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Am 8. Dezember 2014 fand in Köln eine außerordentliche Hauptversammlung der Meridio Vermögensverwaltung AG statt. Einziger Tagesordnungspunkt war die Anzeige des Verlusts von mehr als der Hälfte des Grundkapitals. Bereits auf der ordentlichen Hauptversammlung (siehe den binäre optionen demokonto kostenlos von GSC Research) hatte es Diskussionen über die Notwendigkeit einer möglichen Verlustanzeige gegeben. Rund 15 Aktionäre, unter ihnen in Vertretung auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich im ROTONDA Business-Club eingefunden, um sich über die weiteren Chancen zu informieren.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Ulrich Schlink eröffnete die Hauptversammlung und erklärte, die Organe hätten zusammen mit Anwälten im Nachgang zur letzten Hauptversammlung die mögliche Verlustanzeige einer rechtlichen Würdigung unterzogen. Dabei ist man zum Ergebnis gekommen, dass die Einladung zu einer außerordentlichen Hauptversammlung erforderlich ist. Nach dem Verlesen der sonstigen Formalien übergab Herr Schlink das Wort an den Alleinvorstand Uwe Zimmer.


Bericht des Vorstands


Wie Herr Zimmer berichtete, wurde auf der ordentlichen Hauptversammlung bemängelt, dass die Gesellschaft im Zusammenhang mit der Entwicklung des Eigenkapitals keine außerordentliche Hauptversammlung einberufen hat. Deshalb ging er noch einmal eingehender auf die Thematik und die Vorgeschichte ein. Nach seiner Aussage sanken im vergangenen Geschäftsjahr die Assets under Management von 106 auf 83 Mio. Euro. Dies führte er vor allem auf den Abgang von zwei Mitarbeitern zurück, die auch Kunden mitgezogen haben. Daneben gelang noch die Vermittlung von geschlossenen Beteiligungen im Umfang von 6,7 Mio. Euro.

Laut Herrn Zimmer handelt es sich bei Meridio um eine kleine Vermögensverwaltungsgesellschaft. Dementsprechend schwer gestaltet sich auch die Neukundengewinnung. Außerdem sieht sich die Gesellschaft Schadensersatzforderungen ausgesetzt, für die ungeachtet der Rechtmäßigkeit der Ansprüche Rückstellungen gebildet wurden. Wie der Vorstand weiter ausführte, sanken die Forderungen an Kreditinstitute auf 0,23 Mio. Euro. Die Beteiligung in Höhe von 0,60 Mio. Euro betrifft die V-Bank.

Zum Jahresende 2013 belief sich die Bilanzsumme auf 1,96 Mio. Euro. Das Eigenkapital wies Meridio mit 1,34 Mio. Euro aus. Herr Zimmer bezifferte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf minus 0,83 Mio. Euro. Das schwache Ergebnis lag in fehlenden Performancebeteiligungen und auch der Nichtausschöpfung von Cross-Selling-Potenzialen begründet. Daneben mussten auch Rückstellungen gebildet werden. In Summe bezifferte Herr Zimmer die negativen Sonderfaktoren auf 0,61 Mio. Euro.

Die liquiden Mittel setzen sich aus Forderungen, Aktien und festverzinsliches Wertpapieren sowie den Barmitteln zusammen und lagen zum Jahresende bei 1,51 Mio. Euro. Aus der Auflösung von offenen Immobilienfonds erhielt die Gesellschaft Ausschüttungen über 0,15 Mio. Euro. Allerdings waren auf den Wertpapierbestand auch Abschreibungen in Höhe von 0,35 Mio. Euro vorzunehmen. Wie Herr Zimmer betonte, war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft in 2013 aber immer gewährleistet.

Mitte Januar 2014 hatte die Gesellschaft den ersten vorläufigen Jahresabschluss vorliegen. Dabei lag das Eigenkapital noch über 1,5 Mio. Euro. Zu diesem Zeitpunkt liefen aber bereits Gespräche über den Verkauf der V-Bank-Aktien, um die Liquidität zu steigern. Im Mai 2014 wurde der Verkaufsvertrag über die V-Bank-Aktien geschlossen, laut Herrn Zimmer wurde Meridio die Summe von 702.000 Euro am 10. Juni gutgeschrieben. Die Nachbuchungen für 2013 liefen aber noch bis Mitte 2014 und so wurde dem Unternehmen am 20. Juni der finale Abschluss vom Wirtschaftsprüfer übergeben.

Bei der Finalisierung des Jahresabschlusses lag das Eigenkapital über 1,5 Mio. Euro. Deshalb war man zum Zeitpunkt der Einladung der Auffassung, dass eine Meldung über den Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals nicht notwendig ist. Dabei handelte es sich jedoch um eine juristische Fehleinschätzung, räumte Herr Zimmer ein. Man hat sich zu diesem Thema noch einmal beraten lassen und jetzt heute zur außerordentlichen Hauptversammlung eingeladen.

Anschließend ging Herr Zimmer auf die Entwicklung im laufenden Jahr ein. Demnach weist Meridio immer noch relativ viele Barmittel aus. Der Beteiligungsausweis liegt noch bei 295.000 Euro und umfasst die rund 1-prozentige Beteiligung an der V-Bank. Laut Vorstandsangabe belief sich die Bilanzsumme auf 1,9 Mio. Euro. Wie er weiter mitteilte, wird man den Wertpapierbestand monatlich bewerten und dann auch entsprechend abschreiben. Des Weiteren gab es auch wieder Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten. Durch die hohen Abschreibungen auf den Wertpapierbestand fiel das Eigenkapital zum 30. September 2014 mit 1,396 Mio. Euro wieder unter die Marke von 1,5 Mio. Euro, teilte der Vorstand mit. Herr Zimmer ging davon aus, dass mit der jetzigen Verlustanzeige auch gleich das erneute Absinken vom September abgehandelt ist.

Da sich Meridio beim Eigenkapital ständig um die 50 Prozent bewegt, besteht nach Aussage von Herrn Zimmer die Gefahr, dass alle zwei bis drei Monate eine außerordentliche Hauptversammlung zur Verlustanzeige einberufen werden muss. Die Assets under Management haben sich im laufenden Jahr bisher stabil entwickelt, informierte der Vorstand. Durch die Neuregulierung des Bereichs und damit kaum neuen Produkten entwickelte sich das Beteiligungsgeschäft im ersten Halbjahr 2014 schwach, so Herr Zimmer.

Wie Herr Zimmer berichtete, wurde die Verschlankung des Unternehmens weiter vorangetrieben, auch wenn in dieser Hinsicht kaum noch Verbesserungsbedarf besteht. Derzeit bestehen darüber hinaus Überlegungen, ob die letzten V-Bank-Aktien verkauft werden sollen. Zum 1. September wurde ein neuer Mitarbeiter auf Leitungsebene eingestellt. Als Ziele für das kommende Jahr nannte Herr Zimmer eine Stärkung der Assets under Management und die Fokussierung auf die Kerngeschäftsfelder. Des Weiteren steht der Ausbau von neuen Geschäftsfeldern auf der Agenda und hier speziell der Immobilienbereich, zumal die Gesellschaft sämtliche Zulassungen besitzt. So soll mittelfristig die Profitabilität und eine Stärkung des Eigenkapitals erreicht werden. In diesem Zusammenhang wird sich auch zeigen, ob mit Partnern eine Kapitalerhöhung durchgeführt werden kann, betonte Herr Zimmer zum Ende seiner Ausführungen. Da im Anschluss an den Vorstandsbericht keine Wortmeldungen erfolgten, konnte Herr Schlink in Ermangelung von Abstimmungen die Hauptversammlung direkt beenden.


Fazit und eigene Meinung


Die schon auf der ordentlichen Hauptversammlung geäußerten Zweifel an der Korrektheit des Vorgehens durch die Verwaltung hinsichtlich des Erfordernisses einer Meldung nach § 92 Abs. 1 AktG haben sich im Nachhinein bestätigt. Auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung bestätigte die Verwaltung, einer juristischen Fehleinschätzung aufgesessen zu sein. Deshalb holte die Gesellschaft die Hauptversammlung zur Anzeige des Verlusts von mindestens der Hälfte des Grundkapitals nach.

Durch den Verkauf der V-Bank-Aktien war die Verlustsituation zwar wieder beseitigt, neuerliche Abschreibungen haben das Kapital zum 30. September aber wieder auf nur noch knapp 1,4 Mio. Euro fallen lassen, so dass spätestens auch aus diesem Grund eine Einberufung hätte erfolgen müssen. Da die Gesellschaft in diesem Jahr operativ entgegen der Hoffnungen wieder keine Fortschritte erzielte, laut Vorstandsaussage sollen die Assets under Management stabil geblieben sein, bleibt die Lage weiter unerfreulich. Angesichts des Aktienkurses dürfte sich auch eine Kapitalerhöhung zur Stärkung des Unternehmens kaum realisieren lassen. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger das Geschehen bei Meridio weiter von der Außenlinie beobachten.


Kontaktadresse

Meridio Vermögensverwaltung AG
Konrad-Adenauer-Straße 25
D-50996 Köln

Tel.: +49 (0)2 21 / 376 39-0
Fax: +49 (0)2 21 / 376 39-11

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