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SMART EQUITY AG (ISIN DE000AOSMVD5 )

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50674 Köln
Deutschland
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Die Hauptversammlung der Smart Equity AG fand am 30. August 2018 im „Haus am See“ in Köln statt. Knapp ein Dutzend Aktionäre und Gäste hatte sich dort eingefunden, darunter Matthias Wahler für GSC Research, als der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Becker die Veranstaltung um 14 Uhr eröffnete.

Die Herren der Verwaltung hatten sich komplett eingefunden. Vom Aufsichtsrat waren dies neben Herrn Becker seine Kollegen Dr. Georg Issels und Hans Peter Neuroth. Zudem war Alleinvorstand Dr. Johannes Blome-Dreees anwesend. Eine notarielle Beurkundung war nicht vorgesehen, nachdem keine Beschlüsse gefasst werden sollten, die einer qualifizierten Mehrheit bedurft hätten.

Nach Abhandlung der Formalien und einigen ergänzenden Ausführungen zum Aufsichtsratsbericht übergab Herr Becker das Wort an den Vorstand.


Bericht des Vorstands


Nach Angabe von Dr. Blome-Drees hat die Smart Equity AG das Geschäftsjahr 2017 erfreulich abgeschlossen. Der Jahresüberschuss gestaltet sich mit 172 (Vorjahr: 417) TEUR deutlich positiv. Nach Addition des Gewinnvortrags von 64 (78) TEUR ergibt sich der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2017 mit 236 (339) TEUR.

Erträge konnten aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens, aus Eurex-Optionsrechten sowie aus Dividenden und Prämieneinnahmen aus Stillhaltergeschäften realisiert werden. Insgesamt belief sich der Umsatz auf 313 (82) TEUR. Den größten Anteil daran hatten laut Dr. Blome-Drees Eurex-Prämienerträge mit 291 TEUR.

Die Erträge aus dem Abgang von Wertpapieren des Anlagevermögens und Zuschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens summierten sich auf 44 (347) TEUR. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 417 (96) TEUR. Darunter finden sich Erträge aus dem Verkauf von Aktienoptionen mit 59 TEUR, Zuschreibungen auf Positionen des Umlaufvermögens in Höhe von 19 TEUR und Erträge aus dem Abgang von Positionen des Umlaufvermögens mit 339 TEUR. Dividendenerträge ergaben sich in Höhe von 10 TEUR.

Die Betriebskosten beliefen sich auf 21 (10) TEUR. Personalkosten fielen keine an, im Vorjahr waren es noch 10 TEUR gewesen. Hinter dem Materialaufwand von 241 (55) TEUR verbergen sich vor allem Eurex-Prämienaufwendungen von 237 TEUR. Eine weitere Belastung ergab sich durch Verluste aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 204 (13) TEUR. Außerdem wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 126 (5) TEUR vorgenommen. Insbesondere betraf dies die Positionen K+S und Mobotix.

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 1,20 (1,00) Mio. Euro. Das langfristig gebundene Vermögen von 113 (309) TEUR umfasst ausschließlich die Finanzanlagen. Im Umlaufvermögen finden sich vor allem die sonstigen Wertpapiere mit 676 (317) TEUR sowie der Kassenbestand in Höhe von 243 (371) TEUR. Die Gesellschaft konnte und kann ihren Zahlungsverpflichtungen laut Dr. Blome-Drees jederzeit nachkommen.

Im Folgenden nannte der Vorstand die fünf größten Positionen im Portfolio. Geordnet nach ihrer wirtschaftlichen Bedeutung sind dies aktuell die australische Amaysim, Freenet, GK Software, Aixtron und Mobotix. Auf Amaysim ging der Vorstand im Folgenden etwas näher ein. Mit der Beteiligung an diesem australischen Mobilfunkunternehmen, das sein Geschäft inzwischen auf Breitband- und Energieverträge ausgeweitet hat, ist Dr. Blome-Drees aktuell nicht zufrieden.

Nach dem Einstieg der Smart Equity AG ist die Amaysim-Aktie zunächst spürbar gestiegen. Seit Februar dieses Jahres ging es dann deutlich nach unten, bevor sich der Kurs in den letzten Wochen wieder stark erholte. Die zwischenzeitlich niedrigen Kurse hat der Vorstand zur Aufstockung der Position genutzt, weil er an die Perspektiven der Gesellschaft glaubte, und die aktuellen Zahlen bestätigen diese Einschätzung. Die zugekauften Aktien wurden inzwischen mit Gewinn veräußert.

Alles in allem zeigte sich Dr. Blome-Drees mit der Entwicklung der Gesellschaft zufrieden. Der Nettoinventarwert der Aktie errechnet sich aktuell mit 4,05 Euro, womit sich der Wert seit Beginn des gemeinsamen Wirkens von Aufsichtsrat und Vorstand mehr als verdoppelt hat. Auch in Zukunft soll das Portfolio kontinuierlich auf Qualität überprüft und wenn nötig aktiv bewirtschaftet werden. Eine konkrete Prognose für das laufende Jahr wagte der Vorstand mit Blick auf die vielen Unwägbarkeiten nicht.

Abschließend informierte Dr. Blome-Drees, dass sich die Smart Equity AG gemäß den Bestimmungen in der Satzung mit dem Thema digitale Technologien beschäftigt. Inzwischen wurden in diesem Bereich zwei Investments eingegangen. Wie den Unternehmensmeldungen vom 7. Dezember 2017 und vom 28. Juni 2018 zu entnehmen, wurden Vereinbarungen mit der nakamo.to GmbH und der Peaq Technology Ltd. unterzeichnet.

Inhalt der Vereinbarung ist in beiden Fällen die Frühphasenbeteiligung an aussichtsreichen Technologieprojekten. Mit diesen langfristig angelegten Investments sollen Chancen im Bereich digitaler Technologien wahrgenommen werden. Betreffend die Einzelheiten der Vereinbarungen wurde Stillschweigen vereinbart. Mit der nakamo.to wurde die Vereinbarung inzwischen um die Beratung für eine Beteiligung an einem aussichtsreichen Technologieprojekt erweitert.


Präsentation von Michael Geike, CEO der Advanced Blockchain AG


Die Diskussion startete mit einer Präsentation von Michael Geike, dem CEO der Advanced Blockchain AG. Mit diesem Unternehmen besteht, wie Aufsichtsratsmitglied Dr. Issels vorab mitteilte, eine enge Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen und die Entwicklung wird sehr genau verfolgt. Finanziell ist die Smart Equity AG nur mit 200 Aktien, also in einem sehr geringen Umfang an der Advanced Blockchain AG beteiligt.

Herr Geike informierte in seinem Vortrag über die Evolution des Blockchain, die er mit der rasanten Entwicklung des Internets verglich. Der Bitcoin ist die einfachste Applikation dieser neuen Technologie, ähnlich der E-Mail. Mit der Kryptowährung Ethereum, die eine eigene Programmiersprache beinhaltet, wurde die nächste Stufe erklommen und das Thema Smart Contracts ins Leben gerufen. Mittlerweile ist bekannt, dass viele Features auf der Blockchain aufgebaut werden können.

Nach Einschätzung von Herrn Geike steht die Blockchain-Technologie kurz davor, in den Massenmarkt getragen zu werden. Noch ist die Technologie ineffizient und teuer und es gilt das Skalierungsproblem zu lösen. Erste Ansätze und Pilotprojekte sind aber da. Nach den aktuellen Hochrechnungen ist zu erwarten, dass der Blockchain um 2024 im Massenmarkt angekommen sein wird. Etwa im Jahr 2040 dürfte die Welt dezentral organisiert sein, was immer dies im Detail bedeuten wird.

Der große Vorteil der Blockchain ist, wie Herr Geike weiter ausführte, dass die Daten in einem dezentralen Netzwerk unveränderlich gespeichert werden. Damit ist es Hackern nicht mehr möglich, einen zentralen Datenplatz anzugreifen, um Informationen zu manipulieren oder zu entwenden. Um dies zu erreichen, müssten sie mehr als 50 Prozent des gesamten Netzwerks infiltrieren, was zumindest mit einem vertretbaren technischen und finanziellen Aufwand nicht möglich ist.  

An einer Grafik zeigte Herr Geike auf, dass die Zahl der Blockchain-Nutzer seit Jahren exponentiell wächst. Aktuell sind es rund 25 Millionen weltweit, womit sich aber noch viel Raum nach oben eröffnet. Allerdings dauert es seine Zeit, bis potenzielle Nutzer die Funktionsweise verstanden und verinnerlicht haben. Ideen, wie die Technologie genutzt werden kann, gibt es schon viele und die Entwicklung schreitet rasant voran.

Viele Unternehmen forschen intensiv im Bereich Blockchain. Als ein Beispiel nannte Herr Geike den chinesischen Konzern Baidu, der an einer Lösung für das Thema Bildrechte arbeitet. Andere Unternehmen versuchen Zahlungssysteme auf dieser technologischen Basis aufzubauen oder mit Blockchain das Versicherungsgeschäft und den Devisenhandel effizienter zu gestalten. Viele Weltkonzerne investieren viel Geld in diese Technologie, wovon sie sich sicherlich etwas versprechen.

Letztlich könnte man nach Auffassung von Herrn Geike alles, was hergestellt wird und einen Wert hat, mit der Blockchain-Technologie zu 100 Prozent sicher authentifizieren. Interessant wäre dieser Ansatz vor allem für Luxusgüter. Beispielsweise könnten Kunstwerke mithilfe der Blockchain-Technologie durch eine Art digitaler Unterschrift fälschungssicher gemacht werden.

Die Advanced Blockchain AG betätigt sich in diesem Umfeld als beratendes Unternehmen. Wie Herr Geike darlegte, sind viele Unternehmen zwar interessiert, aber noch nicht bereit, ihre Daten in die Blockchain zu transferieren. Hier gilt es zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen. Als Beispiel nannte er die DMG Mori AG, der geholfen wurde, ihre Daten mit der Blockchain zu verknüpfen, was völlig neue Möglichkeiten eröffnet.

Herr Geike ist fest überzeugt, dass alles, was einen Wert hat, künftig von einem digitalen Zwilling abgebildet wird. Damit ist eine sichere Authentifizierung und weltweit ein schneller und sicherer Transfer möglich. Wenn diese Vernetzung stattgefunden hat, werden neue Märkte entstehen, die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann, so wie es in den 1990er-Jahren noch nicht vorstellbar war, was sich aus dem Geschäftsmodell von Google oder Facebook entwickeln wird.


Allgemeine Aussprache


Aktionär Thomas Zürn hatte Nachfragen zu verschiedenen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung. Er hatte dem Zahlenwerk entnommen, dass sich die Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens auf 204 (13) TEUR und die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens auf 126 (5) TEUR ganz erheblich erhöht haben. Er bat dies zu erläutern.

In seiner Antwort informierte Dr. Blome-Drees, dass letztere Position mit 113 TEUR fast komplett aus der Abschreibung auf die Mobotix-Aktien resultiert. Im Übrigen sind alle diese Angaben eine Frage der Darstellung. Den Aufwendungen müssen jeweils die passenden Ertragspositionen gegenübergestellt werden, um ein realistisches Bild zu erhalten. Unter dem Strich ist, wie dem Jahresabschluss entnommen werden kann, kein Verlust entstanden.

Konkret müssen laut Dr. Blome-Drees beispielsweise den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 237 TEUR, in denen die Verluste aus Wertminderungen und aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens enthalten sind, Erlöse von 291 TEUR aus den gleichen Quellen gegenübergestellt werden. Das Ergebnis war also in dieser Position insgesamt mit 54 TEUR positiv.

„Wir sind auch nicht glücklich mit dieser Form der Darstellung“, versicherte der Vorstand. Es wäre aber sehr aufwändig, ein eigenes System zu entwickeln, um diese letztlich vorgegebene Form der Bilanzierung zu verändern. Und es erscheint Vorstand und Aufsichtsrat wenig sinnvoll, damit übermäßige Kosten zu produzieren. Die Gesellschaft ist, wie sich dem Jahresabschluss entnehmen lässt, sehr schlank aufgestellt und dies soll auch so beibehalten werden.


Abstimmungen

Herr Becker verkündete die Präsenz mit 96.874 Aktien. Bezogen auf das gesamte Grundkapital von 275.000 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, entsprach dies einer Quote von 35,23 Prozent. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Im Einzelnen waren dies die Einstellung eines Teils des Bilanzgewinns in die Gewinnrücklagen und im Übrigen der Vortrag auf neue Rechnung (TOP 2) sowie die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4).

Um 15:33 Uhr war die Versammlung beendet.


Fazit

Die Smart Equity AG hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem ansehnlichen Jahresüberschuss von 172 (417) TEUR abgeschlossen. Bei insgesamt 275.000 ausgegebenen Aktien entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von 0,62 (1,52) Euro. Großen Anteil hatten neben den Wertpapiererträgen auch die Einnahmen aus Stillhaltergeschäften. Der Nettoinventarwert der Aktie beträgt aktuell 4,05 Euro. Seit Beginn des gemeinsamen Wirkens von Aufsichtsrat und Vorstand hat sich der Wert mehr als verdoppelt.

Die Aktie notiert mit 8,50 Euro weit über diesem Wert. Der Grund dafür dürfte sein, dass die Smart Equity AG seit einiger Zeit auch im Bereich Kryptowährungen und Blockchain investiert. Bis heute gibt es Vereinbarungen mit zwei Unternehmen der Branche, was an der Börse offenbar hohe Erwartungen geweckt hat. Allerdings stehen diese Beteiligungen nicht im Fokus. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf soliden Aktienbeteiligungen. Grundsätzlich könnte ein Investment durchaus interessant sein. Es sollten aber tiefere Kurse abgewartet werden.


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