MPC Münchmeyer Petersen Capital AG (ISIN DE0005187603)

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HV-Bericht MPC Münchmeyer Petersen Capital AG

Spektakuläre Exits sorgten für weitere Rekorddividende


Am 19. April 2007 fand im Curiohaus Hamburg die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der MPC Münchmeyer Petersen Capital AG statt. Kurz nach 10 Uhr eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende Axel Schroeder das Aktionärstreffen und begrüßte die auch in diesem Jahr zahlreich erschienen Teilnehmer, unter ihnen Mario-David Balda von GSC Research. Nach der Abarbeitung der formalen Erläuterungen konnte der Versammlungsleiter zügig das Wort an den Vorstand übergeben.


Bericht des Vorstands

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Schroeder jun. bedankte sich zunächst für das zahlreiche Erscheinen der Aktionäre und begann dann seine Präsentation mit der Vorstellung der neuen Vorstandskollegen Boris Boldyreff und Axel Siepmann.

Anschließend erklärte Dr. Schroeder, das Geschäftsjahr 2006 sei für die MPC wieder außerordentlich erfolgreich verlaufen. So konnte erneut über 1 Mrd. EUR an Eigenkapital eingeworben werden, obwohl der Gesamtmarkt rückläufig war. Entsprechend stieg der Marktanteil bei den geschlossenen Fonds von 6,7 auf 7,3 Prozent. Den Rückgang bei Immobilien konnte man bei der MPC dank des veränderten Produktmixes und eines Rekordjahres bei Schiffsbeteiligungen überkompensieren.

So wurde nach Aussage von Dr. Schroeder beim Jahresüberschuss ein Rekordwert von 56 Mio. EUR erzielt, wovon die Aktionäre mit einer Dividende von 5,00 EUR je Aktie profitieren sollen, woraus sich eine Dividendenrendite von beeindruckenden 7,5 Prozent errechet.

Wie der Vorstandsvorsitzende weiter berichtete, wurde das Platzierungsvolumen bei Immobilien deutlich zurückgefahren, denn als Reaktion auf steigende Preise wurde bei Initiierung Zurückhaltung geübt, und stattdessen war die MPC verstärkt auf der Verkäuferseite tätig. Hier ragte der sehr erfolgreiche Verkauf des Objekts in London heraus, und die Gesamtrendite dieses Bereichs lag bei in 200615 Prozent.

Als weitere wesentliche strategische Schritte nannte CEO Dr. Schroeder die Implementierung der Assentus Bank zur Stärkung des Vertriebs „auf zwei Säulen“ und den Erwerb von 15,1 Prozent an der HCI Capital AG. Hier erteilte er eine klare Absage an eine Komplettübernahme der HCI durch die MPC, es handle sich vielmehr um ein sehr attraktives Finanzinvestment, zu einer operativen Zusammenarbeit soll es aber nicht kommen.

In seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2007 avisierte der Vorstandsvorsitzende erneut 1 Mrd. EUR beim eingeworbenen Eigenkapital, was schon nahezu vollständig kontrahiert ist. Beim Jahresüberschuss sollen es rund 40 Mio. EUR werden, wobei hier mangels Prognostizierbarkeit erneut keine Effekte aus Fondsauflösungen und Desinvestments enthalten sind. Somit würde die EBIT-Marge bei rund 25 Prozent liegen.

Im Anschluss an diese Ausführungen verwies Finanzvorstand Ulf Holländer auf das Rekordniveau bei den Schiffsbeteiligungen, und er sah hier auch weiterhin steigende Platzierungsvolumina, ebenso bei den Lebenversicherungs-Fonds und den Real Estate Opportunity-Produkten. Bei den klassischen Immobilienfonds hingegen soll sich der Rückgang fortsetzen.

In 2006 stiegen der Umsatz um 19 Prozent auf 228 Mio. EUR und das EBIT um 29 Prozent auf 74,6 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss erreichte 56 Mio. EUR, woraus sich ein Ergebnis je Aktie von 5,28 EUR errechnet. Hiervon soll eine um 25 Prozent auf 5,00 EUR erhöhte Dividende ausgeschüttet werden. Die Ausschüttungsquote von über 90 Prozent ist angesichts der komfortablen Eigenkapitalquote von 72 Prozent problemlos möglich, bekräftigte Herr Holländer.

Das erste Quartal 2007 brachte den weiteren Angaben zufolge eine Steigerung beim Platzierungsvolumen um 36 Prozent auf 228 Mio. EUR, wobei besonders gut die Schiffe und die strukturierten Produkte liefen. Mit Blick auf die am 2. Mai 2007 anstehenden Quartalszahlen kündigte Herr Holländer an, dass auch Umsatz und Ergebnis über Vorjahresniveau liegen werden.

Ulrich Oldehaver, Vorstand für Produktstrategie, stellte dann abschließend eine Produktinnovation beim „Fortrust 6“ vor. Hierbei handelt es sich um eine Euro-Anleihe mit 100 Prozent Kapitalschutz zum Laufzeitende, einem 2-prozentigen Fixkupon pro Jahr und bis zu 300 Prozent Partizipation an den Ergebnissen dreier führender Hedgefonds. Das steueroptimierte indirekte Investment erfolgt hierbei in eine Liechtensteiner Lebensversicherungspolice und ist auch als Rentenprodukt zur Altersvorsorge ausgestaltet.


Allgemeine Aussprache

Erster Redner im Rahmen der Aussprache war Freiherr von Kappherr als Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Dieser gratulierte zunächst zu dem „hervorragenden Ergebnis“ in 2006 und wollte dann wissen, ob auch in 2007 mit Verkäufen von Immobilienfonds zu rechnen ist. Zudem wünschte er eine Erläuterung zu den strukturierten Produkten und deren Risikoprofil. Die Prognose hinsichtlich des Ergebnisses in 2007 erschien ihm zu konservativ, außerdem wollte er den Sinn der Beteiligung an der HCI erläutert haben. Des Weiteren interessierte sich Freiherr von Kappherr für die Gesamtbelastung aus der Insolvenz der Tochter Talleur GmbH.

Dr. Springmann von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hob die „hervorragende Dividendenrendite“ heraus. Ferner erkundigte er sich nach den rückläufigen Platzierungsvolumina bei Real Estate Opportunities in 2006 und nach deren Perspektiven. Seine weiteren Fragen betrafen die Währungskursrisiken, die Benchmark bei der erfolgsabhängigen Vorstandsvergütung und die sonstigen Leistungen des Abschlussprüfers. Da Dr. Springmann auch den Anteilseigner Talleur vertrat, formulierte er dessen Antrag auf Sonderprüfung hinsichtlich des Themenkomplexes Insolvenz der Talleur GmbH.

Aktionärsvertreter Köhler fragte nach konkreten Planungen hinsichtlich der Verwendung der zurückgekauften eigenen Aktien, zudem wollte er wissen, warum in der heute erneut zu beschließenden Ermächtigung zum Aktienrückkauf so eine große Spanne gewählt wurde. Zuletzt erkundigte sich noch ein weiterer Aktionär nach den Gründen für den Verlust der Notierung im MDAX.


Antworten

Die Fragen wurden von den Vorständen gemeinsam beantwortet, wobei mit dem Themenkomplex Talleur begonnen wurde. Demnach hat die MPC mit Herrn Talleur in 2005 eine gemeinsame Tochter gegründet. Da das Geschäftsmodell volumenmäßig bei weitem nicht den Vorstellungen entsprochen hatte, war keine weitere Bankfinanzierung möglich, und die Gesellschaft ging in Konkurs. Aufgrund der relativ geringen Schadenshöhe von knapp über 1 Mio. EUR lag keine Ad-hoc-Pflicht vor, der Forderungsbestand wurde komplett abgeschrieben. Gegen Herrn Talleur und den Insolvenzverwalter wurden zwei Verfahren angestrengt, hier sieht man bei der MPC gute Erfolgsaussichten.

Im Hinblick auf die Währungsproblematik wurde ausgeführt, dass es in der Produktwelt natürlich Anlagen gibt, die von schwankenden Wechselkursen betroffen sind. Den weiteren Angaben zufolge machen die erfolgsabhängigen Anteile der Vorstandsbezüge 85 Prozent aus und sind komplett an den Konzernjahresüberschuss gekoppelt, die fixen Anteile betragen lediglich 15 Prozent.

Bei den strukturellen Produkten handelt es sich nach Angaben des Vorstands um einen deutlich größeren Markt als bei den geschlossenen Fonds, auch das Risikoprofil ist erheblich attraktiver, da die MPC hier als „Ideenschmiede“ fungiert und das Platzierungsrisiko wegfällt. Bei den Immobilien sind derzeit lediglich Indien und China interessant, in Indien können erste Projekte zum Jahreswechsel lanciert werden. Die Opportunity-Fonds lagen in der Wertentwicklung weit über den Erwartungen, sind aber noch kein Produkt für die breite Anlegerschicht, haben jedoch zukünftig enormes Potenzial.

Bei der Ergebnisprognose sah der Vorstandsvorsitzende keinen Revidierungsbedarf nach oben, da weitere Immobilienverkäufe zu wenig konkret und nicht prognostizierbar seien. Die HCI nannte er ein gutes Unternehmen mit interessanten Produkten, und der Kauf der Anteile sei deutlich unter der Bewertung der MPC möglich gewesen.

Beim Aktienrückkauf wurden konkrete Pläne verneint, die Spanne wurde so gewählt, um der großen Volatilität am Kapitalmarkt Rechnung zu tragen. Die Notierung im MDAX liegen laut Vorstand nicht in der Hand des Unternehmens, die Kriterien werden vielmehr von der Deutschen Börse AG ständig neu überprüft. Unmittelbare Auswirkungen habe es bisher keine gegeben, da das Interesse der Analysten im SDAX sogar noch zugenommen habe.


Abstimmungen

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, schloss Herr Schroeder die Generaldebatte und trat in die Abstimmungen ein. Bei einer Präsenz von 6.718.692 Aktien und ebenso vielen Stimmen entsprechend 63,39 Prozent des in 10,6 Millionen Aktien eingeteilten Grundkapitals wurden sämtliche Verwaltungsvorschläge mit überwältigenden Mehrheiten nahe 100 Prozent angenommen.

Im Einzelnen beschlossen wurden die Ausschüttung einer Dividende von 5 EUR je Aktie (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die erneute Wahl der Hansetreuhand GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 5), die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien (TOP 6) und zwei Satzungsänderungen (TOP 9 und 10). Mit ebenso deutlicher Mehrheit wurde der Antrag auf Sonderprüfung hinsichtlich der Talleur GmbH abgelehnt.

Der Versammlungsleiter konnte die diesjährige Hauptversammlung kurz vor 13 Uhr offiziell beenden.


Fazit

Im Prinzip können wir unsere Aussagen in den letzten Hauptversammlungsberichten zur MPC Münchmeyer, Petersen Capital AG nur erneut bestätigen. Dieser Wert ist sicherlich ein Basisinvestment unter den deutschen Nebenwerten und hat mit einer Dividende von 5 EUR sogar die optimistischsten Prognosen einmal mehr getoppt.

Möglich wurde dies in diesem Geschäftsjahr speziell durch große Erfolge bei Desinvestitionen und der Auflösung von Assets. Hier zeigt sich die große Kompetenz des Unternehmens, denn diese hervorragenden Renditen sind getreu dem Motto „Verkaufen ist schwieriger als Kaufen“ sicherlich besonders bemerkenswert. Auch die ständige Perfektionierung des Produktmixes durch innovative Neuprodukte und konsequente Reduzierung bei weniger gut laufenden Anlageformen verdient eine Erwähnung, denn hierin ist sicherlich die Basis für die ständige Outperformance des Markts und die exzellente Gewinnsituation fast unabhängig vom Umfeld des Gesamtmarkts zu sehen.

Die ersten Zahlen für 2007 haben bereits indiziert, dass es in dieser Tonart weitergehen wird und dass die Aktie der MPC weiterhin attraktive Renditen liefern wird.


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