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Till Gießmann
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Die Hauptversammlung der Capital Stage AG fand am 23. Juni 2015 im Elysee Hotel in Hamburg statt. Dort hatten sich etwa 100 Aktionäre und Gäste eingefunden, darunter Thomas Nitzbon für GSC Research, um sich über die neuesten Entwicklungen des Solar- und Windparkbetreibers zu informieren. Quasi auf der gegenüberliegenden Straßenseite fand parallel die Hauptversammlung der KTG Energie AG statt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Manfred Krüper eröffnete die Versammlung pünktlich um 11 Uhr und stellte die Herren auf dem Podium vor. Insbesondere wies er auf den Wechsel im Vorstand hin, der die Bestellung des neuen Vorstandsmitglieds Dr. Christoph Husmann zur Folge hatte, der sich im weiteren Verlauf den Aktionären vorstellte. Aufsichtsratsmitglied Alexander Stuhlmann fehlte entschuldigt.

Dr. Krüper erläuterte die üblichen Formalien und übergab das Wort anschließend an den Vorstandsvorsitzenden Felix Goedhart.


Bericht des Vorstands


In seinem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2014 erinnerte Herr Goedhart zunächst an die durchgeführte Kapitalerhöhung im Februar 2014. Der Mittelzufluss von 17,1 Mio. Euro wurde für den Erwerb eines weiteren Solarparks in Südfrankreich genutzt. Im März 2014 wurde dann die Finanzbeteiligung BlueTec verkauft. Das Portfolio an Solar- und Windparks wurde seit dem Start im Jahr 2009 Schritt für Schritt aufgebaut und umfasst mittlerweile 77 Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 480 Megawatt. Davon werden etwa 85 Prozent mit Solaranlagen und 15 Prozent mit Windrädern erzielt.

Allein im Jahr 2014 wurden 20 weitere Solarparks in den Kernregionen Deutschland, Frankreich und Italien erworben. Damit hat das Unternehmen die geografische Diversifizierung im Geschäftsjahr 2014 weiter ausgebaut und die Abhängigkeit von der Entwicklung in einzelnen Regionen reduziert. Gleichzeitig ist es Capital Stage gelungen, ihre Handlungsalternativen für die Wachstumsfinanzierung erfolgreich zu erweitern. Das Unternehmen konnte mit der UmweltBank sowie der Bayerischen Landesbank (BayernLB) die Refinanzierung von bisher nahezu vollständig eigenkapitalfinanzierten Solarparks in Deutschland und Italien vereinbaren und dadurch zusätzliche Investitionsmittel in Höhe von über 30 Mio. Euro generieren.

Im November 2014 gelang Capital Stage mit einer strategischen Kooperation mit den Gothaer Versicherungen nach Aussage von Herrn Goedhart zudem ein echter Durchbruch: Der Kooperationspartner stellt im Rahmen dieser Kooperation Genussrechtskapital in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro zur Verfügung. Die Investitionsmittel werden der CSG IPP GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Capital Stage AG, mit einer Laufzeit von 20 Jahren gewährt. Sie dienen als eigenkapitalähnliche Mittel für künftige Akquisitionen von Solarparks. Auf Projektebene werden die Mittel zudem ‚geleveraged’, so dass sich ein mögliches Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 600 Mio. Euro ergibt. Zufrieden verkündete der Vorstandsvorsitzende, dass bereits am Tag der Hauptversammlung  rund 70 Prozent des Genussrechtskapitals für Akquisitionen eingesetzt worden sind, zuletzt für italienische Solarparks. Durch die weiteren Zukäufe ist im aktuellen Jahr auch der Markteintritt in Großbritannien gelungen. Obwohl mit den Gothaer Versicherungen ein Einsatz der Mittel bis Ende 2016 vereinbart worden ist, stellte Herr Goedhart die vollständige Investition der Mittel bereits für das Jahr 2015 in Aussicht.

Dank der festen gesetzlich geregelten Einspeisevergütung ist bei den Solar- und Windanlagen für bis zu 20 Jahre eine attraktive Rendite gesichert. Insofern ist der Betrieb von Solaranlagen auch aufgrund des geringen Wartungsaufwands Herrn Goedhart zufolge die sicherste Technologie im Bereich der Erneuerbaren Energien.

Etwa 39 Prozent der Energie-Gesamtleistung der Capital Stage wird in Deutschland erzielt. Daneben werden auch Parks in Frankreich, Italien und jetzt aktuell auch in Großbritannien betrieben. In diesen Ländern finden sich mit der entsprechenden gesetzlichen Förderung verlässliche Rahmenbedingungen und politische Stabilität. Etwas riskanter ist das Geschäft in Italien, wo eine rückwirkende Änderung der Einspeisevergütung vorgenommen worden war. Dafür lässt sich dort aber eine deutlich höhere Rendite erzielen.

Die nach der Leistung gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Anlagen der Capital Stage beträgt 16,1 Jahre. Damit sind kontinuierliche Mittelzuflüsse langfristig gesichert.

Der technische Service für die Solaranlagen wird konzernintern von Mitarbeitern der 100-prozentigen Tochter Capital Stage Solar Service GmbH in Halle übernommen. Im Ausland machen dies externe Partner. Der Service ist eine wichtige Aufgabe. Ziel ist es, die Verfügbarkeit der Anlagen möglichst hoch zu halten.

Im Anschluss an die Ausführungen von Herrn Goedhart präsentierte und erläuterte der Finanzvorstand, Dr. Husmann, die  Details zum Thema Dividendenerhöhung und Aktiendividende sowie zu den Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2014. Der Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr 2014 um 36 Prozent auf 77,8 Mio. Euro und das operative EBIT deutlich überproportional um 46 Prozent auf 46,4 Mio. Euro. Als Jahresüberschuss ergab sich ein Wert in Höhe von 26,1 Mio. Euro, der um 85 Prozent über dem Vorjahresergebnis lag. Der operative Cashflow konnte um 55 Prozent auf 55,9 Mio. Euro zulegen.

Dr. Husmann wies darauf hin, dass man zum Stichtag 31. Dezember 2014 noch knapp unter 1 Mrd. Euro Bilanzsumme lag, dieser Wert jedoch zum Ende des ersten Quartals 2015 bereits überschritten wurde. Die Eigenkapitalquote lag mit 25 Prozent planmäßig etwa 10 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Hintergrund ist die verstärkte Fremdmittelaufnahme. Mit der reduzierten Eigenkapitalquote fühlt man sich aktuell sehr wohl.

Im ersten Quartal 2015 hat sich die positive Entwicklung fortgesetzt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um weitere 61 Prozent auf 19,5 Mio. Euro und das operative EBIT – ohne IFRS-bedingte, nicht liquiditätswirksame Bewertungseffekte – konnte um 89 Prozent auf 6,8 Mio. Euro ausgeweitet werden. Das operative Periodenergebnis erhöhte sich auf 0,76 Mio. Euro im ersten Quartal 2015 gegenüber 0,64 Mio. Euro im gleichen Quartal des Vorjahres.

Das nach IFRS aufgestellte und angewiesene Periodenergebnis lag im ersten Quartal 2015 bei 0,94 Mio. Euro gegenüber 5,32 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres, welches insbesondere auf verschiedene IFRS-bedingte und nicht-liquiditätswirksame Bewertungseffekte zurückzuführen ist.

Der um steuerliche Einmaleffekte bereinigte operative Cashflow lag im ersten Quartal 2015 bei rund 7,8 Mio. Euro (1. Quartal 2014: 5,0 Mio. Euro). Dr. Husmann erläuterte, dass die Bereinigung um die steuerlichen Einmaleffekte vorgenommen wurde, um die Entwicklung des Cashflows aus der rein operativen Geschäftstätigkeit nicht zu verzerren. Die steuerlichen Einmaleffekte hatten im ersten Quartal 2014 einen positiven Effekt auf den operativen Cashflow, während sie im ersten Quartal 2015 zu zusätzlichen Belastungen führten. Dr. Husmann erläuterte weiter, dass sich diese nicht plan- und terminierbaren steuerlichen Einmaleffekte im Zeitverlauf auf Konzernebene wieder aufheben. Der ausgewiesene operative Cashflow ohne die Bereinigung um steuerliche Einmaleffekte lag im ersten Quartal 2015 bei 5,7 Mio. Euro (1. Quartal 2014: 6,8 Mio. Euro).

Für den weiteren Jahresverlauf ist der Vorstand ebenfalls positiv gestimmt. 2015 soll der Umsatz auf mindestens 105 Mio. Euro ansteigen und das operative EBIT bei mehr als 43 Mio. Euro liegen. Für den operativen Cashflow erwartet der Vorstand ein Mindestziel von 75 Mio. Euro. Zur Einordnung dieser Zahlen wurden die Aktionäre darauf hingewiesen, dass lediglich die zum Prognosezeitpunkt bestehenden Parks, und damit nicht die zuletzt getätigten Käufe, in die Schätzungen eingeflossen sind.  Unberücksichtigt bleiben in dieser Prognose zudem nicht liquiditätswirksame Effekte, die im Rahmen der IFRS-Rechnungslegung gegenüber HGB auftreten können, wie beispielsweise PPA-Effekte (Purchase Price Allocation) beziehungsweise Kaufpreisallokationen, die im Zusammenhang mit dem Erwerb neuer Solar- und Windanlagenparks entstehen können.

Abschließend erläuterte Dr. Husmann den Dividendenvorschlag. Dieser sieht eine Anhebung der Dividende um 50 Prozent von 0,10 auf 0,15 Euro je Aktie vor. Die Auszahlung kann nach dem letztjährigen erfolgreichen Start dieses Modells wahlweise in bar oder in Form von Aktien erfolgen. Im vergangenen Jahr entschieden sich 57 Prozent des Grundkapitals für eine Ausschüttung in Aktien. Die Dividende kann auch in diesem Jahr aus dem steuerlichen Einlagenkonto gezahlt werden. Somit ist die Ausschüttung für den inländischen Aktionär steuerfrei. Nach Beendigung des Vortrags der Vorstandsmitglieder leitete Herr Dr. Krüper zur allgemeinen Aussprache in Form der Generaldebatte über.

 

Allgemeine Aussprache

 

Drei Aktionäre meldeten sich nach Eröffnung der Generaldebatte zu Wort. Der erste Redner erkundigte sich hinsichtlich der geplanten geografischen Ausrichtung über die vier bisherigen Länder Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien hinaus. Herr Goedhart gab an, dass mit den obersten Kriterien klarer rechtliche Bedingungen und politischer Stabilität nicht viele Staaten in Frage kommen. Grundsätzlich kann er sich bei entsprechenden Kaufmöglichkeiten den Einstieg in den USA, Chile, Kanada, den Niederlanden und Belgien vorstellen.

Ferner interessierte sich der Aktionär, inwieweit Chancen in anderen Bereichen der Erneuerbare Energien, insbesondere bei Biogas, gesehen werden. Herr Goedhart schloss einen Einstieg in das Biogas-Geschäft aktuell aus. Er sah hier deutlich mehr Risiken bei gleichzeitig niedrigeren Renditeerwartungen. Die Risiken liegen in dem Betrieb der Anlagen an sich, dem notwendigen Einkauf der Grundstoffe und in der Notwendigkeit, einen stabilen Partner für die Abnahme der entstehenden Wärme zu finden, ohne den sich der Betrieb einer Anlage nicht rentiert.

Hinsichtlich der Vorgehensweise bei Kauf eines Solar- oder Windparks versucht Capital Stage, möglichst früh Exklusivität zu vereinbaren, gab der Vorstandsvorsitzende auf weitere Fragen an. Es werden durchschnittlich drei Monate benötigt, um das Zielobjekt in rechtlicher, technischer und kaufmännischer Hinsicht prüfen und beurteilen zu können. Die technische Bewertung für Solarparks übernehmen die eigenen Mitarbeiter der Tochter Capital Stage Solar Service GmbH. Hier soll zukünftig zusätzlich Expertise für den Bereich Windkraft aufgebaut werden. Ein eigenes Vorstandsressort „Technik“ wird nicht als notwendig angesehen.

Hinsichtlich einiger Fragen zum aktuell anstehenden Börsengang der Chorus Clean Energy AG äußerte Herr Goedhart: „Wir kennen die Firma. […] Es schmeichelt uns, dass wir nachgeahmt werden.“ Capital Stage hat keine Angst sich mit anderen zu vergleichen, versicherte er den Zuhörern.

Fragen zum Zinssatz in Höhe von 4 Prozent für die Genussrechte hinsichtlich der Kooperation mit Gothaer Versicherung und zu Zinsabsicherungsmaßnahmen beantwortete Dr. Husmann. Er verwies dabei auf den Umstand, dass die Versicherung das Geld als Genussrechtskapital risikoreicher als einen normalen Kredit zur Verfügung stellt, und erläuterte, dass darüber hinaus keine Bereitstellungsprovisionen zu zahlen sind. Damit hat Capital Stage je nach Bedarf unmittelbaren Zugriff auf die Mittel.



Abstimmungen

Dr. Krüper verkündete die Präsenz unmittelbar vor den Abstimmungen mit 44.582.509 Aktien. Bezogen auf das gesamte Grundkapital, das nach den Kapitalerhöhungen inzwischen 73.934.168 Euro beträgt und in ebenso viele Aktien eingeteilt ist, entsprach dies einer Quote von 60,3 Prozent. Alle Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit gefasst. Die geringsten Zustimmungsquote ergab sich dabei mit 92,4 Prozent bei Tagesordnungspunkt (TOP) 7, nämlich der Schaffung einer Ermächtigung zur Ausgabe von Options-/Wandelschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen. Alle anderen Abstimmungen erzielten Zustimmungsquoten von über 97 Prozent.

Im Einzelnen waren dies die Dividende von 0,15 Euro, die wahlweise in bar oder in Aktien geleistet wird (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Festlegung der Aufsichtsratsvergütung für das Jahr 2014 (TOP 5), die Wahl der Deloitte & Touche GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 6), die Ermächtigung zur Ausgabe von Options-/Wandelschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen (TOP 7) sowie Satzungsänderungen zu Sitzungen und Beschlussfassung im Aufsichtsrat (TOP 8).

Um 13:40 Uhr war die Versammlung beendet.


Fazit

Im Geschäftsjahr 2014 konnte die Capital Stage AG Umsatz und Ergebnis deutlich ausweiten. Der Hamburger Betreiber von Solar- und Windparks profitiert von der auf 20 Jahre gesetzlich verankerten Einspeisevergütung. Damit generiert Capital Stage berechenbare Umsätze und Cashflows.

Mit dieser Erfolgsgeschichte gelang dem Unternehmen zu Beginn des Jahres 2014 der Aufstieg in den Auswahlindex SDAX. Dass sich das Unternehmen mit dem Erreichten nicht zufriedengibt, zeigen die fortgesetzten Wachstumsanstrengungen. Auch wenn die geplante Übernahme des insolventen Windparkbetreibers Prokon nicht zum Erfolg führte, hat man auf der Hauptversammlung bekräftigt, sich auch weiterhin nach alternativen Wachstumsmöglichkeiten umschauen zu wollen.

Mit der  strategischen Partnerschaft mit den Gothaer Versicherungen hat Capital Stage im Geschäftsjahr 2014 erfolgreich alternative Wege der Wachstumsfinanzierung, jenseits der in der Vergangenheit üblichen Kapitalerhöhungen, geschaffen. Mit der Möglichkeit die für weitere Akquisitionen benötigten Finanzmittel beim Kooperationspartner je nach Bedarf abzurufen kann Capital Stage  noch schneller als bisher auf sich bietende Anlagemöglichkeiten reagieren.

Mit der planmäßig erhöhten Fremdkapitalquote sollte der erwartete Umsatz- und Ergebnisanstieg damit noch stärker auf das Ergebnis je Aktie durchschlagen. Die Verwässerungseffekte aufgrund der in der Vergangenheit regelmäßig neu ausgegebenen Aktien dürften in diesem Umfang künftig entfallen. Kurz- und mittelfristig kann dies neben der relativ sicheren Dividendenrendite von über 2 Prozent weiteren Rückenwind für die Aktie bedeuten.


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