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ORBIS AG (ISIN DE0005228779)

Nell-Breuning-Allee 3-5
D-66115 Saarbrücken
Deutschland
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Dr. Sabine Stürmer
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Am 2. Juni 2016 fand in Saarbrücken die 16. ordentliche Hauptversammlung der ORBIS AG statt. Auch im vergangenen Jahr setzte die Gesellschaft ihren Wachstumskurs fort, höhere Investitionen und der Aufbau des Standorts in Wien führten zu einer Ergebnisbelastung. Trotzdem schlug die Verwaltung eine 25-prozentige Dividendenanhebung vor.

Gut 300 Aktionäre und Gäste, unter ihnen auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich im E-Werk Saarbrücken eingefunden, um sich über die weiteren Zukunftsperspektiven zu informieren. Der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Holzer eröffnete die Hauptversammlung und begrüßte den Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats Prof. Wolf-Jürgen Schieffer. Nach dem Verlesen der sonstigen Formalien übergab Herr Holzer das Wort an den Finanzvorstand Stefan Mailänder.


Bericht des Vorstands

Nach den Worten von Herrn Mailänder fungiert ORBIS als international tätiges Business Consulting Unternehmen. Dabei unterstützt ORBIS die Kunden von der Strategieberatung über die Implementierung bis hin zum Roll-out. Daneben bietet die Gesellschaft auch eigene Produkte und Lösungen an. Bei Bedarf offeriert das Unternehmen auch Managed Services. Wie der Finanzvorstand berichtete, setzt das Unternehmen auf Lösungen der Marktführer SAP und Microsoft. ORBIS kann auf mehr als 1.500 erfolgreiche Kundenprojekte in zahlreichen Branchen verweisen.

Laut Herrn Mailänder umfassen die Kernkompetenzen neben dem klassischen Enterprise Resource Planning (ERP) auch die Bereiche Product Lifecycle Management (PLM ), Customer Relationship Management (CRM), Supply Chain Management (SCM), Manufacturing Execution Systems (MES), Logistik (LES), Supplier Relationship Management (SRM), Human Capital Management (HCM) und Finance. ORBIS unterstützt die Kunden dabei auch beim weltweiten Roll-out dieser Prozesse.

Angesichts des 30jährigen Firmenjubiläums blickte Herr Mailänder auf die wichtigsten Meilensteine zurück. Demnach stellten sich vor gut 30 Jahren vier Studenten die Frage, ob man gemeinsam eine Unternehmung gründen sollte. Nachdem die „letzten Moneten“ zusammengekratzt waren, erfolgte am 14. März 1986 die Gründung der ORBIS mbH. Darüber hinaus konnten noch drei Professoren gewonnen werden, die für die nötigen Kontakte sorgten.

Als wichtigen Schritt erachtete der Finanzvorstand die abgeschlossene Partnerschaft mit Siemens. In einem ersten Auftrag bei Saargummi lieferte Siemens die Hard- und Software, ORBIS sorgte dann für die Implementierung. Bereits 1987 kam dann das erste SAP-Projekt bei HYDAC. Nach dem Erwerb eines eigenen Großrechners im Jahr 1988 erreichte die Gesellschaft im Jahr 1992 die Zusammenarbeit mit ZF. Dies bedeutete für ORBIS die Gewinnung des ersten Großkunden. Im Folgejahr erfolgte dann die offizielle Partnerschaft mit SAP, berichtete Herr Mailänder.

1996 brachte dann erneut wichtige Meilensteine für das Unternehmen. Neben der Begrüßung des 100. Mitarbeiters zog ORBIS auch in das eigene Firmengebäude. Wie Herr Mailänder weiter informierte, startete im Jahr 1997 die Internationalisierung. Nach Umwandlung der GmbH in eine AG in der ersten Jahreshälfte 2000 gelang am 20. September 2000 der Börsengang. Mit dem Börsengang sollten die Mittel für den anstehenden Investitionsbedarf im Rahmen der Produktentwicklung generiert werden.

Nachdem sich SAP selbst im Bereich CRM engagierte, erfolgte im Jahr 2001 der Verkauf des CRM-Geschäfts an SAP. Laut Herrn Mailänder war dies eine kritische Zeit für die Gesellschaft. Im Jahr 2003 konnte aber zusätzlich eine Partnerschaft mit Microsoft abgeschlossen werden. Mit Hörmann wurde 2006 ein weiterer Großkunde gewonnen, so der Finanzvorstand. Die Gründung von ORBIS Consulting Shanghai erfolgte im Jahr 2007. Laut Herrn Mailänder beteiligte sich ORBIS in den Jahren 2010 bis 2012 an mehreren Technologieunternehmen. Die letzten Jahre brachten zudem die Markterschließung im Bereich Microsoft CRM.

Trotz des leichten Ergebnisrückgangs war 2015 für ORBIS ein erfolgreiches Geschäftsjahr, betonte Herr Mailänder. Der Umsatz stieg um 8,2 Prozent auf 42,7 Mio. Euro, womit die Branchenentwicklung übertroffen wurde. Zunehmende Investitionen in das Produktgeschäft und Anlaufkosten für die Gesellschaft in Wien führten zu einem Rückgang beim Betriebsergebnis um 7,8 Prozent auf 1,82 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich um 5,3 Prozent auf 1,96 Mio. Euro. Durch einen höheren Steuerausweis gab der Jahresüberschuss auf 1,25 Mio. Euro entsprechend 0,15 Euro je Aktie nach.

Die Umsätze aus projektbezogenen Beratungsleistungen stiegen um 2,9 Prozent und machten rund 85 Prozent des Konzernumsatzes aus. Das Geschäft mit eigenen Softwareprodukten konnte laut Herrn Mailänder sogar um 22,9 Prozent auf 3,04 Mio. Euro ausgeweitet werden. Ein kräftiges Wachstum verzeichnete das Geschäft mit Handelswaren. Beim Personalaufwand kam es zu einem Anstieg von 7,2 Prozent auf 29,81 Mio. Euro. Die variablen Bestandteile der Personalkosten sanken aber um 9,4 Prozent. In Summe verringerte sich die Personalkostenquote von 70,5 auf 69,9 Prozent.

Im abgelaufenen Jahr erhöhte sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl um 6,3 Prozent auf 370, teilte Herr Mailänder mit. Den Rückgang auf 369 Beschäftigte zum Jahresende begründete er mit einem Personalabbau in Shanghai aufgrund von Projektverschiebungen. Wie der Finanzvorstand weiter ausführte, hatte ORBIS auch noch siebe Auszubildende. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 3,3 Prozent auf 6,22 Mio. Euro. Mehr als 50 Prozent der Summe entfielen auf Kfz- und Reisekosten. Bei einem EBIT von 1,82 Mio. Euro wies die Gesellschaft ein unverändertes Zinsergebnis von 15.000 Euro aus. Hinzu kamen aber noch Währungsgewinne von 132.000 Euro, so dass sich das Ergebnis vor Steuern auf 1,96 Mio. Euro stellte. Nach Aussage von Herrn Mailänder stieg die ausgewiesene Steuerquote von 22,3 auf 32,1 Prozent. Der Jahresüberschuss lag dadurch bei 1,25 Mio. Euro.

Der Finanzvorstand berichtete von einem Anstieg der Bilanzsumme um 3,6 Prozent auf 33,73 Mio. Euro. Positiv wertete er auch den Cashflow aus operativer Tätigkeit in Höhe von 1,16 Mio. Euro. Durch den Rückkauf eigener Aktien, die Dividendenausschüttung und höhere Investitionen verringerten sich die Finanzmittel auf 7,81 Mio. Euro. Während die kurzfristigen Verbindlichkeiten zulegten, gaben die langfristigen Verbindlichkeiten auf 3,55 Mio. Euro nach. Bei einem Eigenkapital von 20,72 Mio. Euro belief sich die Eigenkapitalquote auf 61,4 Prozent.

Im Einzelabschluss der AG beläuft sich der Umsatz auf rund 85 Prozent der Konzernerlöse. Wie Herr Mailänder erklärte, hatte ORBIS im Einzelabschluss auf die Bildung latenter Steuern verzichtet. Bei einem Umsatz von 39,4 Mio. Euro belief sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 1,76 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 1,45 Mio. Euro. Mit 1,54 Mio. Euro fiel der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit deutlich positiv aus.

Im Hinblick auf die Aktionärsstruktur erklärte Herr Mailänder, der Vorstand hält unverändert 27 Prozent der Aktien. Neben 0,3 Prozent im Aufsichtsrat verfügt die Gesellschaft über 7,21 Prozent eigene Aktien. Entsprechend liegt der Streubesitz bei 65,49 Prozent. Innerhalb des Streubesitzes hält ein Aktionär mehr als 15 Prozent, zwei weitere Aktionäre mehr als 5 Prozent und weitere vier Aktionäre mehr als 3 Prozent. Die Aktie startete im Jahr 2015 vom Jahrestief knapp unter 3 Euro und legte im Jahresverlauf 10,4 Prozent auf 3,30 Euro zu. Angesichts der guten Aufstellung von ORBIS rechnete Herr Mailänder mit einer anhaltend positiven Geschäftsentwicklung.

Der Vorstandssprecher Thomas Gard nannte noch einmal als Ziel für 2015 ein nachhaltiges profitables Wachstum. Zwar erhöhte sich der Umsatz, das Ergebnis des Vorjahres konnte jedoch nicht übertroffen werden. Hierfür machte er vor allem Verzögerungen bei Projekten in China und den Aufbau der neuen Gesellschaft in Wien verantwortlich. So beliefen sich die Investitionen im letzten Jahr wieder auf 30 Mitarbeiterjahre. Aufgrund des Ergebnisses und des 30-jährigen Jubiläums schlägt die Verwaltung eine Dividendenerhöhung auf 0,10 Euro je Aktie vor, teilte Herr Gard mit.

Im vergangenen Jahr kam es erneut zu zahlreichen Kundenkontakten. Über Fokustage, Messen und Kundentermine konnten über 700 Kontakte realisiert werden. So gewann ORBIS laut Herrn Gard im abgelaufenen Jahr mehr als 30 neue Kunden oder Projekte. Dieser positive Trend setzte sich auch in 2016 fort. Nach Aussage des Vorstandssprechers hat sich der Umsatz in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt und das EBIT mehr als verdreifacht.

Mit S/4 HANA entwickelt SAP ein komplett neues System. Dies werde auch bei ORBIS Investitionen in den Know-how-Aufbau erforderlich machen. Allerdings wurde die Wartung der bisherigen Business Suits zumindest bis 2025 angekündigt. Herr Gard ging davon aus, dass das neue Produkt erfolgreich im Markt platziert werden kann. Die Kunden werden in den kommenden Jahren aber noch vorhandene Lösungen optimieren, wobei ORBIS hier speziell im Bereich Digitalisierung unterstützen könne. Bei der Einführung des neuen Produkts werde es eine starke Nachfrage nach Beratern geben, war Herr Gard überzeugt.

Im vergangenen Jahr zeigte der private Konsum ein stabiles Wachstum und die Beschäftigung in Deutschland lag auf einem neuen Rekordniveau. Entsprechend sprudeln die Staatseinnahmen und die EZB sorge zusätzlich für sehr viel Geld im Markt. Der Zustrom an Flüchtlingen stelle aber eine Herausforderung für Europa und Deutschland dar. Für 2016 wird allgemein ein weiteres Wirtschaftswachstum erwartet, wobei der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU die Wachstumsprognosen negativ beeinflussen könnte, so der Vorstandssprecher.

Deutschland werde aber weiter eine Stütze der Konjunktur in Europa bleiben. Der Verband Bitkom rechnet mit einem 3-prozentigen Wachstum für den Gesamtmarkt. Die Softwaresparte soll dabei mit 6 Prozent wachsen. ORBIS plant auch für 2016 ein nachhaltig profitables Wachstum. Beim Ergebnis vor Steuern erwartete Herr Gard einen Zuwachs im einstelligen Prozentbereich. Darüber hinaus müsse ORBIS weiter in eigene Lösungen investieren.

Wie Herr Gard weiter ausführte, werde man weitere Zukäufe oder Partnerschaften prüfen. Als weitere Wachstumschance machte er die CRM-Cloud-Lösung von Microsoft aus. Auf jeden Fall sei die Investitionsbereitschaft der Kunden deutlich spürbar, betonte Herr Gard. ORBIS kann sich seit 30 Jahren im Markt gut behaupten und ist auch weiter gut aufgestellt, so dass sich der Vorstandssprecher auch für die weitere Zukunft optimistisch zeigte. Zum Ende seiner Ausführungen dankte Herr Gard allen Mitarbeitern, Kunden und Aktionären.


Allgemeine Diskussion

Frau Schütz bescheinigte angesichts der gezeigten Fotos zum 30jährigen Jubiläum nicht nur dem Unternehmen, sondern auch den Vorständen, sich gut gehalten zu haben. Da 30 Jahre aber bereits eine lange Zeit sind, sprach Frau Schütz das Thema Nachfolge im Vorstand an. 2015 wurden die Vorstandsverträge noch einmal verlängert, so dass derzeit kein Wechsel ansteht, berichtete Herr Holzer. Der Aufsichtsrat werde sich zu entsprechender Zeit aber rechtzeitig um Nachfolger kümmern.

Der Wunsch nach einer höheren Dividende wurde im laufenden Jahr mit einer Anhebung von 8 auf 10 Cent erfüllt, führte Frau Schütz aus. Die dreiprozentige Dividendenrendite sei in der heutigen Zeit schon sehr erfreulich. Zudem verfüge die Gesellschaft noch über ausreichend Liquidität. In diesem Zusammenhang thematisierte die Aktionärin auch die mögliche Gefahr einer Übernahme. Es kommen immer wieder Anfragen, die aber immer abgelehnt wurden, berichtete Herr Gard. Aufgrund der guten Aufstellung könne die Gesellschaft auch in Zukunft alleine erfolgreich agieren. Eine cChange-of-Control-Klausel gibt es bei den Vorständen nicht, man habe auch gar kein Interesse, in eine solche Richtung zu gehen, stellte Herr Gard klar.

Befragt nach dem Anstieg der sonstigen Erlöse führte Herr Mailänder diesen auf einen höheren Absatz an Handelswaren zurück. Dies begründe dann auch gleichzeitig den gestiegenen Materialaufwand. Mehrere Aktionäre erkundigten sich nach der Entwicklung der Auslandsgesellschaften. Nach Aussage von Herrn Mailänder bestehen dabei Unterschiede. Die Gesellschaften in den USA oder China haben vor allem strategische Bedeutung und unterstützen meist deutsche Kunden beim Roll-out.

In den USA belief sich das Ergebnis bei einem Umsatz von 1,1 Mio. Euro auf minus 13.000 Euro. In China kam es zu Projektverschiebungen, was auch zu einem Abbau von Mitarbeitern führte. Entsprechend sank der Umsatz auf 1,1 Mio. Euro und das Ergebnis verschlechterte sich auf minus 186.000 Euro. In der Schweiz oder Österreich möchte ORBIS dagegen das gesamte Portfolio in den Markt bringen. So lag das Ergebnis in der Schweiz bei einem Umsatz von 2,6 Mio. Euro bei 0,22 Mio. Euro. Österreich verzeichnete noch einen Verlust von 0,18 Mio. Euro, erzielte im ersten Quartal 2016 aber bereits ein positives Ergebnis. Dies erwartete der Vorstand auch für das Gesamtjahr.

Eine weitere Frage von Frau Schütz drehte sich um den Verlauf des ersten Quartals 2016. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um 6,8 Prozent auf rund 11 Mio. Euro, informierte der Finanzvorstand. Auch das EBIT verbesserte sich um 2,5 Prozent auf 0,54 Mio. Euro. Mittelfristig soll die EBIT-Marge im Bereich von 5 bis 7 Prozent liegen, kündigte Herr Mailänder an. Des Weiteren interessierte sich Frau Schütz für mögliche Veränderungen in der Aktionärsstruktur seit Jahresbeginn. Herr Gard hatte keine Erkenntnisse über Veränderungen im bisherigen Jahresverlauf.

Informationsbedarf meldete Frau Schütz auch zum Rückkauf eigener Aktien und dem Frauenanteil auf der zweiten Ebene sowie im Konzern an. Die rund 32.000 Aktien wurden zu einem durchschnittlichen Kurs von 3,38 Euro erworben. Dabei dienen die eigenen Aktien laut Herrn Gard zur Bedienung von Mitarbeiterprogrammen, können aber auch als Akquisitionswährung eingesetzt werden. Den Frauenanteil auf der zweiten Ebene bezifferte er auf 17 Prozent und im Gesamtkonzern auf 25 Prozent.

Herr Thorwarth bedankte sich zunächst beim Vorstand für die ausführlichen Vorträge. Auch wenn das EBIT um 8 Prozent zurückging, hat ORBIS nach Ansicht des Aktionärs mit einer Umsatzsteigerung von 8 Prozent wieder ein ordentliches Jahr vorzuweisen. Bei einem geplanten einstelligen Wachstum des Ergebnisses im laufenden Jahr sei man aber erst wieder auf dem Niveau von 2014, stellte Herr Thorwarth fest.

Angesichts der vorhandenen Liquidität vertrat er die Ansicht, die Gesellschaft solle das komplette erzielte Ergebnis ausschütten. Aus diesem Grund stellte er einen Gegenantrag auf Ausschüttung einer Dividende von 0,14 Euro je Aktie. Laut Herrn Mailänder sollen rund 20 Prozent des Bilanzgewinns ausgeschüttet werden, da die Gesellschaft auch Mittel für neue Investitionen benötigt. Dadurch werde mittelfristig die Ausschüttung ansteigen und sich in Richtung Vollausschüttung bewegen.

Angesprochen auf die Auslastung der Mitarbeiter erklärte Herr Gard, diese ist angesichts vieler Projekte derzeit sehr hoch. Des Weiteren sprach Herr Thorwarth die Nutzung der eigenen Immobilie und den Ausbau der Mitarbeiterzahl an. Ab dem 1. Juli werde keine Untervermietung mehr stattfinden, informierte der Vorstandssprecher. Dann werde ORBIS die Räume komplett selbst nutzen. Man würde sogar gerne noch mehr Mitarbeiter einstellen, diese sind aber nicht leicht zu finden. Insgesamt rechnete Herr Gard mit einem Mitarbeiterwachstum in der Größenordnung von 15 bis 20 Personen.

Auch Herr Herbst als Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) sah den Verlauf des vergangenen Jahres positiv. Hohe Investitionen und der Aufbau der Gesellschaft in Wien führten lediglich zu einem leichten Rückgang beim EBIT. Ihn interessierte, ob derzeit noch die Expansion in weitere Länder angedacht ist. Nach den Worten von Herrn Mailänder steht derzeit keine weitere Expansion auf der Agenda. Sollten sich aber mögliche Chancen ergeben, werde man sicher darüber nachdenken.

Nähere Auskünfte verlangte Herr Herbst zur Partnerschaft mit SAP und Microsoft. Laut Herrn Gard ist ORBIS Goldpartner von SAP und Microsoft. Die Lösungen werden dabei gemeinsam mit Microsoft vermarktet. SAP hat dagegen selbst Branchenlösungen und hier ist ORBIS vor allem im Bereich der Beratung präsent. Allerdings entwickelt die Gesellschaft für kleine Nischen auch eigene Lösungen. Anschließend bat Herr Herbst um Angabe des aktuellen Auftragsbestands. Zum Ende des ersten Quartals sind bereits 80 Prozent des geplanten Umsatzes realisiert oder fest vorhanden, gab Herr Mailänder bekannt. Somit müssten noch 20 Prozent des geplanten Umsatzes akquiriert werden.

Als weiteres Thema hatte Herr Herbst den garantierten Umsatz für 2016 aus der Fertigstellung von Projekten. Wie Herr Mailänder informierte, verfügt die Gesellschaft über relativ wenig Festpreisprojekte. Entsprechend spielen diese Umsätze von 1,8 Mio. Euro nur eine untergeordnete Rolle. Als kritischen Faktor sprach der Aktionärsvertreter die Mitarbeitergewinnung an. Auch der Vorstand erachtete dieses Thema als ein Problem, da die Gesellschaft hochspezialisierte Leute suche. Deshalb setze ORBIS auf den Aufbau eigener Kräfte. Bei der Gewinnung von Mitarbeitern setzt die Gesellschaft zahlreiche Rekrutierungsmethoden ein. Der nachfolgende Redner zeigte sich mit der Wertschätzung als Aktionär auf der ORBIS-Hauptversammlung sehr zufrieden.


Abstimmungen

Nach dem Ende der Aussprache leitete Herr Holzer zu den Abstimmungen über. Vom stimmberechtigten Grundkapital in Höhe von 8.485.737 Euro waren 5.314.925 Euro entsprechend 62,63 Prozent vertreten. Die Beschlüsse wurden alle einstimmig gefasst. Lediglich bei der Gewinnverwendung unter TOP 2 gab es rund 4,2 Prozent Gegenstimmen.

Beschlossen wurden die Ausschüttung einer Dividende von 0,10 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Wahl der RSM Verhülsdonk GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 5) und die Wahl der Herren Holzer, Kraus und Dr. Spörl in den Aufsichtsrat (TOP 6). Um 13:15 Uhr beendete Herr Holzer die Hauptversammlung.


Fazit und eigene Meinung

Angesichts der Investitionen in den Aufbau des Geschäfts in Österreich und bedingt durch Projektverschiebungen in China hat die ORBIS AG auch 2015 zufrieden stellende Zahlen vorgelegt. Immerhin zeigen die Investitionen bereits erste Erfolge. Die Gesellschaft in Wien erzielte im ersten Quartal ein positives Ergebnis und soll dies auch im Gesamtjahr erreichen. Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung erhöhte das Management die Ausschüttung sogar um 25 Prozent auf 0,10 Euro je Aktie.

Im laufenden Jahr rechnet der Vorstand mit einer weiteren Umsatz- und Ergebnisverbesserung. Vor allem das Thema SAP S/4 HANA sollte dem Unternehmen in den kommenden Jahren zahlreiche Wachstumschancen eröffnen. Allerdings muss die Gesellschaft dazu auch die erforderlichen Mitarbeiter finden. Gelingt dies, sollte dem eingeschlagenen Wachstumskurs auch in Zukunft nichts im Wege stehen. Im Hinblick auf die Dividendenpolitik ist in Zukunft mit weiter steigenden Ausschüttungen zu rechnen. In Summe bleibt die ORBIS-Aktie ein interessanter Nischenplayer mit attraktiver Dividendenrendite.


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