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niiio finance group AG (vorm. Meridio Vermögensverwaltung AG) (ISIN DE0006946106)

Elisabethstraße 42/43
D-02826 Görlitz
Deutschland
Tel.:
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Kontakt Investor Relations:
Johann Horch
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Zu ihrer diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung hatte die niiio finance group AG ihre Aktionäre am 31. August 2016 in den Business Club ROTONDA e.V. in Köln eingeladen. Rund 30 Aktionäre, Gäste sowie Vertreter der Presse, darunter Vanessa Gronau von GSC Research, hatten sich zu Beginn um 10:30 Uhr im Versammlungsraum eingefunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Mario Uhl begrüßte die Anwesenden und teilte nach Klärung der üblichen Formalien mit, dass unter TOP 6 über die Ausweitung des Aufsichtsrats von drei auf sechs Mitglieder abgestimmt wird.

Zudem informierte Herr Uhl darüber, dass Herr Zimmer aus dem Vorstand ausscheiden wird und Herr Horch, der bislang als Geschäftsführer der niiio GmbH tätig ist, in den Vorstand berufen werden soll. Herr Uhl bedankte sich bei Herrn Zimmer für die gute Zusammenarbeit. Des Weiteren stellten sich die Herren Margaris, Dr. Deckert sowie Mellinghoff vor, welche unter TOP 7 zur Wahl als neue Mitglieder des Aufsichtsrats standen. Anschließend übergab Herr Uhl das Wort an den Vorstand Uwe Zimmer.


Bericht des Vorstands


Herr Zimmer begrüßte die Anwesenden und informierte über die Entwicklung von einer klassischen Vermögensverwaltung hin zu einem Softwareunternehmen. Die Branche wird immer kleiner, da viele Unternehmen ihre Tätigkeit als Vermögensverwalter aufgeben oder sich zusammenschließen. Neben der politischen Situation gestaltet sich auch die Neukundengewinnung als recht schwierig und aus diesem Grund wurde der Entschluss gefasst, die klassische Vermögensverwaltung einzustellen.

Hinsichtlich der Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 teilte Herr Zimmer mit, dass die Angst vor einem Auseinanderbrechen des Währungsraums zunehmend abnimmt. Politik und Zentralbanken übten auch im vergangenen Jahr einen ständigen Einfluss auf die Aktien- und Anleihemärkte aus. Niedrige Zinsen haben dazu beigetragen, die Handlungsfähigkeit der europäischen Staaten zu gewährleisten.

In Bezug auf die Entwicklung bei unabhängigen Vermögensverwaltern 2015 beschrieb Herr Zimmer den anhaltenden Vertrauensverlust gegenüber den Banken. Auch in den kommenden Jahren werden die Reglementierungen in dieser Branche anhalten und zu einem Mehraufwand führen, den viele in der Branche nicht mehr erbringen können.  

Fortführend ging das Vorstandsmitglied auf die Entwicklung der ehemaligen Meridio Vermögensverwaltung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 ein. Zu Beginn kläre Herr Zimmer darüber auf, dass das Unternehmen Einnahmen aus Verwaltungshonoraren, Performancegebühren, Bestandsgebühren, der Vermittlung von geschlossenen Beteiligungen, dem Fondsmanagement sowie dem Versicherungsgeschäft erzielt. Das Depotvolumen bildet zusammen mit der Vermittlung von geschlossenen Beteiligungen die Basis für die Ertragssituation.

Die Assets Under Management (AUM) sanken leicht auf rund 78 (Vorjahr: 86) Mio. Euro. Gründe hierfür sind Abflüsse in Fondsbereich und Vermögensverwaltung sowie nicht vorhandene Produkte im Beteiligungsbereich. Die Summe geschlossener Beteiligungen sank ebenfalls von 6,7 auf 4,6 Mio. Euro. Die Forderungen an Kunden verzeichneten einen Rückgang um 18,22 Prozent auf 184 (225) TEUR. Die Bilanzsumme zum Ende des Jahres 2015 belief sich auf 1,44 (1,59) Mio. Euro. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 292 (183) TEUR führte dazu, dass sich das Eigenkapital um 12,32 Prozent auf 1,01 (1,15) Mio. verringerte. Der Bilanzverlust erhöhte sich auf 5,46 (5,17) Mio. Euro. Dies resultierte neben dem nahezu gleichbleibenden Provisionsergebnis und den geringeren Erträgen aus Wertpapieren auch aus einem erhöhten Personalaufwand.

Bezüglich der Unternehmenslage im Bereich Vermögensverwaltung und Wertpapiergeschäft erklärte Herr Zimmer, dass die AUM fallen und Kunden abgezogen wurden. Im Beteiligungsgeschäft gibt es neue regulatorische Vorgaben, weshalb durch hohe Kosten für Auflagen kaum neue Produkte entstanden sind. Im Bereich Fondsmanagement konnte die MERIDIO Green Balance eine positive Entwicklung verzeichnen.

Im ersten Halbjahr des laufende Geschäftsjahres 2016 verzeichnete das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit einen enormen Verlust von 367,4 Prozent auf minus 484 (minus 181) TEUR. Die Entwicklungen des ersten Halbjahres haben auch die Entscheidung bestärkt, die klassische Vermögensverwaltung aufzugeben. Seit der außerordentlichen Hauptversammlung am 29. März 2016 wurde die niiio GmbH in die niiio finance group AG eingebracht. Der Einbringungsvertrag wurde am 18. Juli 2016 notariell beurkundet. Für die erste Septemberhälfte 2016 wird die Eintragung der neuen Aktie in das Handelsregister erwartet. Zudem fand ein Listing in Frankfurt und Xetra statt und es wurde ein Vertrag mit GSC Research geschlossen.

Das Geschäftsmodell der früheren Meridio Vermögensverwaltung überzeugte Investoren nicht, da der Bereich der Vermögensverwaltung sehr kompliziert ist und der negative Verlauf in diesem Bereich fortgesetzt wurde. Das Dienstleistungsangebot der niiio GmbH wurde jedoch bis jetzt sehr positiv wahrgenommen. Der Fokus der niiio finance group AG soll zukünftig auf dem Bereich Software und Digitalisierung von Finanzdienstleistern liegen. Derzeit finden Gespräche über einen möglichen Verkauf der analogen Vermögensverwaltung statt. Eine Option wäre aber auch ein Management-Buy-Out.

Auf der Organebene wird es ebenfalls bedingt durch den Fokus auf die niiio GmbH einige Veränderungen geben. Herr Zimmer teilte mit, dass er selbst aus dem Vorstand ausscheiden und das Unternehmen verlassen wird. Herr Horch wird neuer Vorstand der niiio finance group AG. Die Umsetzung soll im September stattfinden. Außerdem ist eine Erweiterung des Aufsichtsrats geplant.

Anschließend übernahm Johann Horch das Wort und nannte einige Details zur Zukunft der niiio finance group AG. Zu Beginn erklärte er, dass der digitale Strukturwandel einen erhöhten Veränderungsdruck auf nahe alle Wirtschaftszweige ausübt. Besonders im Bankensektor ist die Digitalisierung treibende Kraft für Veränderungen. Mit munio 7.0 hält die niiio finance group AG im B2B-Bereich im Portfoliomanagement bereits die Markt- und Innovationsführerschaft. Munio 7.0 ist eine langjährig erprobte Software-Lösung für Berater, welche es ermöglicht, gemeinsam mit dem Kunden ein optimiertes Wertpapier-Portfolio zu erarbeiten.

Der zukünftige Fokus der niiio finance group AG soll auf dem Bereich Softwaredienstleister für Banken und Finanzdienstleister liegen. Ziel ist es, Markt- und Innovationsführer im B2B-Bereich im FinTech-Markt zu werden. Das Unternehmen nimmt dabei die Position als Partner von Banken und Finanzdienstleistern ein und liefert Software-Lösungen. Als Produktbereiche der niiio finance group AG stellte Herr Horch die Beratung und Schulung, Baukasten Robo Advice Banken und FDL, API-Schnittstellen, Blockchain, Support- und Wartungsleistungen sowie White-Label vor.


Allgemeine Aussprache

Als erster Redner meldete sich Herr Kuchejda zu Wort und erkundigte sich nach dem Breakeven Point mit dem neuen Konzept. Herr Zimmer informierte darüber, dass der Breakeven bereits im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2016 realisiert wurde und die niiio GmbH mit einem Gewinn von über 100.000 Euro schwarze Zahlen schreibt. Des Weiteren wollte Herr Kuchejda wissen, wie die Werbung nach der operativen Neuausrichtung aufgezogen wird. Nach Aussage des Vorstands spielt dies im Bereich B2B eine durchaus wichtige Rolle. Allerdings müssen dafür erst Investorengelder vorhanden sein.

Als zweiter Redner trat Herr Uwe Grohe ans Rednerpult und begrüßte grundsätzlich die vollständige Neuausrichtung des Unternehmens. Er fragt sich jedoch, ob die Zahlen wirklich belastbar sind, da sie keine Untermauerung aufweisen. Aus diesem Grund wünschte sich Herr Grohe nähre Informationen darüber, ob bereits Investoren gefunden worden sind. Hierzu erläuterte Herr Zimmer, dass Barzeichnungen in Höhe von 140.000 Euro vorhanden sind. Derzeit laufen umfangreiche Gespräche, deren Erfolg aber auch von den Abstimmungen zur geplanten Umstrukturierung abhängig ist.

Befragt nach den Gründen der negativen Entwicklung seit März 2016 in der klassischen Vermögensverwaltung teilte der Vorstand mit, dass kein Beteiligungsgeschäft mehr stattgefunden hat. Zudem war ein Wegfall von Kunden zu beobachten und es gab keine Neukundengewinnung. Als letzten Grund nannte Herr Zimmer die erhöhten Beratungskosten.

Ralf Jochen Ehresmann meldete sich als letzter Redner zu Wort und interessierte sich dafür, ob es eine Abfindungsregelung für das Ausscheiden von Herrn Zimmer aus dem Vorstand gibt. Herr Zimmer verneinte dies und teilte mit, dass es einen Aufhebungsvertrag ohne Abfindung geben wird.

Zuletzt äußerte sich Herr Ehresmann zu der Ausweitung des Aufsichtsrats und stellte fest, dass der neue Aufsichtsrat für ein eher kleines Unternehmen recht groß ist. Er erkundigte sich nach einem möglichen Austausch der alten Aufsichtsratsmitglieder, ähnlich wie es nun im Vorstand stattfindet. Herr Uhl erläuterte daraufhin, dass keine weiteren Veränderungen im Aufsichtsrat geplant sind und die bereits gewählten Mitglieder bleiben.  


Abstimmungen

Herr Uhl leitete im Anschluss zu den Abstimmungen über. Zuvor gab er die Präsenz auf der Hauptversammlung bekannt. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 3.150.000 Euro, eingeteilt in ebenso viele Stückaktien, waren demnach 2.464.206 Stückaktien entsprechend 78,23 Prozent vertreten. Alle Beschlüsse wurden gefasst.

Im Einzelnen wurde abgestimmt über Entlastung der Mitglieder des Vorstands (TOP 2) und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015 (TOP 3), die Wahl von Professor Dr. Rainer Jurowsky, Sauermann Epple Jurowsky, Köln, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 (TOP 4), die Neuwahl von Herrn Mario Uhl als Aufsichtsratsmitglied (TOP 5) und die Neufassung von § 7 Abs. 1 der Satzung (Zusammensetzung, Wahlen, Amtsdauer) (TOP 6) und die Wahl der Herren Spiros Margaris, Dr. Martin Deckert und Michael Mellinghoff zu drei neuen Mitglieder des Aufsichtsrats (TOP 7).

Weitere Punkte waren die Neufassung von § 12 der Satzung (Vergütung des Aufsichtsrats) (TOP 8), die Aufhebung des Beschlusses der außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft vom 29. März 2016 zum damaligen Tagesordnungspunkt 2 betreffend die Zustimmung zum Entwurf des Vertrags zur Ausgliederung des gesamten Vermögens der damaligen Meridio Vermögensverwaltung AG (heute niiio finance group AG) auf die MERIDIO ZIBA AG i. Gr. (TOP 9), die Ermächtigung zum Erwerb und zur Veräußerung eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG unter Bezugsrechtsausschluss und Ausschluss des Andienungsrechts der Aktionäre (TOP 10), die Ermächtigung zum Einsatz von Derivaten im Rahmen des Erwerbs und der Veräußerung eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG unter Bezugsrechtsausschluss und Ausschluss des Andienungsrechts der Aktionäre (TOP 11) sowie die Änderung des Unternehmensgegenstands der Gesellschaft samt entsprechender Satzungsänderung (TOP 12).

Um 14:40 Uhr schloss der Aufsichtsratsvorsitzende die Hauptversammlung.


Fazit

Insgesamt ist das wirtschaftliche Umfeld im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz der starken Konjunktur in Deutschland weiterhin schwierig gewesen. Das wirtschaftliche Umfeld für unabhängige Vermögensverwalter ist durch einen anhaltenden Vertrauensverlust zu den Banken geprägt, wodurch sich negative Entwicklungen in diesem Bereich ergeben. Aus diesem Grund findet eine Entwicklung weg von der klassischen Vermögensverwaltung hin zu einem Softwareunternehmen statt.

Die geplante operative Neuausrichtung und damit einhergehend die Umwandlung der Meridio Vermögensverwaltung AG in die niiio finance group AG sollen dem Unternehmen zukünftig neuen Schwung geben und mit Hilfe von Softwarelösungen die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft im B2B-Bereich bilden. Inzwischen ist auch die Einbringung der niiio GmbH im Handelsregister eingetragen worden wodurch sich das Grundkapital auf 10.141.490 Euro eingeteilt in ebensoviele Aktien erhöht.

Zusätzliche Impulse dürften sich aus der Erweiterung des Aufsichtsrats auf sechs Mitglieder und die Gewinnung der Herren Spiros Margaris, Dr. Martin Deckert und Michael Mellinghoff ergeben, allesamt bekannte und ausgezeichnet vernetzte Personen aus der FinTech-Szene.


Kontaktadresse

niiio finance group AG
Konrad-Adenauer-Str. 25
D-50996 Köln

Tel.: +49 (0)2 21 / 376 39-0
Fax: +49 (0)2 21 / 376 39-11

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