PALFINGER AG (ISIN AT0000758305)

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Hannes Roither
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Am 6. März 2013 fand in Salzburg die ordentliche Hauptversammlung der PALFINGER AG statt. Trotz eines speziell in Europa anspruchsvollen Umfelds erreichte die Gesellschaft einen neuen Umsatzrekord. Rund 200 Aktionäre und Gäste, unter ihnen auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich im PALFINGER Service- und Democenter eingefunden, um sich über die weiteren Zukunftsperspektiven zu informieren. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Alexander Doujak eröffnete die Hauptversammlung und hob den mit dem 6. März äußerst frühen Termin für eine Hauptversammlung hervor. Nach dem Verlesen der sonstigen Formalien übergab Dr. Doujak das Wort an den Vorstandsvorsitzenden Herbert Ortner.


Bericht des Vorstands

Das Jahr 2012 war erneut ein Rekordjahr für PALFINGER, berichtete Herr Ortner. Nach einem Umsatzwachstum von jeweils 30 Prozent in den Jahren 2010 und 2011 erreichte die Gesellschaft auch in 2012 einen Zuwachs von 11 Prozent. Damit beläuft sich das Umsatzwachstum der vergangenen drei Jahre auf 85 Prozent. Dabei herrschte nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden in 2012 speziell in Europa eine Krisenstimmung vor. Trotzdem sah er das Unternehmen insgesamt sehr gut für die Zukunft aufgestellt.

Bei einem Wachstum von knapp 11 Prozent erreichte der Umsatz mit 935 Mio. Euro ein neues Rekordniveau. Damit entwickelte sich PALFINGER deutlich besser als der Wettbewerb, zumal die Gesellschaft im Gegensatz zu den Konkurrenten auch noch eine wesentlich höhere Profitabilität aufweist. Beigetragen haben hierzu die beiden vor ein paar Jahren in Angriff genommenen Säulen Flexibilisierung und Internationalisierung. Falls die Gesellschaft heute weiter fast ausschließlich in Europa tätig wäre, würde sich die Profitabilität ganz anders darstellen, meinte Herr Ortner.

Im vergangenen Jahr erzielte PALFINGER bereits 34 Prozent des Umsatzes außerhalb Europas, im vierten Quartal belief sich die Quote sogar auf 40 Prozent. Das Umsatzplus fußte laut Herrn Ortner auf den Regionen außerhalb Europas, während der Umsatz in Europa zumindest gehalten werden konnte. Dies führte der Vorstandsvorsitzende vor allem auf das gute Geschäft im Bereich Marine zurück.

Auch das EBIT lag nach seiner Aussage mit 68,5 Mio. Euro weiterhin auf einem guten Niveau. Im Rahmen der fortgesetzten Internationalisierung unterzeichnete die Gesellschaft im vergangenen Jahr ein Joint Venture in China. Neben einer kleinen Akquisition in Brasilien stand Ende des Jahres noch eine Übernahme im Marine-Bereich auf der Agenda. Mit diesem Zukauf beläuft sich der Basisumsatz im Bereich Marine nun bereits auf 110 Mio. Euro, so Herr Ortner.

Bei den strategischen Zielen für 2017 hielt der Vorstand an der bereits erfolgreichen Strategie fest. Schwerpunkt für das weitere Wachstum bleibt die Internationalisierung. Klaren Fokus legt PALFINGER in diesem Rahmen auf die BRIC-Staaten. Vor zwei Jahres ist das Unternehmen durch zwei Übernahmen in den Bereich Marine eingestiegen. Mit der Akquisition aus 2012 verfügt man in diesem Segment über einen Basisumsatz von 110 Mio. Euro. Trotzdem sah Herr Ortner in diesem Bereich noch sehr großes Wachstumspotenzial.

Im Februar 2012 schloss PALFINGER ein Joint Venture mit Sany in China. Wie Herr Ortner weiter ausführte, hält er China für den größten Zukunftsmarkt. Obwohl das Joint Venture erst im Februar 2012 abgeschlossen wurde, konnten im vierten Quartal bereits die ersten Umsätze erwirtschaftet werden. Die zunehmende Internationalisierung spiegelt sich deutlich in der regionalen Zusammensetzung des Umsatzes wider. Stammten 2008 noch 85,9 Prozent der Umsätze aus Europa, so sank die Quote in 2012 bereits auf 66 Prozent. Sechs Monate nach Unterzeichnung des Joint Ventures erhielt PALFINGER die Businesslizenz, was nach Ansicht von Herrn Ortner eine absolute Rekordzeit darstellte. Auch mit der Übernahme von Dreggen im Marine-Bereich wurde die Basis für ein profitables Wachstum in der Zukunft geschaffen, betonte der Vorstandsvorsitzende.

PALFINGER verfügt nach Angabe des Vorstandsmitglieds Martin Zehnder weltweit über 29 Produktionsstandorte. Ziel der Gesellschaft ist dabei immer, möglichst nah am Markt zu produzieren. Für China ist hierbei auch eine neue Werksplanung gestartet. Auf einer Fläche von 80.000 Quadratmetern soll ein Werk für 10.000 Krane entstehen. Auch für Russland ist laut Herrn Zehnder ein neues Werk vorgesehen. Durch eine Werksvergrößerung in Tenevo soll eine Stückzahlsteigerung von 30 Prozent ermöglicht werden.

Derzeit verfügt PALFINGER über zwölfverschiedene Produktgruppen, zwischen denen der Vorstand noch Synergiepotenziale ausmachte. Diese vermutete er hauptsächlich im Bereich Einkauf und Produktion. Da die Gesellschaft auch Komplettfahrzeuge herstellt, geht es auch noch um die Optimierung von Prozessen. Das Unternehmen produziert im Rahmen der Flexibilisierung nicht auf Lager sondern auf Kundenwunsch, was sehr flexible Arbeitszeitmodelle erfordert. Darüber hinaus strebt die Gesellschaft nach Aussage von Herrn Zehnder eine Verbesserung der Produktivität im administrativen Bereich an.

Wie der Vorstand weiter mitteilte, wurde ein Schuldscheindarlehen über 77,5 Mio. Euro aufgenommen. Die ergriffenen Maßnahmen zeigten ihre Wirkung, denn erstmals schlossen in 2012 alle europäischen Business-Units positiv ab, so Herr Zehnder. Im Rahmen der Innovationen legt PALFINGER Wert auf eine ständige Optimierung der Wertschöpfung. Gearbeitet wurde auch am Markenauftritt der Gesellschaft, immerhin vereinte PALFINGER zuletzt 25 unterschiedliche Marken. Abschließend stellte Herr Zehnder noch einige Produktneuentwicklungen kurz vor.

Laut Vorstandsmitglied Wolfgang Pilz erholte sich die europäische Wirtschaft im vergangenen Jahr nicht. Trotzdem konnte der Umsatz fast gehalten werden. Dies hielt der Vorstand für sehr beachtlich, denn Märkte wie Spanien sind weiter zurückgegangen. Verkaufte die Gesellschaft in guten Jahren bis zu 7.000 Krane so waren es im letzten Jahr lediglich noch 450. Darüber hinaus bestand auch noch die Tendenz zu margenschwachen Kleinkranen. Trotzdem erzielte PALFINGER in Europa noch eine EBIT-Marge von 12 Prozent. Die schwächere Wirtschaftsentwicklung und die Verschiebung von Bestellungen führten dazu, dass der Gerätebestand häufig überaltert ist. So zeigten sich nun schon deutlich steigende Auftragseingänge aus den USA, teilte Herr Pilz mit.

Für das weitere Wachstum muss die Marktpräsenz in Asien noch aufgebaut werden. Daraus resultieren am Anfang zwar enorme Investitionen, PALFINGER erschließt sich nach Vorstandsansicht jedoch auch ein riesiges Potenzial. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten die Area Units eine Umsatzsteigerung von 42 Prozent und trotz der Investitionen ein positives EBIT. Herr Pilz war überzeugt, dass sich das Wachstum in diesen Märkten auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Sehr zufrieden zeigte sich der Vorstand mit der Akquisition Dreggen, da die Gesellschaft hier neben der Abrundung des Portfolios auch den größten Auftrag der Firmengeschichte verbuchen konnte.

Vorstandsmitglied Christoph Kaml ging anschließend  noch näher auf die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres ein. Demnach stieg der Umsatz um 10,6 Prozent auf 935,2 Mio. Euro. Allein 50 Mio. Euro des Zuwachses stammten aus Nordamerika, wobei auch noch die Profitabilität eine Steigerung erfuhr. Auch wenn sich die EBIT-Marge leicht verringerte, war Herr Kaml mit der erwirtschafteten Marge zufrieden. Bei einer relativ niedrigen Steuerquote von 16 Prozent wies PALFINGER ein Konzernergebnis von 40,4 Mio. Euro aus. Daraus schlägt die Verwaltung eine unveränderte Dividende von 0,38 Euro vor, was einer Ausschüttungsquote von einem Drittel entspricht.

Wie Herr Kaml mitteilte, soll die Profitabilität in den Business Units weiter steigen. Den ROCE bezifferte er auf 10,2 Prozent und damit deutlich oberhalb der Finanzierungskosten. Durch die Gewinne erhöhte sich das Eigenkapital, die überproportionalen Investitionen von rund 70 Mio. Euro haben jedoch zu einem Anstieg beim Gearing auf 60 Prozent geführt. Für das laufende Jahr erwartete Herr Kaml jedoch wieder einen Rückgang.

Der Vorstand wird an der bisherigen Strategie festhalten und die Internationalisierung weiter vorantreiben, betonte Herr Ortner. Im Marine Bereich sah er das Unternehmen mit enormen organischen und anorganischen Wachstumschancen sehr gut aufgestellt. Für 2013 zeigte er sich verhalten optimistisch, was aus dem Optimismus außerhalb Europas resultierte. Dagegen war der Vorstand für den europäischen Markt alles andere als optimistisch gestimmt, zumal aktuell „junge dynamische Politiker wie Berlusconi wieder an den Markt kommen“, meinte Herr Ortner sarkastisch. Nach dem Abschwung in einigen Märkten sollte nun aber der Boden erreicht sein, weshalb Herr Ortner zum Ende seiner Ausführungen ein leichtes Umsatzwachstum für 2013 erwartete.


Allgemeine Diskussion


Dr. Knap vertrat eigene und fremde Aktien und gratulierte allen Verantwortlichen für das erzielte Wachstum in den vergangenen Jahren. Einen besonderen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit sprach er dem IR-Team aus. Angesprochen auf einen Ergebnisausblick wollte sich Herr Ortner jedoch nicht dazu äußern. Daneben interessierte den Aktionär, was die neuen Gesellschaften im vergangenen Jahr zum Umsatz beigetragen haben. Nach Aussage von Herrn Kaml stammte rund ein Drittel des Umsatzzuwachses aus Akquisitionen.

Trotz der etwas höheren Verschuldung hielt Dr. Knap die Finanzstruktur des Unternehmens immer noch für solide. Trotzdem erkundigte er sich nach Zielgrößen für die Eigenkapitalquote und das Gearing und etwaige Obergrenzen. Aufgrund des operativen Cashflows und der einbehaltenen Gewinne war Herr Kaml zuversichtlich, den Großteil der Investitionen hieraus finanzieren zu können. Eine Obergrenze für das Gearing wurde innerhalb der Gesellschaft nicht explizit definiert, durchschnittlich sollte das Gearing aber bei rund 50 Prozent liegen, da er dies selbst für Krisenzeiten als solide Struktur erachtete.

Wie bereits im Vorjahr sprach Dr. Knap die D&O-Versicherung für die Organe an. Nach Aussage von Herrn Kaml hat sich daran jedoch nichts geändert. Bei einer Versicherungssumme von 10 Mio. Euro beläuft sich die Prämie auf rund 20.000 Euro. Ein getrennter Abschluss der Versicherung für Vorstand und Aufsichtsrat ist jedoch nicht angedacht. Befragt nach der Selbstevaluierung des Aufsichtsrats erklärte Dr. Doujak, diese erfolgte im Rahmen eines kleinen Workshops. Dabei wurde eine gute Zusammenarbeit des Aufsichtsrats festgestellt, die jedoch auch noch Verbesserungen bietet.

Nicht ganz verständlich war für Dr. Knap, weshalb der restliche Kaufpreis für den Marine-Bereich der Palfinger systems GmbH vorzeitig abgelöst wurde. Der Kaufpreis basierte nur auf der Entwicklung des übernommenen Bereichs. Um Synergien vollständig schöpfen zu können, wurde die Earn-out-Komponente vorzeitig abgelöst, erklärte Herr Ortner. Im Rahmen des nun erhaltenen Großauftrags über 100 Mio. Euro müssen Ressourcen auch in andere Bereiche verlagert werden, was Auswirkungen auf die Profitabilität des übernommenen Bereichs gehabt hätte. Auch um dies zu vermeiden, erfolgte die vorzeitige Ablösung.

Im Zusammenhang mit dem Verkauf der Konzernzentrale interessierte Dr. Knap die dort betriebene Preisfindung. Zunächst einmal erfolgte die Auswahl eines Immobilienmaklers, der dann ein Bieterverfahren einleitete. Wie Herr Ortner weiter mitteilte, war der Höchstbietende eine der Palfinger-Familie nahestehende Gesellschaft, wobei der Preis deutlich über dem Buchwert lag. Abschließend thematisierte Dr. Knap noch die Fertigstellung der neuen Konzernzentrale. Laut Herrn Ortner war man von einer schnelleren Umwidmung des Grundstücks ausgegangen. Trotz der jetzt leichten Verzögerungen sollte der Neubau 2015 beendet und dann angemietet werden.

Auch Herr Berger sprach dem IR-Team des Unternehmens seinen Dank aus. Die Fragen von Herrn Berger betrafen die Kosten für den Neuaufbau der Marke und die geringere Produktivität in Russland. Laut Herrn Pilz geht es lediglich um die Änderung der Dachmarke, die Produktmarken bleiben weiterhin erhalten. Die genauen Kosten konnte er nur schwer abschätzen. Er ging aber von rund 1 Mio. Euro aus, wobei hierin auch schon Werbemaßnahmen enthalten sind. Die geringere Produktivität in Russland führte Herr Zehnder lediglich auf die vorhandenen Produktionsanlagen zurück. Mit der Profitabilität war er zufrieden, er erwartete dort im laufenden Jahr eine zweistellige EBIT-Marge.

Eine weitere Frage drehte sich um die geplanten Investitionen in China, die Herr Kaml auf rund 100 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren bezifferte. Ein weiterer Aktionär bat um Angabe der Konditionen des Schuldscheindarlehens und Planungen zu einer etwaigen Kapitalerhöhung. Das Schuldscheindarlehen weist nach Aussage von Herrn Kamel weitgehend eine Fristigkeit von fünf Jahren auf. Lediglich kleine Tranchen wurden zu drei und sieben Jahren ausgegeben. Die Verzinsung liegt dabei durchschnittlich knapp über 3 Prozent. Wie Herr Ortner betonte, bestehen derzeit keine Pläne für eine Kapitalerhöhung.

Abstimmungen

Bevor Dr. Doujak nach dem Ende der Aussprache zu den Abstimmungen überleitete, sprach er allen Mitarbeitern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr ein großes Lob aus. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 35.730.000 Euro waren 25.633.345 Euro entsprechend 71,7 Prozent vertreten. Die Beschlüsse wurden sämtlich einstimmig im Sinne der Verwaltung gefasst. Beschlossen wurden die Ausschüttung einer Dividende von 0,38 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Wahl von Ernst & Young zum Abschlussprüfer (TOP 5) und diverse Satzungsänderungen (TOP 6).


Fazit und eigene Meinung

In einem speziell in Europa nicht einfachen Markt entwickelte sich die PALFINGER AG einmal mehr sehr erfolgreich. Unterstützt durch Übernahmen erreichte die Gesellschaft ein gut 10-prozentiges Umsatzwachstum auf den neuen Rekordwert von 935 Mio. Euro. Das Ergebnis blieb dagegen leicht hinter dem Vorjahreswert zurück. Allerdings setzte das Unternehmen sehr stark auf Investitionen, die sich erst in der Zukunft auszahlen werden. Daneben führte die vorzeitige Ablösung der Earn-out-Zahlung zu einem einmaligen Belastungseffekt von knapp 5 Mio. Euro im Finanzergebnis. Ohne diesen Sondereffekt hätte auch das Konzernergebnis über Vorjahr gelegen.

Für das laufende Jahr geht der Vorstand von einem erneuten leichten Umsatzanstieg aus. Nach den starken Investitionen sollten sich die Margen in 2013 wieder verbessern. Darüber hinaus entfällt der oben bereits erwähnte negative Sondereffekt von 5 Mio. Euro, so dass PALFINGER nach Steuern eine deutliche Ergebnisverbesserung erreichen sollte. Die positiven Aussichten haben den Kurs in den letzten Monaten schon deutlich ansteigen lassen. Angesichts der hervorragenden Positionierung und der zunehmenden Internationalisierung dürften die Aktionäre aber auch in Zukunft noch Freude an ihrer PALFINGER-Aktie haben.


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