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wallstreet:online AG (ISIN DE0005507149)

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Die wallstreet:online AG hatte für den 20.7.2011 zu ihrer diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung in das Tagungs- und Veranstaltungszentrum „palisa.de“ nach Berlin eingeladen. Etwa 20 Aktionäre und Gäste hatten sich dort eingefunden, darunter Matthias Wahler für GSC Research, um sich über die Fortschritte bei der Restrukturierung der vor einem Jahr noch defizitären Gesellschaft zu informieren.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Frank-Bernhard Werner eröffnete die Versammlung um 11 Uhr und teilte mit, dass der Vorstand mit Felix Plog und Jeanette Bansmer vollzählig und dass vom Aufsichtsrat immerhin die Hälfte der sechs Mitglieder anwesend sind. Allerdings sah TOP 5 ohnehin eine Verkleinerung des Kontrollgremiums auf drei Personen vor.

Weiter informierte der Versammlungsleiter über die diversen Veränderungen in den beiden Gremien, die sich im Zusammenhang mit dem Rückerwerb der Aktienmehrheit durch den Gründer André Kolbinger ergeben haben. Dass sich die Axel Springer AG von dem für sie wenig erfolgreichen Investment wieder trennen will, war bereits auf der letztjährigen Hauptversammlung absehbar gewesen (siehe hierzu auch den binäre optionen demokonto kostenlos von GSC Research).

Frau Bansmer gehört dem Vorstand nach Angabe von Dr. Werner seit dem 3.5.2011 an. Wie diese selbst darlegte, war sie nach ihrem BWL-Studium zunächst drei Jahre im Bereich Wirtschaftsjournalismus und weitere drei Jahre in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig. Ab 2005 betreute sie dann bei wallstreet:online die Tochtergesellschaften und begleitete den Börsengang.

Mit dem Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an die Axel Springer AG schied Frau Bansmer aus dem Unternehmen aus und übernahm die Betreuung anderer Beteiligungen von Herrn Kolbinger. Mit dem Rückerwerb der Anteile durch dessen Person stieg sie dann wieder ein, begleitete zunächst die Restrukturierung der Gesellschaft und ist nun seit Mai 2011 zum Finanzvorstand bestellt.

Nach diesen Erläuterungen informierte Dr. Werner die Anwesenden, dass er bei der anstehenden Wahl nicht mehr für den Aufsichtsrat kandidieren wird. Schließlich habe er die Position als Vertreter der Axel Springer AG übernommen und sehe nach dem erfolgreichen Abschluss der Restrukturierung die Zeit für gekommen, aus dem Gremium auszuscheiden. Als sein Nachfolger war unter TOP 6 André Kolbinger vorgeschlagen.

Im Folgenden verlas Dr. Werner die unerlässlichen Formalien und erteilte anschließend Herrn Plog das Wort.


Bericht des Vorstands

Zu Beginn seiner Ausführungen sprach Herr Plog einige Worte zum allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld, das im vergangenen Jahr eine positive Ausgangsbasis für die wallstreet:online AG geschaffen hat. Auch an der Börse ging es wieder aufwärts, und insbesondere im vierten Quartal war eine Belebung der Emittententätigkeit zu beobachten, was sich in einer Steigerung der Werbebudgets niedergeschlagen hat.

Der Online-Werbemarkt gewann im vergangenen Jahr nach Aussage des Vorstands deutlich an Volumen und etablierte sich noch vor den Zeitungen als zweitstärkstes Werbemedium. Bremsend wirkte allenfalls die ausgeprägte Rabattpraxis der Branche. Am meisten profitierte von dem Marktwachstum die klassische Online-Werbung, allerdings konnten auch die Suchwortvermarktung und die Affilate-Netzwerke zulegen.

In diesem Umfeld konnte die wallstreet:online AG die Werbebuchungen im Agenturbereich für das Portal www.wallstreet-online.de weiter ausbauen. In der Summe waren die Vermarktungsumsätze zwar rückläufig, dies ist Herrn Plog zufolge aber fast ausschließlich auf die Aufgabe der Drittvermarktung zurückzuführen. Die Beauftragung eines externen Vermarkters hat sich dabei laut Vorstand als richtiger Schritt erwiesen, und das Outsourcing hat sich dank der reduzierten Fixkosten bereits positiv im Ergebnis niedergeschlagen.

Parallel zur Entwicklung der bestehenden Kundenbeziehungen arbeitete der Vorstand konsequent an der Verbesserung der Monetarisierung performanceorientierter Werbeformen. Speziell erwähnte Herr Plog in diesem Kontext die Optimierung der Einbindung von Google AdSense, Amazon und Zanox auf der Plattform. Daneben konnten durch die Vereinfachung interner Prozessabläufe in Support-Funktionen sowie durch das Outsourcing des kaufmännischen Bereichs Einsparungen erzielt werden.

Im Folgenden erläuterte Herr Plog, wie die auf der binäre optionen template download angekündigte Erneuerung der Plattform schrittweise umgesetzt wurde. Wesentliche Punkte waren demnach unter anderem die Migration aller wesentlichen Bereiche auf ein neues breiteres, schnelleres und funktionaleres Layout sowie der Relaunch des Nachrichtenbereichs, was sich im ersten Quartal 2011 bereits in einem Anstieg des Traffic um 60 Prozent niedergeschlagen hat.

Die Verbesserung der Plattform wurde Herrn Plog zufolge durchweg positiv aufgenommen. Der wallstreet-online AG ist es so gelungen, ihre Top 3-Position im Bereich der Finanzportale zu festigen. Nur onvista.de und finanzen.net können nach Angaben des Vorstands eine höhere Zahl an unique usern aufweisen. Die Zahl der Page Impressions und Visits entwickelte sich stabil, und die erfolgreiche operative Restrukturierung ging einher mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Monatsergebnisse.

Aufgrund der Auslagerung des Vertriebs und der Aufgabe der Drittvermarktung reduzierten sich die Umsätze im Geschäftsjahr 2010 zwar um 29 Prozent auf 2,2 (Vj.: 3,1) Mio. Euro. In diesem Geschäft lagen die Erlöse mit 0,6 (1,4) Mio. Euro um 46 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Bereich Transaktion und E-Commerce-Modelle konnten die Einnahmen hingegen auf 532 (256) TEUR verdoppelt werden, während das Investor Relations-Geschäft mit 138 (184) TEUR auf niedrigem Niveau verharrte.

Parallel konnten mit der umfassenden Restrukturierung und Neuordnung des Unternehmens jedoch erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. So konnte der Materialaufwand auf 0,9 (1,6) Mio. Euro nahezu halbiert werden, und die Personalkosten verminderten sich um 38 Prozent auf 1,2 (2,0) Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen noch 0,6 (1,2) Mio. Euro.

Wie Herr Plog weiter ausführte, resultierten die Zinsaufwendungen von 19 TEUR und die Steuerzahlungen von 11 TEUR im Wesentlichen aus einer Betriebsprüfung für die Jahre 2004 bis 2007. Per Saldo schloss das Geschäftsjahr 2010 mit einem deutlich reduzierten Fehlbetrag von minus 0,65 (minus 2,05) Mio. Euro ab. Wichtig war dem Vorstand der Hinweis, dass im vierten Quartal die Gewinnschwelle erreicht und nachhaltig überwunden werden konnte. Der Cashbestand belief sich zum Jahresende auf 1,5 (2,3) Mio. Euro.

Nicht ohne Stolz konstatierte Herr Plog, dass mit der nachhaltigen Erreichung der Profitabilität, der Diversifizierung der Erlösbasis und der Absicherung der Marktposition im vergangenen Jahr alle Ziele erreicht werden konnten, die er auf der letztjährigen Hauptversammlung genannt hatte. Als großen Erfolg wertet er ferner, dass die im Bereich der Finanzkundenvermarktung hochspezialisierte Onvista Media GmbH als Partner für die Agentur- und die Key-Account-Vermarktung gewonnen werden konnte.

Als weitere Umsatzsäule konnte laut Vorstand der Bereich Investor Relations gestärkt werden. Hier bietet wallstreet:online kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, sich auf speziellen Profilseiten zu präsentieren und vorzustellen. Das Segment konnte auf fünfstellige monatliche Umsätze hochgefahren werden. Auch produktseitig konnten im ersten Halbjahr 2011 diverse neue Features vorgestellt werden. Speziell erwähnte Herr Plog hier den Relaunch der Bereiche Börse & Märkte sowie Geschlossene Fonds.

Nach dem Überschreiten der Gewinnschwelle im vierten Quartal 2010 war die wallstreet:online AG Herrn Plog zufolge auch im ersten Halbjahr 2011 deutlich profitabel. Der Präsentation war zu entnehmen, dass das Periodenergebnis im ersten Quartal etwa 20 TEUR und im zweiten Quartal rund 150 TEUR betragen hat. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand bei stabilen konjunkturellen Rahmenbedingungen mit einem Jahresüberschuss zwischen 300 und 400 TEUR.

Für die kommenden Monate hat sich der Vorstand viel vorgenommen. So will er neben der Optimierung der bestehenden Features unter anderem eine mobile Plattform neu aufsetzen und als Ergänzung zum Kernprodukt präsentieren. Außerdem sucht er nach Wegen, um wieder stärker an Transaktionserlösen im Finanzbereich zu partizipieren. Mit der guten Ertragslage und der hohen Cashposition sieht Herr Plog die wallstreet:online AG optimal für einen Wachstumskurs aufgestellt.


Allgemeine Aussprache

In der Debatte meldeten sich Michael Kunert für die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und Aktionär Johannes Schwarz zu Wort. Beide drückten ihr Bedauern aus, dass Dr. Werner mit dem Wechsel des Mehrheitsgesellschafters nun sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender aufgeben will. Gleichwohl hatten sie Verständnis für diese Entscheidung und dankten ihm für seine Tätigkeit.

Ausdrücklich begrüßte Herr Kunert, dass der Aufsichtsrat auf drei Personen verkleinert werden soll. Ihm erschien dies in Relation zur Größe des Unternehmens absolut ausreichend. Den Vorschlag des Aktionärsschützers, das bisher nur gerichtlich bestellte Aufsichtsratsmitglied René Krüger von der Hauptversammlung wählen zu lassen, griff Dr. Werner gerne auf und wollte dies für das kommende Jahr vormerken.

Weiter informierte der Aufsichtsratsvorsitzende auf Anfrage von Herrn Kunert, dass Frau Bansmer ihr Aufsichtsratsmandat zum 2.5.2011 niedergelegt hat und seit dem 3.5.2011 dem Vorstand angehört. In der Tagesordnung hatte sich dies betreffend ein Fehler eingeschlichen, was er zu entschuldigen bat. Im Quartalsbericht war der Zeitpunkt des Ausscheidens dann richtig angegeben.

Befragt nach der aktuellen Zahl der Mitarbeiter erläuterte Herr Plog, dass zum 30.6.2011 neun Vollzeitkräfte und zusätzlich vier Pauschalisten zeitweise für die wallsrtreet:online. AG tätig waren. Ende 2010 waren es 13 Mitarbeiter mit einer Vollzeitstelle und ein Jahr zuvor noch 27 Personen.

Weiterhin war Herrn Kunert aufgefallen, dass der Vorstand im Jahresabschluss 2010 die Kapitalrücklage mit dem Bilanzverlust verrechnet hat. Hierfür konnte er keinen Grund erkennen, nachdem eine Dividendenzahlung dennoch nicht in Sicht ist. Nach Aussage von Herrn Plog diente diese Maßnahme lediglich der Bereinigung des Bilanzbilds. Ansonsten sei mit dieser Umbuchung kein Effekt verbunden.

Interessant fand der SdK-Sprecher die Frage nach den weiteren Erwartungen im Investor Relations-Bereich, nachdem dieses Geschäft in den ersten sechs Monaten 2011 eine deutliche Belebung erfahren hat. Für das Gesamtjahr geht Herr Plog in diesem Bereich, in dem aktuell um die 20 Kunden langfristige Verträge abgeschlossen haben, von einem Umsatzvolumen von 200 bis 300 TEUR aus, was gegenüber 2010 etwa eine Verdoppelung bedeuten würde.

Weiterhin wollte der Aktionärsschützer wissen, welche Kosteneinsparungen mit dem Umzug der Geschäftsräume realisiert werden konnten. Laut Herrn Plog hat sich der Mietaufwand netto, also bei Berücksichtigung der untervermieteten Bereiche, auf monatlich 3 TEUR halbiert. Nachlaufende Kosten für die alten Räumlichkeiten waren mit dem Wechsel nicht verbunden, und das Unternehmen kann nun mit dem geplanten Wachstum den Platz gegebenenfalls schnell ausweiten.

Ferner bat Herr Kunert um nähere Angaben zu der Vertragsgestaltung mit der Onvista Media GmbH, die nun als Partner für die Agentur- und die Key-Account-Vermarktung tätig ist. Er hatte in Erinnerung, dass mit der vorherigen Gesellschaft, der Business Advertising GmbH, eine Umsatzgarantie vereinbart war, und wollte nun wissen, ob auch mit dem neuen Partner eine entsprechende Regelung getroffen wurde.

Wie Herr Plog hierauf darlegte, verfügte die Business Advertising GmbH letztlich doch nicht über die Art von Kontakten in der Branche, die wallstreet:online benötigt hätte. Die Onivsta Media GmbH ist hingegen sowohl im Agenturgeschäft als auch in der Key-Account-Vermarktung bestens aufgestellt, was einen großen Vorteil darstellt. Auf diese Weise fallen bei wallstreet:online in diesem Bereich gar keine Fixkosten mehr an.

Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Auf eine Garantie hat Herr Plog zugunsten der Optimierung der Anteile an den Erlösen bewusst verzichtet. Mit dieser Regelung muss nur ein geringerer Prozentsatz abgeführt werden. Er ist überzeugt, dass wallstreet:online mit dieser Struktur ordentlich Geld verdienen kann, wenn es in diesem Geschäft aufwärts geht.

Schließlich erkundigte sich Herr Kunert noch nach dem Stand der Klage gegen die Agentur, die ursprünglich mit der Neugestaltung der Internetseite beauftragt war. Nach mehrfachen Verzögerungen hatte der Vorstand dieses Projekt im Juni 2009 durch Verweigerung der Abnahme beendet. Dies bedeutete eine erhebliche finanzielle Belastung, die der Vorstand seither auf dem Gerichtsweg zu kompensieren sucht.

Nach Auskunft von Herrn Plog gab es in dem Streit vor Kurzem eine mündliche Verhandlung, bei der die Vergleichsbereitschaft der Parteien abgefragt wurde. Dabei konnte jedoch keine Einigung erzielt werden. Derzeit wird nun am Beweisbeschluss gearbeitet, aus dem sich dann die Tendenz des Gerichts ablesen lassen wird. Nun gilt es, die weitere Entwicklung abzuwarten.

Wichtig war dem Vorstand der Hinweis, dass dieses Verfahren für das operative Geschäft keine Rolle mehr spielt. Ein möglicher Erfolg ist in der Bilanz nicht berücksichtigt, etwaige Zahlungen kämen also auf das Ergebnis noch obendrauf. Betreffend die Erfolgsaussichten verwies Herr Plog auf seine Anmerkungen aus dem vergangenen Jahr. Damals war er guter Dinge gewesen, zumindest einen Teil des Schadens ersetzt zu bekommen.

Ergänzend fragte Herr Schwarz nach dem aktuellen Stand der liquiden Mittel. Zum Ende des ersten Halbjahres waren dies laut Herrn Plog 1,734 Mio. Euro, also etwa 200 TEUR mehr als zum Bilanzstichtag. Weiterhin meinte der Aktionär, den Ausführungen des Vorstands entnommen zu haben, dass auch für die kommenden Quartale mit steigenden Gewinnen zu rechnen ist. Dann müsste nach seiner Überlegung der Gewinn im Gesamtjahr aber über den angepeilten 300 bis 400 TEUR liegen. Er hatte das Gefühl, dass sich das Geschäft derzeit besser entwickelt als geplant.

In seiner Antwort bestätigte Herr Plog, dass sich das Ergebnis weiter verbessern soll. Es werden aber nicht jedes Jahr neue Rekordwerte zu erzielen sein, insofern bekräftigte er erst einmal die Prognose für 2011. Im Übrigen gab der Vorstand dem Aktionär aber Recht, dass es zurzeit sehr gut läuft. Eigentlich hatte er zunächst nur mit einem neutralen Ergebnis gerechnet.


Abstimmungen

Nach dem Ende der Debatte gab der Aufsichtsratsvorsitzende die Präsenz auf der Hauptversammlung bekannt. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 8.860.990 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, waren demnach 6.615.232 Aktien entsprechend 74,66 Prozent vertreten. Sämtliche Beschlüsse wurden im Folgenden einstimmig gefasst.

Im Einzelnen abgestimmt wurde über die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3), die Wahl der Ernst & Young AG zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 (TOP 4), die Verkleinerung des Aufsichtsrats von sechs auf drei Mitglieder (TOP 5) und über die Wahl von André Kolbinger in den Aufsichtsrat (TOP 6).

Nach zwei Stunden schloss Dr. Werner die Versammlung.


Fazit

Überraschend schnell ist die wallstreet:online AG wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Neugestaltung der Plattform www.wallstreet-online.de sowie die umfassende Restrukturierung und die Neuordnung der Gesellschaft haben sich ausgezahlt. Von Vorteil waren dabei insbesondere die deutliche Absenkung der Fixosten durch die Auslagerung des Vertriebs sowie die Abgabe der Agentur- und Key-Account-Vermarktung an die Onvista Media GmbH.

Mit dieser Umstrukturierung ist der Umsatz im Geschäftsjahr 2010 zwar kräftig gesunken, das Ergebnis konnte jedoch von Quartal zu Quartal verbessert werden und erreichte in den letzten drei Monaten wieder die Gewinnzone. Der Firmengründer und frühere Großaktionär André Kolbinger hat sich also einen guten Zeitpunkt ausgesucht, um die Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen von der Axel Springer AG zurückzukaufen.

Sollte sich die Entwicklung der ersten sechs Monate fortsetzen, erscheint ein Gewinn von 300 bis 400 TEUR in 2011 auf jeden Fall realistisch. Sicherlich ist dieser Wert noch nicht übermäßig hoch, immerhin entspricht dies jedoch einem Gewinn je Aktie von 0,05 Euro. Mit einem KGV von 15 ist die Aktie damit recht attraktiv bewertet, nachdem für die kommenden Jahre von weiteren Ertragssteigerungen auszugehen ist.


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