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RATIONAL AG (ISIN DE0007010803)

Iglinger Straße 62
D-86899 Landsberg am Lech
Deutschland
Tel.:
+49 (0) 8191 / 327 - 364
Fax:
+49 (0) 8191 / 327 - 272
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Stefan Arnold
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Die Hauptversammlung der Rational AG fand am 8. Mai 2013 in der Messe in Augsburg statt. Mit mehr als 600 Aktionären und Gästen, darunter Matthias Wahler für GSC Research, war die Veranstaltung auch in diesem Jahr gut besucht. Seit die Aktie im MDAX notiert, hat das Interesse der Investoren eher noch zugenommen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Siegfried Meister eröffnete die Veranstaltung um 10 Uhr und informierte zunächst über eine personelle Veränderung. Zum 1. Dezember 2012 wurde Dr. Peter Stadelmann als Verantwortlicher für die Bereiche Personalentwicklung und Personalmanagement neu in den Vorstand berufen. Seine Hauptaufgabe ist es, wie er selbst darlegte, gute Leute für Rational zu finden, zu halten und zu entwickeln.

Im Anschluss richtete der Bürgermeister der Stadt Landsberg am Lech einige Worte an die Hauptversammlung. Die Rational AG hat dort als Ankerunternehmen große Bedeutung und ist der größte Arbeitgeber. Er bedankte sich auch speziell bei Herrn Meister, dem Gründer und Mehrheitsgesellschafter der Rational AG, für sein umfangreiches kulturelles Engagement.

Im Anschluss sprach der Vorsitzende einige ergänzende Worte zum Aufsichtsratsbericht, erläuterte die Formalien und übergab das Wort dann an den Vorstand.


Bericht des Vorstands


Den ersten Teil seines Berichts begann der Vorstandsvorsitzende Dr. Günter Blaschke mit einigen Ausführungen zum wirtschaftlichen Umfeld, das sich speziell in Europa im vergangenen Jahr nicht einfach gestaltet hat. Die Krisenregionen haben für Rational aber eher eine untergeordnete Bedeutung. In Italien, Spanien und Griechenland erwirtschaftet der Spezialist für innovative Großküchengeräte nur 5,7 Prozent der Umsätze.

In 2012 hat das Unternehmen den weltweiten Wachstumskurs fortgesetzt und in allen Regionen weiter zugelegt. Das EBIT wuchs überproportional, und mit einer Marge von 28 Prozent ist Rational unverändert eines der ertragsstärksten Unternehmen an der deutschen Börse. Mit einer Dividende von 5,70 Euro sollen die Aktionäre angemessen am Erfolg beteiligt werden. Dies entspricht Dr. Blaschke zufolge einer Ausschüttungsquote von 70 Prozent und bedeutet mit 2,6 Prozent bezogen auf den Jahresschlusskurs der Aktie eine vergleichsweise attraktive Verzinsung.

Als Geheimnis des nachhaltigen Erfolgs der Rational AG, die in diesem Jahr ihr 40jähriges Jubiläum feiert, sieht der Vorstandsvorsitzende das Grundprinzip der intelligenten Diversifizierung. Es ist notwendig, etwas anders zu machen, um es besser zu machen, lautet hier die Grundthese, was Rational ausdrücklich beherzigt. So ist das Ziel nicht die Maximierung von Umsatz und Ertrag, sondern der höchstmögliche Kundennutzen. Erst als Konsequenz daraus ergibt sich eine höhere Nachfrage und eine Umsatz- und Ertragssteigerung, was schließlich in einer sich selbst positiv beeinflussenden Aufwärtsspirale mündet.

Im Ideal strebt Rational laut Dr. Blaschke ein Kundennutzenmonopol an. Das beste Gerät und die besten Dienstleistungen sollen zu einem angemessenen Preis angeboten werden. Wichtig sind nach seinen Worten von Zeit zu Zeit echte Innovationen, die wieder freies Marktpotenzial schaffen. So ersetzt die neueste Gerätegeneration „SelfCookingCenter whitefficiency“ sukzessive die älteren Kombidämpfer, auch wenn diese noch nicht am Ende ihrer Lebenszeit angekommen sind.

Als wichtig erachtet der Vorstandsvorsitzende auch die strenge Spezialisierung und Fokussierung. Rational befasst sich ausschließlich mit der Übertragung von Wärme auf Lebensmittel aller Art und richtet das Angebot ausschließlich an Menschen, die in den Profiküchen der Welt arbeiten. Um die Kunden bestmöglich zu bedienen, beschäftigt Rational allein 300 Küchenmeister, die die Sprache der Kunden sprechen und ihre Bedürfnisse kennen.

Die Geräte werden kontinuierlich verbessert. Die neueste Entwicklung SelfCookingCenter whitefficiency (SCCWE), die der Vorstand im vergangenen Jahr näher vorgestellt hatte, arbeitet nach dem Prinzip „Keep it simple“. Der Küchenmeister gibt nur das Ergebnis vor, die Gestaltung und Überwachung des Garprozesses übernimmt das Gerät selbständig und reinigt sich nach getaner Arbeit automatisch über Nacht.

Als zweites Standbein hat Rational in 2005 das FRIMA VarioCooking Center (VCC) im Markt eingeführt. Dieses Gerät überträgt die Wärme durch Kontakthitze oder Flüssigkeit und deckt damit die restlichen 50 Prozent der Küche ab. Der VCC verfügt Dr. Blaschke zufolge über eine ähnliche Intelligenz wie der SCC und beide Geräte ergänzen sich perfekt. Mit dem SCC und dem VCC ist die Küche komplett eingerichtet und die Anschaffung amortisiert sich bereits nach drei bis sechs Monaten.

Als weiteren wichtigen Erfolgsfaktor führte Dr. Blaschke die Mitarbeiter an, die bei Rational ihre Entscheidungen als „Unternehmer im Unternehmen“ (UiU) mit Blick auf das gesamte Unternehmen treffen. 93 Prozent der Beschäftigten sind stolz, bei Rational zu arbeiten, und begeisterte Mitarbeiter sind nach Überzeugung des Firmenchefs ebenso wichtig für den Unternehmenserfolg wie die anderen genannten Punkte.

Im Anschluss übernahm Finanzvorstand Erich Baumgärtner und erläuterte das Zahlenwerk im Detail. Auch im Geschäftsjahr 2012 hat Rational den weltweiten Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf den Rekordwert von 435 Mio. Euro. Alle Regionen haben zu dem Wachstum beigetragen, ganz vorne die Zukunftsmärkte in Asien und Amerika. Sie steuern mittlerweile ein Drittel zu den gesamten Erlösen bei, und es gibt dort weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial. Europa hat um 6 Prozent zugelegt.

Das EBIT wuchs überproportional um 20 Prozent auf 122,7 Mio. Euro. Dies resultiert laut Herrn Baumgärtner zum einen aus dem Wegfall der Einmalbelastung, die im Vorjahr im Zusammenhang mit der Markteinführung der neuen Geräte angefallen war. Nach der erfolgreichen Produkteinführung reduzierten sich auch die FuE-Kosten wieder um 9 Prozent. Mit 13,6 Mio. Euro bewegen sie sich aber immer noch auf einem hohen Niveau; die FuE-Aktivitäten sind schließlich das Fundament für den Unternehmenserfolg.

Die Vertriebs- und Servicekosten stiegen um 5 Prozent auf 105,8 Mio. Euro, damit aber weniger als der Umsatz. Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich ebenfalls nur unterproportional. Speziell erwähnte der Finanzchef noch den operativen Cashflow, der um 65 Prozent auf 111,4 Mio. Euro nach oben gesprungen ist.

Dank des wenig kapitalintensiven Geschäftsmodells mit einer sehr geringen Fertigungstiefe bewegt sich dieser Wert immer auf einem hohen Niveau. Außerdem war im Vorjahr die Markteinführung der neuen Geräte mit einem Aufbau von Working Capital verbunden gewesen, was sich nun wieder normalisierte. Die liquiden Mittel sind auf 166 (Vj. 121) Mio. Euro weiter gestiegen.

Die Bilanzrelationen bewertet der Finanzvorstand nach wie vor als grundsolide. Die Eigenkapitalquote beträgt fast unverändert 72,8 (73,1) Prozent und die Forderungen aus Lieferung und Leistung haben sich trotz der Umsatzausweitung auf 65,9 (71,7) Mio. Euro reduziert. Der Anstieg der Bankverbindlichkeiten auf 25,3 (19) Mio. Euro resultiert Herrn Baumgärtner zufolge daraus, dass Bau-Investitionen grundsätzlich mit langfristigen Bankdarlehen finanziert werden.

Der Finanzchef präsentierte dann die Zahlen des ersten Quartals 2013, in dem Rational einmal mehr von seiner weltweiten Präsenz profitiert hat. Temporäre Schwankungen einzelner Märkte konnten in diesem Zeitraum wieder einmal gut abgefedert werden. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 7 Prozent 104 Mio. Euro; ganz vorne dabei war wiederum die Region Asien mit einem Zuwachs von 21 Prozent. Die EBIT-Marge hielt mit 24 Prozent ihr hohes Niveau.

Anschließend warf Herr Baumgärtner einen Blick auf die Aktie, die im März 2013 mit 270 Euro ein neues Rekordniveau erreichte. Aktuell hat sie sich nun bei rund 230 Euro eingependelt und damit in den letzten zwölf Monaten über 30 Prozent zugelegt. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 ergibt sich eine durchschnittliche Rendite von 23 Prozent p. a.

Nach Überzeugung von Herrn Baumgärtner hat Rational beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Das Unternehmen verfügt über zwei wettbewerbsüberlegene Produkte, ist mit großem Abstand Weltmarktführer und es gibt noch ein enormes freies Weltmarktpotenzial. Zudem punktet Rational mit einer sehr hohen Kundenzufriedenheit und einer stabilen Aktionärsstruktur. Insofern ist Herr Baumgärtner optimistisch, den erfolgreichen Wachstumskurs fortsetzen zu können.


Allgemeine Aussprache


Als erstes sprach in der folgenden Diskussion Katrin Meixensperger für die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V. (SdK). Ihr folgten Dr. Günther Hausmann von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V.  (DSW), Nils Herzing von der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV, eine Vertreterin des Deutschen Juristinnenbundes und zwei Kleinaktionäre aus der Region.

Frau Meixensperger konstatierte, dass das Geschäft mit Kochen und Essen offenbar eine hohe Krisenresistenz aufweist. Wieder einmal erreichten Umsatz und Ergebnis neue Bestmarken und von einer EBIT-Rendite von 28 Prozent können andere Unternehmen nur träumen. Dr. Hausmann zeigte sich ebenfalls beeindruckt von der seit vielen Jahren sehr positiven Geschäftsentwicklung.

Speziell hob der DSW-Sprecher das geringe Working Capital hervor, durch das sich keine größeren Risiken aus Vorräten und Forderungen ergeben. Auch Herr Herzing bescheinigte dem Vorstand eine hervorragende Arbeit. Seit der Gründung im Jahr 1976 haben die Verantwortlichen bei Rational stets die Zeichen der Zeit erkannt und das Unternehmen ist jedes Jahr organisch gewachsen.

Als erfreulich bewertete Dr. Hausmann angesichts einer Ausschüttungsquote von 70 Prozent die Dividendenpolitik. Seine Kollegin von der SdK war indes nicht recht zufrieden, dass die Ausschüttung nur unterproportional zur Ergebnisentwicklung angehoben werden soll. Mit Blick auf die üppigen liquiden Mittel von 166 Mio. Euro wäre ihrer Meinung nach problemlos etwas mehr drin gewesen.

Dr. Hausmann fand es unschön, dass aus dem Cashbestand nur Finanzerträge von 800 TEUR erwirtschaftet worden sind, die Rendite also offenbar nur 0,5 Prozent betragen hat. Nachdem die liquiden Mittel bei einem operativen Cashflow von über 100 Mio. Euro und Investitionen von nur 9 Mio. Euro jedes Jahr weiter anschwellen werden, forderte er Vorstand und Aufsichtsrat auf, sich grundsätzlich Gedanken über das weitere Vorgehen zu machen.

In seiner Antwort stellte Dr. Blaschke dar, dass er eine Dividende von 5,70 Euro durchaus als attraktiv erachtet. Ihm erscheint es wichtig, dass im Unternehmen jederzeit hohe liquide Mittel zur Verfügung stehen, nachdem ja auch langfristige Schulden aufgebaut wurden. Höhere Zinserträge wären nur durch mehr Risiko zu erkaufen, was der Vorstand nicht verantworten will. Akquisitionen sind weiterhin nicht geplant.

Die Aktie ist, wie Frau Meixensperger fortfuhr, im Gleichklang mit der Geschäftsentwicklung sehr gut gelaufen. Nach Meinung von Dr. Hausmann ist die Bewertung mit dem sechsfachen Umsatz inzwischen beachtlich, mit Blick auf die hohe Ertragsqualität aber durchaus gerechtfertigt. Nach seiner Überzeugung wird sich der Aufwärtstrend zusammen mit der exzellenten Geschäftsentwicklung weiter fortsetzen.

Den beiden Aktionärsschützern war allerdings aufgefallen, dass sich das Handelsvolumen in der Aktie für ein MDAX-Unternehmen eher schwach gestaltet. Sollte diese Tendenz anhalten, könnte nach Meinung von Dr. Hausmann sogar die Indexzugehörigkeit gefährdet sein. Er führte die geringen Börsenumsätze auch auf das optisch sehr hohe Kursniveau zurück und regte an, über einen Aktiensplitt nachzudenken.

Frau Meixensperger fand interessant, dass der Konzern derzeit am stärksten in Asien und Amerika wächst. In Europa fällt das Wachstum deutlich geringer aus und in Deutschland war es im vergangenen Jahr nur noch 1 Prozent. Sie wollte wissen, ob der Vorstand dies als erstes Anzeichen für eine einsetzende Marktsättigung in Europa wertet.

Nach Aussage von Vertriebsvorstand Reinhard Banasch hatte die verhaltene Entwicklung in Europa in 2012 zwei Gründe. Zum einen konnte sich Rational der Entwicklung in Südeuropa nicht gänzlich entziehen und außerdem wurde nur wenig in den europäischen Vertrieb investiert, was sich in diesem Jahr wieder ändern wird.

Herr Banasch glaubt nach wie vor an den europäischen Markt. Vor allem sieht er großes Ablösepotenzial. Eine Verschiebung wird es aber geben. Nach seiner Schätzung wird sich der Umsatzanteil von Europa von derzeit 49 Prozent auf 40 Prozent weiter reduzieren. Auch damit hat die Region aber noch einen wesentlichen Anteil am Geschäft.

In diesem Zusammenhang kam auch die Frage, ab welchem Umsatzvolumen eine Produktion in Amerika Sinn machen würde. Nach Aussage von Technikvorstand Peter Wiedemann stehen Nord- und Südamerika derzeit zusammen für 17 Prozent der Erlöse. Südamerika soll aber dauerhaft von Europa aus beliefert werden. Investitionen in Übersee kommen nur infrage, wenn Rational dadurch essenziell näher an den Kunden kommt. Zurzeit lässt sich die sofortige Lieferfähigkeit gut über Lagerbestände realisieren.

Weiter informierte Herr Banasch auf Nachfrage von Frau Meixensperger, dass der Vertrieb des VCC in Europa gut angelaufen ist. Es konnten zweistellige Wachstumsraten realisiert werden und es gibt weiteres Potenzial. Mittlerweile ist auch der weltweite Vertrieb angelaufen, in Australien und Japan über langjährige Partner. „Da wissen wir genau, welche Risiken wir eingehen“, erklärte Herr Banasch. Die Anlaufabsätze haben die eigenen Erwartungen übertroffen.

Darüber hinaus interessierte die SdK-Vertreterin, wie es um die Auslastung der Produktion am Stammsitz in Landsberg bestellt ist. Schließlich soll noch ein enormes freies Marktpotenzial erschlossen werden. Die Gefahr eines Engpasses kann Technikvorstand Wiedemann nicht erkennen. Die Kapazitäten werden derzeit erweitert und könnten falls erforderlich schnell noch weiter angepasst werden. Rational hat sich bereits Optionsflächen von der Stadt Landsberg gesichert.

Befragt nach den Möglichkeiten, die sich für Rational mit der Kettengastronomie ergeben könnten, informierte Herr Banasch, dass im vergangenen Jahr auch in diesem Segment Kunden gewonnen werden konnten. Diese Kunden haben nun damit begonnen, ihr weltweites Netz flächendeckend mit Rational-Geräten auszustatten. Mindestens ebenso wichtig ist dem Vorstand aber das Geschäft mit kleineren Abnehmern.

Wie schon öfter in den Vorjahren kam die Frage auf, ob eine Ausweitung des Geschäfts auf private Haushalte angedacht ist. Diesem Vorschlag erteilte der Vorstandsvorsitzende erneut eine klare Absage. Rational ist nach seiner Aussage gerade deshalb so erfolgreich, weil das Geschäft so stark fokussiert ist. Der Verkauf der Geräte an Privatpersonen wäre überdies sehr kapitalintensiv und es müsste erst einmal eine neue Marke etabliert werden. Dies schloss Dr. Blaschke aus.

Ein gewisses Risiko sah Frau Meixensperger daraus erwachsen, dass Rational mittlerweile ein Drittel des Umsatzes in Fremdwährung generiert, die Herstellungskosten aber komplett in Euro anfallen. Dies ist, wie Herr Baumgärtner darlegte, nicht mehr der Fall. Ein Teil der Herstellkosten wird inzwischen in Yen und US-Dollar abgerechnet. Das Net Exposure wird abgesichert.

Zum Thema Rohstoffe äußerte sich Herr Wiedemann. Er bestätigte, dass bei Rational vor allem Edelstahl eine große Rolle spielt. Dieser Rohstoff steht für 13 Prozent der Herstellkosten und 5 Prozent des gesamten Umsatzes. Ein Grundpreis wird mit dem Lieferanten regelmäßig langfristig abgesichert, der Legierungszuschag richtet sich monatlich nach dem jeweiligen Börsenpreis. Mehr Absicherung erscheint dem Vorstand nicht sinnvoll.

Auf Nachfrage von Frau Meixensperger erläuterte das neue Vorstandsmitglied Dr. Stadelmann, dass ein gewisser Fachkräftemangel auch bei Rational zu spüren ist. Betroffen ist vor allem der Ingenieurbereich. Über 80 Prozent der freien Führungspositionen können indes durch interne Qualifikationsmaßnahmen besetzt werden, und überdies arbeitet Rational eng mit Hochschulen zusammen.

Die Bedenken von Herrn Herzing, dass bei einem verstärkten Wachstum in Asien und Amerika die Firmenphilosophie nur schwer erhalten werden könnte, teilte Dr. Stadelmann nicht. Speziell für diese Aufgabe wurde er schließlich als Vorstand berufen. Den neuen Mitarbeitern wird die Firmenkultur in zahlreichen Schulungen nahegebracht. Von Vorteil ist in diesem Zusammenhang, dass Rational nicht durch Übernahmen, sondern rein organisch wächst. 


Abstimmungen

Der Aufsichtsratsvorsitzende verkündete die Präsenz mit 10.198.717 Aktien. Bezogen auf das Grundkapital von 11.370.000 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, entsprach dies einer Quote von 89,69 Prozent. Sie lag damit nochmals etwas höher als im Vorjahr. Alle Beschlüsse wurden mit Mehrheiten über 99 Prozent gefasst.

Im Einzelnen beschloss die Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende von 5,70 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Wahl der PricewaterhouseCoopers AG zum Abschlussprüfer (TOP 5), die Zustimmung zum Gewinnabführungsvertrag mit den 100prozentigen Tochtergesellschaften Rational Montage GmbH und LechMetall GmbH (TOP 6 und 7) sowie die Änderung der Satzung betreffend die Leitung der Hauptversammlung, den elektronischen Bundesanzeiger und die Zusammensetzung des Aufsichtsrats (TOP 8 bis 10).

Gegen 13:30 Uhr schloss Herr Meister die Versammlung.

Fazit

Einmal mehr konnte der Vorstand der Rational AG für das Geschäftsjahr 2012 neue Umsatz- und Ergebnisrekorde präsentieren. Damit setzt das Landsberger Unternehmen seine beeindruckende Erfolgsgeschichte weiter fort. Die EBIT-Marge erreichte im vergangenen Jahr beachtliche 28 Prozent – davon können die meisten Unternehmen nur träumen. Die Grundlage für den Erfolg bilden die hervorragenden Produkte und ein Ende des Wachstums ist nicht zu erkennen.

Der Vorstand durfte sich auf der Hauptversammlung wieder viel Lob anhören. Schließlich hat sich parallel zum Geschäft auch die Aktie in den letzten zwölf Monaten mit einer Performance von 30 Prozent sehr positiv entwickelt. Leise Kritik gab es einzig wegen des sehr hohen Cashbestands von 166 Mio. Euro zu hören, der in diesem Umfang wohl nicht benötigt wird. Wegen der geringen Fertigungstiefe ist das Working Capital bei Rational gering und durch den hohen Cashflow wird permanent neue Liquidität generiert. Aber das ist sicherlich ein Problem mit dem man leben kann.


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