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FORTEC Elektronik AG (ISIN DE0005774103)

Lechwiesenstraße 9
D-86899 Landsberg am Lech
Deutschland
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Die FORTEC Elektronik AG hatte für den 18. Februar 2016 zur Hauptversammlung in die Räume der Hanns-Seidel-Stiftung nach München eingeladen. Dort hatten sich rund 80 Aktionäre und Gäste eingefunden, um sich über die Perspektiven des Elektronikdienstleisters nach der erfolgreichen Übernahme der Data Display Gruppe zu informieren. Für GSC Research war Matthias Wahler vor Ort.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Höfer eröffnete die Versammlung um 10 Uhr und teilte mit, dass Vorstand und Aufsichtsrat komplett zugegen sind. Im Anschluss erläuterte er die Formalien und übergab das Wort an den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dieter Fischer.


Bericht des Vorstands


Herr Fischer freute sich, für das Geschäftsjahr 2014/15 (bis 30.06.) erneut ein erfreuliches Ergebnis präsentieren zu können. Großen Anteil daran hatte die Data Display Gruppe, an der sich die Fortec AG am 1. Oktober 2014 zu 50 Prozent beteiligt und am 1. Januar 2016 die restlichen Anteile erworben hat. Zusammen mit Data Display wird Fortec nach Überzeugung des Vorstands im laufenden Jahr bei Umsatz und Ertrag eine neue Dimension erreichen.

Im Geschäftsjahr 2014/15 konnte der Konzernumsatz auf 45,9 (Vorjahr: 45,4) Mio. Euro leicht gesteigert und beim Betriebsergebnis mit 2,2 Mio. Euro das Vorjahresniveau gehalten werden. Sehr positiv schlug dann die Gewinnausschüttung der Data Display GmbH in Höhe von 0,3 Mio. Euro zu Buche. Das EBIT lag deshalb mit 2,5 (2,2) Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert.

Der Jahresüberschuss erhöhte sich ebenfalls kräftig auf 1,8 (1,5) Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie errechnet sich mit 0,63 (0,52) Euro, was einer Nettoverzinsung von 7,9 Prozent auf das eingesetzte Kapital entspricht. Der Vorschlag an die Hauptversammlung lautete, wie im Vorjahr eine Dividende von 0,50 Euro auszuschütten. Dies bedeutet bei einem Aktienkurs von 14 Euro eine Rendite von 3,5 Prozent.

Nicht befriedigend hat laut Herrn Fischer die Fortec AG abgeschlossen. Deren Umsatz verringerte sich auf 19,3 (20,8) Mio. Euro und ihr Betriebsergebnis reduzierte sich auf 0,5 (0,6) Mio. Euro. Im laufenden Jahr ist es immerhin gelungen, das Geschäft mit industriellen Rechnerboards als langjähriges Sorgenkind zu sanieren. Es ist aber noch ein weiter Weg, bis nachhaltig die angestrebte EBIT-Rendite von 5 bis 8 Prozent erreicht ist.

Am erfolgreichsten präsentierte sich wieder die Emtron GmbH. Deren Umsatz kletterte deutlich auf 14,7 (12,6) Mio. Euro und das EBIT verbesserte sich auf 1,5 (1,2) Mio. Euro. Dies bedeutet weiterhin eine überdurchschnittliche Marge von 10 Prozent. Nach Einschätzung von Herrn Fischer kann dies aber nicht dauerhaft gehalten werden. Früher oder später wird sie in den Zielkorridor von 5 bis 8 Prozent zurückehren.

Auch bei der Autronic GmbH ist es nicht so schlecht gelaufen. Der Umsatz stieg dank eines Großauftrags auf 5,2 (4,5) Mio. Euro und das EBIT bewegte sich mit 137 (135) TEUR auf Vorjahresniveau. Erstmals hat deren tschechische Tochter ordentlich Geld verdient und im laufenden Jahr ist Autronic weiter gut unterwegs. Insofern ist der Vorstand recht zufrieden.

Die Systemtochter Rotec GmbH hat mit einem Umsatzrückgang auf 1,4 (2) Mio. Euro und einem EBIT von minus 190 (plus 198) TEUR auf den ersten Blick enttäuschend abgeschlossen. Allerdings wurden Herrn Fischer zufolge im Berichtsjahr hohe Entwicklungsleistungen erbracht, die voraussichtlich in den nächsten Monaten abgerechnet werden können. Damit sollten die Zahlen im laufenden Jahr wieder deutlich besser aussehen.

Die Tochtergesellschaft Blum Stromversorgungen GmbH spielt in der Planung keine Rolle mehr. Sie erreichte in der Berichtsperiode bei Erlösen von 246 (277) TEUR ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis. Nach Aussage von Herrn Fischer ist es nach wie vor geplant, das Geschäft auslaufen zu lassen und die Gesellschaft mittelfristig abzuwickeln.

Mit ganz eigenen Problemen hat die Schweizer Vertriebsgesellschaft Altrac zu kämpfen. Bei einem Umsatz von 6,2 (6,3) Mio. Euro lag das Ergebnis nur wenige tausend Euro im Plus. Schuld war die starke Aufwertung des Schweizer Franken nach der Wechselkursfreigabe, womit sich die Kosten um 20 Prozent erhöhten, nicht aber die Verkaufspreise; dies bedeutet ein ernstes Problem. Der Vorstand äußerte die Hoffnung, dass die Situation mittel- bis längerfristig wieder besser wird.

Das wesentliche Thema im vergangenen Jahr war laut Herrn Fischer die Übernahme der Data Display Gruppe, mit der Fortec wieder auf Wachstum ausgerichtet wurde. Zu Data Display gehören nach seiner Angabe in Deutschland die Distec GmbH mit Niederlassungen in Germering bei München und Eisenach sowie die Display Technologies Ltd. in England und die Apollo Display Technologies Corp. in den USA.

Data Display ist laut Herrn Fischer ausschließlich im Bereich Datenvisualisierung tätig und ergänzt das Geschäft von Fortec in diesem Bereich optimal. Es wurde damit nicht nur eine profitable Gesellschaft erworben, sondern auch der Zugriff auf die Technologie von Data Display. Beispielsweise umfasst das Angebot jetzt auch professionelle Anzeigensysteme für Industrie und Info-Terminals.

Fortec und Data Display zusammen kommen laut Herrn Fischer aktuell auf einen Umsatz von 75 bis 80 Mio. Euro, wovon 45 bis 50 Mio. Euro auf die Datenvisualisierung entfallen und rund 30 Mio. Euro auf den Bereich Stromversorgungen. Mit Stromversorgungen, Displays und Embedded Computers ist Fortec im deutschsprachigen Raum bereits hervorragend aufgestellt. Mit der Übernahme von Data Display hat Fortec nun bei der Internationalisierung einen großen Sprung nach vorne gemacht.

Im vergangenen Jahr wurden in beiden Geschäftsbereichen zusammen noch 78 Prozent der Umsätze im Inland erwirtschaftet. Dies wird künftig anders aussehen. Die Fortec Gruppe ist nun praktisch in allen Märkten der professionellen Elektronik aktiv. Fortec stärker in der Medizintechnik, Data Display historisch bedingt mehr bei den elektronischen Informationsmedien.

Neues Potenzial eröffnet sich in England und durch die Präsenz auf dem US-Markt. Dort ist mit einem Umsatz von über 10 Mio. US-Dollar bei Apollo Display Technologies ein optimaler Ausgangspunkt gegeben. Herr Fischer sieht gute Chancen, in dieser Konstellation bis zum Jahr 2020 im Konzern die Umsatzmarke von 100 Mio. Euro zu knacken, wobei in den nächsten Jahren organisches Wachstum im Vordergrund steht.

Die Übernahme der Data Display Gruppe hatte große Auswirkungen auf die Bilanz. Die Bilanzsumme ist durch deren Erstkonsolidierung, insbesondere durch die Einbeziehung von Vorräten und Forderungen, auf 38,2 (26) Mio. Euro stark gewachsen. Mit Eigenmitteln von 23,8 (22,1) Mio. Euro und einer Eigenkapitalquote von 62 (85) Prozent ist der Konzern aber nach wie vor solide finanziert.

Die Vorräte haben sich durch die Übernahme auf 16,7 (8,4) Mio. Euro verdoppelt, ebenso die Forderungen auf 8,2 (4) Mio. Euro. Die Zahlungsmittel gingen zwar auf 5,7 (8,7) Mio. Euro zurück. Allerdings muss Herrn Fischer zufolge berücksichtigt werden, dass die erste Tranche des Kaufpreises für Data Display komplett mit Eigenmitteln bezahlt worden ist. Für die zweite Tranche hat der Vorstand teilweise einen günstigen Kredit aufgenommen und sich bewusst gegen eine Kapitalerhöhung entschieden, um die Aktionäre nicht zu verwässern.

Im ersten Quartal 2015/16 konnte der Umsatz auf 19,4 (11,4) Mio. Euro enorm ausgeweitet werden. Von dem Zuwachs ist allerdings mit 7,7 Mio. Euro der weit überwiegende Teil auf die Erstkonsolidierung von Data Display zurückzuführen. Zum Sprung des Betriebsergebnisses auf 1,2 (0,4) Mio. Euro hat die Neuerwerbung 0,7 Mio. Euro beigetragen. Die neue Tochter hat in den ersten Monaten also mehr verdient als die alte Fortec Gruppe, was zeigt, welche Perle zugekauft worden ist.

Der Gewinn je Aktie verdoppelte sich im ersten Quartal auf 0,20 (0,10) Euro und der Vorstand zeigte sich zuversichtlich, dass sich der positive Trend fortsetzt. Es gibt weiter eine gute Nachfrage nach den Produkten, zudem konnte mit dem Erwerb von Data Display im Bereich Datenvisualisierung die kritische Masse erreicht werden und es gibt erhebliches Optimierungspotenzial. 2015/16 sollte ein sehr gutes Jahr für Fortec werden.

Im zweiten Quartal hat sich der positive Trend fortgesetzt und auch für das Gesamtjahr ist der Vorstand optimistisch gestimmt, auch wenn es natürlich einige Risiken gibt. Beispielsweise ist das Russlandgeschäft, das bis vor zwei Jahren einen nicht unerheblichen Geschäftsanteil hatte, komplett zum Erliegen gekommen. In den USA war die Ölindustrie ein signifikanter Abnehmer. Auch von dieser Seite gibt es aktuell keine Aufträge mehr. Ein Risiko bedeutet zudem die volatile Währungsentwicklung.

Nach Meinung von Herrn Fischer ist die Stimmung derzeit aber schlechter als das Geschäft. Fortec verzeichnet weiter eine gute Nachfrage nach den Produkten und ist für die nächsten Monate weitgehend ausgelastet. Positiv ist außerdem, dass mit dem Erwerb von Data Display im Bereich Datenvisualisierung die kritische Masse erreicht wurde und erhebliches Optimierungspotenzial besteht. Insofern ist er zuversichtlich, im Konzern bis 2020 einen Umsatz von 100 Mio. Euro erreichen zu können.

Abschließend zitierte der Vorstand aus einem Schreiben von Aktionär Michael Knappe aus Oldenburg, der wie in den Vorjahren eine Rechnung über den Erfolg der Fortec-Aktie angestellt hatte. Demnach hat ein Anleger, der seit 1992 jedes Jahr 10 TEUR in die Aktie investiert hat, bis Ende 2015 bei einem Einsatz von 230 TEUR ein Vermögen von etwas mehr als 1 Mio. Euro aufgebaut und den DAX um 108 Prozent geschlagen. Herr Fischer ist zuversichtlich, dass die Fortec-Aktie weiterhin ein lohnendes Investment bleibt.


Allgemeine Aussprache

Aktionärin Beate Sander zeigte sich hochzufrieden mit ihrem Investment in die Fortec-Aktie. Letztlich sind ihrer Meinung nach alle Anleger Sieger, die diesem Papier langfristig treu bleiben. An der Rechnung von Herrn Knappe sah sie dies gut aufgezeigt. Und mit der Übernahme von Data Display ist nun auch endlich das Warten beendet, was mit den üppigen liquiden Mitteln geschieht.

Insgesamt sah Frau Sander viel Grund zu loben gegeben. Als kleinen Kritikpunkt merkte sich lediglich an, dass die Dividende nun schon seit fünf Jahren bei 0,50 Euro stagniert. Natürlich bedeutet eine Ausschüttung auf diesem Niveau bereits eine attraktive Rendite. Dennoch wäre es ihrer Meinung nach an der Zeit, wieder einmal über eine Anhebung nachzudenken.

Interessant fand die Aktionärin die Frage, ob nach dem Erwerb von Data Display noch eine weitere Übernahme geplant ist. Prinzipiell könnte dies mit Blick auf die nach wie vor solide Bilanzstruktur durchaus ein Thema sein.

Nach Aussage von Herrn Fischer ist das Team in den nächsten zwölf Monaten mit der Eingliederung von Data Display gut beschäftigt. Damit stellt sich die Frage nach weiteren Akquisitionen erst einmal nicht. Denkbar wäre allenfalls eine kleinere Übernahme als Arrondierung im Bereich Stromversorgungen; dies gegebenenfalls aber weniger in Deutschland.

Hierzulande ist Fortec Herrn Fischer zufolge schon gut aufgestellt. Interessant wäre dies eher in England, wo Fortec noch relativ klein ist. Denkbar wäre ein kleinerer Zukauf auch in den USA. Dort ist die Data Display Tochter Apollo an der Westküste tätig und mit 10 Mio. US-Dollar kein unwesentlicher Spieler. Man werde aber prüfen, was sich an Möglichkeiten zur Arrondierung ergibt.

Als mögliche Gefahr sah Frau Sander den Angriff einer „Heuschrecke“. Fortec wäre aus Sicht eines Finanzinvestors mit einem soliden und ertragsstarken Geschäftsmodell, einer blitzsauberen Bilanz und einem hohen Streubesitz schließlich ein perfektes Ziel.

Wie Herr Fischer darlegte, ist Fortec in Zentraleuropa der größte unabhängige Anbieter in den Bereichen Datenvisualisierung und Stromversorgungen. Viele Wettbewerber wurden mittlerweile von amerikanischen Konzernen aufgekauft, beispielsweise die ebenfalls in München beheimatete Data Modul AG von der Arrow Electronic Inc. Ähnlich ist es bei vielen nicht börsennotierten Firmen.

Interessenten gäbe es auch für Fortec. Es gibt regelmäßig Anfragen. Ein Teilverkauf käme aber nicht in Betracht und auch für eine Veräußerung des kompletten Unternehmens gibt es derzeit keine Pläne. Natürlich könne man nicht ausschließen, dass es einen feindlichen Übernahmeversuch gibt. Dann entscheiden aber die Aktionäre, ob sie das Angebot annehmen.

Andreas Breijs von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) gratulierte zu dem erfolgreichen Geschäftsjahr. Mit der Übernahme von Data Display konnte das Segment Datenvisualisierung deutlich erweitert werden. Etwas seltsam schien ihm, dass der für diesen Bereich zuständige Vorstand Markus Bullinger das Unternehmen zum 31. Dezember 2014 verlassen hat und die Stelle bis heute nicht neu besetzt worden ist.

Nach Aussage des Vorstands ist Herr Bullinger aus freien Stücken ausgeschieden, nachdem er ein gutes Angebot aus den USA erhalten hat. Eine Abfindung wurde nicht gezahlt. Seine Aufgaben übernehme er selbst im Moment kommissarisch. Über kurz oder lang wird es aber wieder ein eigenes Ressort geben.

Erstaunlich fand Herr Breijs, dass sich im Jahresabschluss keinerlei Ausgaben für Forschung und Entwicklung finden. Dies liegt laut Herrn Fischer daran, dass Fortec keine Grundlagenforschung betreibt, sondern nur auftragsbezogen entwickelt und als Zulieferer auch keine Produkte für den Endmarkt.

Ferner thematisierte der Aktionärsschützer die Probleme der Tochtergesellschaft Altrac, die unter dem starken Schweizer Franken leidet. Seiner Auffassung nach müsste doch eine Absicherung der Währungsrisiken gut möglich sein, nachdem die Zahlungsströme vermutlich gut planbar sind.

Wie Herr Fischer darlegt, werden vertraglich fest vereinbarte Geschäfte abgesichert. Die schlagartige Aufwertung des Schweizer Franken konnte aber keiner erahnen und das Problem daran war vor allem, dass die Gehälter von einem auf den anderen Tag um 20 Prozent höher waren, die Verkaufspreise für die Produkte aber gleich geblieben sind. Dieses Risiko konnte nicht abgesichert werden.

Die Sorge, dass ein Abwertungsbedarf bei den deutlich höheren Vorräten besteht, konnte Herr Fischer dem DSW-Sprecher nehmen. Grundsätzlich ist die Lebensdauer eines Produkts im Elektronikgeschäft nur kurz. Ist die Ware über zwölf Monate alt, wird es schon kritisch. Man achte darauf aber sehr genau. Auch aus den höheren Forderungen sieht der Vorstand kein zusätzliches Risiko erwachsen.

Den Ausblick hatte Herr Breijs grundsätzlich als positiv empfunden, auch wenn der Vorstand mehrfach auf die Risiken hingewiesen hat. Er bat um eine Konkretisierung der Prognose. Nach Aussage von Herrn Fischer wird sich der positive Trend aus dem ersten Halbjahr weiter fortsetzen. Wenn keines der beschriebenen Risiken eintritt, sollte 2015/16 das beste Jahr für Fortec werden.

Eine weitere Wortmeldung kam von Daniel Füßl von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Er bat angesichts der erfolgreichen Übernahme von Data Display nach einer Abschätzung, wie sich die Umsätze und Margen in den beiden Geschäftsbereichen mittelfristig entwickeln werden.

Nach Aussage von Herrn Fischer werden die Umsätze in den nächsten Jahren anziehen. Die teilweise Stagnation im vergangenen Jahr war lediglich Produktbereinigungen geschuldet. Im ersten Halbjahr 2015/16 haben die Erlöse schon wieder angezogen. Die Zielmarge liegt in beiden Bereichen bei 5 bis 8 Prozent. 10 Prozent wie bei der Tochter Emtron sind auf Dauer nicht zu halten.

Aufgefallen war dem SdK-Vertreter, dass die Komplettübernahme von Data Display relativ zügig umgesetzt worden ist. Dies war nach Auffassung von Herrn Fischer durchaus sinnvoll. Je früher die Transaktion abgeschlossen wird, desto weniger Unsicherheit kann im Markt entstehen. Auch für die Mitarbeiter ist es besser, wenn sie klar wissen, wohin die Reise geht.

Weiter informierte der Vorstand auf Nachfrage von Herrn Füßl, dass die USA ein Industriemarkt vergleichbar zu Westeuropa sind. Allerdings liegt der Anteil der Ölindustrie und des Militärgeschäfts deutlich höher, was insofern eine Besonderheit darstellt. Mit der Data Display Tochter Apollo als Basis sieht er gute Chancen, das Geschäft in diesem Markt deutlich auszuweiten.

Aktionär Knappe, der die Berechnung über die gute Eignung der Fortec-Aktie zum Vermögensaufbau angestellt hatte, erkundigte sich nach möglichen neuen Chancen durch die Aufhebung der Sanktionen im Iran. Vielleicht kann so ein gewisser Ausgleich für das weggebrochene Geschäft in Russland erreicht werden.

Nach Aussage von Herrn Fischer sei man bei Fortec natürlich nicht unglücklich über die Öffnung dieses Marktes. Es gibt dort einen erheblichen Nachholbedarf. Als Zulieferer für die Elektronikindustrie wird Fortec davon allerdings eher zeitverzögert profitieren. An diesem Beispiel sieht der Vorstand aber gut aufgezeigt, dass sich immer wieder neue Chancen auftun, mit denen Rückgänge in anderen Märkten ausgeglichen werden können.


Abstimmungen

Der Vorsitzende verkündete die Präsenz mit 1.097.188 Aktien. Bezogen auf das gesamte Grundkapital von 2.954.943 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, entsprach dies einer Quote von 37,13 Prozent. Dies war etwas weniger als im vergangenen Jahr.

Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Im Einzelnen waren dies die Dividende von 0,50 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4) und die Bestellung der Metropol Audit GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 5).

Um 12:15 Uhr schloss Herr Höfer die Versammlung.


Fazit

Die Übernahme der Data Display Gruppe war ein Meilenstein für die Fortec Elektronik AG. Zusammen werden die beiden Unternehmen eine neue Dimension bei Umsatz und Ergebnis erreichen. Großen Anteil daran wird die fortschreitende Internationalisierung haben. Data Display verfügt über erfolgreiche Tochtergesellschaften in England und den USA, die als Basis für das weitere Wachstum der Gruppe in diesen Regionen dienen können.

Der Umsatz wird bereits in diesem Jahr Richtung 80 Mio. Euro steigen und soll bis 2020 die Marke von 100 Mio. Euro überschreiten, was sich entsprechend positiv auf das Ergebnis auswirken müsste. Wichtig ist, dass der zusätzliche Gewinn nicht auf mehr Aktien verteilt werden muss. Die erste Tranche des Kaufpreises haben die Münchner aus dem üppigen Barbestand bezahlt und für die zweite Tranche einen günstigen Kredit aufgenommen.

Die positiven Auswirkungen zeigten sich bereits im ersten Quartal 2015/16. Das Ergebnis je Aktie verdoppelte sich in diesem Zeitraum auf 0,20 (0,10) Euro und der positive Trend setzt sich weiter fort. Ein Gewinn je Aktie nahe an 1 Euro liegt im Gesamtjahr durchaus im Bereich des Möglichen. Die Aktie ist damit nach wie vor attraktiv bewertet, zumal dies auch mit einer Anhebung der Dividende einhergehen könnte.


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