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Für den 31. August 2011 hatte die Flughafen Wien AG zu einer außerordentlichen Hauptversammlung in das Austria Center Vienna eingeladen. Kurz nach 10 Uhr begrüßte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Ing. Ewald Kirschner die rund 100 Aktionäre, Gäste und Medienvertreter, unter ihnen auch Mag. Mario-David Balda von GSC Research. Die Teilnehmerzahl war somit deutlich niedriger als bei einer ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens, was natürlich der eher unspektakulären Tagesordnung geschuldet war, die neben Satzungsänderungen lediglich Wahlen in den Aufsichtsrat vorsah.

Nach der Abhandlung der üblichen Formalien bat der Versammlungsleiter die beiden Kandidaten für die Wahl in den Aufsichtsrat sich kurz vorzustellen. Mag. Erwin Hameseder, bekannt unter anderem als Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, und der ehemalige langjährige Vorstandsvorsitzende der Böhler-Uddeholm AG und Präsident der Österreichischen Nationalbank, Dipl.-Kfm. Dr. Claus J. Raidl, kamen dieser Bitte gerne nach.


Allgemeine Aussprache

Nach der Vorstellung konnte umgehend in die Generaldebatte eingetreten werden. Diese eröffnete Dr. Rasinger vom Interessenverband für Anleger (IVA), der von einer total unnötigen außerordentlichen Hauptversammlung sprach. Die unter TOP 1 geplante Erhöhung der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder auf höchstens zehn statt neun sah er als das falsche Signal, sechs Mitglieder wären aus seiner Sicht ausreichend. Ärgerlich fand Dr. Rasinger, dass die beiden 20 Prozent-Aktionäre Stadt Wien und Land Niederösterreich zu 100 Prozent dominieren.

Als skurril und einmalig bezeichnete der IVA-Vertreter die unter TOP 3 vorgesehene Aufstockung des Vorstands auf bis zu vier Mitglieder bis zum 31. Dezember 2011. Daher appellierte er an die Vorstandsmitglieder KR. Ernest Gabmann und Ing. Gerhard Schmid zurückzutreten. Zur gesamten Thematik fragte Dr. Rasinger, was das alles gekostet hat. Vom neuen Aufsichtsrat erwartete er, dass dieser dem neuen Vorstand den Rücken stärkt, um die notwendigen Maßnahmen umzusetzen, damit die zu erwartenden Dividendenkürzungen nicht allzu schmerzhaft ausfallen und zeitlich begrenzt werden können.

Die beiden Kandidaten fanden die Zustimmung des IVA-Vertreters, allerdings erinnerte dieser auch daran, dass Mag. Hameseder bereits einmal diesem Gremium angehört habe und dass Dipl.-Kfm. Dr. Raidl wohl kaum als Streubesitzvertreter bezeichnet werden könne. Als „Geschenk“ des IVA an die designierten Aufsichtsräte übergab Dr. Rasinger den Rechungshofbericht zum Flughafen. Eine letzte Frage betraf die Kosten dieser außerordentlichen Hauptversammlung.

Nach Auskunft von Aufsichtsrat Ing. Kirschner wurde die Erhöhung der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder von den Aktionären Stadt Wien und Land Niederösterreich beantragt. Für diese außerordentliche Hauptversammlung fallen rund 80 TEUR an externen Kosten an. Mag. Hameseder erklärte, er habe am 19.5.2009 sein Mandat niedergelegt, weil er im Rahmen des Aufsichtsratsbeschlusses zur Verlängerung der Vorstandsmandate zu denjenigen Mitgliedern gehörte, die überstimmt wurden.

Einige weitere Wortmeldungen von Aktionärsseite beinhalteten nicht zur heutigen Tagesordnung gehörige Themen wie die Landemöglichkeiten des Airbus A380 in Wien. Hier wurde auf Gespräche außerhalb der offiziellen Hauptversammlung bzw. auf die nächste ordentliche Hauptversammlung verwiesen.


Abstimmungen

Zu Beginn der Abstimmungen stellte der Versammlungsleiter fest, dass 16.702.076 Aktien mit ebenso vielen Stimmen entsprechend 79,53 Prozent des Grundkapitals vertreten waren. Alle Tagesordnungspunkte wurden dann bei maximal 14.596 Gegenstimmen mit über 99 Prozent Jastimmen im Sinne der Verwaltungsvorschläge verabschiedet.

Im Einzelnen beschlossen wurden die Änderung der Satzung in §7 Abs. 1 samt Erhöhung der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder von neun auf höchstens zehn von der Hauptversammlung gewählte Mitglieder (TOP 1), die Wahl der Herren Mag. Erwin Hameseder und Dipl.-Kfm. Dr. Claus J. Raidl in den Aufsichtsrat (TOP 2) sowie die Änderung der Satzung in §6 Abs. 1 Satz 1 bezüglich der Erhöhung der Anzahl der Vorstandsmitglieder für die Zeit bis zum 31. Dezember 2011 auf bis zu vier Mitglieder (TOP 3).

Danach endete die außerordentliche Hauptversammlung um 11:25 Uhr.


Fazit

Diese kurze und relativ unspektakuläre außerordentliche Hauptversammlung der Flughafen Wien AG brachte eine durchaus bedeutende Weichenstellung für die Zukunft. Ebenso wie Dr. Rasinger vom Interessenverband für Anleger IVA begrüßten viele Aktionäre die beiden neuen Aufsichtsräte, und aus Sicht der Streubesitzaktionäre kann man sich dem nur uneingeschränkt anschließen. Speziell Dipl.-Kfm. Dr. Claus J. Raidl und dessen für die dortigen Aktionäre höchst erfolgreiche Arbeit an der Spitze der Böhler-Uddeholm AG verstärken die Hoffnung, dass sich die Politik nun etwas mehr zurückhalten wird.

Und auch die am 5. September 2011 ihren Dienst aufnehmenden neuen Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner sind mit Vorschusslorbeeren gestartet, was die Hoffnung der Aktionäre nährt, dass die Flughafen-Aktie nach dem in 2011 bisher sehr schlechten Kursverkauf nun endlich wieder durchstarten kann. In den Tagen vor der Hauptversammlung legte der Kurs immerhin schon wieder vom Tief bei 30 Euro auf 35 Euro zu.


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