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DLB-Anlageservice AG (ISIN DE0005540306)

Gogel 3
D-86989 Steingaden
Deutschland
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Michael Höfer
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Die Hauptversammlung der DLB-Anlageservice AG fand am 10. Mai 2016 im Brauhaus Riegele in Augsburg statt. Dort hatten sich rund 15 Aktionäre und Gäste versammelt, darunter Matthias Wahler für GSC Research, als der Aufsichtsratsvorsitzende Johannes Schuhwerk die Sitzung um 11 Uhr eröffnete. Er erläuterte die Formalien und übergab das Wort an den Vorstand.


Bericht des Vorstands


Herr Höfer freute sich, von einem erneut erfolgreichen Geschäftsjahr für die DLB berichten zu können. Die Performance des DAX konnte mit nahezu allen Depots übertroffen werden. Die mittel- bis langfristig orientierte Anlagestrategie der Beteiligungsgesellschaft, die sich zu einem großen Teil an den Grundsätzen des Value Investing orientiert, hat sich einmal mehr bestätigt.

Seine Ausführungen zum Geschäftsverlauf begann der Vorstand mit einem Blick in die Bilanz, die sich in Summe auf 4,65 (Vorjahr: 4,07) Mio. Euro ausgedehnt hat. Die größte Position auf der Aktivseite sind unverändert die Beteiligungen, die sich auf 2,31 (2,17) Mio. Euro erhöhten. Dazu beigetragen hat die deutliche Ausweitung der Beteiligung an der VAB Verlags AG auf 64 (48) Prozent, was einen Zugang von 353 TEUR brachte.

Auf der anderen Seite wurden die Beteiligungen an der österreichischen Novalis Beteiligungen AG auf 15 (30) Prozent und die an der Focus-Industrie-Beteiligungen AG auf 90 (96) Prozent reduziert. Bilanziell bedeutete dies einen Abgang bei den Beteiligungen von 157 TEUR bzw. 56 TEUR. Die sonstigen Wertpapiere im Anlagevermögen sind durch Zukäufe auf 725 (445) TEUR gestiegen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich mit 917 (923) TEUR wenig verändert. Es handelt sich hierbei laut Herrn Höfer um Ausleihungen an die Focus AG. Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen von 347 (62) TEUR haben zum größten Teil kurzfristigen Charakter. Die Wertpapiere im Umlaufvermögen erhöhten sich auf 162 (148) TEUR und die liquiden Mittel werden zum Bilanzstichtag mit 120 (268) TEUR ausgewiesen.

Das Grundkapital stieg 2015 auf 3,08 (2,80) Mio. Euro. Ursächlich war die Kapitalerhöhung im Juni, bei der 35.000 Aktien mit einem rechnerischen Nennwert von 8 Euro zu 11,50 Euro ausgegeben wurden. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 4,41 (3,92) Mio. Euro. Der Buchwert je Aktie errechnete sich zum Bilanzstichtag mit 11,46 (11,21) Euro.

Bankverbindlichkeiten gibt es weiterhin nicht. Der Vorstand will sich aber die Option offenhalten, die vorhandenen Kreditlinien gegebenenfalls kurzfristig zu nutzen, wenn sich eine interessante Chance ergibt. Die sonstigen Rückstellungen von 78 (83) TEUR enthalten ebenso wie die sonstigen Verbindlichkeiten von 156 (62) TEUR im Wesentlichen die Erfolgshonorare für die Analysten.

Die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen sind auf 282 (153) TEUR erheblich gestiegen. Sie enthalten auch Mieterlöse in Höhe von 5 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 391 (404) TEUR umfassen laut Herrn Höfer Gewinne aus dem Verkauf von Beteiligungen in Höhe von 147 (247) TEUR, das Ergebnis aus dem Verkauf von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens mit 180 (87) TEUR bzw. 52 (31) TEUR und Zuschreibungen auf Wertpapiere mit unverändert 12 TEUR

Erträge aus Beteiligungen in Form von Dividendenzahlungen sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Die sonstigen Dividendenerträge haben sich hingegen auf 20 (2) TEUR deutlich erhöht. Die Zinsen und ähnliche Erträge von 26 (23) TEUR entfallen im Wesentlichen auf Darlehenszinsen der Focus AG.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 247 (151) TEUR enthalten neben Verlusten aus dem Verkauf von Wertpapieren von 7 (27) TEUR die Verwaltungsaufwendungen von 56 (53) TEUR sowie die erfolgsabhängigen Honorare von 184 TEUR. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Anlagevermögens haben sich auf 28 (23) TEUR leicht erhöht.

Es verbleibt ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 331 (319) TEUR. Dies entspricht, da keine Ertragssteuern anfallen, weitgehend dem Jahresüberschuss von 330 (318) TEUR. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung vor, eine unveränderte Dividende von 0,70 Euro auszuschütten. Beim aktuellen Aktienkurs bedeutet dies eine Rendite von mehr als 5 Prozent.

Mit der Kursentwicklung der DLB-Aktie zeigte sich Herr Höfer zufrieden. Im Stichtagsvergleich hat der Kurs um 12 Prozent auf 11,80 Euro zugelegt und notierte damit leicht über dem Buchwert von 11,46 Euro. Der Discount zum Net Asset Value (NAV) hat sich indes kaum vermindert. Insofern gibt es nach Überzeugung von Herrn Höfer auch mit Blick auf die attraktive Dividendenrendite noch reichlich Potenzial für Kurssteigerungen.

Der Vorstand sprach dann einige Worte zu den Beteiligungsgesellschaften. Die Focus AG entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Da bei den Schwerpunktpositionen Adesso, AT&S, AVT, Bet at Home, Cenit, Einhell, Fabasoft und Heliad noch gute Entwicklungschancen gesehen werden, wurde aber auf eine hohe Gewinnrealisierung verzichtet. Der Jahresüberschuss entwickelte sich deshalb auf 149 (350) TEUR rückläufig. Dennoch soll im laufenden Jahr erstmals wieder eine Dividende von 0,05 Euro gezahlt werden.

Die in der Liquidation befindliche Private Equity Beteiligung P3 konnte ihren NAV im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent steigern. Im März dieses Jahres wurde hier laut Herrn Höfer eine erneut deutlich erhöhte jährliche Liquidationsrate von 370 Euro je Anteil ausbezahlt.

Den Anteil der Focus an der AB Effectenbeteiligungen AG (ABE) hat der Vorstand auf 8 (10) Prozent reduziert. Nach dem hohen Vorjahresgewinn von 1,16 Mio. Euro war hier ein Verlust von 0,58 Mio. Euro zu verbuchen. Ursächlich waren laut Höfer vor allem Abschreibungen auf Porsche, K+S und Biotest, während stille Reserven an anderer Stelle noch nicht realisiert wurden. Dennoch schüttete die ABE eine Dividende von 0,50 (1) Euro je Aktie aus.

Die Novalis Beteiligungen AG nimmt weiterhin eine erfolgreiche operative Entwicklung. Im vergangenen Jahr wurden auch in größerem Umfang Gewinne realisiert, weshalb sich der Gewinn auf 172 (126) TEUR erhöhte. Verkauft wurden unter anderem IMW, Miba und Orad sowie einen Teil der Cenit-Position. Letztere bleibt laut Herrn Höfer jedoch ebenso eine Schwerpunktposition wie Adesso, AVT, Einhell, Süss Micro und Uniqa.

Die VAB Verlags AG konnte ihre operative Performance ebenfalls verbessern. Der Gewinn von 49 (200) TEUR spiegelt dies nicht wider. Die VAB hat wie eingangs ausgeführt weitere Novalis-Anteile übernommen und hält nun 84 Prozent an diesem Unternehmen. Sie wird damit künftig wesentlich von der Novalis-Dividende profitieren. Die DLB ist mit 63,5 Prozent an der VAB beteiligt.

Aus Anlass des 30jährigen Firmenjubiläums warf Herr Höfer vor dem Ausblick einen Blick zurück. Gestartet ist DLB nach seiner Aussage am 13. März 1986 mit einem Grundkapital von 200.000 DM, also rund 100.000 Euro.

Über zahlreiche Kapitalerhöhungen, Sachausschüttungen und Sacheinlagen konnte dieser Wert bis heute auf 3,08 Mio. Euro mehr als verdreißigfacht werden. Allein in den letzten zehn Jahren haben die Aktionäre außerdem in Summe 5,20 Euro an Dividenden je Aktie erhalten. Hinzu kommt die Steigerung des inneren Wertes.

Für die Zukunft zeigte sich der Vorstand ebenfalls optimistisch. In den ersten vier Monaten 2016 war die Performance leicht positiv und damit deutlich besser als die der großen Indizes. Für den weiteren Jahresverlauf geht er trotz vieler möglicher Negativfaktoren von einer generell positiven Börsenentwicklung aus. Er als Vorstand ist in diesem Umfeld wie immer bestrebt, die operativen Grundlagen für eine weitere Steigerung von Ergebnis und Dividende zu schaffen.


Allgemeine Aussprache


Die einzige Wortmeldung kam in diesem Jahr vom langjährigen Aktionär Walter Benzinger. Er gratulierte dem Vorstand, dem Aufsichtsrat und auch den Analysten zu dem wieder sehr positiven Ergebnis. Erfreut hatte er zur Kenntnis genommen, dass die Aktionäre mit einer Dividende von 0,70 Euro beteiligt werden sollen. Dies bedeutet eine attraktive Rendite von über 5 Prozent.

Zu diesem Thema stellte Herr Höfer fest, dass die Anleger nach seiner Beobachtung zunehmend auf eine kontinuierliche Dividendenpolitik achten. Damit wird die Aktie quasi die lukrative Alternative zu festverzinslichen Wertpapieren. Speziell bei der DLB ist es natürlich auch so, dass er als Vorstand zugleich der größte Aktionär ist und damit selbst Interesse an einer regelmäßigen Ausschüttung hat.

Positiv wertete Herr Benzinger die neuerliche Kapitalerhöhung. Damit wurde das Eigenkapital weiter gestärkt und es ist bereits ein positiver Einfluss auf das Handelsvolumen der Aktie zu beobachten. Durchschnittlich wurden im Berichtszeitraum 181 (160) DLB-Aktien pro Tag umgesetzt.

Hierzu merkte Herr Höfer an, dass die regelmäßigen Kapitalerhöhungen kein Selbstzweck sind. Für einen nachhaltigen Erfolg ist es wichtig, eine vernünftige Relation zwischen dem investierten Vermögen und den Verwaltungskosten zu erreichen; diese Relation hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Man wolle aber nicht immer weiterwachsen. Das Anlagevolumen soll nur in einem solchen Umfang ausgeweitet werden, wie das Kapital noch sinnvoll im Nebenwertebereich investiert werden kann. Die unter TOP 5 zur Beschlussfassung stehende Kapitalerhöhung um bis zu 10 Prozent soll vielleicht noch zeitnah genutzt werden. Dann ist nach Auffassung von Herrn Höfer eine Größenordnung erreicht, mit der man gut leben könne.

In diesem Zusammenhang erläuterte er, dass bei den Kapitalmaßnahmen bewusst kleine Schritte gewählt werden. Erstens muss so kein teures Wertpapierprospekt erstellt werden. Außerdem ist es bei kleinen Volumina einfacher, die Summen sinnvoll zu investieren.

Der Bezugsrechtsausschluss bedeutet, wie Herr Höfer klarstellte, für die freien Aktionäre keinen Nachteil. Da die neuen Anteile zum Marktpreis ausgegeben werden, können sie ihre Beteiligung wenn gewünscht zu gleichen Konditionen über die Börse aufstocken.

Befragt nach dem weiteren Vorgehen bei der VAB informierte Herr Höfer, dass die Beteiligung von aktuell 63,5 Prozent an dieser Gesellschaft voraussichtlich noch in diesem Jahr deutlich aufgestockt wird.

Betreffend die Novalis AG bestätigte der Vorstand die Vermutung von Herrn Benzinger, dass die restlichen 15 Prozent, die die DLB noch hält, ebenfalls an die VAB umplatziert werden sollen. Damit können weitere stille Reserven aufgedeckt werden, das Geld bleibt aber dennoch in der Gruppe. Anschließend soll die Novalis mit der VAB zusammengelegt werden, um Verwaltungskosten zu sparen. Dieser Vorgang muss jedoch noch steuerlich optimiert werden.

Des Weiteren hinterfragte der Aktionär den Grund für die Reduzierung der Beteiligung an der Focus AG auf 90 (96) Prozent. Auch hier stand Herrn Höfer zufolge die Aufdeckung von stillen Reserven im Mittelpunkt. Bei 90 Prozent wird es aber voraussichtlich bleiben. In den nächsten Jahren wird die Focus AG voraussichtlich Dividenden ausschütten.

Grundsätzlich ist es laut Herrn Höfer ja so, dass ein Großteil des Vermögens der DLB in den Beteiligungen steckt, die Erträge also aus den Beteiligungen generiert werden müssen. Dafür gibt es drei Möglichkeiten.  Neben der Ausschüttung einer Dividende oder der Berechnung von erbrachten Dienstleistungen ist dies auch der Verkauf von Anteilen.

Auf Nachfrage von Herrn Benzinger bestätigte der Vorstand, dass die Dienstleistungserträge schon seit einigen Jahren tendenziell steigen. Dies wird auch in den kommenden Jahren so bleiben, wenn sich die Ergebnisse der Beteiligungen entsprechend entwickeln. Die Dienstleistungserträge der DLB sind abhängig vom Erfolg der Tochtergesellschaften.

Weiter interessierte den Aktionär, mit welchen Auswirkungen die neue Marktmissbrauchsverordnung, die am 3. Juli 2016 in Kraft tritt, für die DLB verbunden ist. Auch für Freiverkehrswerte ergeben sich daraus deutlich mehr Pflichten, was Herr Höfer nur bestätigen konnte.

Er versicherte den Aktionären, dass man alles versuchen werde, um den höheren Anforderungen gerecht zu werden. Der Vorstand kann aber durchaus verstehen, dass andere Unternehmen aus dem Freiverkehr über ein Delisting nachdenken. Natürlich ist es ein Mehraufwand, wenn künftig jede Transaktion von Vorstand, Aufsichtsrat und auch von nahestehenden Personen gemeldet werden muss.

Den Investitionsschwerpunkt der Gruppe will Herr Höfer nicht verändern. Die DLB wird weiterhin langfristig auf gute, mittelständische Unternehmen aus Deutschland und Österreich setzen. Der Vorstand sieht aktuell nicht die Notwendigkeit, stärker im Ausland aktiv zu werden. Im deutschsprachigen Raum gibt es genug interessante Beteiligungsmöglichkeiten.

Befragt nach dem aktuellen Net Asset Value (NAV) der Aktie informierte Herr Höfer, dass dieser Wert aktuell über 16 Euro liegt. Der Abstand des Börsenkurses zum NAV hat sich also nicht wesentlich verringert.


Abstimmungen

Herr Schuhwerk verkündete die Präsenz mit 172.577 Aktien. Bezogen auf das gesamte Grundkapital, seit der Kapitalerhöhung lautend auf 3.080.000 Euro und eingeteilt in 385.000 Aktien, bedeutete dies eine Quote von 44,82 Prozent. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Im Einzelnen waren dies die Dividende von 0,70 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Ergänzung des genehmigten Kapitals (TOP 5) und die Wahl der Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner WPG zum Abschlussprüfer (TOP 6).

Um 12:05 Uhr schloss der Vorsitzende die Versammlung.


Fazit

Die DLB-Anlageservice AG hat das Geschäftsjahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Mit nahezu allen Depots konnte die Performance des DAX übertroffen werden. Das laufende Jahr ist mit einem leicht positiven Ergebnis ebenfalls erfreulich gestartet und die Aktionäre erhalten eine unveränderte Dividende von 0,70 Euro. Dies bedeutet erneut eine attraktive Rendite von über 5 Prozent.

Seit 30 Jahren ist die Beteiligungsgesellschaft nun am Markt aktiv und der Vorstand zeigt immer wieder, dass er eine gute Rendite erwirtschaften kann. Die Aktionäre werden auch regelmäßig großzügig beteiligt. Dennoch notiert die Aktien nach wie vor weit unter dem NAV, der sich mittlerweile mit über 16 Euro errechnet. Ein Investment scheint weiterhin vielversprechend.


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