STRATEC SE (vorm.STRATEC Biomedical AG) (ISIN DE0007289001)

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HV-Bericht STRATEC Biomedical AG (vorm. STRATEC Biomedical Systems AG)

Gut gefüllte Pipeline bietet Grundlage für weiteres Wachstum


Am 18. Juni 2014 fand in Pforzheim die ordentliche Hauptversammlung der STRATEC Biomedical AG statt. Trotz des Verlusts eines Entwicklungsauftrags erreichte die Gesellschaft einen neuen Umsatzrekord. Rund 250 Aktionäre und Gäste, unter ihnen auch Thorsten Renner für GSC Research, hatten sich im CongressCentrum Pforzheim eingefunden, um sich über die weiteren Perspektiven zu informieren.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Fred K. Brückner eröffnete die Hauptversammlung und gab die Veränderungen im Vorstand bekannt. Am 15. Februar 2014 wurde Dr. Claus Vielsack zum Vorstand bestellt. Im Gegenzug schied Bernd Steidle im März 2014 aus dem Vorstand aus. Des Weiteren kündigte Herr Brückner an, dass Prof. Hämmerle nicht mehr zur Wahl in den Aufsichtsrat zur Verfügung steht. Stattdessen schlägt der Aufsichtsrat Frau Prof. Remmele zur Wahl vor. Nach dem Verlesen der sonstigen Formalien übergab Herr Brückner das Wort an den Vorstandsvorsitzenden Marcus Wolfinger.


Bericht des Vorstands

Zu Beginn begrüßte Herr Wolfinger die Familie Leistner und hier besonders Hermann Leistner, der vor rund 35 Jahren die Firma im Keller gegründet hatte, die sich nun zu einem global agierenden Unternehmen entwickelt hat. Der Hauptsitz von STRATEC befindet sich weiter in Birkenfeld, wo gut 350 Menschen beschäftigt sind. Neben der Entwicklung wird dort auch für rund 60 Prozent des Umsatzes produziert.

Daneben besteht eine wichtige Tochtergesellschaft in Berlin, die den Kunden hilft, die richtige Chemie zu entwickeln, so Herr Wolfinger. Präsent ist STRATEC auch mit Töchtern in Rumänien und Großbritannien. Wie der Vorstandsvorsitzende weiter ausführte, besteht ein zweites Fertigungswerk in der Schweiz. Die Neuerwerbung in den USA ist vor allem auf die Optik-Entwicklung spezialisiert. Darüber hinaus befindet sich derzeit laut Herrn Wolfinger eine Entwicklungs- und Fertigungsstätte in der Nähe von Shanghai im Aufbau.

Nach Aussage von Herrn Wolfinger entwickelt und produziert STRATEC vollautomatische Analysesysteme für die Kunden. Die Partner platzieren dann die Systeme in Laboren und Krankenhäusern. Anschließend führen die Labore dann die Tests mit den Reagenzien der STRATEC-Kunden durch. Wachstum wird dann vor allem durch die Patienten generiert. Hier sah Herr Wolfinger in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum aufgrund der alternden Bevölkerung, der zunehmenden Prävention in den Entwicklungsländern sowie neuen Tests und Technologien. Allein im Hinblick auf Krebs gibt es bereits dutzende spezifische Tests und deren Anzahl wird weiter wachsen, war der Vorstandsvorsitzende überzeugt.

Nach Auffassung des Vorstandsvorsitzenden wird der Trend zum Outsourcing in der Branche weiter anhalten. Im vergangenen Jahr kamen rund 32 Prozent der Systeme von Anbietern wie STRATEC, während etwa 68 Prozent noch in House entwickelt werden. In wenigen Jahren erwartete Herr Wolfinger hier einen Rückgang auf gut 60 Prozent. Als wichtigen Punkt erachtete er auch die vertragliche Gestaltung, besonders im Hinblick auf die Patente, die im Regelfall bei STRATEC bleiben. Dies ermöglicht der Gesellschaft auch Geschäfte mit konkurrierenden Unternehmen zu tätigen. Für die Kunden ist diese Form der Entwicklung deutlich günstiger und schneller, betonte Herr Wolfinger. Dafür wird in den Verträgen aber eine Mindestabnahmemenge von Systemen durch den Kunden vereinbart. Allerdings hatte STRATEC in 2013 einen Vertragsverlust zu verzeichnen, räumte der Vorstandsvorsitzende ein.

Wie Her Wolfinger informierte, wuchs die Mitarbeiterzahl in den letzten fünf Jahren deutlich an. Dabei streifte er kurz das Ausscheiden von Herrn Steidle, der ebenfalls im Jahr 1999 in das Unternehmen bei einem Umsatz von 8,5 Mio. Euro eintrat. Bei STRATEC handelt es sich um ein wachsendes Unternehmen und so müsse man sich auch den daraus resultierenden Herausforderungen stellen. Herr Wolfinger wünschte dann dem ausgeschiedenen Herrn Steidle für die Zukunft alles Gute.

2013 war zwar ein Rekordjahr, jedoch nicht in allen Belangen, bedauerte Herr Wolfinger. Der verlorene Auftrag war in 2013 bereits mit einem Umsatzvolumen von 11,5 Mio. Euro eingeplant, was zu einer Anpassung der Guidance führte. Trotzdem konnte noch eine Umsatzsteigerung auf 128 Mio. Euro erzielt werden. Auch die EBIT-Marge verbesserte sich im vergangenen Jahr von 14,4 auf 15,2 Prozent. In Summe hielt Herr Wolfinger 2013 für eines der besten Jahre bei STRATEC.

Daneben hatte STRATEC im letzten Jahr auch noch einen größeren Wasserschaden in Birkenfeld zu verkraften. Als Erfolge in 2013 nannte Herr Wolfinger wichtige Patente und neue Verträge sowie das Erreichen von bedeutenden Meilensteinen in wichtigen Entwicklungsprojekten. Zusätzlich gelang es noch die strategische Ausrichtung zu stärken und das Profil zu schärfen. Sehr stolz war Herr Wolfinger auf seine Mitarbeiter im Hinblick auf den Wasserschaden. Nachdem der Schaden am Samstag entdeckt wurde, haben gleich 30 Mitarbeiter bei der Reinigung geholfen. Am Sonntag waren dann sogar 50 Leute im Einsatz, so dass am Montag die Produktion wieder weitergehen konnte. Hierfür bedankte sich der Vorstandsvorsitzende noch einmal ausdrücklich bei den Mitarbeitern.

Der positive Trend in der zweiten Jahreshälfte setzte sich auch im ersten Quartal 2014 fort. Dabei kletterte der Umsatz um 13,5 Prozent auf 34,4 Mio. Euro. Wie Herr Wolfinger hervorhob, sichern die hohen Entwicklungsaktivitäten die Zukunft des Unternehmens. Bei den Ergebniskennzahlen zeigte sich ein überproportionaler Anstieg und so verbesserte sich auch die EBIT-Marge im ersten Quartal auf 15,5 Prozent.

Eine wichtige Rolle für die Marge spielt der Serviceanteil. Dieser zeigte zum Jahresende 2012 eine nachlassende Tendenz. Bei einer hohen Laborauslastung verkauft man auch mehr Serviceteile, was zu steigenden Margen führt. Derzeit ist STRATEC im Hinblick auf den Serviceanteil noch nicht dort, wo man schon vor Jahren war, teilte der Vorstandsvorsitzende mit. Immerhin hat der Serviceanteil im letzten Jahr wieder um einen Prozentpunkt zugelegt.

Als sehr wichtige Kennzahl erachtete Herr Wolfinger den Free Cashflow, der sich im letzten Jahr auf 13,5 Mio. Euro belief. So gelang es auch, den Zahlungsmittelbestand binnen Jahresfrist um über 7 Mio. Euro auszubauen. Nach Aussage von Herrn Wolfinger soll die Dividende nun bereits im elften Jahr in Folge angehoben werden. Dies wurde auch von Seiten namhafter Finanzzeitschriften besonders gewürdigt. Angestrebt wird von STRATEC eine Ausschüttungsquote zwischen 40 und 50 Prozent. Die restlichen Mittel sollen im Unternehmen verbleiben zur Finanzierung des weiteren Wachstums oder von Zukäufen.

Als Wachstumstreiber des vergangenen Jahres machte Herr Wolfinger die Geräte Panther und LIAISON XL aus, die beide 2011 auf den Markt gebracht wurden. Allerdings vergeht immer eine gewisse Zeit, bis die Geräte nach der Einführung ein höheres Wachstum einfahren. Für die Zukunft versprach sich der Vorstandsvorsitzende viel Potenzial vom Simoa HD-1 Analyzer. Des Weiteren erreichte man auch Verbesserungen in der Analysequalität. Lag die Nachweisgrenze bisher vergleichsweise bei einem Zuckerwürfel im Bodensee ist sie nun noch einmal 1.000-fach höher.

Nicht zufrieden war der Vorstandsvorsitzende mit der Entwicklung des Aktienkurses, auch wenn sich der Kurs nach dem Dip im Anschluss an die Meldung über den Vertragsverlust wieder relativ schnell erholte. In diesem Zusammenhang betonte Herr Wolfinger, der Verlust lag nicht an der Performance und der Entwicklung von STRATEC. Stattdessen war dies auf den Rückzug des Kunden aus diesem Geschäftsfeld zurückzuführen. Angesichts der vollen Pipeline sah Herr Wolfinger STRATEC gut gewappnet, falls sich diese Thematik noch einmal einstellen sollte.

Kaum Veränderungen gab es in der Aktionärsstruktur. 42 Prozent der Aktien werden weiterhin von der Familie Leistner gehalten. Die restlichen Anteile verteilen sich zu 34 Prozent auf institutionelle Investoren und zu 24 Prozent auf private Investoren. Herr Wolfinger ging jedoch von einem höheren Anteil institutioneller Anleger aus, da einige Institutionelle unterhalb der Meldegrenze liegen. Um dies besser überblicken zu können, denkt die Verwaltung laut Herrn Wolfinger über die Umstellung auf Namensaktien nach.

Anschließend kam Herr Wolfinger kurz auf die Prognose zu sprechen. Für die Jahre 2014 bis 2017 erwartete er ein durchschnittliches Umsatzwachstum zwischen 8 und 12 Prozent. Die EBIT-Marge soll dabei im laufenden Jahr weiter zulegen. Auf Seiten der Strategie ergeben sich auch keine Änderungen, STRATEC wird lediglich die Plattformentwicklung wieder stärker in den Vordergrund rücken. Die neu entwickelten Technologien erlauben nämlich wieder den Einsatz des Plattformkonzepts, erklärte Herr Wolfinger. Dieses bietet zudem die Möglichkeit für STRATEC, sich auch um kleinere Kunden zu kümmern.

Im Bereich der klinischen Diagnostik arbeitet die Gesellschaft mit 15 der TOP 20 zusammen. Herr Wolfinger sah aber gerade bei den bestehenden Kundenbeziehungen noch kräftiges Wachstumspotenzial, indem STRATEC noch weitere Systeme an die Kunden liefert, die meist zahlreiche Linien im Einsatz haben. Abschließend betonte Herr Wolfinger noch einmal, er erwarte in 2014 und 2015 eine deutliche Steigerung bei Umsatz und Ergebnis und eine leichte Verbesserung bei der EBIT-Marge.


Allgemeine Diskussion

Auch wenn es sich im Aktienkurs nicht so gezeigt hat, hielt Herr Tassler von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) 2013 für ein insgesamt sehr erfreuliches Jahr. Der gekündigte Entwicklungsauftrag hatte jedoch kurzfristig zu einem Kurseinbruch an der Börse geführt. Lobende Worte fand der Aktionärssprecher jedoch für die abermalige Anhebung der Dividende. Zunächst erkundigte sich Herr Tassler nach der Aufschlüsselung der sonstigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von gut 25 Mio. Euro. Erworbene Technologie und Forschungs- und Entwicklungsprojekte machen rund 1 Mio. Euro aus, berichtete Herr Wolfinger. Gut 24 Mio. Euro entfallen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, wovon 6,4 Mio. Euro aus aktivierten Entwicklungskosten auf eigene Projekte und 17,9 Mio. aus aktivierten Entwicklungskosten aus Entwicklungskooperationen stammen.

Nähere Auskünfte verlangte der Aktionärsvertreter zum Themenkomplex Wasserschaden. Laut Dr. Siegle kam es durch den Wasserschaden zu einigen Verzögerungen, die bis zum Jahresende aber wieder aufgeholt werden konnten. Regressforderungen wegen verspäteter Lieferungen waren in diesem Zusammenhang auch nicht zu verzeichnen. Wie der Vorstand weiter ausführte, hat STRATEC rund 0,42 Mio. Euro von der Versicherung erhalten oder besitzt dafür Zusagen.

Nachfragen hatte Herr Tassler auch noch zum verlorenen Entwicklungsauftrag. Herr Wolfinger betonte noch einmal, dass aus dem Vertrag bereits Umsätze in Höhe von 11,5 Mio. Euro in 2013 eingeplant waren. In 2015 sollten dann schon rund 20 Mio. Euro vereinnahmt werden. Der Vorstandsvorsitzende ging davon aus, vermutlich im zweiten Quartal eine Kompensationszahlung zu erhalten. Der Kunde ist bei STRATEC aber auch noch in andere Projekte involviert, deshalb ist die gesamte Thematik mit Fingerspitzengefühl zu behandeln. Eine juristische Auseinandersetzung schloss Herr Wolfinger auf jeden Fall aus.

Erläuterungsbedarf bestand bei Herrn Tassler hinsichtlich des Fehlers und der vorgenommenen Korrekturen in der Bilanz. In den USA kam es durch die dortigen Kollegen zu einer Fehlerbuchung, teilte Dr. Siegle mit. Unfertige Leistungen waren aktiviert, nach der Fakturierung aber nicht im Aufwand erfasst worden. Dieser Fehler ist jedoch bei einer internen Kontrolle aufgefallen und dann behoben worden. Die Korrektur stand im Zusammenhang mit der Prüfung durch die Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR). Bei deren Prüfung gab es zwar keine Fehlerfeststellung, die DPR sprach aber zwei Empfehlungen aus, die STRATEC aufgegriffen und dann im Jahresabschluss umgesetzt hat.

Welche Erwartung hat der Vorstand an den eigenen Aktienkurs, wollte der Aktionärsvertreter wissen. Zum Kurs der STRATEC-Aktie wollte Herr Wolfinger keine Einschätzung abgeben, auch wenn er durchaus noch Aufholpotenzial ausmachte. Hinsichtlich der Prognose verlangte Herr Tassler noch eine Konkretisierung. Der Umsatz soll in den nächsten Jahren um durchschnittlich 8 bis 12 Prozent wachsen, wiederholte Herr Wolfinger. Dabei sollen Umsatz und Ergebnis im laufenden Jahr deutlich und die Marge leicht steigen.

Dr. Saggau vertrat die Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV und gratulierte dem Vorstand, dass er das Schiff im letzten Jahr trotz einiger Wellen auf Kurs gehalten hat. Zudem wünschte er Frau Prof. Remmele viel Erfolg für ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat in den kommenden Jahren. Angesichts der aktuellen Entwicklung sprach Dr. Saggau das Thema Delisting an. Auch Dr. Siegle zeigte sich von der getroffenen BGH-Entscheidung zum Delisting überrascht. Bei STRATEC bestehen aber keinerlei Überlegungen hinsichtlich eines Delistings, man habe sich bewusst für den Kapitalmarkt entschieden, versicherte der Vorstand.

Dr. Wolfers bat um Informationen zum Ausscheiden von Herrn Steidle. Wie Dr. Siegle bekanntgab, ist Herr Steidle aus dem Vorstand ausgeschieden. Sein Anstellungsvertrag läuft aber noch und er ist derzeit nur freigestellt und könne deshalb auch gar nicht für andere Unternehmen tätig werden. Ergänzend fügte Herr Brückner hinzu, der Aufsichtsrat habe nach reiflicher Prüfung entschieden, den Vorstand umzubauen, um sich für die kommenden Herausforderungen gut aufzustellen. Er dankte dann auch ausdrücklich noch einmal Herrn Steidle für dessen Leistungen.

Weitere Fragen des Aktionärs beschäftigten sich mit der verbesserten Nachweisgrenze und den Schutzrechten. Die bessere Nachweisgrenze ist laut Dr. Vielsack durchaus relevant. So können nun auch Proteine, die in äußerst geringer Konzentration vorliegen, im Blut nachgewiesen werden. In die Entwicklung werden bereits sehr viele eigene Schutzrechte eingebracht. Alles, was dann daraus entwickelt wird, verbleibt primär auch als Recht bei STRATEC. Abschließend erkundigte sich Dr. Wolfers nach dem Umsatzanteil der größten Kunden. Rund 40 Prozent des Umsatzes werden mit den beiden größten Kunden gemacht, wobei auf jeden rund 20 Prozent entfallen. Wie Herr Wolfinger weiter ausführte, entfallen auf die TOP 8 Kunden etwa 80 Prozent des Umsatzes. Dies sah er aber nicht als großes Risiko, da man sich mit den Kunden in einer gegenseitigen Abhängigkeit und somit eher einer Symbiose befinde.


Abstimmungen

Nach dem Ende der Aussprache leitete Herr Brückner zu den Abstimmungen über. Vom Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 11.770.245 Euro waren 7.473.179 Euro entsprechend 63,49 Prozent vertreten. Die Beschlüsse wurden entweder einstimmig oder mit zumindest 99 Prozent Zustimmung im Sinne der Verwaltung gefasst. Dies waren die Ausschüttung einer Dividende von 0,60 Euro (TOP 2), die Entlastung von Vorstand (TOP 3) und Aufsichtsrat (TOP 4), die Wahl der WirtschaftsTreuhand GmbH zum Abschlussprüfer (TOP 5) und die Wahl von Frau Prof. Remmele sowie der Herren Brückner und Wehmeyer in den Aufsichtsrat (TOP 6). Vor dem Ende der Hauptversammlung verabschiedete Herr Brückner noch Prof. Hämmerle mit einem Dank für  dessen langjährige Tätigkeit im Aufsichtsrat der STRATEC Biomedical AG.


Fazit und eigene Meinung


Die STRATEC Biomedical AG erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr neue Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis, auch wenn dabei nicht alle ursprünglichen Ziele erreicht wurden. Ein stornierter Entwicklungsauftrag führte hier kurzfristig zu Irritationen, das gedrückte Kursniveau nutzten aber einige Anleger, um sich bei der Gesellschaft zu positionieren. Denn langfristig sind die Erfolgsaussichten bei STRATEC Biomedical weiter intakt.

Die Gesellschaft verfügt über eine gut gefüllte Entwicklungspipeline, die in den kommenden Jahren weiteres Wachstum ermöglicht. Daneben hält der Trend in der Medizintechnik zum Outsourcing an, hiervon sollte STRATEC als wichtiger Marktteilnehmer ebenfalls profitieren. Auch die steigende Anzahl an Tests bietet dem Unternehmen hervorragende Entwicklungschancen.

Für das laufende Jahr geht der Vorstand denn auch wieder von einem deutlich steigenden Umsatz und Ergebnis aus. Dieser Trend soll sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Die wachsende Testanzahl sollte gleichzeitig eine höhere Laborauslastung und damit durch das Servicegeschäft weiter steigende Margen mit sich bringen, die STRATEC überproportionale Ergebnisverbesserungen erlaubt. Entsprechend bleibt die STRATEC-Aktie für langfristig investierende Anleger ein interessantes Investment.


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