DLB-Anlageservice AG (ISIN DE0005540306)

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HV-Bericht DLB-Anlageservice AG

Operative Performance von 16,5 Prozent im Geschäftsjahr 2019 – Aktie notiert weiterhin deutlich unter NAV


Die DLB-Anlageservice AG hatte für den 29. September 2020 zur Hauptversammlung in das Brauhaus Riegele nach Augsburg eingeladen. Das Treffen fand bedingt durch die Covid-19-Pandemie deutlich später im Jahr, jedoch wie gewohnt als Präsenzveranstaltung statt. Unter Beachtung der Hygienevorschriften hatten sich etwa 25 Aktionäre und Gäste im Versammlungsraum eingefunden, darunter Matthias Wahler für GSC Research.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Johannes Schuhwerk eröffnete die Versammlung um 11 Uhr und begrüßte die erschienenen Aktionäre. Nach Erläuterung der Formalien und einigen ergänzenden Ausführungen zum Bericht des Aufsichtsrats übergab er das Wort an Alleinvorstand Michael Höfer.


Bericht des Vorstands


Herr Höfer begann seine Ausführungen mit einem Rückblick auf die Entwicklung im Geschäftsjahr 2019, auch wenn dieses schon weit zurückliegt. Dennoch bildet es die Grundlage für die heutige Veranstaltung. Auch Sicht der DLB war es ein durchaus erfolgreiches Jahr. Wie er darlegte, konnte die DLB mit einer operativen Performance von 16,5 Prozent an die langjährige erfolgreiche Entwicklung der Vergangenheit anknüpfen.

Seine Erläuterungen zum Jahresabschluss begann Herr Höfer mit einem Überblick über die Bilanz, die sich in Summe auf 6,7 (Vorjahr: 6,5) Mio. Euro verlängert hat. Im Anlagevermögen finden sich in den Finanzanlagen unverändert mit 2,8 Mio. Euro die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften Focus-Industrie-Beteiligungs AG und VAB Verlags AG. Daneben werden die sonstigen Wertpapiere ausgewiesen, die sich durch den Aufbau von Beständen auf 1,34 (0,87) Mio. Euro erhöhten.

Das Umlaufvermögen wird dominiert von den Forderungen gegen die beiden Beteiligungsunternehmen in Höhe von 1,89 (1,56) Mio. Euro. Davon entfallen laut Herrn Höfer 1,09 (0,98) Mio. Euro auf das Verrechnungskonto mit der VAB und 0,80 (0,58) Mio. Euro auf die Focus. Die sonstigen Wertpapiere im Umlaufvermögen reduzierten sich vor allem durch die Umgliederungen ins Anlagevermögen auf 136 (362) TEUR. Das Guthaben bei Kreditinstituten wird mit 473 (799) TEUR ausgewiesen.

Das Eigenkapital konnte auf 6,6 (6,4) Mio. Euro ausgebaut werden. Daraus errechnet sich laut Herrn Höfer ein Buchwert je Aktie von 13,22 (12,83) Euro. Die sonstigen Verbindlichkeiten von 104 (87) TEUR umfassen mit 78 TEUR insbesondere Verbindlichkeiten aus Honoraren. Bankverbindlichkeiten gibt es weiterhin keine. Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien werden allenfalls für kurzfristige Anlagezwecke eingesetzt.

Die Umsatzerlöse aus Dienstleistungen stiegen auf 294 (113) TEUR. Dies ist Herrn Höfer zufolge vor allem darauf zurückzuführen, dass höhere Vergütungen von den Beteiligungsunternehmen vereinnahmt wurden. Hinzu kommen sonstige betriebliche Erträge von 180 (355) TEUR. Diese beinhalten die Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens mit 105 (325) TEUR bzw. 11 (30) TEUR sowie Zuschreibungen auf Wertpapiere mit 45 (0) TEUR.

Als Grund für den deutlichen Rückgang der Erträge aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens auf nur noch 37 (394) TEUR benannte Herr Höfer eine Umgliederung. Die Ausschüttungen der Tochtergesellschaften Focus und VAB werden mit 198 TEUR bzw. 169 TEUR jetzt unter der Position Beteiligungserträge ausgewiesen, die sich erstmals mit 367 TEUR in der Gewinn- und Verlustrechnung findet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich auf 159 (209) TEUR. Darin enthalten sind Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren mit 31 (32) TEUR, Beratungshonorare für Analysten mit 69 TEUR, zum Vorjahr unveränderte Verwaltungsaufwendungen von 52 TEUR sowie nicht abziehbare Vorsteuern in Höhe von 7 TEUR. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Anlagevermögens gingen auf 108 (132) TEUR zurück.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge finden sich mit 42 (33) TEUR in der Erfolgsrechnung. Sie entfallen laut Herrn Höfer im Wesentlichen auf Darlehenszinsen der Tochtergesellschaften Focus und VAB mit 10 TEUR bzw. 22 TEUR sowie auf Dividenden von Wertpapieren im Umlaufvermögen von 10 TEUR. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit weniger als 1 TEUR im Wesentlichen Bankgebühren.

Ertragssteuern mussten wie in den Vorjahren nicht entrichtet werden. Das Ergebnis vor Steuern entspricht deshalb mit 545 (448) TEUR dem Jahresüberschuss. Gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet dies eine Steigerung von 22 Prozent. Dennoch lautete der Vorschlag an die Hauptversammlung, mit Blick auf die Covid-19-Pandemie die Dividende aus Vorsichtsgründen auf 0,30 (0,70) Euro zurückzunehmen.

Herr Höfer bat um Verständnis für diese Maßnahme. Wie er darlegte, haben Vorstand und Aufsichtsrat diesen Beschluss im März 2020 auf dem Höhepunkt der Corona-Krise gefasst, um die Liquiditätslage der Gesellschaft auch für ein Worst-Case-Szenario zu sichern. Andere Unternehmen haben die Ausschüttung komplett gestrichen. Soweit wollte man bei der DLB nicht gehen. Und eine Dividende von 0,30 Euro bedeutet immerhin noch eine Basisverzinsung von 2 Prozent.

Mit der Kursentwicklung der DLB-Aktie zeigte sich Herr Höfer recht zufrieden. Im Berichtszeitraum legte der Kurs um 36 Prozent auf 15 Euro kräftig zu. Im Corona-Crash im März 2020 ging es deutlich bergab, ebenso schnell aber wieder nach oben. Am Tag der Hauptversammlung lag der Kurs mit 15 Euro wieder auf dem Stand vom Jahresbeginn.

In diesem Zusammenhang informierte der Vorstand, dass die Aktie weiterhin mit einem hohen Discount zum Net Asset Value (NAV) gehandelt wird. Er sieht dies aber nicht negativ. Die Anleger können so mit einem gewissen Sicherheitspolster investieren. Die Handelsvolumina in der Aktie haben sich etwas erhöht, bewegen sich aber weiterhin auf einem relativ geringen Niveau. Nach Einschätzung des Vorstands liegt dies vor allem an der fehlenden Abgabebereitschaft der bestehenden Aktionäre, worin sich eine gewisse Verbundenheit und Zufriedenheit ausdrückt.

Im Folgenden ging Herr Höfer näher auf die beiden Tochtergesellschaften ein. Die Focus AG schloss 2019 dank eines deutlich reduzierten Abschreibungsbedarfs mit einem auf 141 (89) TEUR deutlich verbesserten Jahresüberschuss ab. Gewinnrealisierungen gab es vor allem bei Coba P3, Daimler und Fabasoft, außerdem wurden Zuschreibungen vorgenommen. Die Gesellschaft wird voraussichtlich eine unveränderte Dividende von 0,20 Euro beschließen. Mit Schwerpunktengagements wie Adesso, AT&S, Einhell, Eurokai, Fabasoft, Holidaycheck, PEH, Polytec und Süss Micro sieht Herr Höfer weiterhin gutes Potenzial.

Bei der VAB verbesserte sich die Ertragssituation noch stärker. Nach dem Verlust von 378 TEUR im Vorjahreszeitraum wird 2019 ein Jahresüberschuss von 465 TEUR ausgewiesen. Gewinne konnten vor allem mit Positionen wie Catalis, Uniqa, 3U und SHS Viveon realisiert werden. Die Hauptversammlung der VAB soll eine unveränderte Dividende von 0,50 Euro beschließen. Die Schwerpunktengagements sind ähnlich wie bei der Focus AG. Zudem finden sich größere Positionen an Allgeier, Innotec und Porr im Depot.

In diesem Zusammenhang informierte Herr Höfer, dass die DLB der Tochtergesellschaft VAB ihren Anteil von rund 6 Prozent an der AB Effectenbeteiligungen AG (ABE) abgekauft und zusätzlich Aktien von Dritten erworben hat. Aktuell ist die DLB nun mit 10,9 Prozent an der ABE beteiligt. Nachdem sich die Anlagestrategie dieser Gesellschaft in Richtung Value-Investing verändert hat, hält der Vorstand für die Zukunft eine kongruente Anlagestrategie bei ABE und VAB für möglich. Eine Zusammenlegung der beiden Gesellschaften würde damit Sinn machen, um Synergien zu ermöglichen und Kosten einzusparen. Diese Maßnahme ist innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant.

Sodann kam Herr Höfer auf die Entwicklung im laufenden Jahr zu sprechen, die auch in den Depots der DLB im ersten Quartal stark vom Corona-Crash geprägt war. Zwischenzeitlich lagen die Kurse ähnlich wie der DAX um 25 Prozent unter dem Jahresanfang. Seither ging es aber stetig aufwärts. Aktuell steht ein kleines Plus zu Buche. Damit ist die operative Performance Stand heute um etwa 7 Prozent besser als der DAX.

Für die weitere Marktentwicklung ist der Vorstand indes skeptisch. Die negativen Folgen der Pandemie werden noch lange zu spüren sein. Branchen wie Gastronomie, Tourismus und Luftfahrt sind, insbesondere, wenn es zu einer zweiten Welle kommt, in ihrer Existenz bedroht. Nach Ende der gesetzlichen Befreiung zur Insolvenzanmeldung ist nach Befürchtung von Herrn Höfer mit einer Insolvenzwelle zu rechnen. Und daneben gibt es weitere Probleme wie die Konversion der Automobilindustrie und den ungeregelten Brexit.

Allerdings werden die Notenbanken die Märkte nach seiner Einschätzung weiterhin mit Geld fluten. Damit dürfte es so bleiben, dass es kaum rentable Alternativen zur Anlage in Aktien gibt. Der Vorstand will deshalb im Wesentlichen im Markt engagiert bleiben, jedoch gleichzeitig durch eine angemessene Liquiditätshaltung ausreichend flexibel bleiben. Im Fokus steht wie in den Vorjahren, die operativen Grundlagen für eine weitere Steigerung von Ergebnis und Dividende zu schaffen.


Allgemeine Aussprache

Die einzige Wortmeldung kam vom langjährigen und weiterhin höchst zufriedenen Aktionär Walter Benzinger. Er drückte zunächst seine Freude aus, dass die Hauptversammlung trotz der Covid-19-Pandemie als Präsenzveranstaltung stattfindet, was in diesem Jahr eher die Ausnahme darstellt. Den persönlichen Kontakt kann eine virtuelle Versammlung seiner Auffassung nach aber nicht ersetzen.

Herr Benzinger fuhr fort mit Dank an Vorstand und Aufsichtsrat für das erneut erfolgreiche Geschäftsjahr 2019. Nach seiner Recherche wurde das drittbeste Ergebnis seit dem Jahr 2006 erwirtschaftet. Für ihn steht DLB für „Die Lukrative Beteiligungsgesellschaft“. Nach Berechnungen des Aktionärs wurden seit 2006 kumuliert 2,9 Mio. Euro verdient und davon 2,8 Mio. Euro entsprechend 7,80 Euro je Aktie ausgeschüttet, über die Jahre also eine enorme Rendite erwirtschaftet.

Für die Dividendenkürzung hatte Herr Benzinger Verständnis. Gerade im März dieses Jahres, als Vorstand und Aufsichtsrat diese Entscheidung getroffen haben, war die Situation bekanntlich sehr unübersichtlich gewesen. Seiner Meinung nach bedeutet es für die Aktionäre auch keinen Nachteil, wenn mehr Geld im Unternehmen bleibt und gut investiert wird. Damit geht es schließlich nicht verloren, sondern bringt noch zusätzliche Rendite.

Mit der grassierenden Pandemie sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in der Geldanlage nach Auffassung von Herrn Benzinger noch wichtiger geworden. Herr Höfer konnte dies nur bestätigen. Es gilt die Investments immer wieder zu überprüfen und an eine womöglich veränderte Situation anzupassen. Allerdings ist dies nicht erst seit Corona eine der zentralen Aufgaben im Value-Investing.

Wie er beispielhaft darlegte, wurde früher eine Aktie mit einem KGV von 10 als günstig und mit über 15 eher als teuer eingestuft. Im heutigen Nullzinsumfeld kann unter Umständen auch noch ein KGV von 20 attraktiv sein, wenn das Geschäftsmodell passt. Zudem gilt es die branchenspezifischen Veränderungen im Auge zu behalten. Früher spielten IT- und Softwareunternehmen an der Börse keine große Rolle, in den letzten Jahren wiesen sie vielfach eine enorm gute Performance auf.

Weiter informierte Herr Höfer auf Nachfrage des Aktionärs, dass der Anstieg der Wertpapiere des Anlagevermögens auf 1,34 (0,87) Mio. Euro und parallel der Rückgang der Wertpapiere im Umlaufvermögen auf 136 (362) TEUR im Wesentlichen aus der Umgliederung der Deutsche-Telekom- und E.ON-Aktien resultiert. Diese Investments waren ursprünglich kurzfristig angelegt. Inzwischen sehe man die Engagements mit Blick auf das Geschäftsmodell und die attraktive Dividende langfristig und habe eine entsprechende Umgliederung vorgenommen.

Des Weiteren hinterfragte Herr Benzinger die Motivation hinter der deutlichen Ausweitung der Ausleihungen an die Beteiligungsgesellschaften. Dies betreffend nannte Herr Höfer als wesentlichen Grund, dass sich die DLB die beschlossenen Dividenden nicht habe auszahlen lassen, sondern diese dem Verrechnungskonto gutgeschrieben wurden. Dies war sinnvoll, weil die Gesellschaften gut gewirtschaftet haben. Inzwischen ist der Betrag wieder niedriger und mit der Zusammenlegung von VAB und ABE soll er noch weiter reduziert werden.

Im Übrigen bestätigte der Vorstand, dass die VAB und die ABE inzwischen praktisch die gleiche Anlagestrategie verfolgen. Wie er darlegte, war die ABE in der Vergangenheit eher im Trading und im Bereich der größeren Aktiengesellschaften aktiv gewesen, dies allerdings nicht sonderlich erfolgreich. Schließlich gelang es, den Aufsichtsrat und die Großaktionäre zu überzeugen, dass eine Value-Investing-Strategie mit einem Fokus auf kleineren Unternehmen sinnvoller ist. Damit wurde die Grundlage für die Zusammenführung der beiden Unternehmen geschaffen.

Des Weiteren wollte der Aktionär wissen, ob es bereits konkrete Pläne für die Ausnutzung des unter TOP 6 zur Beschlussfassung stehenden genehmigten Kapitals gibt. Mit einem Volumen von maximal 10 Prozent des Grundkapitals könnte er damit gut leben.

Nach Aussage von Herrn Höfer handelt es sich erst einmal um einen Vorratsbeschluss. Über die Laufzeit von fünf Jahren müsse man sehen, ob eine Kapitalerhöhung gegebenenfalls Sinn macht. Zwingend notwendig wäre sie nicht, nachdem vom Geschäftsvolumen her inzwischen die angestrebte Größenordnung erreicht ist.

Schließlich erkundigte sich Herr Benzinger wie üblich nach dem aktuellen Net Asset Value (NAV) der Aktie. Eine konkrete Zahl wollte der Vorstand hier nicht nennen. Er teilte jedoch mit, dass die Aktie interessanterweise immer mit einem Abschlag von etwa 25 bis 35 Prozent auf den NAV gehandelt wird. Auch im Corona-Crash war dies so gewesen. Für die Aktionäre ergibt sich daraus kein Nachteil. Sie kaufen die DLB-Aktie sozusagen mit Sicherheitsabschlag. Zum inneren Wert verkaufen ist so natürlich nicht möglich. Die meisten Aktionäre sind aber ohnehin langfristig investiert und dann spielt das keine Rolle.


Abstimmungen

Herr Schuhwerk verkündete die Präsenz mit 274.896 Aktien. Bezogen auf das gesamte Grundkapital von 4.000.000 Euro, eingeteilt in 500.000 Aktien, entsprach dies einer Quote von 54,98 Prozent. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Im Einzelnen waren dies die Dividende von 0,30 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Bestellung der Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer (TOP 5) sowie die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals in Höhe von 10 Prozent (TOP 6).

Nach knapp einer Stunde schloss der Vorsitzende die Versammlung.


Fazit

Das Geschäftsjahr 2019 hat die DLB-Anlageservice AG erfolgreich abgeschlossen. Mit einer operativen Performance der Depots von 16,5 Prozent knüpfte die in erster Linie auf das Value-Investing ausgerichtete Beteiligungsgesellschaft an die langjährige erfolgreiche Entwicklung der Vergangenheit an. Auch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Jahresüberschuss konnte um 22 Prozent auf 545 (448) TEUR deutlich gesteigert werden.

Dennoch beschloss die Hauptversammlung aus Vorsichtsgründen mit 0,30 (0,70) Euro eine deutlich geringere Dividende. Zwar ist das Unternehmen von der Covid-19-Pandemie nicht direkt betroffen. Das Marktumfeld ist aber unsicher, eine gewisse Zurückhaltung schien Vorstand und Aufsichtsrat deshalb angebracht. Aktuell schlägt sich die DLB gut. Der zwischenzeitliche Einbruch im Corona-Crash konnte schon wieder komplett aufgeholt werden. Die Depots befinden seit Jahresbeginn sogar leicht im Plus und liegen damit besser als der DAX.

Die DLB-Aktie hat sich nach dem Einbruch im März kontinuierlich nach oben entwickelt. Am Tag der Hauptversammlung wurde mit einem Kurs von 15 Euro wieder das Niveau von Jahresanfang erreicht. Der Abschlag zum Net Asset Value (NAV), der eher im Bereich 18 Euro oder noch höher liegen dürfte, ist damit nicht kleiner geworden. Insofern ist die Aktie weiterhin als interessant einzustufen, zumal in den nächsten Jahren auch wieder höhere Dividendenzahlungen zu erwarten sind.


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