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Hawesko Holding AG (ISIN DE0006042708)

Elbkaihaus / Große Elbstraße 145d
D-22767 Hamburg
Deutschland
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Thomas Hutchinson
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Am 11. Juni 2018 fand in Hamburg die ordentliche Hauptversammlung der Hawesko Holding AG (Hawesko) statt. Hierzu lud das Handelshaus für Wein, Sekt und Champagner seine Aktionäre traditionell in das Operettenhaus auf St. Pauli ein. Über 400 Aktionäre und Gäste, unter ihnen auch Thomas Nitzbon für GSC Research, hatten sich eingefunden, um sich über die aktuellen Ereignisse zu informieren.

Das Aufsichtsratsmitglied Professor Dr. Säcker begrüßte die anwesenden Aktionäre als Versammlungsleiter pünktlich um 14:00 Uhr. Nach Abarbeitung der üblichen Formalien berichtete er von der Arbeit des Kontrollgremiums. Anschließend übergab Prof. Säcker das Wort an den Vorstandsvorsitzenden Thorsten Hermelink.


Bericht des Vorstands


In einem wettbewerbsintensiven Umfeld freute sich der Konzernchef, dass die Hawesko-Gruppe gegen den Markttrend beim Umsatz zulegen und folglich also weitere Marktanteile gewinnen konnte. Der Umsatz stieg 2017 um 5,4 Prozent auf 507,5 Mio. Euro, womit erstmals die Marke von einer halben Milliarde übersprungen werden konnte. Auch das EBIT erreichte mit 30,4 Mio. Euro den besten Wert in der Unternehmensgeschichte, fügte er an, wobei alle drei Segmente zu dem guten Verlauf des Berichtsjahres 2017 beigetragen haben. Mit der engeren Zusammenarbeit der drei Segmente in Zusammenhang mit der Holding-Struktur sieht sich Herr Hermelink als ein Gewinner einer möglichen weiteren Konsolidierung des Marktes.

Der Vorstandsvorsitzende erläuterte detailliert die Entwicklung in den drei Segmenten des Konzerns. Die Jacques´ Wein Depots bilden das Segment „Omni-Channel“ mit ihren stationären Fachhandelsstandorten. Hier wuchs der Umsatz um 4,1 Prozent auf 152,3 (Vorjahr 146,3) Mio. Euro Insgesamt wurden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 ausschließlich in Deutschland 306 Filialen betrieben. Im Berichtsjahr wurden netto acht Filialen aufgebaut. Es konnten 128 Tsd. Neukunden gewonnen werden, 10 Tsd. mehr als im Vorjahr  betonte Herr Hermelink die gute Entwicklung. Der E-Commerce-Anteil lag inzwischen bei 31 Prozent. Das EBIT lag jedoch aufgrund von Investitionen in die IT-Systeme und die vorgenommene Expansion mit 16,4 Mio. Euro lediglich auf Vorjahresniveau.

Beim B2B-Geschäft, dem Großhandel, kletterte der Umsatz noch stärker auf 184,2 (171,9) Mio. Euro. Hier werden sowohl die Gastronomie als auch Wiederverkäufer beliefert. Herr Hermelink erläuterte, dass der hohe Anstieg der Erlöse insbesondere in den Zukäufen der Unternehmen WeinArt und Grand Cru Select begründet liegt, die im Jahr 2017 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen worden waren. Das rein organische Wachstum lag bei 1,1 Prozent. Der Auslandsanteil stieg um 2,3 Prozent auf 34,5 Mio. Euro. Das EBIT dieses Segments stieg auf 9,0 (7,8) Mio. Euro.

Das dritte Segment, genannt „Digital“ umfasst das Versandhandelsgeschäft. Hier erhöhte sich der Umsatz um 4,8 Prozent auf 170,5 (162,7) Mio. Euro. Der Vorstandsvorsitzende erklärte, dass der Zukauf WirWinzer erstmals für ein volles Jahr konsolidiert worden war. Der Umsatzbeitrag lag bei 6,0 Mio. Euro, was einer Steigerung um etwa 50 Prozent entsprach. Wie Herr Hermelink darlegte, ist der Onlineanteil in diesem Segment dabei auf inzwischen auf 55 (51) Prozent gestiegen. Das EBIT des Segments „Digital“ betrug 2017 insgesamt 10,2 (9,4) Mio. Euro.

Die Darstellung des Finanzteils übernahm der seit dem 1. März 2017 amtierende Finanzvorstand Raimund Hackenberger. Auch er erläuterte, dass er mit dem Konzern-Umsatz von 507 (481) Mio. und den Ergebniszahlen „sehr zufrieden“ ist. Auf Konzernebene belief sich das EBIT auf 30,4 (29,6) Mio. Vor Steuern betrug das EBT 28,8 (28,3) Mio. Euro.

Unter dem Strich ergibt sich jedoch aufgrund einer höheren Steuerquote ein im Vergleich zum Vorjahr fast unveränderter Konzernjahresüberschuss ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter von 18,5 Mio. Euro. Dies entspricht wie im Vorjahr einem Gewinn pro Aktie in Höhe von 2,06 Euro. Bereinigt um Sondereffekte hätte der Wert bei 2,27 Euro je Aktie gelegen nach 2,17 Euro im Jahr 2016. Herr Hackenberger betonte, dass dieses Ergebnis trotz weiterer Investitionen, insbesondere der zeit- und kostenintensiven SAP-Einführung erreicht werden konnte. Auch schreiben die neuen konzerninternen „Start-ups“ WirWinzer und des auf italienische Weine spezialisierte Online-Händler Enzo noch bewusst in Kauf genommene Verluste von insgesamt 1,4 Mio. Euro. Zudem lag ein wichtiger Hebel im Berichtsjahr 2017 leicht unter dem Vorjahr. Die Rohertragsmarge sank von 42,5 Prozent auf 42,0 Prozent.

Die Personalkosten lagen 57,3 (56,4) Mio. leicht über Vorjahr. Die Personalkostenquote in Bezug auf den gestiegenen Umsatz lag mit 11,3 (11,7) Prozent jedoch leicht niedriger. Analoges gilt für die Werbekosten. Absolut war hier ein Anstieg auf 40,0 (39,2) Mio. Euro zu verbuchen. Mit 7,9 (8,2) Prozent lag die Werbekostenquote aber unter dem Vorjahreswert. Insgesamt konnten mittels der eingesetzten Werbemaßnahmen 340 (323) Tsd. Neue Kunden gewonnen werden, freute sich Herr Hackenberger über einen Zuwachs dieser Kennziffer von 5 Prozent gegenüber dem Jahr 2016. Die Versandkosten verzeichneten einen Anstieg auf 22,9 (22,0) Mio. Euro, was einer Quote in Bezug auf den Umsatz von 4,5 (4,6) Prozent entspricht.

Mit Blick auf die Bilanz erklärte der Finanzchef, dass die Eigenkapitalquote von 40 Prozent die Stabilität des Konzerns zeigt. Zwar ist man aufgrund der Investitionen und Zukäufe nicht mehr ohne Nettoverschuldung. Aber der Wert liegt mit 11 Mio. Euro in einem überschaubaren Bereich. Die gestiegenen Vorräte begründete er insbesondere mit der schlechten Weinernte im Jahr 2017, die zu der Entscheidung führte, sich bevorraten zu wollen. Darüber hinaus führte auch die SAP-Umstellung zu einem erhöhten Lagerbestand zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017, wie Herr Hackenberger den Aktionären erklärte.

Für das laufende Jahr erwartet Herr Hackenberger nach einem kurzen Blick auf die Ergebnisse des ersten Quartals einen organischen Umsatzanstieg von 3 Prozent, der von allen drei Segmenten getragen werden soll. Das EBIT erwartete er trotz weiterer Investitionen in einer Bandbreite von 32 bis 33 Mio. Euro. Nach Steuern und nach Berücksichtigung der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter soll der Konzernjahresüberschuss in einer Bandbreite19 bis 20 Mio. Euro liegen und der Free-Cashflow bei 16 bis 18 Mio. Euro.

Zum Abschluss der Vorstandspräsentation übernahm wieder der Vorsitzende Herr Hermelink. Er erläuterte, dass weitere Zukäufe zur Unternehmensstrategie weiterhin dazu gehören. Auch will man weiter junge Unternehmen in den Konzern einbinden und ab 2019 auch in das Segment der Spirituosen einsteigen. So soll die mittelfristige Zielmarke eines jährlichen Wachstums 5 Prozent erreicht werden, gab er die Marschrichtung vor.

Herr Hermelink gab einen Überblick über den Deutschen Weinmarkt, in dem der Konzern über 90 Prozent seiner Umsätze erzielt. Der Absatz fiel im Jahr 2017 um 3 Prozent, der Umsatz sogar um 5 Prozent. Das Gesamtvolumen des Marktes in Deutschland schätzte er auf etwa 8 Mrd. Euro, wovon 2 Mrd. Euro auf das von ihm so titulierte „gehobene Segment“ mit Flaschenpreisen ab 5 Euro entfallen, in dem sich Hawesko bewegt. Das übergeordnete Ziel für Hawesko heißt weiterhin, die Kunden begeistern zu können, beendete Herr Hermelink die Präsentation des Vorstands.

Bevor Prof. Säcker zur Diskussion überleitete, stellte sich Dr. Jörg Haas der Hauptversammlung als neu zur Wahl stehendes Aufsichtsratsmitglied vor. Er kommt als Unternehmer aus dem IT-Umfeld, ist inzwischen aber auch im Immobilien- und Gastronomieumfeld als Vorstandsvorsitzender der HW Partners AG sowie als geschäftsführender Gesellschafter der BonnVisio-Gruppe und der Invite Group aktiv. Dr. Haas war zunächst nach dem Ausscheiden von Gunnar Heinemann gerichtlich bis zur Beendigung der nächstjährigen Hauptversammlung bestellt worden.


Allgemeine Diskussion

An der Generaldebatte beteiligten sich lediglich zwei Redner, nämlich Josef Gemmeke als Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und Dr. Steffen Kraus von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Sie bestätigten dem Vorstand, eine erfolgreiche Arbeit geleistet zu haben, und zeigten sich insgesamt mit den erreichten Ergebnissen zufrieden.

Herr Gemmeke erkundigte sich mit Blick auf den Aufsichtsratsvorsitzenden Detlev Meyer, ob Hawesko die Erfolgsgeschichte an der Börse weiter schreiben wird oder ob Herr Meyer über seine Tocos Beteiligungs GmbH die vollständige Übernahme plant. Tocos hält derzeit 72,6 Prozent der Anteile. Herr Meyer antwortete hierauf selbst und erklärte, dass er keine grundsätzliche Änderung der Situation vornehmen möchte. „Ich teile den Erfolg gerne mit anderen“, fügte er hinzu.

Für Diskussion sorgte bei beiden Rednern ebenfalls der Umstand, dass Hawesko in diesem Jahr erstmals keinen gedruckten Geschäftsbericht seinen Aktionären vorlegte, sondern allein auf die entsprechende Internetseite verwies. Der Vorstand begründete dies mit Nachhaltigkeitsgesichtspunkten beim Umweltschutz. Auf Nachfrage bezifferte er die Einsparungen auf rund 30 Tsd. Euro. Die Aktionärsschützer regten an, im nächsten Jahr eine kleinere Auflage des Geschäftsberichts zu drucken oder zumindest eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten Kennziffern auszuhändigen.

Beide Aktionärsvertreter erkundigten sich nach der geplanten mittelfristigen Expansion, insbesondere auch im Ausland. Der Finanzvorstand erklärte, dass es weiterhin das Ziel ist pro Jahr um etwa 5 Prozent beim Umsatz zu wachsen. Die Hälfte davon soll durch Zukäufe erfolgen, die naturgemäß nicht so leicht planbar sind. Daher könnte bis 2020 das Wachstumstempo knapp unter der eigenen Zielmarke liegen, warnte er die Aktionäre vor. Gleichzeitig bestätigte er die mittelfristig angepeilte Zielmarke beim EBIT in Höhe von 7 Prozent. „Das sollte machbar sein“, erklärte Herr Hackenberger.

Den zukünftigen Auslandsanteil wünschte sich der Vorstand „gerne bei 20 Prozent“. Derzeit liegt er bei 9 Prozent. Allerdings, so wurde den Aktionären erläutert, ist der einzige Weg für höhere Auslandsumsätze die Übernahme von Unternehmen. In Bezug auf die öffentlich gewordenen Akquisitionsbemühungen für das österreichischen Weinhandelsunternehmens Wein & Co wurde den Aktionären bestätigt, dass es sich um ein interessantes Zielunternehmen handelt. Die Österreicher erwirtschaften einen Umsatz über 40 Mio. Euro.

Der für die Jacques´ Wein Depots verantwortliche Vorstand Alexander Borwitzky informierte, dass es bisher keinen Standort im Ausland gibt. Alle 308 stationären Standorte befinden sich in Deutschland, 36 Prozent davon werden von Frauen geführt, wie er auf Nachfrage hinzufügte. Herr von Haugwitz erläuterte, dass er den Fokus der Expansion zunächst im heimischen Markt belassen will, auch wenn er international interessante Länder erkennt. Jedoch, so erklärte er, müssten beim Geschäftsmodell für ausländische Märkte leichte Anpassungen beim Konzept vorgenommen werden. Dabei wird der stationäre Handel mit Wein auch bei zunehmenden Online-Verkäufen perspektivisch ein wichtiges Standbein des Konzerns bleiben, in das auch weiter investiert werden soll. Der Vorstand verwies als Begründung auf die Möglichkeit von Verkostungen vor Ort hin.

Befragt nach der Altersstruktur der Kunden bei den Jacques´ Wein Depots antwortete Herr Borwitzky, dass „die Kunden seit vielen Jahre Ende 40 sind.“ Damit machte er klar, dass es gelingt, jeweils genügend jüngere Kunden zu finden, um den Altersschnitt in der Gesamtbetrachtung zu halten. Grundsätzlich versucht der Vorstand, die Weinpreise nicht nur im stationären Bereich nicht nennenswert steigen zu lassen, obwohl die Weinernte 2017 relativ schlecht ausgefallen ist und die Winzer höhere Preise fordern. Der Vorstand sieht jedoch die Möglichkeit, notfalls auf andere Regionen beim Einkauf auszuweichen, in denen die Preise weniger stark gestiegen sind.

Hinsichtlich Erkundigungen zum erfolgten Kauf der Mehrheitsbeteiligung an WirWinzer wurde den Aktionärsvertretern geantwortet, dass die Gründer des Unternehmens weiterhin mit den 34,3 Prozent an ihrem Unternehmen beteiligt sind. Mit dieser Vorgehensweise hält man die Bindung und die Motivation der mit dem Kauf übernommenen Geschäftsführer in den erworbenen Tochterunternehmen hoch. Flankiert ist der Kauf mit einer kombinierten Put-Call-Regelung. Demnach kann Hawesko erstmals im Jahr 2020 die ausstehenden Anteile übernehmen oder die Minderheitsgesellschafter nach drei Jahren ihre Anteile Hawesko andienen. Der Preis würde nach einem bereits festgelegten Rechenmuster ermittelt und läge Stand heute bei 4,6 Mio. Euro.

WirWinzer betreibt ein Marktplatzmodell mit inzwischen 25.000 Weinen, bei dem das Unternehmen lediglich als Vermittler von Beständen und damit ohne Risiko auftritt. Damit liegen die Margen etwas niedriger als im übrigen Geschäft, erläuterte das Vorstandsmitglied Nikolas von Haugwitz den Zuhörern.

Der SdK-Vertreter erkundigte sich überdies nach der zukünftigen Dividendenpolitik des Unternehmens. Herr Hermelink gab an, dass man sich ausdrücklich als Dividendentitel sieht. Die Ausschüttung soll in einer Bandbreite von 40 bis 60 Prozent des Jahresüberschusses erfolgen, mindestens aber 1,30 Euro je Aktie betragen. Darüber hinaus stellte er in Aussicht, mit steigenden Ergebnissen auch eine höhere Dividende vorschlagen zu wollen.

Auf Nachfrage des DSW-Vertreters gab Herr Hackenberger an, dass keine Rechtsstreitigkeiten von nennenswerter Bedeutung bestehen. Der zuletzt geführte Rechtsstreit um die Abwicklung der Chateau Classic ist inzwischen abgeschlossen. Die hierfür gebildeten Rückstellungen waren ausreichend, ein Restbetrag konnte erfolgswirksam im Jahr 2017 aufgelöst werden.

Der SdK-Vertreter fragte nach dem Abhängigkeitsbericht, also zu Geschäften zwischen Hawesko und dem Großaktionär Tocos. Ihm wurde geantwortet, dass es mit Ausnahme der vorgenommenen Übernahmen, die durch einen neutralen Gutachter geprüft worden waren, keine Geschäfte im Jahr 2017 gegeben hatte. Kritik äußerte Herr Gemmeke danach an dem hohen Beratungsanteil, den der Wirtschaftsprüfer zusätzlich zur eigentlichen Prüfung für das Jahr 2017 erhalten hatte. Daher wollte er, anders als Dr. Kraus, dem Beschlussvorschlag zur erneuten Wahl der PricewaterhouseCoopers zum Abschlussprüfer seine Zustimmung verweigern.

Dr. Kraus hingegen hinterfragte das vorfristige Ausscheiden des ehemaligen Aufsichtsratsmitglieds Heinemann. Herr Hermelink antwortete, dass es allein persönliche Gründe seitens Herrn Heinemann gegeben hatte, die zur vorzeitigen Niederlegung des Aufsichtsratsmandats geführt hatten.


Abstimmungen

Nach dem Ende der Aussprache leitete Herr Säcker zu den Abstimmungen über. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 13.708.934,14 Euro, eingeteilt in 8.983.403 Aktien, waren zum Zeitpunkt der Abstimmungen 83,5 Prozent vertreten. Die Beschlüsse wurden bis auf die Entlastung des Aufsichtsrats alle mit mindestens 98 Prozent Zustimmung im Sinne der Verwaltung gefasst. Bei der Entlastung des Aufsichtsrats gab es jedoch 12,86 Prozent Gegenstimmen, allerdings waren zu diesem Beschlussvorschlag entsprechende Stimmverbote von Aufsichtsratsmitgliedern zu berücksichtigen.

Beschlossen wurden die Ausschüttung einer Dividende von 1,30 Euro je Aktie (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Wahl von PricewaterhouseCoopers zum Abschlussprüfer für den Jahresabschluss und den Konzernabschluss 2018 (TOP 5) sowie die Wahl von Dr. Jörg Haas in den Aufsichtsrat (TOP 6).

Um 16:40 Uhr beendete der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Säcker die Hauptversammlung und lud die Aktionäre zu Wein und kleinen Snacks ein.


Fazit

Auch 2017 konnten die Hamburger ihre Prognosen erfüllen und einen Umsatzanstieg von über 5 Prozent auf 507 Mio. Euro erzielen. Damit schlägt sich der Konzern in einem langfristig betrachtet eher stagnierenden Markt gut, auch wenn die Hälfte der Zuwächse auf die Übernahmen von WirWinzer sowie WeinArt und Grand Cru Select zurückzuführen war.

Unterm Strich verblieb ein Ergebnis nahezu unverändert zum Vorjahr in Höhe von 2,06 Euro je Aktie, das damit auf dem Rekordniveau des Jahres 2016 lag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Wein- und Sekthändler die Investitionen insbesondere zu Digitalisierungsfragen im Jahr 2017 hoch gehalten hat, was finanzielle und personelle Kapazitäten gebunden hatte.

Die Hawesko-Aktie zeigte sich traditionell vom allgemeinen Börsenauf und -ab recht unbeeindruckt. Der Anteilsschein notierte seit dem letzten Sommer in einer engen Bandbreite zwischen 48 und 51 Euro, bevor Mitte Mai 2018 ein für das volatilitätsarme Papier relativ  rascher Anstieg auf 54 Euro zu verzeichnen war. Basierend auf der Annahme, dass auch die zukünftige Dividende bei mindestens 1,30 Euro je Anteilsschein liegen sollte, ermittelt sich aktuell eine Rendite von 2,2 Prozent. Der Weinhändler bleibt ein stabiler Dividendentitel, eine leichte Dividendenerhöhung schon im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen. Unsere Empfehlung für die Aktie belassen wir auch nach dem letzten Kursanstieg weiter auf „Halten“.


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