MioBet AG (vormals Betonusa AG) (ISIN DE000A0B9212)

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Am 26. März 2008 fand die ordentliche Hauptversammlung der MioBet AG für das Geschäftsjahr 2006/07 (bis 31. Juli) in Hannover statt. Rund 50 Aktionäre und Gäste, unter ihnen auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich im Maritim Grand Hotel eingefunden, um sich über das weitere Fortbestehen der Gesellschaft zu informieren, nachdem das Unternehmen aufgrund hoher Abschreibungen einen massiven Verlust ausweisen musste. Der Aufsichtsratsvorsitzende Robert G. Loch eröffnete die Hauptversammlung und übergab nach dem Verlesen der üblichen Formalien das Wort an den Vorstandsvorsitzenden Mike Hansch.


Bericht des Vorstands

Nach Aussage von Herrn Hansch kann 2006/2007 als schwieriges Geschäftsjahr bezeichnet werden, an dessen Ende die Gesellschaft einen Bilanzverlust von gut 29 Mio. Euro ausweisen musste. Die Gründe dafür seien hinreichend bekannt. Trotzdem hatte MioBet aber ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 581 TEUR ausweisen können. Über die erhobenen Klagen gegen die Beschlüsse der beiden Hauptversammlungen in 2007 sei noch nicht entschieden, auch nicht über das eingereichte Freigabeverfahren, hier sei aber eine Entscheidung für den 1. April 2008 terminiert, so Herr Hansch. Die anhängigen Klagen behindern aber weiterhin die geplanten Kapitalmaßnahmen.

Im Zuge der Probleme konnte die Website betonusa.com nur in einem schlechten Zustand übergeben werden, zumal diese seit 2006 nicht mehr beworben wurde. Allerdings konnte seit der Übergabe im September 2007 eine Stabilisierung erreicht werden. Laut Herrn Hansch stellt sich die Liquiditätslage der AG derzeit solide und stabil dar. Um die Marketingbemühungen zu finanzieren, hat man seitens der Gesellschaft zugestimmt, auf die monatlichen Zahlungen der Market Alliance von aktuell 100.000 US-Dollar für drei Monate zu verzichten. Die aktuelle Liquidität beläuft sich auf 355 TEUR bei Kosten von rund 50 TEUR im Monat. Sollte die Eintragung der Hauptversammlungsbeschlüsse bald erfolgen, wird nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden allen Aktionären im Rahmen einer Kapitalerhöhung ein Bezugsangebot unterbreitet.

Wie der Vorstandsvorsitzende weiter ausführte, ist eine maltesische Gruppe, die den Namen nutzen will, auf die Gesellschaft zugekommen, und ein Vertragsabschluss steht kurz bevor. Neben der Wort- und Bildmarke MioBet geht es auch um die Zurverfügungstellung von Know-how. Dafür soll MioBet zukünftig 40 Prozent des ausschüttungsfähigen Gewinns erhalten. Nach den Worten von Herrn Hansch ist das Portal www.miobet.at derzeit schon online.

Darüber hinaus will soll in Zukunft auch eine Lösung für Cafe’s und Shops angeboten werden, die nur mit Cash-Guthaben funktioniert. Dies ist laut Herrn Hansch vor allem für Spieler interessant, die keine Kreditkarte besitzen. Es gibt in Deutschland schon ähnliche Systeme, und so wurden beispielsweise im Ruhrpott in kurzer Zeit 240 Terminals bei Teilnehmern aufgestellt. Die Quoten sind etwas schlechter als bei bwin, allerdings werden auch 30 Prozent vom Umsatz als Gewinn verbleiben. Den Vertrieb wird die Bluestar Invest GmbH übernehmen.

In Zukunft soll den weiteren Angaben zufolge das vollständige Angebot über das Portal miobet.com erfolgen, allerdings fehlt hier noch die Lizenz aus Malta. Neben dem Sportsbook werden aber auch Casino-Spiele angeboten, und hier ist dann nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden auch die Einzahlung mit Kreditkarte möglich. Bei Poker ist MioBet an das Netzwerk von Boss Media angeschlossen, das schon über mehrere tausend registrierte Spieler verfügt. Wie Herr Hansch betonte, soll das Angebot in den nächsten Wochen online gehen. Seit Januar 2008 habe er nun vollständig auf seine Vorstandsbezüge verzichtet, und mit der Fokussierung auf mehrere kleine Felder seien nun die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt, meinte der Vorstandsvorsitzende.


Allgemeine Diskussion

Herr Hobbeling als Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) meinte, der Bilanzverlust von rund 30 Mio. Euro sei "die rote Karte für den Vorstand". Das desolate Ergebnis rechtfertige nicht die Entlastung, auch wenn man Herrn Binsner die Verantwortung zuschustere. Entweder sind nach Ansicht des Aktionärsschützers im Vorstand alle schuld, oder es wurden einige hinters Licht geführt, dann seien diese aber ebenfalls nicht als Vorstand geeignet. Aus diesem Grund behielt er sich schon den Antrag auf Bestellung eines Sonderprüfers vor.

Jetzt solle wieder ein Vertrag aus Malta kommen, dabei habe man in der Vergangenheit mit vielen Verträgen schlechte Erfahrungen gemacht. Ebenso wie Herr Hobbeling sprachen nachfolgende Redner den in Aussicht gestellten Vertrag mit dem maltesischen Unternehmen an. Bei diesem handelt es sich den Angaben zufolge um eine Gesellschaft mit Sitz auf Malta. Die Lizenz wurde von der maltesischen Firmengruppe bereits im Dezember 2007 beantragt, und nun wird auf die Erteilung gewartet. Zu den möglichen Erträgen wollte sich Herr Hansch nicht äußern, da hier keine seriösen Schätzungen möglich seien.

Auf die Frage von Herrn Hobbeling nach der Sicherheit des neuen Systems für Shopbesitzer erklärte Herr Hansch, das System sei genauso gesichert wie jede andere Online-Seite. Interesse bekundete der DSW-Vertreter auch an der Vergütung der Bluestar Invest für die zu erbringende Vertriebsleistung. Da Bluestar bisher für die Vertriebsleistung keine Zahlungen erhalten hat, soll sie im ersten Jahr 40 Prozent des Profits erhalten, danach werde dann neu verhandelt, betonte Herr Hansch.

Nicht ganz nachvollziehen konnte Herr Hobbeling, wie bei einer Liquidität von 355 TEUR bei der Veranstaltung des Millionenspiels ein möglicher Gewinn bezahlt werden soll. Wie Herr Hansch jedoch informierte, muss die maltesische Firma die Auszahlung vornehmen, da diese auch das Millionenspiel veranstaltet. Nach Ansicht von Herrn Hobbeling agieren die Organe von MioBet mit Verschleierungstaktik. Aufgrund der schweren Vorwürfe, die im Raum stehen, müsse die Gesellschaft mehr Informationen herausgeben und einen Neuanfang zeigen.

Anschließend meldete sich Herr Prutsch zu Wort und erklärte, der Saal zur Hauptversammlung sei voll, die Kassen dagegen leer. Die vielen Sicherheitskräfte im Saal seien wohl ein Zeichen dafür, dass man seitens der Gesellschaft Angst vor den Anlegern hat.

Wie Herr Prutsch dann feststellte, ha Herr Hansch am 7. Februar 2007 als damaliger Geschäftsführer der Enkelgesellschaften Inatec und Webtrade die Kopie mehrerer hunderttausend Daten des Konkurrenzunternehmens Jazette von einem Server der Inatec GmbH veranlasst. Hierzu bat Herr Prutsch um eine Stellungnahme. Wie Herr Hansch daraufhin betonte, wurde von ihm eine standardmäßige Datensicherung veranlasst und von Herrn Glockemann als IT-Spezialisten überwacht. Dieser Vorgang wurde Jazette nicht mitgeteilt. Hinsichtlich des Verkaufs der Genpage-Gruppe, zu der Inatec und Webtrade gehören, sah der Vorstandsvotsitzende aber kein Risiko aufgrund der Datensicherung.

Nähere Auskünfte verlangte Herr Prutsch auch zum Verkauf der Genpage-Gruppe. Zum 31. Januar 2007 belief sich der Cashbestand der Genpage-Gruppe auf 1,28 Mio. Euro, dem standen aber auch Verbindlichkeiten gegenüber. Nach Meinung von Herrn Hansch wäre eine Abwicklung von Genpage teurer gekommen als der Verkauf.

Ein weiterer Punkt, der von vielen Aktionären angesprochen wurde, war der Strafantrag gegen das frühere Vorstandsmitglied Binsner. Laut Herrn Loch hat die Gesellschaft am 10. Juli 2007 in Frankfurt Strafanzeige gegen Herrn Binsner gestellt. Am 7. Februar 2008 kam es zunächst zu einer Schadensersatzklage über 1 Mio. Euro, allerdings gehe man bei MioBet von einem Schaden in Höhe mehrerer Millionen Euro aus. Herr Binsner sei auch nicht abgetaucht, da die Klage zugestellt wurde. Bei dieser sei auch keine Frist versäumt worden, wie Herr Prutsch mutmaßte, da die Klage nicht fristgebunden sei. In diesem Zusammenhang teilte der Aufsichtsratsvorsitzende auch mit, dass Herr Binsner nicht abberufen wurde, sondern dass dieser sein Amt am 8. Dezember 2006 niedergelegt hat. Die Strafanzeige wurde dabei vom Vorstand im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat gestellt.

Genauere Auskünfte verlangte Herr Prutsch auch zu den Gesellschaftern oder Aktionären der Market Alliance Agency Ltd. Die Gesellschafter der Market Alliance benannte Herr Hansch mit Safe Holdings Ltd. Zu den wirtschaftlichen Eigentümern wollte sich der Vorstandsvorsitzende jedoch nicht äußern, da dies der Gesellschaft Schaden zufügen könnte.

Auf die Frage nach den Gründen für die vorgeschlagene Satzungsänderung unter TOP 5 erklärte Vorstandsmitglied Elke Hansch, die Gesellschaft wolle nicht dauerhaft Aufbewahrungsstelle für die Aktien sein, außerdem erfolge mit dem Beschluss eine Klarstellung hinsichtlich der Teilnahme an der Hauptversammlung. Der Aktionär Prutsch vertrat die Auffassung, die Digital Media N.V. sei noch oder sei Mehrheitsaktionär gewesen, und deshalb müsse ein Abhängigkeitsbericht erstellt werden, zumal Herr Hansch auch Director dieser Gesellschaft sei. Da nach dem Kenntnisstand der Gesellschaft Digital Media nicht Mehrheitsaktionär ist, sei auch kein Abhängigkeitsbericht erstellt worden, betonte Frau Hansch.

Weitere Fragen von Herrn Prutsch beschäftigten sich mit der D&O-Versicherung, dem Bestand an eigenen Aktien und dem Aktienbesitz von Digital Media an MioBet. Die abgeschlossene D&O-Versicherung weist nach Aussage von Frau Hansch eine maximale Haftpflichtsumme für Vermögensschäden von 6 Mio. Euro auf, wobei die Versicherung noch bis 5. April 2008 bezahlt ist. Derzeit halte MioBet keine eigenen Aktien und die Höhe des Anteilsbesitzes von Digital Media könne sie nicht nennen, da keine Meldung nach §20 AktG vorliege.

Anschließend stellte Herr Prutsch eine Vielzahl von Fragen zur Digital Media N.V. Curacao und zur BizOnNet, die aber alle nicht beantwortet wurden, da dies nicht die MioBet AG betreffe. Auch die Fragen zur Nachbesserungsaktion wurden nicht beantwortet, da diese ebenfalls nicht die MioBet AG beträfen. In einem Interview im Januar 2007 habe Herr Hansch von der profitablen Einbringung der Spielstätten berichtet, wozu Herr Prutsch eine Stellungnahme erbat. Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden hat die Einbringung nicht stattgefunden. Die geplante Einbringung wurde rückabgewickelt, da von Jazette keine Gelder flossen.

Karsten Primke, der strategische Berater des Vorstands, hat, wie Herr Prutsch im weiteren Verlauf feststellte, lange im Gefängnis gesessen. In diesem Zusammenhang er wissen, ob dem Vorstand die kriminelle Vergangenheit von Herrn Primke bekannt war. Wie Herr Hansch erklärte, hatte man bei MioBet davon keine Kenntnis, und Herr Primke war auch nie operativ tätig für die Gesellschaft. Des Weiteren erkundigte sich Herr Prutsch, wie viele MioBet-Aktien sich noch im Familienbesitz befinden, was unter Hinweis darauf, dass dies für die Tagesordnung nicht relevant sei, nicht beantwortet wurde.

Etwas verwundert zeigte sich Herr Köhler über das Projekt Sportsbook, denn er fragte sich, wieso sich jemand dafür entscheiden sollte, wenn doch die Quoten schlechter sind. Das miobet.at-Portal funktioniert nach Aussage von Herrn Hansch nur mit Bargeld, und hier werden nicht die hyperaktiven Spieler adressiert, sondern Personen, die nur ab und zu einmal spielen wollen und auch über keine Kreditkarte verfügen. Darüber hinaus bat Herr Köhler um Angabe, ob Verfahren gegen Organmitglieder oder ehemalige Organmitglieder der Gesellschaft anhängig sind. Wie Frau Hansch ausführte, sind neben dem Verfahren gegen Herrn Binsner keine weiteren Verfahren gegen Organmitglieder bekannt.

Den Bericht des Aufsichtsrats bezeichnete Herr Köhler als den "schlechtesten Aufsichtsratsbericht, den ich je gesehen habe". Allerdings sei dieser nicht nur "grottenschlecht" sondern in seinen fünf Sätzen auch noch falsch, da der Aufsichtsrat nach seiner Aussage den Jahresabschluss der Betonusa geprüft hat. Laut Herrn Loch war dies jedoch nur ein Versehen, denn die Umfirmierung in MioBet erfolgte im Mai 2007.

Angesprochen wurde auch noch der Stand der Anfechtungsklagen gegen die Beschlüsse der Hauptversammlungen 2007. Wie Herr Hansch hierauf erklärte, wurden Anfechtungsklagen gegen beide Hauptversammlungen in 2007 eingereicht, aber man erwarte kurzfristig die Beschlüsse des Gerichts. Bei der Nichtigkeitsklage gehe es um die angebliche Nichtbeantwortung von Fragen, allerdings sehe man seitens der Gesellschaft dem Urteil zuversichtlich entgegen. Im Vorfeld hatte man dem Kläger die nochmalige Beantwortung der Fragen angeboten, dieser sei darauf aber nicht eingegangen. Hierauf entgegnete Herr Köhler, im Vorschlag der Verwaltung sei nur die Rede davon gewesen, noch einmal die Fragen aufzunehmen, eine Beantwortung sei dagegen nicht vorgesehen gewesen.

Herr Suchan zeigte sich doch sehr überrascht, dass der Vorstand bei einer kaum operativ tätigen Gesellschaft immerhin 400 TEUR erhalten hat. In diesem Zusammenhang bat er um Angabe, wie der Gehaltsverzicht von Herrn Hansch zu verstehen ist. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende mitteilte, war die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2006/2007 zum Großteil sehr wohl noch operativ tätig. Der jetzige Verzicht von Herrn Hansch sei eine freiwillige Großzügigkeit, die bis auf Weiteres gelte. Zudem verlangte Herr Suchan die Angabe der Aktionärsstruktur und des Aktienbesitzes von Vorstand und Aufsichtsrat. Zum heutigen Tag habe die Gesellschaft keine genauen Kenntnisse über die Aktionärsstruktur, so Herr Hansch. Zum Aktienbesitz der Organe machte er keine Aussage, da dies eine persönliche Angelegenheit sei. Der Aktionär Suchan stellte dann noch Gegenanträge zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat.


Abstimmungen

Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 32.250.000 Euro waren 6.768.924 Euro entsprechend 20,99 Prozent vertreten. Die Beschlüsse wurden bei bis zu 477.521 Gegenstimmen jeweils im Sinne der Verwaltung gefasst. Im Einzelnen waren dies die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3), die Wahl der KSB INTAX TREUHAND GmbH zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007/2008 (TOP 4) und eine Satzungsänderung (TOP 5).

Anschließend stellte Herr Suchan einen Antrag auf Sonderprüfung zur Aufklärung der Vorgänge beim Verkauf der IEE, Cybertronic und Genpage. Hierbei solle vor allem beim Verkauf der ersten beiden Gesellschaften an Market Alliance geprüft werden, ob an der kaufenden Gesellschaften auch Organmitglieder beteiligt sind und wie es dazu kommen konnte, dass die Ansprüche aus den Verträgen nicht werthaltig sind. Auch beim Verkauf von Genpage solle überprüft werden, ob dem Käufer ungerechtfertigte Vorteile eingeräumt wurden und ob der Kaufpreis angemessen war. Zum Sonderprüfer solle Rechtsanwalt Tobias Ziegler bestellt werden.

Darauf entgegnete Herr Hansch, eine Sonderprüfung werde etwa 100 bis 150 TEUR kosten, und dies aufgrund des Antrags eines Aktionärs, der lediglich 5.000 Aktien im Wert von 500 Euro vertritt. An Herrn Köhler gewandt erklärte er: "Sie mit einer Aktie sind auch nicht besser". Darüber hinaus werde auch noch der eigene Anwalt vorgeschlagen.

Nach Ansicht von Herrn Suchan spielt es überhaupt keine Rolle, wie viele Stimmen man in der Hauptversammlung vertritt. Aber er habe mindestens 200.000 Stimmen, die ihn vor Gericht unterstützen werden, um dort den Sonderprüfungsantrag durchzusetzen. Zudem wies er die Anschuldigung zurück, es handle sich um den eigenen Anwalt, er habe diesen Anwalt eine halbe Stunde vorher überhaupt noch nicht gekannt. Bei einer Präsenz von 6.160.319 Aktien wurde der Sonderprüfungsantrag bei 600.677 Jastimmen und 4.964.541 Neinstimmen schließlich abgelehnt.

Vor dem Ende der Hauptversammlung gaben dann noch mehrere Aktionäre Widerspruch zu Protokoll.


Fazit und eigene Meinung

Gestalteten sich die letzten Verkäufe schon dubios und führten dazu, dass die Ansprüche abgeschrieben werden mussten, was letztendlich einen hohen Verlust auslöste, so soll nun wieder eine maltesische Gesellschaft der MioBet AG auf die Beine helfen. Nähere Auskünfte und Planungen zu Erlösen wurden dazu jedoch nicht genannt. Einblicke in die Vorgänge könnte jedoch die Sonderprüfung bringen, die wohl vor Gericht durchgesetzt werden wird.

Interessant war auch, dass es zwar ablehnte wurde, den eigenen Stimmenbesitz der Organmitglieder zu nennen, dass man sich dann aber die Mühe machte, in der Präsenzliste die Stimmenzahl der Aktionäre herauszusuchen, um diesen dann die nach Ansicht der Verwaltung geringe Stimmenzahl vorzuwerfen. Da die Bekanntgabe der Urteile zu den Klagen erneut verschoben wurde, scheint das Gericht doch auch einige Zweifel zu hegen. So kann man sich auch weiterhin dem Fazit des letzten Berichts anschließen: MioBet gehört sicherlich zu den Unternehmen, bei denen man als Aktionär nicht engagiert sein sollte und lieber doch direkt in die Spielbank gehen sollte.


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