im Clubhaus der Sportanlage des TuS Merzhausen eingefunden, um sich über die weiteren Zukunftsperspektiven zu informieren. Der Aufsichtsratsvorsitzende Wilhelm Nachtigall eröffnete die Hauptversammlung um 10:00 Uhr und ging dann auf das Vergütungssystem von Vorstand und Aufsichtsrat ein. Nach dem Verlesen der ansonsten kurz gehaltenen Formalien übergab er das Wort an den Alleinvorstand Oliver Wiederhold.


Bericht des Vorstands


Nach Aussage von Herrn Wiederhold war 2017 erneut ein sehr erfreuliches Jahr mit einem Anstieg beim DAX um 12,5 Prozent. Damit legte der Index bereits im 6. Jahr in Folge zu. Zudem entwickelte sich der DAX damit deutlich besser als von den Analysten zu Jahresbeginn prognostiziert. Diese hatten im Durchschnitt lediglich einen Anstieg um 1,3 Prozent erwartet. Für das laufende Jahr sind die Analysten optimistischer gestimmt und erwarten einen Anstieg um durchschnittlich 8,7 Prozent.

Dagegen war Herr Wiederhold für die Entwicklung eher skeptisch gestimmt. Angesichts der bestehenden Risiken und Probleme sah er den DAX eher als zu hoch bewertet an. Es wäre auch keine Überraschung, wenn der DAX im laufenden Jahr im Minus abschließt, meinte der Vorstand. Die SCI AG konnte im vergangenen Jahr inklusive der Dividende von einem Euro mit einem Zuwachs von 25 Prozent abschließen. Entsprechend zeigte sich der Vorstand mit dem Anstieg des NAV auf 26,01 Euro je Aktie sehr zufrieden.

Die Aktie startete mit 22 Euro ins Geschäftsjahr 2017 und beendete das Jahr mit rund 24 Euro. Insgesamt belief sich der Zuwachs inklusive der Dividende auf 14,7 Prozent. Laut Herrn Wiederhold erhöhte sich der Umsatz in der Aktie auf rund 20.000 Stück, nachdem die Umsätze im Vorjahr noch bei rund 15.500 Stück lagen. Im laufenden Jahr erhöhte sich der bisherige Umsatz in der Aktie bereits auf gut 29.000 Stück.

Danach ging Herr Wiederhold auf die größten Positionen im Depot ein. Hierbei war an erster Stelle mit einem Anteil von 13,0 Prozent am NAV die IFA Hotel & Touristik AG zu nennen. Im vergangenen Jahr verkaufte die Gesellschaft drei von vier Hotels auf Gran Canaria, so der Vorstand. Laut Herrn Wiederhold wurde der Großteil der Position bei IFA vor vier Jahren bei Kursen von 4,72 Euro aufgebaut. Allerdings kündigte das Unternehmen nun eine große Kapitalerhöhung für neue Projekte an, was den Kurs unter Druck brachte. Während die Kursentwicklung 2017 sehr erfreulich war, gestaltet sich der Kursverlauf 2018 eher unerfreulich. Nach Aussage des Vorstands gibt es rein operativ jedoch nichts auszusetzen. Dem Hauptaktionär scheine das Kursniveau der Aktie jedoch relativ egal zu sein.
 
Die Aktien der InnoTec TSS AG machten einen Anteil von 7,4 Prozent am NAV aus. Im vergangenen Jahr trug die Aktie jedoch nicht zur Performance bei und auch in diesem Jahr wies das Papier noch keine große Steigerung auf. Allerdings ist man bei diesem Wert schon sehr lange investiert und hierbei ergibt sich eine hervorragende Performance, betonte Herr Wiederhold. Immerhin erfolgten die ersten Käufe bereits bei Kursen von 0,60 Euro. Derzeit bestehe jedoch eine gewisse Unsicherheit über die weitere Geschäftsentwicklung und den Einsatz der vorhandenen liquiden Mittel. Zudem bestehe durchaus die Möglichkeit einer Übernahme des Unternehmens, so Herr Wiederhold.

Sehr erfreulich entwickelte sich im vergangenen Jahr der Kurs der Gesundheitswelt Chiemgau AG. Bedingt durch den Anstieg von 80 auf 240 Euro belief sich der Anteil am NAV auf 7,3 Prozent. Nachdem die Gesellschaft die Immobilien erworben hat, gestaltet sich die operative Entwicklung deutlich klarer, meinte Herr Wiederhold. Auch die Therme soll nun für 13 Mio. Euro modernisiert und attraktiver gestaltet werden. Im laufenden Jahr soll das Ergebnis je Aktie auf über 30 Euro steigen und dann im kommenden Jahr weiter zulegen. Deshalb sah der Vorstand trotz der deutlichen Kurssteigerung in den vergangenen Wochen noch keine Überbewertung.

Die Aktien der AS Latvijas Balzams machten einen Anteil von 6,7 Prozent am NAV aus. Nach Ansicht von Herrn Wiederhold könnte die Gesellschaft durchaus ein Going Private Kandidat sein. Es gab auch bereits einmal einen Übernahmeversuch des Großaktionärs, jedoch wurde dort die notwendige Schwelle nicht erreicht. Der Vorstand bezifferte das Eigenkapital je Aktie auf über 14 Euro. Dies sei bedeutsam, da dort eine Abfindung nicht unter Eigenkapital erfolgen kann.

Einen Anteil von 5,6 Prozent machten die Aktien von Valmieras Stikla Skiedra aus. Nachdem Anfang des Jahres ein Pflichtangebot zu 3,52 Euro erfolgte, wurde laut Herrn Wiederhold ein Drittel der Position eingereicht. Die Gesellschaft hat eine Fabrik in den USA eröffnet und verzeichnete dabei Anlaufschwierigkeiten. In diesem Rahmen musste dann auch die Prognose für das laufende Jahr zurückgenommen werden.

Anschließend ging der Vorstand auf den Jahresabschluss der Gesellschaft ein. Demnach ist SCI weiterhin komplett eigenkapitalfinanziert. Im vergangenen Jahr wurde der Cash-Anteil von 35 auf 45 Prozent erhöht. Einerseits agiert man etwas vorsichtiger, andererseits soll ein ausreichender Cashbestand gehalten werden, um sich bietende Investitionschancen nutzen zu können. Der Umsatz erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 0,67 auf 2,34 Mio. Euro.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich im vergangenen Geschäftsjahr von 526 auf 474 TEUR. Davon stammten 234 TEUR aus Gewinnrealisierungen, wobei die größten Posten auf Teleplan mit 73 TEUR und Daugavpils LOK mit 70 TEUR entfielen. Wie Herr Wiederhold berichtete, wurde das Verfahren bei Teleplan beendet und es erfolgte eine Anhebung von 1,89 auf 2,73 Euro je Aktie inklusive der Zinszahlungen. Daugavpils wurde zu durchschnittlich 0,48 Euro erworben, als das Eigenkapital der Aktie über einem Euro lag. Allerdings konnte die Gesellschaft den erwarteten Turnaround nicht bestätigen. Durch die schwache Entwicklung war der Großteil der Position abgeschrieben. Im letzten Jahr erfolgte dann der Squeeze-out, wobei das Eigenkapital zwischenzeitlich auf 0,43 Euro gefallen war, dies bedeutete für SCI angesichts des niedrigeren Buchwerts aber einen Gewinn.

Durch Nachbesserungen bei Spruchverfahren vereinnahmte die Gesellschaft 164 TEUR. Die größten Posten waren dabei MIBA mit 64 TEUR und Bene mit 18 TEUR. Daneben gab es noch Nachbesserungen bei kleineren Verfahren, teilte der Vorstand mit. Des Weiteren fielen im letzten Jahr auch noch Zuschreibungen von 75 TEUR an. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten Einsparungen auf 146 TEUR realisiert werden. Wie Herr Wiederhold berichtete, waren 186 TEUR Abschreibungen zu verbuchen. Hiervon stammten allein 128 TEUR aus der Position IVG Immobilien AG. Allerdings müsse man hierbei im Gegenzug beachten, dass aus der Position Dividenden von über 100 TEUR vereinnahmt wurden. Weitere 34 TEUR Abschreibungen stammten aus der durch Insolvenz verlorenen Position an der AG Bad Neuenahr. Nach den Worten von Herrn Wiederhold erhöhte sich der Jahresüberschuss von 297 auf 867 TEUR. Entsprechend kletterte das Ergebnis je Aktie von 0,66 auf 1,91 Euro. Das Einreichungsvolumen blieb im vergangenen Jahr relativ unverändert bei gut 20 Mio. Euro.

Anschließend gab der Vorstand einen kurzen Rückblick auf zwei Jahre Marktmissbrauchsverordnung und ein Jahr geänderte Investorenkommunikation. Im Rahmen dessen unterliegt SCI der Ad-hoc-Pflicht, muss Directors' Dealings melden und ein Insiderverzeichnis führen. Aufgrund dieser geänderten Vorschriften stand zunächst einmal die Börsennotierung auf dem Prüfstand. Laut Herrn Wiederhold erfolgte eine Überarbeitung der Investorenkommunikation. SCI meldet nun alle zwei Monate den reinen NAV und separat das Einreichungsvolumen. Stand jetzt soll SCI als im Freiverkehr notiertes Unternehmen fortgeführt werden. Zudem soll die jetzige Investorenkommunikation fortgesetzt werden, so Herr Wiederhold.

Im vergangenen Jahr erwarb die Gesellschaft keine eigenen Aktien, es befanden sich aber noch 15.954 eigene Aktien im Bestand. Diese wurden dann im laufenden Jahr eingezogen, so der Vorstand. Im Gegenzug gab es 10.416 neue Aktien durch die Ausübung des Optionsscheins. Als Folge davon beläuft sich das aktuelle Grundkapital auf 451.086 Euro. Die Gesellschaft weist unter TOP 2 einen hohen Bilanzgewinn aus. Anstatt einer Dividende soll in diesem Jahr aber ein Aktienrückkauf erfolgen. Dieser soll dann nach dem Beschluss auch zeitnah umgesetzt werden, betonte Herr Wiederhold zum Ende seiner Ausführungen.


Allgemeine Diskussion


Herr Steinhauer begrüßte die jetzige Form der Investorenkommunikation. Nach seiner Ansicht hätte bei einer geringeren Liquidität eine höhere Rendite erzielt werden können. Der Vorstand räumte ein, dass man eine ordentliche Menge Liquidität hält. Aber man hätte mit der Liquidität nicht einfach die gehaltenen Positionen verdoppeln können. So habe man beispielsweise bei Gesundheitswelt Chiemgau alle angebotenen Aktien genommen. Des Weiteren interessierte Herrn Steinhauer, ob über den Aktienrückkauf hinaus weitere Pläne zum Einsatz der Liquidität bestehen. Ein Rückkauf von 10 Prozent des Grundkapitals bedeutet schon ein ordentliches Volumen, erklärte Herr Wiederhold. Ein gewisser Bestand an Liquidität soll auch in Zukunft gehalten werden, um jederzeit handlungsfähig zu sein, falls sich interessante Investitionsmöglichkeiten ergeben.

Befragt nach dem verbliebenen Hotel von IFA Touristik auf Gran Canaria nannte die Verwaltung das Faro Hotel. Eine weitere Frage betraf den Anteil des Großaktionärs bei Latvijas Balzams. Nach Aussage von Herrn Wiederhold liegt der Anteil des Großaktionärs bei knapp unter 90 Prozent. Sollte der Großaktionär den Anteil auf über 90 Prozent aufstocken, dann könnte jeder einzelne Aktionär einen Buy-out verlangen.

Herr Rentsch sprach die Umsetzung des Aktienrückkaufs und die Ausübung des Optionsscheins an. Falls die Hauptversammlung den Beschluss zum Aktienrückkauf fasst, dann werde er die Umsetzung auch zügig vorantreiben, kündigte der Vorstand an. Beim Optionsschein entstehen die Aktien in dem Moment, wenn die Ausübungserklärung unterzeichnet und der Ausübungspreis bezahlt ist. Laut Herrn Wiederhold sind derzeit noch etwa 30.000 Optionsscheine noch nicht ausgeübt. Er rechnete aber damit, dass weit über 99 Prozent ausgeübt werden.

Herr Helfrich thematisierte anschließend die Beteiligung an der IFA Touristik & Hotel AG. Auch im Hinblick auf den Anteil am NAV meinte Herr Wiederhold, dass derzeit noch unklar ist, ob und wann überhaupt eine Kapitalerhöhung kommt. Auch der Preis sei dabei noch nicht klar. Allerdings wolle man sich bei IFA weiter alle Optionen offenhalten. Auf jeden Fall werde man bei den Beteiligungen auch immer das Klumpenrisiko im Auge behalten, so der Vorstand.

Ein Aktionär erkundigte sich nach dem Gewinn bei Latvijas Balzams. Der Gewinn bei Latvijas wird immer thesauriert, so dass sich das Eigenkapital jedes Jahr um 50 bis 60 Cent erhöht, informierte Herr Wiederhold. Herr Heine kritisierte die vorgeschlagene Form des Aktienrückkaufs. Dagegen hatte Herr Nachtigall den Eindruck, dass der Aktienrückkauf beim letzten Mal gut geklappt hat. Dieser vorgeschlagene Rückkauf ist in diesem Rahmen auch als Dividendenersatz zu betrachten, da der Rückkauf über NAV erfolgt. Um die Form des Rückkaufs entspann sich dann weiterhin eine Diskussion, wobei Herr Heine auch ein Kaufangebot an Aktionäre unterhalb des NAV anregte. Diese Form des Rückkaufs sei jedoch nicht mit dem vorgeschlagenen Aktienrückkauf vergleichbar, entgegnete die Verwaltung. In diesem Fall spielt nämlich der dividendenähnliche Charakter des Rückkaufs eine große Rolle. Zudem eröffnet diese Form eine maximale flexible Möglichkeit für alle Aktionäre, so die Verwaltung.


Abstimmungen


Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 451.086 Euro waren 243.282 Euro entsprechend 53,93 Prozent vertreten. Die Beschlüsse wurden alle einstimmig gefasst. Dies waren der Vortrag des Gewinns auf neue Rechnung (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Wahl von Stefan Süring zum Abschlussprüfer (TOP 5), die Vergütung des Aufsichtsrats (TOP 6) sowie die Ermächtigung zum Erwerb und der Verwendung eigener Aktien (TOP 7). Gegen 12:00 Uhr konnte Herr Nachtigall die Hauptversammlung wieder beenden.


Fazit und eigene Meinung

 
Die SCI AG hat das vergangene Geschäftsjahr wieder einmal sehr erfolgreich abgeschlossen. Immerhin konnte der NAV um 25 Prozent ausgeweitet werden. Dies führte auch zu einem Anstieg des Aktienkurses. Dabei agiert das Management durchaus vorsichtiger und erhöhte die Cashquote. Vor allem in schwierigeren Börsenzeiten hat das Management seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Die größten Werte im Depot bieten unverändert Steigerungspotenzial, lediglich die IFA Touristik & Hotel AG belastete bisher im laufenden Jahr die Performance. Sollte Klarheit über die Finanzierung der neuen Projekte bestehen, könnte es hier auch wieder eine deutliche Erholung geben. Aktuell notiert die Aktie geringfügig unter dem ausgewiesenen NAV von 24,20 Euro. Allerdings sind hierin mögliche Erträge aus dem Einreichungsvolumen von über 20 Mio. Euro nicht berücksichtigt. Auf dieser Basis bietet die SCI-Aktie weiteres Kurspotenzial.


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