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Beta Systems Software AG (ISIN DE0005224406)

Alt-Moabit 90d
D-10559 Berlin
Deutschland
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Am 15. Mai 2009 fand die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der Beta Systems Software AG statt. Der Einladung der Gesellschaft in das Berliner Ludwig-Erhard-Haus waren etwa 40 interessierte Aktionäre, Gäste und Vertreter der Presse gefolgt, unter ihnen auch Mathias Türk von GSC Research, um sich über das abgelaufene Geschäftsjahr und die neuesten Entwicklungen bei der Gesellschaft zu informieren. Begrüßt wurden die Anwesenden vom Aufsichtsratsvorsitzenden Sebastian Leser, welcher zunächst mit der Erledigung der gesetzlichen Formalien begann und sodann über die Arbeit des Aufsichtsrats im abgelaufenen Geschäftsjahr berichtete.

Bevor der Versammlungsleiter dem Vorstandsvorsitzenden Kamyar Niroumand das Wort erteilte, gab er noch bekannt, dass Aktionär Werner Kunze aus Leipzig zu den Tagesordnungspunkten 2, 3 und 5 Gegenanträge gestellt hatte. Diese wollte er jedoch nur dann zur Abstimmung stellen, falls die Verwaltungsvorschläge keine entsprechende Mehrheit finden sollten, da sich die Gegenanträge jeweils nur auf die Nichtzustimmung bezogen.


Bericht des Vorstands

Sichtlich gut gelaunt begann nun Herr Niroumand mit seinen Ausführungen. Dieser wollte die Anwesenden zu „einer Reise der guten Zahlen“ mitnehmen und nahm die Highlights des abgelaufenen Geschäftsjahres gleich vorweg. So wurden bei EBIT, EBITDA und Ergebnis je Aktie im vergangenen Geschäftsjahr weitere Rekordwerte erzielt, zudem konnten mit bestehenden und neuen Großkunden neue, langjährige Verträge abgeschlossen bzw. bestehende Verträge erweitert werden.

Zu den weiteren Meilensteinen des Jahres 2008 gehörte die erfolgreiche Akquisition und Integration der SI Software GmbH, Neustadt, die das Geschäft der Beta Systems Software AG nachhaltig stärkt und um ein neues Archivsystem für Großkunden ergänzt.

Die nun vom Vorstandsvorsitzenden im Einzelnen erläuterten Zahlen konnten sich in der Tat sehen lassen. So konnten zwar die Umsatzerlöse nur um 2,1 Prozent auf 90,4 Mio. Euro gesteigert werden, das Betriebsergebnis jedoch kletterte dabei um 10,8 Prozent auf 6,4 Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern um 21,3 Prozent auf nunmehr 5,9 Mio. Euro, und das Jahresergebnis fiel mit 4,8 Mio. Euro sogar mehr als doppelt so hoch aus wie im Jahr zuvor, als dieses noch 2,3 Mio. Euro betragen hatte. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich dabei von 34,2 auf 40,3 Prozent.

In den Berichtszeitraum fiel auch das 25-jährige Jubiläum der Gesellschaft, das nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden mit Kunden, Aktionären und Partnern ausgiebig gefeiert wurde. Zu den Top-Kunden wiederum zählen inzwischen die Allianz AG, die DZ- und die Postbank, Fortis und IBM sowie die italienische Unicredit. Auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnten mit diesen Kunden erneut weitere langjährige Verträge abgeschlossen werden, so der Vorstandsvorsitzende weiter.

2008 konnte aber auch die im Jahr 2006 begonnene Produktbereinigung weiter fortgesetzt werden, was im Zuge der Strategie, sich nur auf die margenstarken Produkte zu konzentrieren, auch planmäßig in den letzten Jahren zu einem sich verringernden Umsatz geführt hatte, obwohl das Ergebnis weiter anstieg. Als besonders positiv hob Herr Niroumand hervor, dass es nunmehr gelungen ist, alle Bereiche in die Profitabilität zurückzuführen, obwohl die Mitarbeiterzahl von 603 auf 633 angestiegen ist.

Dank dieser Ergebnisse konnte die Gesellschaft auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und so viele Lehrstellen wie noch nie in der Firmengeschichte anbieten. Zudem wurden verschiedene Sportvereine gesponsert und mit finanziellen Zuwendungen bedacht.

Bevor der Vorstandsvorsitzende nun auf die Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einging, zeigte er einen Imagefilm zur 25-jährigen Geschichte der Gesellschaft, die 1983 als Start-up-Unternehmen in Berlin ihren Anfang nahm.

Trotz der weltweiten Finanzkrise konnte Herr Niroumand sodann auf ein sehr erfolgreich beendetes erstes Quartal 2009 bei der Gesellschaft zurückblicken. So stieg der Umsatz erneut leicht um 1,6 Prozent auf 20,3 Mio. Euro an. Dabei konnten im Software- und Lizenzgeschäft zweistellige Wachstumsraten erzielt werden. Das Betriebsergebnis erreichte auf EBIT-Basis bereits in dieser Zeit die Gewinnschwelle nach einem Verlust in Höhe von 0,6 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Dies ist der Gesellschaft seit dem Börsengang 1997 noch nie gelungen. Das EBITDA lag mit 1,0 Mio. Euro doppelt so hoch wie im Jahr zuvor und das Periodenergebnis nach Steuern mit minus 0,1 Mio. Euro bzw. minus 0,01 Euro je Aktie um ein Vielfaches besser als im ersten Quartal 2008, als noch ein Fehlbetrag von minus 0,04 Euro je Aktie zu Buche schlug.

Vorsichtig blieb der Vorstandsvorsitzende trotz dieser Ergebnisse beim nun gegebenen Ausblick für das Gesamtjahr. Demnach ist es weiterhin Ziel der Gesellschaft, alle Kennziffern weiter zu verbessern sowie die Integration der im ersten Quartal 2009 übernommenen Detec Decision Technology Software GmbH, Rüsselsheim, voranzutreiben. Diese bringt der Gesellschaft mit 400 Kunden erstmals auch nennenswerte Kunden aus dem Bereich Mittelstand ein, die das Kundenportfolio, bestehend hauptsächlich aus Großkunden, sinnvoll ergänzen werden.

Am Schluss seines kurzen Berichts ging Herr Niroumand noch auf den Verlauf des Aktienkurses der Gesellschaft ein, der seinen Worten zufolge nicht zufriedenstellend ausfiel. Da dieser sich jedoch im Laufe der Finanzkrise erheblich nach unten bewegt hat, habe er selbst viele Aktien gekauft.

Um 10:45 Uhr schloss der Vorstandsvorsitzende seinen Vortrag und übergab das Wort wieder an den Versammlungsleiter, der sodann die allgemeine Aussprache über alle Tagesordnungspunkte eröffnete.


Allgemeine Aussprache

Als erster Redner meldete sich Aktionär Werner Kunze aus Leipzig zu Wort. Dieser bemängelte zunächst die fehlende Bereitschaft des Vorstands, mit ihm Fragen im Vorfeld der Hauptversammlung zu erörtern. Des Weiteren kritisierte er die hohen Bezüge des Vorstands und die seiner Meinung nach fehlende Bereitschaft, die Gesellschaft wieder dividendenfähig zu machen. Außerdem vertrat er die Ansicht, dass die Prämien der Directors and Officers (D&O-)Versicherung von den Vorständen selbst zu bezahlen sei.

Die erste Frage von Herrn Kunze zielte sodann auf die Gewinnung eines von ihm vorgeschlagenen potenziellen Kunden ab. So hatte er vorgeschlagen, an den Verein „Lohnsteuerhilfe e.V.“ heranzutreten, um diesen als Kunden zu gewinnen. Hier wollte er wissen, ob der Vorstand diesen Vorschlag geprüft hat. Bei den schon von ihm angesprochenen D&O-Versicherungsprämien interessierte den Aktionär die Höhe des jährlich von der Gesellschaft bezahlten Beitrags, zudem wollte er wissen, ob eine Selbstbeteiligung bei diesen Verträgen vorgesehen ist.

Das vom Vorstandsvorsitzenden angesprochene soziale Engagement lobte Herr Kunze ausdrücklich, wollte jedoch bezüglich des Sponsorings wissen, warum beispielsweise ein Basketballverein gesponsert wurde, wo doch das Geschäft der Gesellschaft mit Basketball herzlich wenig zu tun habe. Außerdem erkundigte sich der Aktionär, wer genau wie viel Geld „zugeschanzt“ bekommen hat.

Bezüglich der Dividendenpolitik wollte Herr Kunze wissen, wie diese in der Zukunft aussehen wird. Im Zusammenhang mit den variablen Bestandteilen der Vorstandsvergütung interessierten ihn, wie auch später andere Redner, die Kriterien, die der Aufsichtsrat hier als Messlatte angesetzt hatte, denn diese Vergütung fiel im Jahr 2007 besser aus als 2008, obwohl die Gesellschaft im letzten Jahr ein doppelt so gutes Ergebnis erzielt hat.

Ein anderer Redner lobte zunächst sehr ausführlich die Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres und stellte sodann die langfristigen Aufträge der Gesellschaft in den Mittelpunkt seines Redebeitrags. So wollte er wissen, wie viel Umsatz die Gesellschaft mit den zehn größten Kunden erzielt und ob sich dieser Anteil am Gesamtumsatz 2008 vergrößert oder eher verkleinert hat. Hinsichtlich der geografischen Strategie wollte er wissen, warum insbesondere Osteuropa nicht im Blickpunkt des Vorstands steht und ob denn eine weitere Akquisition geplant ist.

Diesen Themenbereich schnitt auch Malte Diesselhorst von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) an, indem er sich für die Einschätzung des Vorstands hinsichtlich der Chancen und Risiken des Softwaremarkts im jetzigen Marktumfeld interessierte und die Frage in den Raum stellte, ob nicht jetzt, in Zeiten der Konsolidierung, die Chance einer Übernahme besonders günstig wäre oder ob die Gesellschaft nicht gar selbst übernommen werden könnte.

Als letzter Redner machte Aktionär Baumgart seinem Unmut darüber Luft, dass nicht alle Aktionäre zur Jubiläumsfeier eingeladen worden sind und dass ein weiteres Jahr ohne eine Dividende ins Land gegangen ist.


Antworten

Die Fragen wurden nun, nachdem sich kein weiterer Redner mehr zu Wort gemeldet hatte, angenehm zügig und ohne Unterbrechung beantwortet, so dass die allgemeine Aussprache schon kurz nach 12 Uhr geschlossen werden konnte.

Der Vorstandsvorsitzende meinte zunächst bezüglich der Kritik von Aktionär Kunze, dass nicht ein einzelner Aktionär bei der Versorgung mit Informationen bevorzugt werden kann, weshalb auch er auf sein Fragerecht in der Hauptversammlung verwiesen worden sei. Im Folgenden erläuterte er dann das Vorgehen bezüglich des Vereins „Lohnsteuerhilfe e.V.“. So hat man seitens der Gesellschaft geprüft, ob ein Tätigwerden angezeigt ist. Dies war jedoch nicht der Fall, da sich die Gesellschaft sehr branchenspezifisch auf Kunden aus der Finanzbranche fokussiert hat, weshalb dann kein Kontakt aufgenommen wurde.

Zum Thema D&O-Versicherung des Vorstands wurde die Prämie auf jährlich 47 TEUR beziffert, eine Selbstbeteiligung der Mitglieder ist dabei nach Aussage von Finanzvorstand Gernot Sagl nicht vereinbart und würde aus Sicht der Gesellschaft auch keinen weiteren Anreiz für noch mehr Leistung des Vorstands bieten.

Zu den Fragen zum Sponsoring nahm erneut der Vorstandsvorsitzende Stellung. Seiner Darstellung zufolge waren die Deutsche Sporthilfe, der Berliner Fußballclub „Hertha Zehlendorf“ sowie der Bamberger Basketballverein Empfänger von Sponsoring-Unterstützung der Gesellschaft. Insbesondere die Unterstützung des Bamberger Clubs bezeichnete Herr Niroumand dabei als sehr gelungen, da dieser in dem Jahr der Förderung deutscher Meister geworden ist und die Gesellschaft dadurch in den Medien entsprechend präsent war. Zudem wurde das Projekt von der Gesellschaft und von wichtigen Kunden derselben durchgeführt, so dass auch dies ein wichtiger und erfolgreicher Schritt der Zusammenarbeit war.

Zum Thema Dividende nahm nun wieder Herr Sagl Stellung, wollte jedoch hinsichtlich des „Ob“ und des „Wie hoch“ keine Prognose abgeben, da die Zeiten hierfür nach seinen Worten wirtschaftlich einfach zu unsicher seien.

Die Fragen des zweiten Redners beantwortete der Vorstandsvorsitzende nun dahingehend, dass Osteuropa einfach, in absoluten Zahlen gesprochen, nicht so ein großer Markt sei, als dass es sich lohnen würde, dort eigene Tochtergesellschaften aufzubauen, so dass geographisch betrachtet Westeuropa und Amerika die auch weiterhin wichtigeren Kernmärkte für die Gesellschaft darstellen werden. Dafür wird der osteuropäische Markt über Partner bedient, so dass durchaus auch Produkte in dieser Region verkauft werden. Akquisitionen wird es dort folglich aber keine geben, und in den Kernmärkten ist man weiterhin sehr offen für alles, was diesbezüglich kommt. Konkrete Pläne freilich gibt es aber nicht. Durch die Fokussierung auf Europa und Nordamerika wird hier auch in Zukunft der Löwenanteil investiert. Insbesondere in den USA sind weitere Investitionen geplant.

Bezüglich der angesprochenen Umsätze mit Großkunden ließ der Vorstand verlauten, dass circa 17 Prozent des Gesamtumsatzes mit den zehn größten Kunden erzielt werden. Hierbei handelt es sich bei wiederum 50 Prozent um Langzeitverträge, Tendenz steigend.

Von der Absicht eines Wettbewerbers, die Gesellschaft selbst zu übernehmen, konnte der Vorstand abschließend nicht berichten, da hier wohl nichts bekannt ist.


Abstimmungen

Ehe der Versammlungsleiter zu den Abstimmungen überleitete, gab er die Präsenz auf der Hauptversammlung bekannt. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 17.275.588,20 Euro, eingeteilt in 13.288.914 Aktien mit ebenso vielen Stimmen, waren demnach 9.413.866 Aktien entsprechend 70,84 Prozent vertreten. Sämtliche Tagesordnungspunkte wurden mit großer Mehrheit im Sinne der Verwaltungsvorschläge verabschiedet bis auf TOP 6, der mit einer Zustimmung von 61,91 Prozent nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erlangte.

Im Einzelnen abgestimmt wurde über die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3), die Wahl der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2009 (TOP 4), die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugs- und des Andienungsrechts (TOP 5), die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2009 mit der Möglichkeit zum Bezugsrechtsausschluss nebst Satzungsänderung (TOP 6), eine Satzungsänderung in Anpassung an das Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) (TOP 7) sowie über die Zustimmung zum Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der SI Software Innovation GmbH (TOP 8).


Fazit und eigene Meinung

Die auf der Hauptversammlung der Beta Systems Software AG präsentierten Zahlen waren durchweg positiv, und es ist als sehr erfreulich zu bezeichnen, wie der seit wenigen Jahren erst amtierende Vorstand den Wandel der Gesellschaft hin zu einer profitablen und ertragsstarken Softwareschmiede geschafft hat. Dies insbesondere auch in diesen Zeiten der Krise, in denen Gewinnwarnungen und Ergebniskorrekturen schon fast zum Alltag gehören.

Offensichtlich sind die zum Teil ja sehr großen Kunden auf die Produkte der Gesellschaft angewiesen und scheuen sich nicht, auch (oder gerade) in der Krise zuzugreifen. Dies ist sehr erfreulich, und auch die Tatsache, dass der Vorstandsvorsitzende in nicht unerheblichem Maße Aktien gekauft hat, dürfte für ein Engagement in der Gesellschaft sprechen. Sollte auch das zweite Quartal planmäßig verlaufen, erscheint beim Aktienkurs erhebliches Steigerungspotenzial vorhanden zu sein.


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