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Flughafen Wien AG (ISIN AT0000911805)

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Die Flughafen Wien AG hatte für den 31. Mai 2016 zur Hauptversammlung in das Multiversum Schwechat eingeladen. Mit rund 200 Aktionären und Gästen war der Andrang etwas geringer als in den Vorjahren. Dies dürfte der Aufstockung der Beteiligung des australischen Pensionsfonds IFM geschuldet sein, durch die sich der Streubesitz auf knapp 12 Prozent weiter verringert hat. Für GSC Research war Matthias Wahler vor Ort.

Nach einer kurzen filmischen Einstimmung eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende Ing. Ewald Kirschner die Versammlung kurz nach 10 Uhr und erläuterte die Formalien. Der Vorstand war mit Mag. Julian Jäger und Prof. Dr. Günther Ofner komplett zugegen. Vom Aufsichtsrat war lediglich Herbert Paierl entschuldigt. Das Protokoll führte Notar Dr. Rupert Brix.

Im Folgenden erläuterte Herr Kirschner die Formalien. In diesem Zusammenhang informierte er, dass auf Verlangen der Aktionärinnen Wien Holding GmbH und NÖ Landes-Beteiligungsholding GmbH, die zusammen 40 Prozent der Anteile halten, die Satzung um einen Punkt neun ergänzt worden ist. Dieser umfasst die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien.

Nach einigen ergänzenden Worten zu den Schwerpunkten der Aufsichtsratstätigkeit und zu den Corporate-Governance-Grundsätzen übergab er das Wort an den Vorstand.


Bericht des Vorstands


Vorstandsdirektor Prof. Dr. Ofner begann seine Ausführungen mit einem Überblick über die Finanzlage der Gesellschaft, die sich weiterhin sehr positiv darstellt. Trotz zahlreicher Krisenherde, die das Geschäft eines Flughafens negativ beeinflussen, als Beispiele nannte er die Ukraine, Ägypten, Syrien und Russland, war 2015 ein sehr erfolgreiches Jahr für die Flughafen Wien AG (FWAG).

Mit einem Umsatzplus von 3,8 Prozent auf 654,4 (Vorjahr: 630,2) Mio. Euro konnte die seit 2011 andauernde kontinuierliche Aufwärtsentwicklung fortgesetzt werden. Das EBITDA verbesserte sich überproportional auf 275,2 (250,2) Mio. Euro, womit die Marge auf 42 (39,7) Prozent anwuchs – 2011 hatte sie noch 32,5 Prozent betragen. Prof. Dr. Ofner sieht hieran den erreichten Produktivitätsgewinn dokumentiert.

Die Kosten für Material und bezogene Leistungen konnten durch Einsparungen bei Energie- und Treibstoffverbrauch sowie durch Insourcing deutlich reduziert werden. Der Personalaufwand stieg leicht an, aber weit weniger als der Umsatz. Die sonstigen Aufwendungen entwickelten sich rückläufig.

Das Nettoergebnis stieg um 21,8 Prozent auf 100,4 (82,5) Mio. Euro. Dies bedeutet das beste Ergebnis der Firmengeschichte. Seit 2011 hat sich der Gewinn mehr als verdreifacht. Der Vorschlag lautete, die Dividende auf 2 (1,65) Euro erneut kräftig anzuheben. Bezogen auf das Ergebnis je Aktie von 4,78 (3,93) Euro bedeutet dies eine konstante Ausschüttungsquote von 42 Prozent.

Das Finanzergebnis verbesserte sich nur leicht auf minus 12 (minus 13,1) Mio. Euro. Als Grund dafür nannte Dr. Ofner, dass 2006 ein Kredit über 400 Mio. Euro mit einer Laufzeit von 25 Jahren und einem fixen Zinssatz von 4,5 Prozent abgeschlossen worden ist, um die Finanzierung langfristig zu sichern. Aus damaliger Sicht war dies eine gute Idee. Heute schränkt es jedoch die Möglichkeiten ein. Beginnend im Juni 2016 wird der Kredit nun in 16 Raten á 25 Mio. Euro zurückgezahlt.

Der Cashflow stieg ebenfalls weiter auf 228,4 (220,6) Mio. Euro, ebenso das Eigenkapital, das mit 1,02 (0,95) Mrd. Euro erstmals die Marke von 1 Mrd. Euro überschritt. Parallel wurde die Nettoverschuldung auf 466 (506) Mio. Euro weiter abgebaut. Mit einem Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA von 1,7 wurde laut Prof. Dr. Ofner sogar schon das Ziel für 2016 übertroffen.

Die Reduzierung des Free Cashflow auf 81,5 (153,1) Mio. Euro liegt nach Aussage des Vorstands im Erwerb von VFI, vormals Hermione, begründet. Ohne diese Transaktion, die sich in Summe positiv auf den Ertrag auswirken wird, hätte die Verschuldung der Gruppe sogar noch stärker reduziert werden können.

Als wichtig erachtet Prof. Dr. Ofner, dass die Flughafen Wien AG eine nachhaltige und balancierte Unternehmensentwicklung erreicht hat. Nicht nur das Ergebnis, auch die Qualität für die Passagiere, die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die Beziehung zu den Nachbarn konnte kontinuierlich verbessert werden. Dies alles zusammen ist die Basis für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Im ersten Quartal 2016 ist es Prof. Dr. Ofner zufolge trotz des anhaltend schwierigen Umfelds gelungen, die Zahlen noch ein Stück weiter zu verbessern. Dazu beigetragen hat nach seiner Aussage auch die Ausweitung der Beteiligung am Flughafen Malta um 16,5 Prozent auf nun mehr als 48 Prozent.

Bei einem Kaufpreis von 3 Euro je Malta-Airport-Aktie entsprach dies einem Transaktionswert von 64 Mio. Euro. Und mit Blick auf den aktuellen Kurs von 4,25 Euro war dies ein gutes Geschäft. Ab sofort wird der Malta Airport voll konsolidiert. Außerdem wurde gemäß den IFRS-Regularien eine Zuschreibung auf die bereits gehaltenen Anteile vorgenommen.

Das operative Geschäft entwickelte sich ebenfalls positiv. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 1,4 Prozent auf 142,7 Mio. Euro und das EBITDA verbesserte sich bereinigt um die Zuschreibung auf die Malta-Beteiligung um 3 Prozent auf 56,8 Mio. Euro. Inklusive dieser Zuschreibung konnte das EBITDA auf 108,6 Mio. Euro nahezu verdoppelt werden. Die Nettoverschuldung schrumpfte gegenüber Ende 2015 um weitere 33 Mio. Euro auf 432,5 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr bestätigte Prof. Dr. Ofner die Prognose. Danach soll der Umsatz auf 740 Mio. Euro weiter steigen, das Nettoergebnis bereinigt um die Aufwertung der Malta-Beteiligung auf 115 Mio. Euro erneut kräftig zulegen und die Nettoverschuldung auf unter 400 Mio. Euro sinken.

Abschließend warf der Vorstand einen Blick auf die Aktie, die erneut kräftig an Wert gewonnen hat. Seit Januar 2015 summiert sich das Plus auf 31 Prozent. Dazu beigetragen hat zuletzt auch das Übernahmeangebot des australischen Pensionsfonds IFM zu 100 Euro. Er hat seine Beteiligung auf diesem Weg um weitere 8,26 Prozent auf nunmehr 38,16 Prozent aufgestockt und ist nun der größte Aktionär.

Im Anschluss informierte Vorstandsmitglied Mag. Julian Jäger über die Entwicklung in den einzelnen Segmenten. Im Kernbereich Airport profitierte die FWAG demnach von einem neuen Passagierrekord. Die Auswirkungen der Krise in Osteuropa konnten durch Wachstum in Nordamerika, dem Nahen & Mittleren Osten sowie dem Fernen Osten überkompensiert werden.

Im Handling gestaltete sich das Wettbewerbsumfeld schwierig. Immerhin konnte der Marktanteil stabil gehalten werden. Positiv war die Entwicklung im Segment Retail & Properties. In diesem Bereich sind die Geschäftsfelder Parken, Vermietung sowie Shopping & Gastronomie mit nahezu gleichen Beiträgen enthalten.

Die Zahl der Passagiere stieg in der Gruppe um 1,3 Prozent auf 22,8 Millionen. Dieses Wachstum war allerdings ausschließlich von den Lokalpassagieren getragen, deren Zahl um 3,2 Prozent auf 16,4 Millionen anwuchs. Die Zahl der Transferpassagiere entwickelte sich aufgrund der schwierigen Wettbewerbssituation um 3,6 Prozent auf 6,3 Millionen zurück.

Sehr erfreulich entwickelten sich erneut die Beteiligungen am Malta International Airport und dem Airport Kosice. In Malta stieg die Zahl der Passagiere um 7,7 Prozent auf 4,6 Millionen und die EBITDA-Marge erreichte hervorragende 53,5 Prozent. In Kosice betrug die Marge 34,8 Prozent. Herr Jäger sieht es aber schon als gute Leistung, bei nur 400.000 Passagieren überhaupt positiv abzuschließen.

Insgesamt werden, wie er weiter ausführte, vom Flughafen Wien mit 75 Fluglinien 181 Destinationen in 73 Ländern bedient. Der wichtigste Markt ist nach wie vor Europa. Nordamerika, der Nahe Osten und Afrika entwickelten sich ebenfalls erfolgreich, ebenso China und Korea. Starke Zuwächse gab es seit 2011 vor allem auf der Langstrecke.

Für 2016 ist Herr Jäger optimistisch, erneut zumindest ein leichtes Plus bei den Passagierzahlen erreichen zu können. In den ersten vier Monaten stieg die Zahl in Wien um 0,5 Prozent auf 6,25 Millionen, in Malta und Kosice war der Zuwachs mit 12 Prozent bzw. 31 Prozent indes deutlich höher. In der Gruppe lag das Plus bei 2,5 Prozent.

Der Vorstand informierte außerdem über aktuelle Investitionsvorhaben. Nach der aktuellen Planung sollen maximal 500 Mio. Euro für alle Projekte ausgegeben werden. Die Finanzierung sollte aus heutiger Sicht weitgehend aus dem laufenden Geschäft erfolgen können. Die Nettoverschuldung soll einen Wert von 2 nicht mehr übersteigen.


Allgemeine Aussprache


Die erste Wortmeldung kam von Dr. Wilhelm Rasinger. Er sprach für den Interessenverband für Anleger (IVA) und teilte mit, dass er etwa 20 Prozent des Streubesitzes vertrete, nachdem sich dieser durch das Übernahmeangebot der IFM auf weniger als 12 Prozent nochmals deutlich reduziert hat.

Ebenso wie die nachfolgenden Redner gratulierte er zu der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung. Alle Kennzahlen haben sich im vergangenen Jahr weiter verbessert. Insbesondere gefiel ihm die stetig sinkende Verschuldung. Die FWAG ist seiner Meinung nach mittlerweile eine solide Infrastrukturaktie mit guter Verzinsung.

Als negativer Punkt war ihm allenfalls der kontinuierliche Rückgang der Transferpassagiere aufgefallen. Allein in den letzten drei Jahren sind es 8,6 Prozent weniger geworden. Dabei hatte es der Vorstand immer als wesentlichen Pfeiler der Strategie benannt, die Transferpassagiere verstärkt anzusprechen.

Wie Herr Jäger auf seine Nachfrage hin darlegte, sind die Gründe für diese Entwicklung komplex. Der Rückgang in Osteuropa wirkt sich ebenso aus wie die Veränderungen in der Lufthansa-Gruppe sowie das Wachstum von Fluglinien wie Turkish Airlines und Emirates. Der rückläufige Trend wird nach seiner Einschätzung noch einige Jahre anhalten. Dank der Zuwächse bei den Lokalpassagieren wird aber in Summe dennoch ein Wachstum von 2 bis 3 Prozent erreicht werden können.

Befragt nach den Auswirkungen der Fluggaststeuer informierte Herr Jäger, dass er diese Zusatzabgabe derzeit als größtes Wachstumshindernis sieht. Vor allem wenn man Low-Cost-Carrier als Kunden gewinnen will, ist eine zusätzliche Steuer von 7 Euro bei Kurz-, 15 Euro bei Mittel- und 35 Euro bei Langstrecken ein großes Hemmnis.

Der Vorstand führt intensive Gespräche, um zumindest eine drastische Reduzierung dieser Abgabe durchzusetzen. Herr Jäger verwies auf ernst zu nehmende Studien, wonach eine komplette Abschaffung der Fluggastabgabe 1 Million zusätzliche Passagiere bringen würde und damit 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.

Unschön fand Dr. Rasinger, dass für das Darlehen über 400 Mio. Euro noch für viele Jahre 4,5 Prozent Zinsen gezahlt werden müssen. Eine vorzeitige Ablösung wäre, wie Prof. Dr. Ofner auf seine Nachfrage hin darlegte, prinzipiell möglich, würde aber zusätzliche Kosten verursachen. Nichtsdestotrotz war es nach Auffassung des Finanzchefs vor zehn Jahren die richtige Entscheidung, das Zinsniveau langfristig absichern zu wollen.

Die Ergänzung der Tagesordnung um die Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien schien Dr. Rasinger sehr sinnvoll. Trotz des nur noch geringen Streubesitzes können die Kursausschläge so begrenzt werden.

Aktionär Koll war anderer Meinung. Er konnte sich nicht erklären, wie bei einem Streubesitz von nur noch 12 Prozent durch den Rückkauf von Aktien die Handelbarkeit verbessert werden soll. Kursspitzen nach oben oder unten erachtet er als normale Handelserscheinungen.

Dieses Thema betreffend stellte Prof. Dr. Ofner klar, dass nicht geplant ist, die erworbenen Aktien dauerhaft zu halten. Wie man genau vorgehen wird, ist aber noch nicht entschieden. Über die genaue Ausgestaltung des Programms würden die Aktionäre noch informiert werden.

Weniger gefielen dem Vertreter des IVA die vorgeschlagenen Satzungsänderungen betreffend Geschäftsführung und Vertretung unter TOP 7. Nach seinem Geschmack eröffnet dies der Verwaltung zu viele Möglichkeiten.

Nach Aussage von Prof. Dr. Ofner gab es eine entsprechende Anregung aus dem Aktionärskreis. Vorstand und Aufsichtsrat erscheinen die Änderungen auch unbedingt sinnvoll, um unliebsame Ereignisse zu vermeiden. Andere Gesellschaften haben diesen Passus vorsichtshalber auch schon in die Satzung aufgenommen. Es geht nicht darum, etwas an der Geschäftstätigkeit zu verändern.

Eine Aktionärin, offenbar eine Rechtsanwältin, thematisierte die im Risikobericht erwähnte Klage über 150 Mio. Euro in den USA. Wie sie recherchiert hatte, geht es um die vermeintliche Diskriminierung eines Geschäftspartners. Sie verlangte nähere Erklärungen zu den Hintergründen und wollte wissen, was geschieht, wenn die Gesellschaft tatsächlich verurteilt wird.

Wie Prof. Dr. Ofner klar stellte, ist dieses Thema nicht neu. Angeblich soll ein Geschäftspartner in New York diskriminiert worden sein, dabei war die FWAG dort nie tätig gewesen. Insofern entbehrt diese Klage jeder Grundlage. Dennoch müsse man sich verteidigen.

Man habe deshalb einen Anwalt in Österreich und einen in den USA beauftragt. In den USA wurde eine Pauschale von 100.000 US-Dollar vereinbart. Natürlich ist es ärgerlich, dass so hohe Kosten entstehen, obwohl es keinerlei Anhaltspunkte gibt, dass die Klage gerechtfertigt sein könnte. Rückstellungen wurden nicht gebildet.

Auf Nachfrage eines Aktionärs informierte Herr Jäger, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren ein hoher einstelliger Millionenbetrag investiert werden soll, um die Abfertigung des A380 auf zwei Ebenen zu realisieren. Aktuell kann dieser Flieger auch schon abgefertigt werden, aber nur auf einer Ebene.

Glückwünsche durfte der Vorstand zur Aufstockung der Beteiligung am Flughafen Malta auf 48 Prozent entgegennehmen. Eine Ausweitung auf über 50 Prozent ist Herrn Jäger zufolge aber auf absehbare Zeit unrealistisch. Die Regierung wird ihre Anteile nicht abgeben und Zukäufe über die Börse würden den Kurs gewaltig nach oben treiben.

Weiter informierte der Vorstand auf Nachfrage aus dem Aktionariat, dass Frankfurt, London, Zürich, Düsseldorf, Berlin und Paris die sechs größten Destinationen der Flughafen Wien AG sind. Zusammen stehen sie für etwa 25 Prozent des gesamten Passagieraufkommens.

Ein Aktionär erkundigte sich nach dem aktuellen Stand des Verfahrens betreffend den Bau der dritten Piste. Er äußerte Zweifel, ob überhaupt noch eine realistische Chance besteht, dass dieses Vorhaben irgendwann verwirklicht werden kann.

Wie Herr Jäger darlegte, warte man nach wie vor auf den Bescheid der zweiten Instanz. Er rechnet weiterhin mit einem positiven Ergebnis. Eine zeitliche Abschätzung wagte er aber nicht mehr. Im Übrigen ist heute schon klar, dass das Verfahren weiter zu den Höchstgerichten geht und eine endgültige Entscheidung wohl erst 2019 zu erwarten ist.

Vorher ist nach seiner Aussage keine tragfähige Basis für eine Entscheidung gegeben. Und gebaut wird natürlich auch nur dann, wenn eine entsprechende Nachfrage vorhanden ist und Zusicherungen der wesentlichen Kunden vorliegen. Und natürlich muss sich die Investition rechnen.

Stattdessen eine Kooperation mit Bratislava einzugehen, ist nach Aussage des Vorstands nicht möglich. Da die neue Piste vor allem für Spitzenzeiten am Morgen und am Abend benötigt würde, könnte der Verkehr nicht sinnvoll nach Bratislava verlegt werden.

Die Frage eines Aktionärs, ob es bereits Absprachen mit dem australischen Pensionsfonds gibt, verneinte Herr Jäger. Er wüsste auch gar nicht, worin diese Vereinbarungen bestehen sollten. Natürlich gibt es regelmäßig Gespräche. Mit 38 Prozent handelt es sich immerhin um eine maßgebliche Beteiligung.


Abstimmungen

Herr Kirschner verkündete die Präsenz mit 19.605.982 Aktien. Bezogen auf das gesamte Grundkapital von 152.670.000 Euro, bislang noch eingeteilt in 21.000.000 Stückaktien, entsprach dies einer Quote von 93,36 Prozent. Alle Beschlüsse wurden mit Mehrheiten über 99 Prozent gefasst.

Im Einzelnen waren dies die Dividende von 2 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats (TOP 5), die Wahl der KPMG Austria GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 6), die Änderung der Satzung im Punkt „Geschäftsführung und Vertretung“ (TOP 7), ein Aktiensplitt im Verhältnis 1 zu 4 (TOP 8) und die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien (TOP 9).

Um 13:15 Uhr schloss der Vorsitzende die Versammlung.


Fazit

Die Flughafen Wien AG (FWAG) fliegt weiter auf Rekordkurs. Obwohl sich das Umfeld in der Branche nicht einfach darstellt, konnten im Geschäftsjahr 2015 alle relevanten Kennzahlen weiter verbessert werden. Mit der Aufstockung der Beteiligung am Flughafen Malta und weiteren umfangreichen Investitionen konnte zudem die Marktposition ausgebaut werden.

Das zentrale Ereignis der letzten Monate war das Kaufangebot durch den australischen Pensionsfonds IFM. Er hat seine Beteiligung an der FWAG zu einem Kurs von 100 Euro auf über 38 Prozent aufgestockt. Damit befinden sich nun nur noch knapp 12 Prozent der Anteile im Streubesitz. Das Angebot hat sicherlich einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Aktie nun bei 100 Euro notiert.

Die Kursentwicklung der letzten Jahre ist beeindruckend. Auch 100 Euro sind aber keineswegs überzogen. Die Dividende von 2 Euro bringt eine Basisverzinsung von 2 Prozent und bei einem Gewinn je Aktie, der sich einem Niveau von 5 Euro nähert, gibt es bei der Ausschüttung noch Luft nach oben, nachdem die Verschuldung rasch sinkt. Eine Halteposition ist die FWAG-Aktie allemal.


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