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DLB-Anlageservice AG (ISIN DE0005540306)

Gogel 3
D-86989 Steingaden
Deutschland
Tel.:
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Fax:
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Michael Höfer
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Am 15. Mai 2018 fand in Augsburg die ordentliche Hauptversammlung der DLB-Anlageservice AG statt. Das vergangene Geschäftsjahr gestaltete sich für die DLB-Anlageservice AG mit einem ausgewiesenen Überschuss von mehr als 0,5 Mio. Euro sehr erfolgreich. Rund 20 Aktionäre und Gäste, unter ihnen auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich im Brauhaus Riegele eingefunden, um sich über die weiteren Perspektiven des Unternehmens zu informieren. Der Aufsichtsratsvorsitzende Johannes Schuhwerk eröffnete die Hauptversammlung kurz nach 11:00 Uhr und begrüßte die erschienenen Anteilseigner. Nach dem Verlesen der kurz gehaltenen Formalien übergab er das Wort an den Alleinvorstand Michael Höfer.


Bericht des Vorstands

Herr Höfer betonte, dass 2017 in vielfacher Hinsicht ein sehr zufriedenstellendes Jahr für die DLB-Anlageservice AG war. Mit einer operativen Performance von 44 Prozent konnten die Referenzindizes wie DAX, SDAX und ATX deutlich geschlagen werden. Deren Performance lag lediglich zwischen 12,5 und 30,2 Prozent. Daneben näherte sich die Gesellschaft dem Ziel einer optimierten Kostenstruktur weiter an. So lagen die fixen Verwaltungskosten in Relation zum Nettoinventarwert nur noch bei 2,2 Prozent. Damit liegt die DLB auf einem Niveau mit vielen Fondsgesellschaften, die deutlich höhere Volumina verwalten.

Angesichts der positiven Entwicklung kann der Hauptversammlung wieder eine hohe Dividende von 0,70 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, berichtete Herr Höfer. Durch die gestiegene Aktienzahl erhöht sich die Ausschüttungssumme jedoch von 296 TEUR auf 325 TEUR. Laut Vorstandsaussage bedeutet diese Ausschüttung auf dem aktuellen Kursniveau eine Basisverzinsung von 4,6 Prozent. Aber auch der Aktienkurs zeigte mit einem Anstieg um 25 Prozent eine sehr erfreuliche Entwicklung. Da die Aktie aber unverändert einen hohen Discount zum NAV aufweist, steht nach Ansicht von Herrn Höfer einem weiteren Kursanstieg nichts im Wege.

Letztlich nähert sich die Gesellschaft einer optimalen Unternehmensstruktur an. Hierzu zählte der Vorstand die schlanke Fixkostenbasis, das Gesamtvolumen im achtstelligen Bereich und zwei gut aufgestellte Tochtergesellschaften. Damit könne die Gesellschaft auch in Zukunft erfolgreich und nachhaltig arbeiten, zeigte sich der Vorstand überzeugt. Anschließend ging Herr Höfer auf die allgemeinen Rahmenbedingungen der vergangenen Jahres ein.

So besteht die Niedrigzinspolitik der EZB unverändert fort und eine Anhebung der Zinsen soll frühestens 2019 erfolgen. Entsprechend bieten sich für Unternehmen günstige Finanzierungsmöglichkeiten. Auch wenn sich die Rohstoff- und Ölpreise von ihren Tiefstständen erholt haben, sah Herr Höfer diese noch auf einem erträglichen Niveau. Die Entwicklung beim Euro war für die Exportindustrie eher negativ. Der weitere Anstieg auf das Niveau von 1,25 belastet seit Februar auch den Aktienmarkt. Nach Ansicht des Vorstands zeichnet sich aktuell jedoch wieder eine Entspannung ab. Das Wirtschaftswachstum beschleunigte sich im abgelaufenen Jahr, jedoch führen die protektionistischen Maßnahmen auf amerikanischer Seite zunehmend zu Verunsicherungen.

Die DLB behielt auch im vergangenen Jahr einen hohen Investitionsgrad bei. So flossen auch die Mittel aus der Kapitalerhöhung weitgehend in die Wertpapiere des Anlagevermögens und in Ausleihungen an die Beteiligungsunternehmen. Bei den Finanzanlagen resultierte ein leichter Anstieg auf 2,75 Mio. Euro, der laut Herrn Höfer in der Aufstockung der Beteiligung an der VAB Verlags AG auf 88,15 Prozent begründet lag. Bedingt durch Zukäufe wurde die Position sonstige Wertpapiere im Anlagevermögen auf 1,2 Mio. Euro nahezu verdoppelt.

Auch die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen erhöhten sich kräftig von 0,97 auf knapp 1,63 Mio. Euro. Davon entfielen 0,95 Mio. Euro auf das Verrechnungskonto mit der VAB und knapp 0,68 Mio. Euro auf die Focus-Industrie-Beteiligungs AG. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen kam es wegen Forderungen aus Dienstleistungserlösen und Steuererstattungsansprüchen zu einer Verdopplung auf 0,20 Mio. Euro. Während sich die Wertpapiere im Umlaufvermögen durch Verkäufe auf 0,34 Mio. Euro reduzierten, stiegen die liquiden Mittel im vergangenen Jahr von 0,19 auf 0,25 Mio. Euro.

Bedingt durch die Kapitalerhöhung stiegen das gezeichnete Kapital auf 3,72 Mio. Euro und die Kapitalrücklage auf 1,01 Mio. Euro. Im letzten Jahr wurden laut Herrn Höfer 42.000 Aktien zu einem Kurs von 14 Euro ausgegeben. Zum Jahresende belief sich das ausgewiesene Eigenkapital auf 5,77 Mio. Euro entsprechend einem Buchwert von 12,40 Euro je Aktie. Sowohl die sonstigen Rückstellungen als auch die sonstigen Verbindlichkeiten verzeichneten einen kräftigen Anstieg. Der Vorstand begründete dies mit deutlich höheren Erfolgshonoraren für die Analysten.

In Folge gestiegener performanceabhängiger Vergütungen konnten die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen auf 0,61 Mio. Euro fast verdreifacht werden. Dagegen verringerten sich die sonstigen betrieblichen Erträge von 0,35 auf 0,21 Mio. Euro. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen kletterten von 0,13 auf 0,56 Mio. Euro. Dieser Posten enthielt weitgehend die erfolgsabhängigen Honorare in Höhe von 0,50 Mio. Euro. Bei den Erträgen aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens kam es zu einem deutlichen Wachstum von 0,07 auf 0,33 Mio. Euro. Dieser Posten wurde laut Herrn Höfer vor allem durch Ausschüttungen der Tochtergesellschaften gespeist. Im Einzelnen waren dies 0,14 Mio. Euro von der Focus-Industrie-Beteiligungs AG und knapp 0,17 Mio. Euro von der VAB Verlags AG.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Anlagevermögens spielten mit 10 TEUR keine Rolle. Im Vorjahr waren hier 54 TEUR angefallen. Da keine Ertragssteuern anfielen, wies die Gesellschaft schließlich einen Jahresüberschuss von 0,51 Mio. Euro aus. Gegenüber dem Vorjahreswert von 0,37 Mio. Euro bedeutete dies einen Zuwachs von gut 38 Prozent. Somit kann die DLB-Anlageservice AG erneut eine attraktive Dividendenausschüttung von 0,70 Euro je Aktie vorschlagen, berichtete Herr Höfer.

Danach kam Herr Höfer auf die Beteiligungsgesellschaften zu sprechen. Demnach konnte die Focus-Industrie-Beteiligungs AG die operative Entwicklung erneut deutlich verbessern. Bei der Position von bet-at-home.com wurden aufgrund veränderter Rahmenbedingungen Gewinnrealisierungen vorgenommen. Im Gegensatz dazu erfolgte die Gewinnrealisierung bei AVT eher unfreiwillig, da dort ein Übernahmeangebot vorlag. Wie der Vorstand weiter berichtete, wurde die rund 7-prozentige Beteiligung an der AB Effectenbeteiligungen AG aus steuerlichen Gründen an die VAB Verlags AG abgegeben. Der Jahresüberschuss bei Focus konnte auf 0,47 Mio. Euro annähernd verdreifacht werden. Aufgrund des guten Ergebnisses soll die Dividendenausschüttung von 0,14 auf 0,20 Euro angehoben werden. Mit den aktuellen Engagements sah Herr Höfer weiterhin gutes Potenzial.

Auch die VAB Verlags AG agierte im vergangenen Jahr sehr erfolgreich. Hier erfolgten Gewinnrealisierungen vor allem bei bet-at-home.com, AVT und Frauenthal. Neben Teilrealisierungen bei bspw. AT&S, Cenit, Heliad und Polytec wurde auch die Novalis Beteiligungen AG planmäßig aufgelöst. Nachdem die VAB im Vorjahr noch einen Verlust von 57 TEUR auswies, konnte 2017 ein Gewinn von 1,07 Mio. Euro generiert werden. Daraus soll erneut eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Schwerpunktmäßig ist die Gesellschaft bei Unternehmen wie Beta Systems, Immofinanz, InnoTec, Porr oder Uniqa engagiert.

Laut Herrn Höfer legte der Kurs der DLB-Aktie im vergangenen Jahr um 25 Prozent auf 15,30 Euro zu. Damit lag der Kurs deutlich über dem Bilanzkurs von 12,40 Euro. Allerdings verringerte sich der Handel in der Aktie trotz einer höheren Zahl an ausstehenden Aktien. Der Kurs schwankte auch in den ersten vier Monaten des Jahres 2018 um die Marke von 15 Euro. Trotz der Kurssteigerung im vergangenen Jahr reduzierte sich der Discount zum NAV nahezu nicht, betonte der Vorstand. Entsprechend machte er noch reichlich Kurssteigerungspotenzial aus. Auch die aktuelle Dividendenrendite von rund 4,5 Prozent erachtete Herr Höfer als stabile Grundlage für den Aktienkurs.

Im Rahmen des Ausblicks teilte der Vorstand mit, dass die Performance der Depots in den ersten vier Monaten leicht positiv ausfiel. Auch die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft und den Aktienmarkt schätzte Herr Höfer positiv ein. Allerdings tauchten in den letzten Monaten neue Risiken auf. Hierbei nannte Herr Höfer vor allem protektionistische Tendenzen von Seiten der US-Regierung. Eine stärkere Hinwendung zum Protektionismus könnte dabei vor allem Deutschland treffen. Ein weiterer Belastungsfaktor könnte aus einer Ölpreiskrise mit Notierungen über 100 USD je Barrel resultieren. Wie Herr Höfer mitteilte, verfügt die Gesellschaft bei vielen Positionen über stille Reserven. Dabei sollen das noch vorhandene Potenzial oder das Momentum genutzt werden. Allerdings sollen bei einer möglichen Trendwende die Gewinne so gut wie möglich realisiert werden. Auf jeden Fall bleibt es das Ziel, die operativen Grundlagen für eine weitere Steigerung von Ergebnis und Dividende zu schaffen, betonte Herr Höfer zum Ende seiner Ausführungen.


Allgemeine Diskussion

Da im vergangenen Jahr keine Steuern bezahlt wurden, vermutete ein Aktionär, dass auch die Dividende steuerfrei ausgeschüttet wird. Wie Herr Höfer berichtete, waren die Gewinne weitgehend steuerbefreit. Dies trifft jedoch nicht auf die Dividendenausschüttung zu. Diese unterliegt ganz normal der Abgeltungssteuer. Noch nie war die DLB so wertvoll wie heute, meinte Herr Benzinger. Im letzten Jahr konnte eine gute Ernte eingefahren werden, wofür der Aktionär den Verantwortlichen herzlichst dankte.

Positiv wertete Herr Benzinger auch die Ausweitung des Grundkapitals in den letzten Jahren von 294.000 auf jetzt 465.000 Aktien. In diesem Rahmen legte auch das Eigenkapital deutlich auf 5,77 Mio. Euro zu. Das abgelaufene Jahr bescherte dem Unternehmen zudem das Rekordergebnis von 0,51 Mio. Euro. Nach Aussage des Aktionärs schüttete die Gesellschaft seit 2006 rund 2,31 Mio. Euro entsprechend 6,80 Euro je Aktie aus. Seit 2000 belief sich die Ausschüttung sogar auf 10,15 Euro je Anteilsschein.

Anschließend thematisierte Herr Benzinger die Ausleihungen an die Tochtergesellschaften. Die Ausleihungen haben zum Teil auch steuerliche Gründe, erklärte der Vorstand. So verfügt die VAB Verlags AG noch über steuerliche Verlustvorträge. Zudem ergibt sich bei den beiden Gesellschaften ein deutlicher Hebel durch die finanziellen Mittel der DLB und so erzielten beide im vergangenen Jahr eine sehr gute Performance. Die Ausleihungen werden mit 2 Prozent verzinst. Dies erachtete Herr Höfer angesichts der Beteiligungshöhe als ausreichend. In diesem Zusammenhang bevorzugte er angesichts der steuerlichen Situation auch Dividendenausschüttungen der Tochtergesellschaften gegenüber Zinseinnahmen.

Ferner interessierte sich Herr Benzinger für die sonstigen Verbindlichkeiten bzw. die Erfolgshonorare der Analysten. Laut Herrn Höfer gibt es drei Analysten, die Honorare bekommen. Zwei Analysten stellen die Rechnung am 30. Dezember, der dritte Analyst erst im Januar. Dadurch ergeben sich auch Rückstellungen. Auch wenn die Zahlungen für die Analysten 2017 hoch ausfielen, erachtete Herr Höfer dies als vorteilhaft, da die Gesellschaft dann auch große Erfolge aufweist.

Zufrieden zeigte sich Herr Benzinger auch mit der Eigenkapitalquote von 91 Prozent, da die DLB somit unabhängig von Banken ist. Im Hinblick auf die Beteiligung an der AB Effectenbeteiligungen AG wollte der Anteilseigner wissen, ob die Beteiligung im Bestand gehalten werden soll. Herr Höfer sah die Beteiligung sehr wohl als strategische Position. In diesem Jahr soll bei dieser Gesellschaft noch eine Kapitalerhöhung durchgeführt werden, so dass das Volumen auf über 10 Mio. Euro ansteigt. Auf dieser Basis bietet die Beteiligung eine sehr schöne Rendite.

Die Aufsichtsratsbezüge von lediglich 4.500 Euro pro Jahr schätzte Herr Benzinger als „mager“ ein. Der Vorstand räumte ein, dass die Bezüge niedrig ausfallen, allerdings müssten die Bezüge durch einen Hauptversammlungsbeschluss geändert werden. Abschließend erkundigte er sich noch nach etwaigen Neuengagements. Im Hinblick auf Neuengagements bezeichnete Herr Höfer die DLB als Value Investor. Derzeit sei es aber schwierig, noch Aktien mit einer gewissen Unterbewertung zu finden. Aber selbst bei einer Kapitalerhöhung fließen dem Unternehmen nicht so viel neue Mittel zu, da für die Dividende auch rund 0,3 Mio. Euro abfließen.


Abstimmungen

Nach dem Ende der Aussprache leitete Herr Schuhwerk zu den Abstimmungen über. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 3,72 Mio. Euro, eingeteilt in 465.000 Aktien, waren 234.876 Aktien entsprechend 50,51 Prozent vertreten. Die Beschlüsse wurden alle einstimmig im Sinne der Verwaltung gefasst. Dies waren die Ausschüttung einer Dividende von 0,70 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals (TOP 5), die Wahl der Herren Bässler, Krix und Schuhwerk in den Aufsichtsrat (TOP 6) sowie die Wahl der Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer (TOP 7). Gegen 12:15 Uhr konnte Herr Schuhwerk die Hauptversammlung wieder schließen.


Fazit und eigene Meinung

Die DLB-Anlageservice AG schloss das vergangene Geschäftsjahr sehr erfolgreich ab. So kletterte der Jahresüberschuss um 39 Prozent auf 0,51 Mio. Euro. Daraus erhielten die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 0,70 Euro je Aktie. Trotz der Kurssteigerung im vergangenen Jahr bietet die Aktie damit immer noch eine attraktive Dividendenrendite von 4,6 Prozent. In den ersten Monaten des laufenden Jahres entwickelten sich die Depots leicht positiv. Der Vorstand wies jedoch in der Hauptversammlung darauf hin, dass der Discount zum NAV trotz der Kurssteigerung unverändert fortbesteht. Entsprechend verfügt die DLB-Aktie auch auf dem jetzigen Niveau noch über ausreichend Kurspotenzial. Somit bietet die DLB-Aktie neben den Kurschancen über die Dividende auch noch eine attraktive Basisverzinsung. Für Aktionäre bietet sich somit eine attraktive Einstiegschance, auch wenn hierbei der sehr geringe Handel in der Aktie zu beachten ist.


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