MPC Münchmeyer Petersen Capital AG (ISIN DE0005187603)

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HV-Bericht MPC Münchmeyer Petersen Capital AG

Beteiligung an der HCI Capital AG zahlt sich bereits aus


Am 22. April 2008 fand in Hamburg die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der MPC Münchmeyer Petersen Capital AG (MPC) statt. Mehr als 400 Aktionäre, Aktionärsvertreter und Gäste, unter ihnen auch Alexander Ziller von GSC Research, hatten sich im Curiohaus eingefunden, um sich über die Beteiligung an der HCI Capital AG, das abgelaufene Geschäftsjahr sowie die weiteren Zukunftsaussichten der Gesellschaft zu informieren.

Um 10 Uhr eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende Axel Schroeder das Aktionärstreffen, begrüßte die Teilnehmer der Hauptversammlung sowie den Notar, Adam Freiherr von Kottwitz aus Hamburg, und übergab nach dem Verlesen der üblichen Formalien das Wort an den Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Schroeder.


Bericht des Vorstands

Zunächst freute sich Dr. Schroeder über das noch zahlreichere Erscheinen der Anteilseigner auf dem diesjährigen Aktionärstreffen und erklärte einleitend, dass 2007 ein facettenreiches Jahr war, in dem es der MPC Capital erneut gelang, bei den Kunden über 1 Milliarde Euro an Eigenkapital einzuwerben.

Bevor der Vorstandsvorsitzende jedoch auf den Geschäftsverlauf 2007 im Konkreten zu sprechen kam, widmete er sich zunächst aus aktuellem Anlass der Beteiligung der MPC Capital an der HCI Capital AG. So habe der im Januar 2007 erfolgte Einstieg, laut Dr. Schroeder ein für viele sicherlich überraschender Schritt, der bereits auf der letztjährigen Hauptversammlung besprochen wurde, durch die erwartungsgemäß hohe Dividende bereits zum Ergebnis der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr beigetragen.

Während erster gemeinsamer Projekte zeigte sich nach Aussage von Dr. Schroeder das gesamte Potenzial der Zusammenarbeit, wodurch der Entschluss reifte, den Anteil an der HCI Capital AG zu erhöhen. Im Zuge eines Aktientauschs mit Corsair Capital erreichte die Gesellschaft mit 35,1 Prozent die Schwelle von 30 Prozent, die zu einem öffentlichen Übernahmeangebot verpflichtet.

Am 12. März 2008 hat die MPC Capital dann das angekündigte Angebot an die Aktionäre der HCI Capital AG zum Erwerb der Aktien mit einem Kaufpreis in Höhe von 14,22 Euro je Aktie und einer Annahmefrist bis zum 9. April 2008 veröffentlicht, fuhr Dr. Schroeder fort, und schließlich die Angebotsfrist bis zum 28. April 2008 erweitert. Zum Zeitpunkt der heutigen Hauptversammlung hält die Gesellschaft einen Anteil von etwa 40 Prozent an der HCI Capital AG.

Nach der Erläuterung der Einzelheiten des Übernahmeangebots betonte der MPC Capital-Chef, dass beide Unternehmen auch zukünftig im partnerschaftlichen Wettbewerb stehen und ihre operativen Einheiten getrennt vorhalten sollen. Diese Zweimarkenstrategie und der damit verbundene Parallelvertrieb sollen die Flexibilität und Persönlichkeit beider Gesellschaften erhalten.

Anschließend kam Dr. Schroeder auf die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr zu sprechen, welche ganz im Zeichen strategischer und personeller Entscheidungen stand. Demnach hat die Weiterentwicklung der Organisation und Produktinnovationen zur mit Abstand volumenstärksten Produktpipeline in der Unternehmensgeschichte geführt. Ferner hat im Zuge des Um- und Ausbaus der Vertriebsstruktur der bisherige Vertriebsvorstand Boris Boldyreff zum 31. Dezember 2007 auf eigenen Wunsch die MPC Capital verlassen, und der Vorstand wurde zum 1. April 2008 um das neue Mitglied Tobias Boehncke (COO) erweitert.

Wie der Vorstandsvorsitzende weiter ausführte, haben die Entwicklungen auf dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt und die daraus resultierende Krise des Finanzsektors den Aktienkurs der MPC Capital im Jahr 2007 negativ beeinflusst, obwohl sich die Gesellschaft mit ihren Produkten nicht in diesem Sektor engagiert. Vielmehr konnten alle bislang geplanten Projekte trotz zunehmender Zurückhaltung der Banken finanziert werden, wodurch der MPC Capital-Chef langfristig sogar positive Auswirkungen bzw. Chancen durch die Subprime-Krise erkennen wollte und dies anhand der Aufwertung des Eigenkapitals bzw. sinkender Immobilienpreise begründete.

Schließlich konnte neben dem Erlös aus der Initiierung und dem laufenden Management durch die Veräußerung von Immobilien in Kanada auch im Berichtsjahr wieder ein positiver Ergebniseinfluss erzielt werden, wenngleich nicht in der Höhe des Vorjahres. Dennoch wurden ein Jahresüberschuss von 38,6 Mio. Euro und ein Ergebnis je Aktie von 3,64 Euro erwirtschaftet, wodurch die Zahlung einer Dividende in Höhe von 3,50 Euro pro Aktie ermöglicht wird, freute sich Dr. Schroeder, abschließend bekannt geben zu können.

An dieser Stelle übernahm der Finanzvorstand Ulf Holländer das Wort. Bevor dieser jedoch das Zahlenwerk des abgelaufenen Geschäftsjahres erläuterte, machte er einige kurze Angaben zu den einzelnen Produkten der MPC Capital. So verwies Herr Holländer auf das erneute Rekordniveau bei den Schiffsbeteiligungen, dem platzierungs- und umsatzstärksten Geschäft des Unternehmens, und kündigte mit einer Ölplattform für Erkundungsbohrungen als neuer Asset-Klasse ein innovatives und in Zusammenarbeit mit der HCI entstandenes Produktfeld an.

Wie Herr Holländer weiter berichtete, gelang der Zugang zum indischen Immobilienmarkt - der erste Fonds wurde noch in 2007 konzipiert und war innerhalb kürzester Zeit vollständig platziert -, wurden mit traditionellen Immobilien-Fonds 90 Mio. Euro eingeworben und lag das Platzierungsergebnis im Bereich der Strukturierten Produkte mit 75 Mio. Euro unter den Erwartungen.

Der Finanzvorstand bekräftigte nachfolgend, dass die Gesellschaft aufgrund der im Vorjahr erzielten Erlöse aus der Veräußerung von Fondsimmobilien im Berichtsjahr erwartungsgemäß unter den Ergebnissen des Rekordjahrs 2006 geblieben ist. So weist der Konzernjahresabschluss Umsatzerlöse in Höhe von 213,7 Mio. Euro aus, was einen Rückgang um 6 Prozent bedeutet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 53,1 Mio. Euro sogar um 29 Prozent unter dem Vergleichswert von 74,6 Mio. Euro im Jahr 2006.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand ein vollständig vertraglich gesichertes und finanziertes Platzierungsvolumen von 1,1 Milliarden Euro, betonte Herr Holländer. Zudem werde sich durch die Aufstockung der Beteiligung an der HCI Capital AG nicht nur die Aktionärsstruktur ändern - beispielsweise sind dann 4,3 Prozent eigene Aktien und 57,03 Prozent Free Float vorhanden -, sondern es werde sich dann auch ein verbesserter Konzernjahresüberschuss für 2008 einstellen. Durch die im Zuge der Transaktion geplante Kapitalerhöhung der MPC Capital aus genehmigtem Kapital verändere sich ebenfalls das Ergebnis pro Aktie leicht positiv, so der Finanzvorstand abschließend, wobei er die allgemeine Einschätzung unterstrich, dass die Aussichten für das Gesamtjahr nach einem verhaltenen ersten Quartal optimistisch stimmen.


Allgemeine Aussprache

Gegen 11 Uhr eröffnete dann der Versammlungsleiter Herr Schroeder zu allen Punkten der Tagesordnung inklusive den Gegenanträgen die Generaldebatte.

Als erster Redner zeigte sich Hansgeorg Martius von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) zufrieden mit dem abgelaufene Geschäftsjahr und bedankte sich dafür beim Vorstand und den Mitarbeitern. Hinsichtlich der Beteiligung an der HCI Capital AG begrüßte er, dass der Anteil nicht zu hoch ausfällt, da vornehmlich die Aktionäre der MPC Capital am Erfolg des Unternehmens partizipieren sollten. Zudem haben sich laut Herrn Martius durch die Vorstandsrede bereits zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit der Finanzkrise erübrigt, da sich herausgestellt hat, dass die Gesellschaft erfreulicherweise gut durchfinanziert ist.

Der Aktionärsvertreter konzentrierte sich daher bei seinen Fragen auf das Geschäft in Österreich, die Wechsel im Management, das Engagement in Indien, den rückläufigen Lebensversicherungsbereich und die Bemühungen in Liechtenstein, welches derzeit in einem schlechten Licht stehe. Außerdem fragte Herr Martius, ob sich die MPC Capital im Zuge der „Hamburger Lösung“ in einer Containersparte der Hapag Lloyd beteiligen will. Aufgrund des dargelegten Ausblicks sah der SdK-Sprecher abschließend positiv in die Zukunft und hoffte „wieder auf mehr Dividende im nächsten Jahr“.

Dr. Steffen Kraus von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) konstatierte anschließend, aufgrund der fehlenden Sondereffekte aus 2006 sei das Geschäftsjahr 2007 trotz geringer Rückläufe als erfolgreich zu bezeichnen. Bereits ausblickend erkundigte sich der Aktionärsvertreter nach den zu erwartenden Einsparungen durch die Unternehmenssteuerreform und nach deren Verwendung.

Des Weiteren erkundigte sich der DSW-Sprecher, ob in der überschaubaren, rückläufigen Entwicklung ein Trend zu erkennen ist und ob die aktuellen Entwicklungen mit den langfristigen Planungen konform laufen. Die Umstellung der Vertriebsstruktur nannte er hiernach mutig und erbat sich diesbezüglich Auskünfte über die Vorteile, Kosten sowie die Gründe für die Trennung vom Vertriebsvorstand. Ferner interessierte sich Dr. Kraus für die Solarfonds, die Umfinanzierung bei acht Holland-Immobilien und die genauen Synergien durch die Zusammenarbeit mit der HCI AG. Schließlich fragte der Aktionärsvertreter, ob man bei der MPC Capital schlechte Erfahrungen mit Anlegerschutzanwälten gemacht hat.

Hiernach trug Aktionär Wilm Müller seine beiden (Gegen)Anträge vor, die neben der Entlastung des Vorstands im Sinne des Vorschlags der Verwaltung auch die Nichtentlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats vorsah, da er sich darüber geärgert habe, dass sich der Aktienkurs „nicht verhundertfacht“ hat.

Während sich Aktionär Gerrit Bakker unter Bezug auf einen tagesaktuellen Artikel in der „Welt“ („Börsianer entdecken ihre Liebe zur Landwirtschaft“) erkundigte, ob derartige Überlegungen auch im Hause MPC Capital angestellt werden, schlug Herr Spahn vor, zwei HCI-Aktien für eine MPC Capital-Aktie auszugeben.

Als letzter Redner fragte Herr Seib, warum bei einem im Geschäftsbericht ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 62 Mio. Euro heute nur über 42 Mio. Euro beschlossen wird, ob es eine Neuauflage des Indien-Fonds geben wird, was die Gesellschaft mit den Aktienrückkäufen beabsichtigt und inwiefern die Halbierung der Dividende bei der HCI im Vorfeld bekannt war.


Antworten

Nachfolgend wurden die Fragen je nach Ressort von den Vorständen gemeinsam beantwortet. So versicherte Dr. Schroeder, dass die Gesellschaft von der Dividendenhalbierung bei der HCI Capital AG genauso überrascht war wie jeder andere Aktionär auch. Herrn Martius erklärte der Vorstandsvorsitzende, der Managementwechsel in Österreich sei noch nicht ganz verdaut und auch nicht ganz einfach, da dies die Finanzaufsicht erst genehmigen müsse. Für die Zukunft erwartet er jedoch einen positiven Beitrag.

Trotz transparenter Finanzmarktkommunikation und guter Planungen könne man sich von der Gesamtentwicklung nicht unabhängig machen, meinte Dr. Schroeder mit Blick auf den Aktienkursverlauf, sah darin aber zugleich die Chance zum Nachkauf der Aktie und versicherte, das Unternehmen werde weiterhin gut bewertet. Weitere Fragen von Dr. Kraus aufgreifend betonte der MPC Capital-Chef, dass die Personalwechsel aufgrund des Strukturwechsels erfolgen und dass die Zweimarkenstrategie aus der Überzeugung resultiert, dass die Kraft, die in beiden gut gemanagten Marken liegt, auch genutzt werden soll. In diesem Zusammenhang stellte Dr. Schroeder nach erfolgter Übernahme mehr Auskünfte in Aussicht.

Finanzvorstand Ulf Holländer legte anschließend dar, dass der Rückgang des Eigenkapitals in der Rekorddividende 2007 begründet lag, dass der Aktienrückkauf bis 5 Prozent abgeschlossen ist und sich damit 530.000 Aktien im eigenen Bestand befinden. Wie er weiter ausführte, sind die Vorratsbeschlüsse ohne konkrete Vorhaben, und es besteht auch keinerlei Absicht, Aktien einzuziehen, da ein geringer Free Float den Aktienkurs negativ beeinflusst, wie sich bereits vor einigen Jahren gezeigt habe. Zudem seien Zahlungen als angemessener Kompromiss nach dem Ausscheiden von Herrn Boldyreff geleistet worden. Die unterschiedlichen Bilanzgewinnzahlen erklären sich aus den beiden Rechnungslegungen nach HGB bzw. IFRS.

„Wir bleiben für das Land zuversichtlich“, betonte sein Vorstandskollege Ulrich Oldehaver nachfolgend betreffs der österreichischen Immobilienfonds. Zum Themenkomplex Liechtenstein führte der Vertriebsvorstand aus, hierbei sei nicht das Land, sondern die Steuerpolitik bzw. die empfundene Steuerlast in Deutschland das Problem, die MPC Capital biete jedoch hier einen legalen Mantel als Produkt an.

Ferner wären weitere Immobilienfonds in Indien nach Aussage des Vorstands mehr als lohnenswert, da ein massiver Mangel an Wohnungen und Wohnqualität aufgrund wachsender Nachfrage durch Studien bestätigt wird. Dennoch sprächen dabei langfristige Investments gegen das reine Befriedigen derzeitiger Interessen, und es bedürfe sorgfältig aufgelegter Projekte, so Herr Oldehaver.

Wie der Vertriebsvorstand weiter ausführte, stellen Lebensversicherungen trotz rückläufiger Tendenz eine gute Anlage dar, und alle Fonds des Vertriebs sind Gewinner der Abgeltungssteuer, wobei sich noch zeigen müsse, ob dies zu einer signifikanten Explosion im Geschäft führt. Spanien nannte Herr Oldehaver aufgrund von Klima und Gesetzgebung sehr gut für Solar-Investments, die Ölplattform befinde sich im Versuchsstadium für eine weiterreichende partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit mit der HCI.

Nach den Worten von Herrn Oldehaver wurde bis heute keine einzige Klage durch Anlegerschutzanwälte eingereicht, zudem wurden alle Vergleichsangebote angelehnt. Das Thema Ackerland wird als ganz aktuelles Thema derzeit diskutiert, wobei sich anhand strenger Prüfkriterien noch zeigen muss, ob sich dies langfristig für die Anleger rechnet.

Axel Siepmann, im Vorstand zuständig für die Begleitung von Akquisitionsprojekten, merkte noch an, dass trotz 1,5 Millionen neuer Aktien der Ergebnisbeitrag durch die HCI positiv ausfällt, wobei aktuell 4,9 Prozent der Aktionäre das Übernahmeangebot angenommen haben, was nahezu den Zahlen nach der ersten Frist“ entspricht.

Abschließend gab der Vorstandsvorsitzende Dr. Schroeder noch bekannt, dass die MPC Capital an der Hapag Lloyd bzw. der sogenannten Hamburger Lösung nicht beteiligt ist, dies werde jedoch im Auge behalten. Den Vorschlag von Herrn Spahn zu einem Aktientausch nannte er interessant für Aktionäre der MPC Capital, für Aktionäre der HCI sei dieser aber nicht machbar. Nach Aussage von Dr. Schroeder ist der Vorstand hinsichtlich der Beteiligungshöhe mit jedem Ergebnis zufrieden, da es keinen Unterschied mache, ob 40 oder 65 Prozent erreicht werden.


Abstimmungen

Nach Beendigung der Generaldebatte stellte der Aufsichtsratsvorsitzende gegen 12:15 Uhr die Präsenz fest. Bei einem Grundkapital von 10.600.000 Euro, eingeteilt in ebenso viele Stückaktien, waren demnach 6.314.315 Stimmaktien entsprechend 59,57 Prozent vertreten.

Nahezu einstimmig beschlossen wurden die Verwendung des Bilanzgewinns zur Ausschüttung einer Dividende von 3,50 Euro je Aktie (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Aufhebung der bestehenden und die erneute Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien (TOP 8) sowie die Zustimmung zum Abschluss von Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen mit der MPC Capital Concepts GmbH (TOP 9) und der MPC Münchmeyer Petersen Insurance Development GmbH (TOP 10).

Nur gut 97 Prozent Jastimmen wurden gezählt bei der Wahl der Hansetreuhand GmbH zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2008 (TOP 5) und bei der Wahl der Herren Axel Schroeder, Ulrich W. Ellerbeck und Dr. Ottmar Gast in den Aufsichtsrat (TOP 6). Bei der Abstimmung über die Neuschaffung eines Genehmigten Kapitals 2008 nebst Satzungsänderung (TOP 7) waren 482.584 Gegenstimmen und 190 Enthaltungen zu verzeichnen, was eine Zustimmung von lediglich 92,36 Prozent bedeutete.

Die Hauptversammlung war gegen 13:30 Uhr beendet. Anschließend lud der Versammlungsleiter alle Erschienenen zu einem Imbiss ein.


Fazit

Die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG bleibt auch weiterhin ein Basisinvestment unter den deutschen Nebenwerten, auch wenn die Rekorddividende des Vorjahres aufgrund der diesmal fehlenden Sondereffekte nicht wieder erreicht werden konnte. Dennoch stimmen die bereits jetzt ergebnissteigernde Beteiligung an der HCI Capital AG sowie die Umstellung der Vertriebsstruktur mit neuen, innovativen Produkten wie beispielsweise die Ölplattform für Erkundungsbohrungen, Immobilien in Indien und Fonds im Solarbereich sehr optimistisch.

Sollte sich darüber hinaus die Ansicht des Vorstands bestätigen, dass sich die Subprime-Krise trotz anfänglicher Sippenhaft und des Aktienkursrückgangs letztlich für die Gesellschaft als Chance offenbart, dürften sich die aktuellen Analystenmeinungen mit Kurszielen von vorsichtigen 58 Euro (DZ Bank) bis zuversichtlichen 81 Euro (Deutsche Bank) einstellen, womit ein Engagement bei einem derzeitigen Aktienkurs von rund 44 Euro empfehlenswert erscheint.


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