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PSI Software AG (ISIN DE000A0Z1JH9)

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Am 12. Mai 2015 hatte die PSI AG für Produkte und Systeme der Informationstechnologie ihre Anteilseigner wie gewohnt in das Ludwig Erhard Haus in Berlin-Charlottenburg zu ihrer diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung eingeladen. Etwa 150 Aktionäre und Gäste hatten sich dort um 10 Uhr eingefunden, als der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Rolf Windmöller die Versammlung eröffnete. Das Protokoll führte Notar John Flüh. Für GCS Research war Burgula Olschewski vor Ort.

Im Vorfeld der HV war der Verwaltung ein Gegenantrag der Sterling Strategic Value Limited (SSVL) zugegangen, der auf der Homepage der Gesellschaft veröffentlicht wurde. Darin schlägt die Aktionärin im Unterschied zur Verwaltung vor, aus dem Bilanzgewinn von rund 3,7 Mio. Euro eine Dividende von 0,10 Euro auszuschütten, in Summe 1,57 Mio. Euro. Als Begründung wird die mit knapp 30 Mio. Euro scheinbar prall gefüllte Kasse des Unternehmens angeführt.

Wie Prof. Windmöller feststellte, waren Vorstand und Aufsichtsrat komplett zugegen. Nach Abhandlung der üblichen Formalien erläuterte der Versammlungsleiter ausführlich die Tagesordnung und kündigte an, bei der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat (TOP 3 und 4)über jedes Verwaltungsmitglied einzeln abstimmen zu lassen. Anschließend übergab er das Wort an den Vorstandschef der PSI AG, Dr. Harald Schrimpf für dessen Bericht.


Bericht des Vorstands

 
Dr. Schrimpf widmete sich zunächst den wesentlichen Ereignissen und Ergebnissen des abgeschlossenen Geschäftsjahres 2014. Anschließend erläuterte er den Stand der Transformation der vorhandenen Software auf das neue PSI Java Framework und wie die Produkte der PSI AG deren Kunden helfen, die Industrie 4.0 zu entwickeln. Der letzte Teil seines Berichts galt der Geschäftsentwicklung im laufenden und kommenden Jahr sowie den heute zu fassenden Beschlüssen.

Im Segment Energiemanagement sind die Bereiche Gas/Öl-Pipelines, Elektrische Energie und Energiehandel angesiedelt. Insgesamt 534 (Vorjahr: 557) Mitarbeiter erwirtschafteten 2014 in diesem Segment 64,2 (61,0) Mio. Euro Umsatz, 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis verbesserte sich kräftig auf 4,0 (0,6) Mio. Euro.

Das Segment Produktionsmanagement umfasst die Bereiche Stahlindustrie, Fertigungsindustrie und Logistik. Hier gab der Umsatz im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2014 um 5,4 Prozent auf 79,6 (84,1) Mio. Euro nach. Gleichzeitig konnten die 676 (673) Mitarbeiter das Betriebsergebnis des Segments jedoch auf 2,2 (1,4) Mio. Euro gesteigert werden.

Im Bereich Metallindustrie hat PSI laut Vorstand eine schwache Marktphase der Stahlindustrie genutzt, um einen weiteren starken Wettwerber, die Broner Metals Solutions Ltd., Watford (Großbritannien), zu übernehmen. Zudem konnten das im Bereich Logistik angesiedelte Transportmanagement-Pilotprojekt bei der Schweizerischen Post, wie Dr. Schrimpf hervorhob, „zur vollen Zufriedenheit des Kunden abgeschlossen“ und die letzten Aufwendungen aus einem abgebrochenen Altprojekt bei einem weiteren Kunden abgeschrieben werden.  

Das Segment Infrastrukturmanagement, das die Bereiche Verkehrsführung, Öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und Umwelt/Sicherheit umfasst, erwirtschaftete mit 31,6 (31,3) Mio. Euro 1 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis sank auf 2,2 (3,3) Mio. Euro.

Unter regionaler Betrachtung stammt mit einem Anteil von 55 Prozent über die Hälfte des Geschäftsvolumens aus dem Heimatmarkt Deutschland, der 2014 90,1 Mio. Euro beisteuerte. Auf das restliche Westeuropa entfielen 28,6 Mio. Euro oder 16 Prozent. Der Anteil Russlands und Osteuropas ging im Zuge des Rubelverfalls zurück auf 14,3 Mio. Euro bzw. 7 Prozent. 25,3 Mio. Euro oder 13 Prozent steuerte die Region Asien/Pazifik einschließlich China zu den Konzernerlösen bei, 9 Prozent oder 12,8 Mio. Euro sind Nord- und Südamerika zuzuordnen und 2 Prozent oder 4,3 Mio. Euro kamen aus dem Nahen Osten.

Mit Blick auf das Gesamtergebnis des Konzerns informierte Dr. Schrimpf weiter, dass der PSI-Konzern im Geschäftsjahr 2014 einen nahezu konstanten Umsatz von 175,4 (176,3) Mio. Euro erzielt. Der Auftragseingang war mit 184 (185) Mio. Euro ebenfalls stabil, der Auftragsbestand am Jahresende stieg auf 120 (118) Mio. Euro. Beim Auftragseingang stand geringeren Exportlizenzen aus den BRIC-Staaten eine deutliche Erholung im Energiebereich gegenüber. Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs trotz Mehraufwand und Abschreibungen in den mittlerweile abgeschlossenen Postprojekten um 72 Prozent auf 7,2 (4,2) Mio. Euro. Das Konzernergebnis verzehnfachte sich von 0,4 auf 4,1 Mio. Euro, das Ergebnis je Aktie schoss mit in die Höhe: von ehemals 0,02 auf 0,26 Euro.

Bedeutende Kunden waren laut Vorstand u.a. die DB Energie, der niederländische Stromnetzbetreiber Tennet sowie die russische GAZprom und die Aluminiumproduzenten AMAG und Novelis.

Die Erlöse aus dem Lizenzgeschäft (vgl. Geschäftsbericht S. 90), die in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich ausgeweitet werden konnten, gingen im Jahresverlauf um rund ein Drittel zurück auf 12,93 (19,37) Mio. Euro. Zuzuschreiben war diese bedauerliche Entwicklung in erster Linie dem Rückgang der Nachfrage aus den Märkten in China und Russland. Der Anteil des Lizenzgeschäfts an den Konzernerlösen schrumpfte damit von 11 auf 7 Prozent. Der Umsatz aus Wartungs- und Upgrade-Leistungen hingegen legte um gut 9 Prozent auf 46,9 (42,9) Mio. Euro zu und steuerte damit 27 Prozent zu den Konzernerlösen bei.

Positive Wechselkurseffekte ergaben sich in Höhe von 2,38 (0,38) Mio. Euro. Dennoch hat sich das Ergebnis, wie Dr. Schrimpf bedauerte, nicht so gut wie erwartet erholt. Je Aktie verbesserte es sich auf 0,26 (0,02) Euro.

In Forschung und Entwicklung flossen im abgeschlossenen Geschäftsjahr 16,1 (20,3) Mio. Euro, was einer auf den Umsatz bezogenen Quote von 9,2 Prozent entspricht. Der Unterschied zum Vorjahr resultiert aus dem zwischenzeitlichen Abschluss von zwei Projekten, deren Entwicklungsaufwand im Vorjahr noch in die F&E-Position einging.

Zum Kauf des Wettbewerbers Broner Metals führte Dr. Schrimpf aus, dass diesem Neuerwerb sechs Jahre Verhandlungen vorausgegangen sind, bis der Kauf am 12. November 2014 endlich vertraglich besiegelt werden konnte. Broner ist ein direkter Wettbewerber, der PSI schon so manchen Auftrag vor der Nase weggeschnappt hat, weil sein Angebotspreis stets 50 Prozent unter dem PSI-Angebot blieb, erklärte Dr. Schrimpf. Zuletzt erwirtschaftete das auf die Stahlindustrie fokussierte Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 10 Mio. Euro. Der Kaufpreis belief sich auf 12 Mio. Euro und wurde in bar entrichtet. Künftig wird das Unternehmen unter „PSI Metals UK“ firmieren.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich durch den Abschluss großer Projekte vor allem im Energiebereich kräftig von minus 0,1 auf plus 24,1 Mio. Euro. So war es möglich, den Preis für die Broner-Übernahme aus der Unternehmenskasse zu zahlen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit sackte – vor allem wegen der rund 12 Mio. Euro schweren Broner-Übernahme – auf minus 14,3 (minus 3,7) Mio. Euro. Die Liquidität am Jahresende stieg trotz der Akquisition auf 29,3 (21,8) Mio. Euro.

Mit Blick auf die Bilanz hob Dr. Schrimpf den Anstieg der langfristigen Verbindlichkeiten hervor, der aus höheren Pensionsrückstellungen von 47,1 (40,1) Mio. Euro resultierte, die durch einen von 3,5 auf 2,3 Prozent gesenkten Abzinsungsfaktor hervorgerufen wurden. Das Eigenkapital ging von 68,8 Mio. Euro leicht zurück auf 68,3 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote sank auf 36 (39) Prozent.

Trotz der erfreulichen Ergebnisentwicklung will die Verwaltung noch keinen Gewinn an die Anteilseigner ausschütten, sondern die Liquidität der Gesellschaft zugunsten weiteren Wachstums hoch halten. Um das Eigenkapital weiter zu stärken, schlägt die Verwaltung der Hauptversammlung daher vor – schweren Herzens, wie der Vorstand betonte -, in diesem Jahr noch einmal das gesamte Ergebnis zu thesaurieren und erst 2016 die Dividendenzahlung wieder aufzunehmen.

Die Aktionärsstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr so gut wie nicht verändert, informierte der Vorstand diesbezüglich und bedauerte, dass der Kurs der PSI-Aktie mit der Entwicklung des TecDAX im abgeschlossenen Geschäftsjahr nicht Schritt halten konnte. Im Jahresverlauf 2014 verlor die PSI-Aktie und fiel von 13,50 Euro zum Jahresbeginn 2014 auf knapp 12 Euro zum Jahresende.

Im Fokus des Vorstands steht der Transformationsprozess der PSI-Produkte auf die neu geschaffene einheitliche Softwareplattform PSI Java Framework. Die Transformation soll bis 2017 in der Version 3.0 weitgehend abgeschlossen sein. Einzelne Etappen erläuterte Dr. Schrimpf anhand einer Technologie-Roadmap 2014-2017. Bereits Ende diesen Jahres sollen alle großen Programme auf der neuen Plattform PSI Java Framework laufen, stellte der Vorstand in Aussicht. Insgesamt wurden bislang 70 Module standardisiert.

Wie PSI-Software die betrieblichen Prozesse künftig weiter verändert, skizzierte Dr. Schrimpf anschließend unter dem Schlagwort „Industrie4.0“. In dieser kommenden nächsten Stufe digitalisierter Produktionsprozesse wandert die Datenhaltung in Form eines Chips zum Werkstück, das seinen Transport und seine Bearbeitung über eben diesen Chip dann selbst organisiert.

In seinem Ausblick bekräftigte Dr. Schrimpf die im Geschäftsbericht genannten Ziele. Das PSI-Management strebt 2015 eine Steigerung des Auftragseingangs und des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich an. Damit sollen die Konzernerlöse auf den neuen Spitzenwert von etwa 185 Mio. Euro gehievt werden und das Betriebsergebnis von zuletzt 7,2 auf 11 Mio. Euro kräftig zulegen. Zur Wettbewerbssituation merkte der Vorstand an, dass PSI nach wie vor daran interessiert ist, wichtige Wettbewerber wie zuletzt Broner in Baisse-Situationen zu übernehmen.

Die Ergebnisse des ersten Quartals 2015 weisen laut Vorstand in die angestrebte Wachstumsrichtung. Der Auftragseingang legte in den ersten drei Monaten des Jahres um 11 Prozent zu auf 62 (56) Mio. Euro, der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6 Prozent auf 43,2 (40,8) Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 4 Prozent auf 2,2 (2,1) Mio. Euro, das Konzernergebnis stieg um 18 Prozent auf 1,4 (1,2) Mio. Euro. Der Auftragsbestand lag per 31. März 2015 mit 139 (129) Mio. Euro 8 Prozent über dem Vorjahreswert.

Nach einigen erläuternden Worten zur Tagesordnung schloss Dr. Schrimpf seinen Bericht mit der Bitte an die Aktionäre, den Beschlussvorlagen der Verwaltung zuzustimmen.


Bericht des Aufsichtsrats


Prof. Windmöller berichtete über die Arbeit des Aufsichtsrats im abgeschlossenen Geschäftsjahr. Dieser traf sich zu insgesamt sieben Sitzungen. Zusätzlich wurden ein Prüfungs- und ein Personalausschuss gebildet, die sich im Jahresverlauf zu jeweils drei Sitzungen trafen. Interessenskonflikte traten nicht auf. Thematisch beschäftigte sich das Kontrollorgan neben dem Jahresabschluss mit der Broner-Übernahme, dem problematischen Projekten mit der Schweizer Post, dem Transformationsprozess, Verbesserungen im Bereich Logistik und der Vorbereitung der AR-Wahlen auf der Hauptversammlung 2014. Ferner informierte Prof. Windmöller über das System zur Vergütung des Aufsichtsrats, das bereits 2010 von der Hauptversammlung gebilligt wurde und auf der Homepage der Gesellschaft zu finden ist.

Im Aufsichtsrat hat sich durch die Neuwahl des Arbeitnehmervertreters eine Veränderung ergeben. Für Frau Elena Günzler wurde Herr Uwe Seidel von den Arbeitnehmern in das Kontrollgremium entsandt, der sich dem Auditorium auf Bitte von Prof. Windmöller kurz vorstellte.

Vor Eröffnung der Generaldebatte verkündete der Versammlungsleiter die Erstpräsenz. Demnach waren vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 40.185.256,96 Euro, eingeteilt in 15.697.366 Namensaktien, 9.901.042 Aktien entsprechend 63,07 Prozent präsent.


Allgemeine Aussprache


Als Vertreter der Investmentgesellschaft SSVL meldeten sich Massimo Pedrazini und Rechtsanwalt Dr. Christoph Nolden zu Wort. Michael Kunert vertrat die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) und Werner Friedmann die Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren (TGV). Außerdem beteiligten sich die Aktionäre Florian Schuhbauer, Herr Alizadeh-Saghati; Wilfried Götze, Dr. Matthias Saggau und Rolf Topp an der Debatte.

Herr Pedrazini stellte sich als Verwaltungsratsvorsitzender der SSVL, die 8 Prozent der Anteile von PSI hält. SSVL sei ein überzeugter Aktionär, erklärte er, der mit der Geschäftsentwicklung von PSI aber unzufrieden ist. Seine Fragen, die er der Verwaltung vorab bereits zugänglich gemacht hatte, gliederte er in drei Aspekte.

Unklar war ihm erstens, warum es einen Ermächtigung zum Aktienrückkauf von den Aktionären eingeholt wurde, von der der Vorstand, nachdem sie erteilt wurde, nur sehr zögerlich Gebrauch machte. Im Oktober 2014 wurden von 100.000 genehmigten lediglich 20.000 Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 10,82 Euro zurückgekauft – und dann passierte nichts mehr. „Wieso wurden nicht mehr Aktien zurückgekauft?“, fragte Herr Pedrazini, und: „Gab es einen Maximalpreis und wer traf die Entscheidung?“

„Die Cash-Entwicklung war unsicher“; erklärte Dr. Schrimpf seine zögerliche Haltung beim Aktienrückkauf. In der Unternehmenskasse liege im Übrigen kein „überflüssiges Geld“, sondern dies werde für die Finanzierung der laufenden Projektarbeiten benötigt. Deshalb habe er sehr vorsichtig von dem Rückkaufprogramm Gebrauch gemacht. Der Rückerwerb wird über die Commerzbank abgewickelt. CFO Fuchs ergänzte, dass der erste Rückkauf zu einem durchschnittlichen Preis von 13,58 je Aktie erfolgte und die zweite Tranche für durchschnittlich 10,82 Euro erworben wurde. Für 2014 ergab sich damit ein durchschnittlicher Preis von 12,20 für die zurückgekauften Aktien. Aktuell befinden sich rund 64.000 eigene Aktien in Besitz der Gesellschaft, die zu einem Durchschnittskurs von 13,83 Euro erworben wurden. Weitere Rückkäufe sind möglich.

Zweites Thema des SSVL-Vertreters war die Dividende, die nach Vorschlag des Vorstands für 2014 noch einmal ausfallen soll. Mit ihrem Gegenantrag empfahl die SSVL eine Ausschüttung von 0,10 Euro je Aktie. Hierbei handle es sich nicht um eine Geld-, sondern um eine Grundsatzfrage, führte Herr Pedrazini aus. Da der Vorstand nun aber eine Dividende für das laufende Jahr bei einer Ausschüttungsquote von 30 Prozent in Aussicht gestellt hatte, zog Herr Pedrazini den Gegenantrag der SSVL zurück, nicht aber seine Fragen.

Der Vorstandsvorsitzende dankte Herrn Pedrazini für den Rückzug des Gegenantrags.

Schließlich forderte Herr Pedrazini „die volle Transparenz der Verwaltung“. In diesem Zusammenhang erfragte er Nebentätigkeiten des Vorstandsvorsitzenden z.B. im Aufsichtsrat von Intershop oder Kontron, inwieweit diese durch den Aufsichtsrat zu genehmigen sind und nach welchen Kriterien die Genehmigungen erteilt werden. Außerdem erkundigte er sich nach den Zielvorgaben der variablen Bestandteile der Vorstandsvergütung für 2015 und ob eine Höchstgrenze vereinbart wurde.

Zu seinen Nebentätigkeiten etwa im Hauptvorstand des VDMA führte Dr. Schrimpf aus, dass er dadurch wichtigste Informationen aus erster Hand erhalte. Als Aufsichtsrat bei Intershop bzw. Kontron erfahre er zudem, „was technologisch und wirtschaftlich läuft“. Die zeitliche Belastung sei vertretbar, da er in beiden Gremien nur einfaches Aufsichtsratsmitglied sei.

Der Aufsichtsratsvorsitzende bestätigte, dass sämtliche Nebentätigkeiten des Vorstands vom Aufsichtsrat genehmigt werden müssen. Das Kontrollorgan begrüßt es aber grundsätzlich, wenn sich Dr. Schrimpf in den Aufsichtsräten anderer Unternehmen oder in Verbänden engagiert. Sämtliche Nebentätigkeiten des Vorstandsvorsitzenden wurden vom Aufsichtsrat einstimmig genehmigt. Außerdem wies Prof. Windmöller darauf hin, dass die variablen Komponenten der Vorstandsvergütung nachträglich ausgezahlt werden. So erhielt der Vorstand die variable Vergütung von 1,0 Mio. Euro für 2012 im Jahr 2013. Für das Geschäftsjahr 2014 belief sich der variable Vergütungsbestandteil für bei de Vorstände auf 0,6 Mio. Euro.

Herr Schuhbauer erkundigte sich nach dem Verbleib der verantwortlichen Manager, unter deren Regie das Projekt mit der Schweizer Post problematisch wurde. Überdies interessierte ihn, wie man sich künftig vor solchen Fällen des Missmanagements schützen will und welche Strategie PSI im Bereich Logistik verfolgt, wo die Gesellschaft aus seiner Sicht über Alleinstellungsmerkmale verfügt. Ihm – wie den meisten anderen Rednern – erschien der Transformationsprozess zu langsam und er wünschte sich mehr Transparenz hinsichtlich der einzelnen Etappen und Fortschritte.

Dr. Schrimpf erklärte zu den Schwierigkeiten in den Projekten für die Schweizer Post, dass in diesem Zusammenhang das vierte Modul nicht so funktionierte, wie es sollte und ein leitender Mitarbeiter entlassen wurde, weil er sich nicht an der Lösung der aufgetretenen Probleme beteiligt hat. Andere Mitarbeiter wurden gehalten, weil sie Schlimmeres verhütet hatten. Herr Fuchs fügte hinzu, dass die Zahl der Mitarbeiter und der Standorte gesenkt wurde, das Team wurde um rund ein Drittel verkleinert.

Zur Transformation auf die neue Plattform erläuterte Dr. Schrimpf, dass diese durch diverse Vertriebsaktivitäten im laufenden Jahr beschleunigt wird. „Das Tempo dieses Prozesses“, so der Vorstandschef, „können die Aktionäre bestimmen“: Er selbst sah den kompletten Abschluss des Prozesses in drei bis fünf Jahren

Der Anteil des Wartungsgeschäfts an den Gesamterlösen des Konzerns wuchs laut Herrn Fuchs zwischen 2001 und 2014 von 14 Mio. auf aktuell 47 Mio..

Rechtsanwalt Dr. Nolden vertrat ebenfalls die SSVL, erfragte Details zu den Aktiengeschäften der Organmitglieder (Directors' Dealings) und erinnerte an das Verbot von Insidergeschäften. Aufgrund von Aktienkäufen von Prof. Windmöller und den Herren Fuchs und Trippel im Gesamtvolumen von 1.500 bzw. je 1.000 Aktien zwischen September und November 2014 äußerte er den Verdacht, dass die Organmitglieder ihr Insiderwissen von der kurz bevorstehenden Broner-Übernahme für noch preiswerte Kurse ausgenutzt haben. Der Unternehmenserwerb wurde am 12. November 2014 vollzogen und veröffentlicht. Abschließend erkundigte sich Dr. Nolden nach den genauen Bedingungen für Directors' Dealings im Hause PSI und nach etwaigen BaFin-Ermittlungen in dieser Angelegenheit.

„Die Ergebnisse der vergangenen zwei Jahre stellen nicht wirklich zufrieden“, leitete SdK-Sprecher Kunert seinen Beitrag ein. Auch der Aktienkurs habe sich seit 2011 halbiert. Dennoch sah er die langfristige Entwicklung von PSI positiv: Immerhin habe es schon vier Jahre lang eine Dividende gegeben, erinnerte er an bessere Zeiten. Nun wäre eine Gewinnausschüttung wieder möglich, aber wohl nicht sinnvoll. Deshalb folgte der SdK-Vertreter in dieser Hinsicht dem Vorschlag der Verwaltung, der er zurief: „Aber 2016 muss eine ordentliche Dividende sein!“

Die Beschlussvorlage unter TOP 7 zur Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals lehnte der SdK-Vertreter aufgrund des großen Bezugsrechtsausschlusses ab. Dr. Schrimpf verteidigte die Vorlage mit möglicherweise akutem Kapitalbedarf im Falle einer sich bietenden Akquisitionschance.

Dem Bericht zum 1. Quartal hatte Herr Kunert entnommen, dass die vorhandene Liquidität von 31,6 Mio. Euro der „Absatzfinanzierung“ dient. Was darunter zu verstehen sei, wollte er wissen. Wie der Vorstand erläuterte, werden die Projekte Schritt für Schritt finanziert. Bei der vorhandenen Liquidität handelt es sich um Abschlagszahlungen der Kunden für Projekte, die in Arbeit sind. Ferner informierte er in diesem Zusammenhang, dass in Südostasien und China, aber auch in den Golfstaaten Zahlungsziele von sechs bis zwölf Monaten üblich sind.

Weitere Wachstumsinvestments sind sinnvoll, führte der Aktionärsvertreter weiter aus, erbat sich aber wie seine Vorredner genauere Angaben zu aktuellem Stand, Fortschritten und voraussichtlichem Abschluss des Transformationsprozesses. Die Kursentwicklung der PSI Aktie beurteilte er als weniger erfreulich. In diesem Zusammenhang kritisierte er, dass der Vorstand in seinem Bericht kein Wort zum Herausfallen aus dem TecDAX verloren hat, in dem PSI lange geführt wurde.

Zum Thema Aktienrückkauf hatte Herr Kunert nur spärliche Informationen im Geschäftsbericht gefunden. Er erkundigte sich nach dem Durchschnittspreis der zurückgekauften Aktien und wollte wie Herr Pedrazini wissen, wieso nur 20.000 Aktien gekauft wurden, wo doch 100.000 genehmigt waren. An den Aufsichtsratsvorsitzenden gewandt bat Herr Kunert für die Zukunft um eine tabellarische Darstellung der Sitzungen des Kontrollorgans im Geschäftsbericht mit Datum, Teilnehmern und einzelnen Themen. Außerdem wünschte er sich genauere Informationen zu den Regionalsegmenten.

Prof. Windmöller trug die Daten der einzelnen AR- und Ausschusssitzungen in 2014 und die jeweils behandelten Themen mündlich vor. Zur Vorstandsvergütung erläuterte er, dass das Ziel für die einjährige variable Komponente der Vorstandsvergütung auf die Planungsrechnung für die Folgejahre abgestimmt und im Aufsichtsrat beschlossen wird, es beruht auf den vier Faktoren EBIT, EBT, Working Capital sowie Kooperationen und Partnerschaften. Für die langfristige variable Vergütungskomponente werden das über drei Jahre kumulierte EBITDA sowie der durchschnittliche Aktienkurs herangezogen.

Dr. Schrimpf dankte dem SdK-Sprecher für die Anerkennung der langfristigen Entwicklung von PSI. Zu den nachgefragten Pensionsverpflichtungen merkte er an, dass die Rückstelllungen für Pensionsverpflichtungen um rund 7 Mio. Euro gestiegen sind. Eine weitere Erhöhung um 3 bis 3,5 Mio. Euro droht auch im laufenden Jahr, wenn der Abzinsungsfaktor um weiter 0,5 Prozent herabgesetzt werden sollte.

Die Rechnungslegung, nach der sich Herr Kunert erkundigt hatte,  erfolgt laut Vorstand in Osteuropa und Asien wenn möglich in Euro. Allerdings komme es immer darauf an, ob der Kunde selbst Euros besitzt. Die Gehälter werden in Landeswährung gezahlt, so dass das Wechselkursrisiko sich in Grenzen hält.

In Reaktion auf die EU-Sanktionen wegen der Ukraine-Krise läuft in Russland eine politisch geprägte Russifizierung der Wirtschaft, ergänzte Dr. Schrimpf auf eine diesbezügliche Nachfrage des SdK-Sprechers.

Herr Topp konnte die Spekulationen von Dr. Nolden über unlautere Aktienkäufe der Verwaltung überhaupt nicht nachvollziehen und fragte, ob ein Aktienkauf von 1.000 oder 1.500 Stück unter die Belanglosigkeitsgrenze fällt. Wie Prof. Windmöller an dieser Stelle informierte, ist die BaFin über sämtliche Directors‘ Dealings vollumfänglich informiert und hat nichts beanstandet.

Im Übrigen interessierten den Aktionär zwei Aspekte der Bilanz, die Auswirkungen neuer Stromspeichermöglichkeiten für PSI, ob das Unternehmen aus dem TecDAX gedrängt wurde, wie hoch die Frauenquote bei PSI ist und ob die Deutsche Bahn PSI-Kunde ist.

Auf dem Sektor Elektromobilität ist PSI laut Vorstand mit einer Software zum Management von Ladesäulen präsent und hält die von der Firma Tesla in den Markt gebrachte Fahrzeugbatterie, die Herr Topp ansprach, für ein interessantes Feld. Für die Deutsche Bahn hat PSI ein Depot-Management-Programm verkauft, das in einem Pilotprojekt für die Stuttgarter Tram entwickelt wurde, so Dr. Schrimpf.  Einen erneuten Aufstieg in den TecDAX sah er als durchaus möglich an, vor allem mit weiteren Schritten der Kunden in Richtung des neuen Fertigungsleitbilds Industrie 4,0. Insgesamt besetzen Frauen mit einem Anteil von 23 Prozent nahezu jede vierte Stelle bei PSI, informierte der CFO. Unter den Führungskräften liegt ihr Anteil bei 12 Prozent.

Aktionär Alizadeh-Saghati – langjähriger PSI-Mitarbeiter und Ex-Vorstand – rief nachdrücklich dazu auf, „eine höhere Etage“ auf Kundenseite zu erreichen und zu diesem Zweck einen Consultingbereich aufzubauen. Ferner bedankte er sich bei der Verwaltung dafür, dass es ihr  gelungen ist, die PSI „in ruhige Fahrwasser“ zu lenken. Die Anregung, das Consulting-Geschäft auf- und auszubauen, nahm Dr. Schrimpf gern auf, betonte aber, dass das Produktgeschäft bei PSI Vorrang habe.

Herr Götze, seit 1975 im Unternehmen engagiert und bis vor gut einem Jahr im PSI-Aufsichtsrat, kritisierte gründlich die von SSVL vorgetragenen Argumente für den Gegenantrag. Aus seiner Sicht interpretiert SSVL die Liquiditätslage völlig falsch, da es sich hier keineswegs um überschüssige Liquidität handelt, sondern um vertraglich vereinbarte Teilzahlungen für laufende Projekte, die auch laufend Geld verschlingen. Den Gegenantrag betrachtete er als völlig unangebracht.

Hinsichtlich der vorgebrachten Kritik am Verlauf des Aktienrückkaufprogramms klärte Herr Götze auf, dass die zurückgekauften Aktien in erster Linie zur Ausgabe von Mitarbeiter-Aktien und als Akquisitionswährung dienen. Die von Dr. Nolden vorgebrachte Unterstellung, die Organmitglieder hätten mit dem Erwerb von 1.000 Aktien Kursbewegungen verursacht oder Insiderwissen genutzt, hielt er für völlig abwegig. Seiner Auffassung nach kann man mit dem Kauf von 100.000 Aktien vielleicht etwas bewegen, sicher nicht mit lediglich 1.000.

In Bezug auf den Transformationsprozess gab Herr Götze zu bedenken, dass dieser von den Mitarbeitern getragen und bewältigt werden müsse. Mitarbeiter seien Menschen, die nicht per Knopfdruck unmittelbar reagieren. Die Veränderung der Mitarbeiter brauche eben Zeit, so sein Statement zu diesem Thema. An die Verwaltung gewandt regte er an, die Kosten für die Bildung und Weiterbildung der Mitarbeiter gesondert aufzuführen.

Die 12 Mio. zusätzliche Sonderkosten, die die Postprojekte verursacht haben, schmerzen zwar heute noch, aber die zugrundeliegenden Probleme sind gelöst, fuhr Herr Götze fort. Er hoffe nunmehr auf eine Dividende von etwa 30 Eurocents im kommenden Jahr und freue sich auf das 2019 anstehende Jubiläum der PSI, die dann 50 Jahre am Markt ist. Zu diesem Anlass regte er eine Sonderdividende an. Neben PSI haben nur SAP und die Software AG eine ähnlich lange erfolgreiche Präsenz am Markt auszuweisen, schloss er seine Ausführungen.

Hinsichtlich der Sonderdividende anlässlich des bevorstehenden Firmenjubiläums mochte sich der Vorstand nicht festlegen.

Herr Friedmann von der TGV wünschte sich ebenfalls eine beschleunigte Transformation. Allerdings gestand er der Verwaltung zu, 2014 mit einem schwierigen Umfeld gekämpft zu haben. Ihn interessierte, inwieweit PSI weitere Industriezweige als Kunden ins Auge gefasst hat sowie ob und gegebenenfalls wie sich die Transformation beschleunigen lässt.

Hierzu erklärte der Vorstandssprecher, dass sich der Wandel beschleunigen lässt. Hinsichtlich der operativen Geschäftsentwicklung sei jedoch die weiterhin schwache Stahlindustrie zu berücksichtigen. Für insgesamt fünf Firmenkunden aus diesem Bereich lägen die Verträge in der Tasche und warten auf das Go des Kunden. Außerdem sei es durchaus möglich, weitere Branchen der Prozessindustrie für PSI-Produkte zu gewinnen.

Dr. Saggau forderte die Verwaltung ebenfalls dazu auf, den Transformationsprozess zu beschleunigen. Da für das weitere Wachstum Kapital benötigt wird, sah er in der erneut ausfallenden Dividende kein größeres Problem. Allerdings bat er um Details zu den Kosten, dem Zeitplan, den wichtigsten Etappen und Zielen des Transformationsprozesses.

Der Vorstand dankte für das Verständnis des Aktionärs und informierte, dass PSI durch die Transformation auch die Effizienz deutlich steigern kann. Zum Transformationsprozess auf die neue PSI Plattform Java Framework steht weiterhin auf der Agenda. Die Früchte dieses Prozesses machen sich jedoch erst später im Bereich Wartung bemerkbar.

In einer zweiten Wortmeldung bekräftigte Herr Pedrazini, dass SSVL die PSI für ein gutes Unternehmen halte, nur die heutige Tagesordnung stieß auf Kritik. Ihm ging es dabei um einen konstruktiven Dialog mit der Verwaltung. Von daher verteidigte er den im Vorfeld gestellten Gegenantrag, den er zu Beginn der Generaldebatte zurückgenommen hatte. Im Übrigen sprach er sich grundsätzlich für eine kontinuierliche Gewinnausschüttung und gegen die ins Spiel gebrachte Sonderdividende aus. Er erinnerte an seine Fragen zum Ablauf von Aktienrückkäufen, zur Maximalgrenze der variablen Vergütung. Der Einfluss, den die SSVL auf die Gesellschaft nehme, solle lediglich einer besseren Ertragskraft dienen, schloss er sein Statement.

Wie Prof. Windmöller erklärte lag die Obergrenze für die variable Vorstandsvergütung im kurzfristigen Bereich bei 240 TEUR und im langfristigen Sektor bei maximal 0,5 Mio. Euro für einen Zeitraum von drei Jahren.

Zum Aktienrückkauf erläuterte der Vorstandsvorsitzende, dass der konkrete Rahmen stets mit dem Aufsichtsrat abgestimmt wird und der Vorstand dann in diesem Rahmen die konkrete Entscheidung zum Kauf trifft. Bei PSI entscheiden die beiden Vorstände gemeinsam.

Als keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen und alle Fragen beantwortet waren, schloss der Versammlungsleiter die Generaldebatte um 14:20 Uhr.


Abstimmungen

Vor den Abstimmungen verkündete er die Präsenz. Demnach waren vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 40.185.256.,96 Euro, eingeteilt in ebenso viele Namensaktien, 9.613.544 Aktien entsprechend 61,22 Prozent vertreten, etwa 5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Gemäß einem Wunsch aus dem Aktionariat wurden Vorstand und Aufsichtsrat einzeln entlastet. Dabei erhielten die beiden Vorstände eine Zustimmungsquote von knapp 86 Prozent, ebenso niedrig fiel die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder Trippel, Haus und Prof. Windmöller aus. Die meisten Gegenstimmen gab es jedoch beim Vorschlag zur Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals. Fast jede vierte anwesende Stimme votierte hier mit „nein“ und die Beschlussvorlage erreichte bei einer Zustimmung von 75,58 Prozent nur knapp die erforderliche Quote von drei Vierteln des anwesenden Grundkapitals. Ansonsten lag die Zustimmungsquote der Aktionäre zu den Beschlussvorlagen nahe 100 Prozent.

Im Einzelnen beschlossen wurden die Verwendung des Bilanzgewinns (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Wahl der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Zweigniederlassung Berlin, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer (TOP 5), die Zustimmung zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der PSI Nentec GmbH (TOP 6) sowie die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2015 mit Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts (TOP 7).

Nach knapp fünf Stunden Dauer schloss der Prof. Windmöller die Veranstaltung um 14:50 Uhr.


Fazit und eigene Meinung


12 Mio. Euro haben die versemmelten Postprojekte die PSI gekostet und den Aktienkurs auf Talfahrt geschickt. Aber nun sind die letzten Extrakosten hier abgeschrieben und der Vorstand muss beweisen, dass sich dieses Lehrgeld gelohnt hat. Hinzu kamen 2014 überraschend hohe Anpassungen der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, die das Eigenkapital mit 7,1 Mio. Euro belasteten. Dadurch wurde die ursprünglich geplante Wiederaufnahme der Dividendenausschüttung um ein Jahr verschoben.

Das operative Geschäft hat sich nach dem Gewinneinbruch 2013wieder erholt, allerdings noch nicht in dem gewünschten Ausmaß. Dies dürfte im kommenden Jahr geschehen, wenn der angestrebte Rekordumsatz von 185 Mio. Euro tatsächlich erreicht wird und keine unvorhergesehenen neuen Schwierigkeiten auftauchen.

Am Ende möchte auch die Verfasserin dieses Berichts an die wechselvolle Geschichte der PSI AG erinnern, die mit dem Börsengang am letzten Augusttag 1998 begann. Der Emissionskurs des Papiers lag bei 23,50 Euro, heute ist die PSI-Effekte mit knapp 11,70 Euro nur noch die Hälfte wert. In drei Jahren, 2018, wird PSI auf zwei Jahrzehnte Börsengeschichte zurückblicken. Es wäre schön, wenn die seit Jahren diskutierte Transformation bis dahin so weit fortgeschritten ist, dass die Börse dies mit einem Aktienkurs honoriert, der sich dem Ausgabepreis schwungvoll annähert.


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