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Die Cashbet AG hatte ihre Aktionäre für den 27.10.2006 zur Hauptversammlung nach Königsbronn eingeladen. Als Versammlungsort war das Gasthaus "Weißes Rössle" gewählt worden, das sich im Besitz der Schwestergesellschaft Klosterbrauerei Königsbronn befindet. Beginn der Veranstaltung war um 10 Uhr.

Da kein Aufsichtsratsmitglied anwesend war, eröffnete der Vorstand Wolfgang Wilhelm Reich die Sitzung und begrüßte die acht erschienen Aktionäre und als Gast Matthias Wahler von GSC Research. Wie Herr Reicht erklärte, musste nun zunächst ein Versammlungsleiter gewählt werden, und er schlug für diese Aufgabe Georg Engels vor, der neu in den Aufsichtsrat gewählt werden sollte. Nach kurzer Diskussion mit Aktionär Klaus E. Zapf wurde Herr Engels schließlich einstimmig gewählt.

Nach der Abhandlung der Formalien übergab der Versammlungsleiter das Wort dann an den Vorstand Wolfgang Wilhelm Reich für den Lagebericht. Im Anschluss berichteten auch noch Daniel Speyer als Vorstand der Oddsline Sportwetten AG, in die das Sportwettgeschäft ausgegliedert worden war, und Joachim Haas, der den acht anwesenden Aktionären einen Überblick über das Öl- und Gasexplorations-Projekt schaffte, in das eventuell investiert werden soll.


Bericht des Vorstands

Einleitend umriss Herr Reich die kurze Geschichte der Cashbet AG, die im Jahr 2001 als ACI Aquileia Capital und Immobilien AG gegründet worden war. Im Oktober 2005 erfolgte die Umfirmierung in Cashbet AG, und kurz darauf wurde die Oddsline Sportwetten AG gegründet und Herr Speyer zum Vorstand dieser Tochtergesellschaft bestellt, in die anschließend das operative Geschäft ausgegliedert wurde. Seit März 2006 ist die Cashbet AG im Freiverkehr gelistet.

Geprägt war die Entwicklung des Unternehmens laut Herrn Reich in letzter Zeit vor allem von den Bestrebungen, in Deutschland das staatliche Monopol für Sportwetten aufrecht zu erhalten. Den Unternehmen der Sportwettbranche wurde damit die Geschäftsgrundlage entzogen, und die Aktien aller betroffenen Unternehmen sind massiv eingebrochen. Um eine Lösung für dieses Problem zu finden, wurden nach Angabe von Herrn Reich intensive Gespräche geführt.

Als deren Ergebnis ergaben sich die Abspaltung des operativen Geschäfts und dessen Ausgliederung in die Oddsline AG, um auf diese Weise das Vermögen der Gesellschaft zu sichern. Zu diesem Zeitpunkt waren nämlich in der Cashbet AG rund 0,95 EUR Eigenkapital je Aktie vorhanden, und durch dieses Vorgehen konnten sich nun die risikofreudigen Aktionäre direkt an der Oddsline AG beteiligen, während die Cashbet AG als leerer Börsenmantel mit Eigenkapital verbleibt.

Es stellte sich dann die Frage, was mit diesem Mantel geschehen soll. Eine Möglichkeit wäre die Veräußerung an einen Investor, der dann eine Sacheinlage einbringt. Laut Herrn Reich lagen diesbezüglich auch verschiedene Angebote vor, in denen 1,20 EUR bis 1,30 EUR je Aktie geboten wurden. Gewählt wurde aber die zweite Möglichkeit, nämlich der Gesellschaft einen neuen Namen zu geben und selbst ein neues Geschäft einzubringen.

Wie der Vorstand weiter mitteilte, besteht derzeit die Option, sich an einem Öl- und Gas-Explorationsunternehmen über den Erwerb von 9,86 Millionen Aktien zu beteiligen. Dieses Angebot soll nun eingehend geprüft und nur dann angenommen werden, wenn auch realistische Chancen auf einen Erfolg bestehen. Falls dies nicht der Fall ist, wird das Angebot nicht angenommen, und es besteht weiterhin die Möglichkeit des Mantelverkaufs.

Nach Meinung des Vorstands ist das Risiko für die Aktionäre der Cashbet AG mit Blick auf das vorhandene Eigenkapital deshalb minimal. Beim aktuellen Kurs von 1 EUR hält er die Aktie für hochinteressant, und er kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass sie nicht höher notiert. Im Best Case sieht er ganz erhebliche Chancen für die Aktionäre, was später von Herrn Haas noch näher dargelegt wurde.


Bericht Daniel Speyer, Vorstand der Oddsline Sportwetten AG

Im Anschluss erläuterte Herr Speyer für alle Aktionäre der Cashbet AG, die ihre Option ausgeübt haben und nun auch an der Oddsline AG beteiligt sind, den Geschäftsverlauf dieser Gesellschaft. Nach seiner Aussage ist Oddsline einer der größten Dienstleister im Bereich der Sportwetten im süddeutschen Raum. Das Angebot umfasst den Vertrieb, die Aufstellung und den Betrieb von Systemen zur Vermittlung von Sportwetten. Momentan liegen 79 Prozent der Anteile bei der Oddsline GmbH, die vor allem dem Vorstand und der Cashbet AG zuzurechnen ist. Die restlichen 21 Prozent der Aktien befinden sich im Free Float.

Entwickelt wurde vom Unternehmen ein Selbstbedienungsterminal für Sportwetten, das vollkommen autark arbeitet und überall aufgestellt werden kann. Es handelt sich also quasi um ein "Wettbüro" in einem Gehäuse, mit dem die Wetten an den Partner Cashpoint vermittelt werden. Außerdem werden auch verschiedene Wettbüros betrieben, in denen auf ein breites Spektrum von europäischen Sportereignissen gewettet werden kann.

Als neues Produkt sollen im Frühjahr 2007 die so genannten "Power Races" eingeführt werden. Dabei handelt es sich um virtuelle Rennen, die in der Vergangenheit aufgezeichnet wurden und auf die über das Internet Wetten platziert werden können. Außerdem soll in das Geschäftsfeld Casino-Gaming eingestiegen werden, wofür die Lizenz des Partners Cashpoint genutzt wird. Derzeit bemüht sich der Vorstand außerdem um eine Konzession in Österreich; die Voraussetzungen sind alle erfüllt, und bis zum Jahresende erwartet er die Zulassung.

Wie Herr Speyer anhand verschiedener Grafiken darlegte, konnte der vermittelte Wettumsatz der Oddsline AG zunächst deutlich gesteigert werden, wozu zum einen die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland und später auch die ersten Urteile bezüglich des Verbots der privaten Sportwettenanbieter beigetragen haben, die wie eine kostenlose Werbung gewirkt haben. Auch Oddsline musste vor Gericht gehen, über drei Instanzen wurde aber die Rechtmäßigkeit der Tätigkeit bestätigt.

Grundsätzlich hat das Bundesverfassungsgericht nach Aussage von Herrn Speyer zwei Wege aufgezeigt, wie das Sportwettgeschäft künftig aussehen kann. So muss entweder der Markt auch für private Anbieter geöffnet werden, wovon, wie das IFO-Institut untersucht hat, alle profitieren würden. Möglich wäre außerdem die Rückkehr zum Staatsmonopol, dies allerdings nur unter der Auflage, dass keinerlei Werbung mehr betrieben wird, was letztlich auch für den Staat ein Verlustgeschäft wäre - profitieren würden davon allein die ausländischen Anbieter.

Im Moment ist die Situation noch völlig unklar. Ständig ergehen neue, zum Teil widersprüchliche Urteile. Je nach Region wird von den Gerichten unterschiedlich entschieden, was kaum noch nachzuvollziehen ist. Die Notizaufnahme für die Aktie der Oddsline AG, wie sie von Aktionären zum Teil gewünscht wird, macht nach Meinung von Herrn Speyer unter den momentanen Umständen keinen Sinn. Dieses Thema soll erst erörtert werden, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen klar abgesteckt sind. Er sieht in einem Investment in der Oddsline-Aktie zweifellos Risiken, aber auch große Chancen.


Bericht Joachim Haas über das neue Projekt in der Öl- und Gasexploration

"Cashbet auf zu neuen Ufern" überschrieb Herr Haas seinen Vortrag, in dem er das neue Geschäft vorstellte, das gegebenenfalls in das Unternehmen eingebracht werden soll. Nach seiner Auskunft handelt es sich um ein Öl- und Gas-Explorations-Unternehmen, das zusammen mit einem Partner in den letzten zehn Jahren mehrere Millionen US-Dollar investiert und geologisch vielversprechende Projekte analysiert und bewertet hat.

Auserkoren wurde ein Gebiet im Südwesten der USA, wo 1961 bereits Texaco und 1964 State Exploration erfolglos gebohrt haben. Wie Herr Haas erklärte, waren damals allerdings die technischen Möglichkeiten bei weitem noch nicht so entwickelt wie heute, und bei neuen Untersuchungen wurde nun festgestellt, dass durchaus ein Öldurchfluss vorhanden ist. Die Bohrtiefe würde rund 3.000 Meter betragen, und es wäre eine gute Ölqualität zu erwarten.

Die Wahrscheinlichkeit, gleich bei der ersten Bohrung Öl zu finden, taxierte Herr Haas mit 30 Prozent und unter zusätzlichem Einsatz einer 3D-Seismik auf 90 Prozent. Um auf alle Unwägbarkeiten vorbereitet zu sein, geht die Planung nach seiner Angabe dennoch von drei Bohrungen aus, weshalb sich bei Kosten von 2,1 Mio. USD pro Bohrung inklusive der 3D-Seismik Gesamtkosten von 8,4 Mio. USD ergeben. Diese Mittel sollen nach Aussage von Herrn Haas durch die Ausgabe von Aktien und den Börsengang der Gesellschaft eingesammelt werden. Begleitet werden soll der Börsengang von der VAP, und die Aktionäre der Cashbet AG erhalten ein Bezugsrecht. Ein konkreter Zeitplan existiert allerdings noch nicht, und auch andere Details sind noch nicht festgelegt.

Ausgehend von einem Ölpreis von 50 USD errechnet sich nach Aussage von Herrn Haas für den Cashbet-Anteil im Worst Case ein Wert von 30 Mio. EUR, im Normal Case einer von 200 Mio. EUR und im Best Case ein Betrag von sogar 900 Mio. EUR. Außerdem sollen noch weitere Projekte folgen, um insgesamt eine gesunde Mischung aus verschiedenen Risikokategorien zu erreichen. Herr Haas hält es durchaus für möglich, dass die Cashbet sich ähnlich wie die Activa Resources AG entwickelt.


Allgemeine Aussprache

Die einzige Wortmeldung kam von Klaus E. Zapf aus Berlin. Dieser hatte verschiedene sehr kritische Anmerkungen und monierte vor allem einige formale Fehler, die sich seiner Meinung nach eingeschlichen haben. Unzufrieden zeigte sich der Aktionär vor allem damit, dass die Hauptversammlung außerhalb der gesetzlichen Frist stattfindet und auch noch in zwei Teile gespalten ist, da notariell zu beurkundende Beschlüsse einige Tage später getrennt gefasst werden sollen. Herr Zapf verlangte diesbezüglich nach einer Erklärung und wollte wissen, wie er als Aktionär vorzugehen hat, wenn er schon heute Widerspruch zu der geplanten Umfirmierung zu Protokoll geben will.

In seiner Antwort versprach Herr Reich, die Hauptversammlungen künftig professioneller vorzubereiten und möglichst auch die Achtmonatsfrist eingehalten. Die Verzögerung lag nach seiner Aussage in den rechtlichen Unsicherheiten bezüglich des Sportwettgeschäfts begründet und in der Frage, wie das Unternehmen neu ausgerichtet werden soll. Die Zweiteilung der Hauptversammlung begründete der Vorstand damit, dass in Baden-Württemberg überwiegend Staatsnotare beschäftigt sind, bei denen Termine mindestens vier bis fünf Monate im Voraus geplant werden müssen. Bereits seit dem Jahr 2001 werden deshalb alle Beschlüsse, die einer notariellen Beurkundung bedürfen, auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im bayerischen Neu-Ulm gefasst, was nach seiner Überzeugung auch im Interesse der Aktionär ist.

Mit dieser Antwort gab sich Herr Zapf nicht zufrieden, denn er sah gravierende rechtliche Probleme bei dieser ungewöhnlichen Vorgehensweise, und er kündigte an, diese Thematik vor Gericht klären zu lassen.

Unmöglich fand es der Aktionär außerdem, dass von den drei Aufsichtsratsmitgliedern kein einziges anwesend war. Seiner Meinung nach kann unter diesen Umständen unmöglich über deren Entlastung abgestimmt werden. Wie ihm Herr Reich darlegte, war geplant, dass zumindest der Aufsichtsratsvorsitzende anwesend ist, dieser musste aber aufgrund der Erkrankung eines Kollegen als Rechtsanwalt kurzfristig vor Gericht erscheinen, was auch er selbst erst kurz vor der Hauptversammlung erfahren hat.

Auf entsprechende Nachfrage des Versammlungsleiters erklärte Herr Zapf, dass er diesen Punkt nur zu bedenken geben, aber nicht formal einen Gegenantrag bezüglich der Vertagung der Entlastung des Aufsichtsrats stellen wollte. Um die Sache nicht unnötig zu verkomplizieren, schlug Vorstandsmitglied Speyer dann vor, auch über diesen Punkt abstimmen zu lassen, wogegen sich kein Widerspruch regte.

Kritisch sah Herr Zapf auch die Abspaltung des operativen Geschäfts und dessen Einbringung in die Oddsline AG. Seiner Meinung nach wäre in diesem Fall zwingend ein Hauptversammlungsbeschluss erforderlich gewesen. Informationen verlangte der Aktionär auch zur Geschäftsentwicklung im bisherigen Jahresverlauf 2006. Diesbezüglich mutmaßte er, dass weitere Verluste angefallen sind, und er erkundigte sich nach deren Größenordnung. Wie Herr Reich bestätigte, sind tatsächlich noch einmal kleine Verluste angefallen, pro Aktie ist aber noch immer ein Eigenkapital von rund 0,94 EUR vorhanden.

Wissen wollte Herr Zapf außerdem, wie der Vorstand zum Einstieg in das Explorationsgeschäft steht und wie weit die Planungen diesbezüglich bereits fortgeschritten sind. Ihn interessierte in diesem Zusammenhang, ob bereits Kontakte zu Investoren bestehen, die ein solches Engagement finanziell unterstützen würden. Wie ihm der Vorstand erklärte, wird das Projekt eingehend geprüft, und erst dann wird entschieden werden, ob die Option gezogen wird. Zunächst müssen die Daten von unabhängigen Geologen geprüft werden, und es ist auch geplant, dass er selbst Anfang nächsten Jahres in die USA fliegt, um sich ein Bild von den Gegebenheiten zu machen. Auf eigene Kosten können nach seiner Aussage auch gerne andere Aktionäre oder Journalisten mitfliegen.

Es soll, wie Herr Reich ausdrücklich betonte, auf keinen Fall leichtfertig Geld investiert werden, sondern die Sache soll mit äußerster Vorsicht angegangen werden. Voraussichtlich wird der Partner im Dezember 2006 wohl auch in Deutschland sein, wo dann Fragen direkt an diesen gerichtet werden können. Auch an diesen Gesprächen können gerne Aktionäre teilnehmen, grundsätzlich soll die Sache möglichst transparent gestaltet werden.


Abstimmungen

Die Präsenz wurde von Herrn Reich sen. mit 100.350 Aktien entsprechend einem Anteil von nur 4,56 Prozent am Grundkapital bekannt gegeben. Jeweils 50.000 Stimmen entfielen auf die VCI und die DVB, so dass von den anwesenden Kleinaktionären insgesamt nur 350 Aktien vertreten wurden. Wenig überraschend wurden die Beschlüsse deshalb mit großer Mehrheit gefasst, lediglich Herr Zapf stimmte bei TOP 3 und 6 mit 100 Stimmen mit Nein, gab Widerspruch zu den Beschlussfassungen zu Protokoll und enthielt sich bei den übrigen Punkten der Stimme.

Abgestimmt wurde über die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3), die Bestellung von Steuerberater Manuel Weber-Bleyle zum Abschlussprüfer (TOP 4), den Verzicht des Aufsichtsrats auf eine Vergütung (TOP 5) und die Wahl der Herren Wolfgang Erhard Reich, Hans-Jochen Grüninger und Joachim Haas in den Aufsichtsrat (TOP 6). Als Ersatzmitglied wurde unter TOP 6 Georg Engels gewählt, der ursprünglich als drittes Mitglied vorgesehen war, das nun aber Herr Haas wurde.

Nach knapp drei Stunden konnte Herr Reich die Versammlung schließen.


Bericht von der außerordentlichen Hauptversammlung

Am folgenden Montag, dem 30.10.2006, fand in Neu-Ulm in den Räumen der Notarkanzlei Prof. Dr. Kanzleiter und Winkler dann noch eine außerordentliche Hauptversammlung der Cashbet AG statt. Wie üblich bei den Gesellschaften der Reich-Gruppe wird aus Kostengründen über Beschlüsse, die notariell beurkundet werden müssen, in einer getrennten Sitzung bei einem bayerischen Notar abgestimmt.

Auf der Tagesordnung dieser Veranstaltung, bei der lediglich Vorstand Wolfgang Wilhelm Reich und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Jochen Grüninger anwesend waren, stand unter TOP 1 abweichend von der veröffentlichten Tagesordnung nicht die Umfirmierung in "Baron Capital AG", sondern in "Oil & Gas Capital AG" und unter TOP 2 die Änderung des Unternehmensgegenstands dahingehend, dass künftig Beteilungen an anderen Unternehmen insbesondere aus der Öl- und Gasbranche und die Verwaltung des eigenen Vermögens im Mittelpunkt stehen.

Bei einer Präsenz von 100.000 Aktien wurden beide Punkte einstimmig beschlossen. Bereits nach einer Viertelstunde konnte der Versammlungsleiter die Sitzung wieder schließen.


Fazit

Auf der Hauptversammlung der Cashbet AG wurden zwei völlig unterschiedliche Themen behandelt. Zum einen war dies das Sportwettengeschäft, das inzwischen in die Oddsline Sportwetten AG ausgegliedert worden und völlig abhängig ist von dem weiteren Vorgehen des Gesetzgebers bezüglich des staatlichen Wettmonopols. Viele Aktionäre der Cashbet AG haben sich über ihr Bezugsrecht nun direkt an diesem Unternehmen beteiligt und können nur abwarten, wie sich diese Geschichte entwickelt. Die Notierung dieser Aktie ist erst geplant, wenn die rechtliche Unsicherheit beendet ist.

Viel interessanter waren allerdings die Ausführungen zu dem neuen Geschäft, das nun eventuell in die Cashbet AG eingebracht werden soll, die momentan nur einen leeren Mantel mit etwa 0,95 EUR Eigenkapital pro Aktie darstellt. Überlegt wird, sich an einem Öl- und Gasexplorationsunternehmen zu beteiligen, das angeblich ganz enorme Chancen aufweist. Die Ausführungen zu diesem Thema klangen allerdings schon sehr fantastisch und dürften sich bei näherem Hinsehen kaum so bewahrheiten. Überraschend war das extrem geringe Interesse der Kleinaktionäre an dieser Veranstaltung.


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