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niiio finance group AG (vorm. Meridio Vermögensverwaltung AG) (ISIN DE0006946106)

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Zu ihrer diesjährigen Hauptversammlung hat die Meridio Vermögensverwaltung AG ihre Anteilseigner am 28. August 2013 in den ROTONDA Business Club e.V. in Köln eingeladen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Ulrich Schlink begrüßte die rund 20 Aktionäre und Gäste, darunter Alexander Langhorst von GSC Research, und erteilte nach Erledigung der üblichen einleitenden Hinweise und Formalien dem Alleinvorstand Uwe Zimmer das Wort.


Bericht des Vorstands

Nach Begrüßung der Teilnehmer gab Herr Zimmer einleitend zunächst einen kurzen Überblick über die Unternehmensstruktur der Meridio Vermögensverwaltung AG. Die Gesellschaft ist in den vier Geschäftsfeldern Vermögensverwaltung, Beteiligungsvermittlung, Fonds und Zertfikatemanagement sowie Versicherungen aktiv. Der Bereich Versicherungen wird über einen externen Partner, die Consilium AG in Stuttgart, abgedeckt, hier werden bestehende Cross-Selling-Potenziale genutzt.

Infolge von verschiedenen Maßnahmen zur Verschlankung der Strukturen und der Optimierung beschäftigt das Unternehmen nunmehr 19 Mitarbeiter, davon 15 am Hauptsitz der Gesellschaft in Köln und weitere vier am Standort in Düren. Die Niederlassungen und Büros in Neuss und Hamburg wurden bereits in 2012 geschlossen, per Anfang 2013 wurde auch die Niederlassung in Zypern geschlossen. Der personellen Verschlankung wurde auch auf Ebene des Vorstands Rechnung getragen, so dass dieser seit Beginn 2013 nur noch aus Herrn Zimmer besteht. Herr Potthoff, der aus dem Vorstand ausgeschieden ist, ist weiterhin als Fondsmanager im Unternehmen tätig.

Das Marktumfeld im Berichtsjahr war nach Vorstandsangabe weiterhin von den Nachwirkungen der Finanzkrise gekennzeichnet. Wenngleich sich die Börsen insgesamt gut entwickelt haben, wurde die Nachrichtenlage durch die anhaltend hohe Staatsverschuldung, die expansive Geldpolitik der Notenbanken und eine allgemeine Skepsis beherrscht. Neben dem niedrigen Zinsniveau ist ein derart die Anleger verunsicherndes Umfeld laut Vorstand nicht dazu geeignet, in großem Stil neue Kunden gewinnen zu können.

Meridio hat auf das beschriebene Umfeld mit einer klaren Fokussierung auf die Kernkompetenzen in der Vermögensverwaltung und im Beteiligungsgeschäft reagiert. Ferner wurden die Maßnahmen zur Optimierung der Kosten und Straffung der Strukturen konsequent umgesetzt. Mit der Konzentration an zwei Standorten und der neuen Kundenmanagement-Software sieht Herr Zimmer das Unternehmen gut und auch schlank aufgestellt. Nach wie vor erheblichen Aufwand verursacht die Umsetzung der regulatorischen Vorgaben. Als weiterhin schwierig ist die Vermittlung von Beteiligungen zu charakterisieren, hier sind weiterhin Kündigungen und Beschwerden von Kunden abzuarbeiten und Meridio muss sich hier gegen entsprechende Anlegerschutzklagen zur Wehr setzen. Daneben ist auch die Nachrichtenlage von geschlossenen Fonds in der Presse alles andere als positiv, wie Herr Zimmer unter Verweis auf die früheren Medienfonds und auch die ebenfalls alles andere als wohlgelittenen Schiffsfonds unterstrich.

Die wesentlichen Eckdaten der Bilanz veränderten sich in 2012 dabei wie folgt. Bei einer verringerten Bilanzsumme von 2,72 (Vj. 3,69) Mio. Euro lagen die Forderungen gegenüber Kreditinstituten bei 590 (249) TEUR und die Forderungen gegenüber Kunden bei 244 (344) TEUR. In den Forderungen gegenüber Kunden sind vor allem offene Provisionen und zu kleineren Teilen Performancefee-Erträge enthalten. In der Position Aktien und Wertpapiere in Höhe von 1,02 (1,61) Mio. Euro sind vor allem im Bestand der Meridio AG befindliche Anteile an offenen Immobilienfonds enthalten. Der Rückgang im Beteiligungsansatz resultiert laut Vorstand aus erhaltenen Ausschüttungen und Teilrückzahlungen.

Unter der Bilanzposition Beteiligungen werden die Anteile an der V-Bank AG in München ausgewiesen. Der Rückgang auf 0,6 (1,04) Mio. Euro resultiert dabei aus dem im vergangenen Jahr vorgenommenen Teilverkauf der Position, aus der ein positiver Ertrag von 296 TEUR vereinnahmt werden konnte. Nach der Transaktion ist Meridio an der Bank weiterhin mit etwa 2 Prozent beteiligt. Auf Basis der ihm bekannten letzten Transaktionen zu Kursen von 13,50 Euro läge der Wert der von Meridio noch gehaltenen Aktien der V-Bank AG bei rund 1,37 Mio. Euro, so der Vorstand weiter. In den Rückstellungen in Höhe von 394 (711) TEUR sind vor allem Prozesskostenrisiken abgebildet. Das Eigenkapital beträgt 2,167 (2,66) Mio. Euro, was einer Eigenkapitalquote von rund 80 Prozent entspricht.

Trotz des unterjährigen Wegganges von zwei Mitarbeitern, die sich selbstständig gemacht und dabei Kunden und verwaltetes Vermögens mitgenommen haben, haben sich die Provisionserlöse mit 1,56 (1,68) Mio. Euro auf einem vergleichsweise hohen Niveau stabilisiert. Hinzu kommen sonstige Erträge in Höhe von 269 (158) TEUR und Erträge aus Wertpapieren in Größenordnung von 125 (75) TEUR. Auf der Aufwandsseite machen sich die auf den Weg gebrachten Maßnahmen zur Kostenreduktion deutlich bemerkbar. So sanken die Personalaufwendungen auf 1,368 (1,847) Mio. Euro, der sonstige Aufwand reduzierte sich auf 0,942 (1,15) Mio. Euro. Unter dem Strich lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei minus 0,454 Mio. Euro nach minus 1,412 Mio. Euro im Vorjahr. Der Jahresverlust verringerte sich laut Zimmer auf 495 TEUR nach einem Fehlbetrag von 1,445 Mio. Euro in 2012. Zusammen mit dem bestehenden Bilanzverlustvortrag beläuft sich der Bilanzverlust damit auf 4,156 (3,662) Mio. Euro.

Meridio-Chef Zimmer verwies in seinen weiteren Ausführungen darauf, dass im ausgewiesenen Jahresergebnis 2012 eine Reihe von verschiedenen positiven aber auch negativen Sondereffekten enthalten ist. Bereinigt um alle diese Positionen lag das eigentliche operative Ergebnis bei minus 217 TEUR.

Die Anzahl der Konten und des verwalteten Vermögens entwickelte sich wie folgt. Per Ende 2011 lagen die verwalteten Assets bei 124,8 Mio. Euro, die Zahl der Kundenkonten belief sich auf 844. Zum Jahresende 2012 hat sich das verwaltete Vermögen auf 100 Mio. Euro und 877 Konten entwickelt, per Ende Juni 2013 lagen die verwalteten Assets bei 94 Mio. Euro und die Zahl der Kundenkonten bei 742. In diesem Rückgang ist laut Zimmer auch der Weggang von zwei Beratern enthalten. Ferner lag die erzielte Performance unter der allgemeinen Marktentwicklung, da man aus Risikoerwägungen nicht voll investiert war. Bis zur Vereinnahmung von Performancefees ist zudem noch eine gewisse Wegstrecke zurückzulegen, da hier zunächst neue Höchststände beim Depotvolumen erreicht werden müssen.

Schwach verlaufen ist im Berichtsjahr auch das Geschäft bei der Platzierung von geschlossenen Fonds, das ebenfalls unter den Erwartungen blieb. Nach 6,4 Mio. Euro im Jahre 2011 lag das platzierte Volumen in 2012 bei lediglich 4,5 Mio. Euro. Grund für die wenig erfreuliche Entwicklung war nach Vorstandsangabe nicht zuletzt auch die kritische Berichterstattung in den Medien zu geschlossenen Fonds und hier besonders auch zu den alten Medienfonds und Schiffsfonds. Nicht zufrieden zeigte sich Herr Zimmer zudem in Bezug auf die Volumenentwicklung der SICAV Meridio Funds. Nach 24,7 Mio. Euro per Ende 2011 lag das Volumen Ende 2012 bei 15,7 Mio. Euro und per Ende Juni 2013 bei 13,4 Mio. Euro. Hier werde man die weitere Entwicklung sehr genau beobachten und spätestens Ende 2014 entscheiden, ob es zu Fondsschließungen oder Zusammenlegungen kommen wird.

Im zweiten Teil seiner Ausführungen erläuterte der Vorstand die aktuelle Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten 2013 und die weiteren Aussichten für das Gesamtjahr. Bei Provisionserträgen von 713 (804) TEUR, lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei minus 150 TEUR nach einem leichten Überschuss von 39 TEUR in den ersten sechs Monaten des Jahres 2012. Beim Vergleich mit den Vorjahreswerten ist nach Vorstandsangabe zu berücksichtigen, dass darin auch die Verkaufserlöse aus dem Verkauf der V-Bank Aktien in Höhe von 296 TEUR enthalten waren. Bereinigt um Sondereffekte lag das Halbjahresergebnis 2013 bei minus 46 TEUR nach zuvor 257 TEUR.

Positiv entwickelte sich in den ersten sechs Monaten das Beteiligungsgeschäft mit einem platzierten Volumen von 3,8 Mio. Euro, der Gesamtbestand an Beteiligungen bei den Kunden beläuft sich nach Vorstandsangabe auf 95 Mio. Euro. Aktuell werden vor allem deutsche Immobilienfonds und hier im Schwerpunkt Zweitmarktfonds platziert. Die Exklusivempfehlung sind derzeit die Fonds des Initiators asuco. Stagnierend entwickelt sich das verwaltete Volumen, hier will der Vorstand aber in Zukunft auch wieder den Hebel auf Wachstum umlegen. Nach Schließung der Betriebsstätten in Spanien und Zypern und der weitgehend abgeschlossenen Verschlankung der Prozesse sind die Optimierungs- und Kostensenkungspotenziale nach Vorstandseinschätzung inzwischen weitgehend ausgeschöpft.

Ziele für das Jahr 2013 und die Zukunft sind die Erhöhung der Assets unter Management, die Fokussierung auf die Kerngeschäftsfelder, die Konzentration auf den Standort in Köln sowie die Nutzung noch bestehender Potenziale bei der weiteren Verschlankung von Prozessen und Abläufen.

Erreicht werden sollen die Ziele durch die weitere Teilnahme an Depotcheckaktionen und die Verbesserung der Kundengewinnungsrate daraus. Es ist geplant, die Assets under Management pro Berater um rund 3 Mio. Euro pro Jahr zu erhöhen, bei acht Beratern entspricht dies einem jährlichen Volumen von rund 25 Mio. Euro. Bei den eigenen Fonds soll die weitere Volumenentwicklung abgewartet werden und ggbfs. Ende 2014 eine Schließung oder Zusammenlegung erfolgen. Nicht geschlossen werden wird in jedem Fall der GreenBalance Fonds. Zusätzliches Potenzial in diesem Geschäft verspricht sich der Vorstand aus der Auflegung von Zertifkaten mit dem Partner Lang & Schwarz. Hierbei ist sichergestellt, dass entsprechende Drittmittel für den Produktstart zufließen, ein eigenes Risiko will man hierbei künftig vermeiden. Neben einem bereits aufgelegten Zertifikat - dem Meridio Blache EP Trading, welches DAX-Strategien abbildet, -befinden sich zwei weitere Zertifikate, eine Value- und eine Zins-Strategie (Bund) im Zulassungsprozess und noch zwei weitere in der Planung.

Bei der Platzierung von Beteiligungen will man auch von frei werdenden Mitteln aus Bestandsbeteiligungen der Kunden profitieren. Ausgehend von der aktuellen Entwicklung zeigte sich Herr Zimmer zuversichtlich, dass im Jahre 2014 die Rückkehr in die schwarzen Zahlen gelingen sollte.


Allgemeine Aussprache
 
Im Rahmen der Generaldebatte meldete sich lediglich ein Anteilseigner zu Wort und interessierte sich im Zuge seiner Wortmeldung vor allem für die Höhe etwaiger Vertriebs- oder Bestandsprovisionen für die Vermittlung von Anleihen der seit Ende 2012 in Insolvenz befindlichen WGF AG. Laut Herrn Zimmer hat Meridio weder Vertriebs- noch Vermittlungsprovisionen oder gar eine Bestandsprovision von der WGF AG erhalten. Sofern Anleihen zu Kursen unterhalb des Nominalbetrages erworben worden sind, wurden diese zu diesen Kursen für die Kundendepots erworben, ein “Zwischenhandel” oder ähnliches durch Meridio ist nicht erfolgt und wäre überdies auch unzulässig, da man hierzu nicht über die erforderlichen Zulassungen verfügt.

Auf ergänzende Frage, inwieweit aus der Insolvenz der WGF AG bereits Schadensersatzforderungen gegen die Meridio Vermögensverwaltung erhoben und ggbfs. Klagen angestrengt worden sind, antwortete der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat, dass bis dato keine derartigen Klagen vorliegen und für die WGF-Thematik auch keine Rückstellungen im 2012er Rechenwerk vorhanden sind.


Abstimmungen

Nach Beendigung der allgemeinen Aussprache um 12 Uhr wurde die Präsenz mit 2.181.105 Aktien oder 72,70 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals festgestellt. Die Beschlussvorlagen der Verwaltung wurden mit sehr großer Mehrheit bei 50.357 Enthaltungen zu TOP 2 und 30.000 Gegenstimmen und 7.000 Enthaltungen zu TOP 3 verabschiedet.

Im Einzelnen beschlossen wurde die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3) sowie die Wahl der ECENTIS GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oldenburg, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 (TOP 4).


Fazit

In 2012 konnte Meridio den Fehlbetrag deutlich verringern, dennoch ist das Unternehmen nach wie vor in der Verlustzone. Die Hoffnung aus dem vergangenen Jahr, bereits in 2013 die Rückkehr in die Gewinnzone zu schaffen, wird sich wohl erst mit einem Jahr Verzögerung in 2014 realisieren lassen. Positiv zu bewerten ist, dass die eingeleiteten Maßnahmen auf der Kosten- und Effizienzseite zu greifen scheinen und das Unternehmen nunmehr wieder auf den Wachstumskurs zurückkehren will. Ob dies allein auf organischem Wege gelingen wird, beispielsweise durch die verstärkten Aktivitäten im Zertifikatebereich, oder ob Meridio gegebenenfalls auch von der Konsolidierung in der Branche profitieren kann, bleibt einstweilen abzuwarten. Aus Investorensicht sollte vor etwaigen Dispositionen zunächst die weitere Entwicklung des operativen Geschäfts abgewartet werden.


Kontaktadresse

MERIDIO Vermögensverwaltung AG
Konrad-Adenauer-Straße 25
D-50996 Köln

Tel.: +49 (0)2 21 / 37 63 9-0
Fax: +49 (0)2 21 / 37 63 9-11

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