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SYZYGY AG (ISIN DE0005104806)

Im Atzelnest 3
D-61352 Bad Homburg
Deutschland
Tel.:
+49 (0) 6172 / 9488 - 252
Fax:
+49 (0) 6172 / 9488 - 270
Internet: http://www.syzygy.net
Kontakt Investor Relations:
Susan Wallenborn
Email: ir@syzygy.de

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Am 8. Juli 2016 fand um 10:30 Uhr die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der SYZYGY AG im Vortragssaal der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt. Etwa 100 Aktionäre, Aktionärsvertreter und Gäste, unter ihnen auch Stefan Weber für GSC Research, hatten sich eingefunden, um sich über die wirtschaftliche Entwicklung der internationalen Agenturgruppe für digitales Marketing zu informieren. Die Beurkundung des Protokolls erfolgte durch Notar Dr. Karl-Heinz Schmiegelt.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Michael Mädel eröffnete die Hauptversammlung mit den üblichen formellen Erläuterungen und Hinweisen. Die Einberufung der Hauptversammlung war mit allen Tagesordnungspunkten form- und fristgerecht am 1. Juni 2016 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Bei der Verwaltung waren keine Gegenanträge oder Ergänzungsverlangen eingegangen.

Der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehene Jahresabschluss und der Konzernabschluss 2015 sowie die Lageberichte für Gesellschaft und Konzern wurden vom Aufsichtsrat in seiner Bilanzsitzung am 29. März 2016 nach eingehender Prüfung gebilligt. Der Jahresabschluss 2015 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands an, eine Dividende von 0,37 Euro je Stückaktie an die Aktionäre auszuschütten.

Michael Mädel hat sein Aufsichtsratsmandat nach langjähriger Tätigkeit für SYZYGY mit Wirkung zum Ablauf dieser Hauptversammlung vorzeitig niedergelegt. Für die restliche Amtszeit bis zu der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 beschließen wird, schlägt die Verwaltung vor, Rupert Day zum neuen Mitglied in den Aufsichtsrat zu wählen (TOP 7).


Bericht des Vorstands

Marco Seiler ist von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender nach 21-jähriger Zugehörigkeit bei SYZYGY mit Wirkung zum 31. August 2016 zurückgetreten. Die Aktionäre wurden von Herrn Lars Lehne begrüßt, der zum 1. April 2016 zum Vorstandsmitglied bestellt wurde und mit Wirkung zum 7. Juli 2016 zum neuen Vorstandsvorsitzenden nominiert wurde. Herr Lehne ging als Erstes auf die Staffelstabübergabe an der Führungsspitze ein und dankte Herrn Marco Seiler für dessen langjähriges und sehr erfolgreiches Engagement.

Sodann stellte sich Herr Lehne kurz vor. Er war vor seinem Amtsantritt lange Zeit in leitender Stellung als Digital-Manager bei dem weltweit führenden Internetkonzern Google tätig. Die persönlichen Beweggründe für den Wechsel zu SYZYGY liegen in der herausfordernden Aufgabe in einer internationalen Agenturgruppe, welche die gesamte digitale Wertschöpfungskette von der Softwareentwicklung bis hin zum Bereich Online-Media abdeckt. Für ihn ist die SYZYGY-Gruppe so etwas wie ein Rohdiamant, der nur noch richtig geschliffen werden muss.

Die SYZYGY-Gruppe ist Vertreter eines Zukunftsmarktes, was sich im dynamischen Wachstum der vergangenen Jahre zeigt. Die digitale Transformation ist eine große Herausforderung für alle Unternehmen. Zu den größten Kunden zählen DAX-Schwergewichte wie BMW, Allianz und Daimler, aber auch ausländische Firmen wie Mazda und Avis. Diese Unternehmen sind dabei, sich organisatorisch auf das digitale Zeitalter auszurichten. „Hierbei stehen wir erst am Anfang“, sagte Herr Lehne.

Digitale Transformationsthemen werden Unternehmen über viele Jahre begleiten. Und somit ist das Leistungsangebot der SYZYGY-Gruppe bei großen Unternehmen gefragter denn je, wie Herr Lehne betonte.  SYZYGY digitalisiert Geschäftsprozesse durch Portale, die den Komfort für die Nutzer steigern und die Kosten für die Kunden optimieren. Dabei ist die digitale Produktion nahtlos mit allen anderen Bereichen verbunden.Zu den weiteren Services gehören Software-Entwicklung, Storytelling und User Experience Design.

Im Auftrag von Kunden investieret SYZYGY mit mehrstelligen Millionen-Budgets in digitale Werbung. Von Suchmaschinenmarketing (SEA) und Facebook Advertising über Affiliate Marketing und Display bis Realtime Advertising beherrscht SYZYGY das gesamte Spektrum im Online Media Bereich, wie Herr Lehne erläuterte.

Herr Lehne ging dann auf die wichtigsten Eckdaten des erfolgreich abgeschlossenen Geschäftsjahres 2015 ein. Die Umsatzerlöse stiegen das vierte Jahr in Folge auf 57,3 Mio. Euro an. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr überproportional um 37 Prozent auf 5,3 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 9,2 (Vorjahr: 8,2) Prozent entspricht. Das Finanzergebnis beträgt 2,0 (2,2) Mio. Euro. Nach Abzug der Steuern verbleibt ein Konzernergebnis von 4,8 (4,7) Mio. Euro.

Nach Ländern verteilt sich der Umsatz zu 55 Prozent auf Deutschland, 27 Prozent auf Großbritannien und 13 Prozent auf die USA. Der Rest entfällt auf sonstige Länder. Bei der Branchenverteilung steht die Automobilindustrie mit einem Umsatzanteil von 38 Prozent im Mittelpunkt. Danach kommt die Konsumgüterindustrie mit 29 Prozent vom Umsatz.

Die liquiden Mittel betragen zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 26,8 Mio. Euro. Sie werden zu einem Großteil in Wertpapieren gehalten. Davon sind 86 Prozent in Unternehmens- und Staatsanleihen angelegt. Etwa zwei Drittel der Geldanlagen werden mit einer Laufzeit von über fünf Jahren getätigt. Im Jahr 2015 hat SYZYGY mit seinen Geldanlagen eine Durchschnittsrendite von rund 6 Prozent erzielt.

Finanzvorstand Greiner führte aus, dass das Finanzmanagement sich hier für einen Kauf von Volkswagen-Anleihen entschied, als der Kurs am Anfang der Abgaskrise deutlich unter 100 Prozent gefallen war. Bis jetzt habe man hier deutliche Gewinne in der Bewertung.

Herr Lehne betrachtet es als eine der wichtigsten Aufgaben, die elf verschiedenen Konzerntöchter stärker im Unternehmensverbund zusammenzufügen. Insgesamt handelt es sich um eine starke Agentur-Gruppe, die End-to-End alle wichtigen Elemente von Software bis hin zur User Experience alles anbieten kann. Nur wenn hier zusammengearbeitet wird, wird die SYZYGY-Gruppe auch zukünftig weiter Erfolg haben.

Im Rahmen des Vorstandsberichts präsentierte dann Chief Creative Director (CCO) Florian Schmitt das neue Web-Design der SYZYGY-Gruppe. Die neue Web-Seite soll zentraler globaler Anlaufpunkt sein. Dabei steht die Vereinheitlichung des SYZYGY-Auftritts im Internet im Vordergrund. „Wir glauben an Kreativität, Technologie und Design – und an die besondere Kraft, die aus ihrem Zusammenspiel entsteht“, sagte Herr Schmitt.

Dabei soll sich SYZYGY beim Marktauftritt und bei der Darstellung seines Leistungsspektrums klar gegenüber anderen Wettbewerbern absetzen. Der Mensch und insbesondere die Customer Experience (CX) sind in den Mittelpunkt gerückt. Der Begriff Kunde impliziert, dass man sein Gegenüber als Mensch wahrnimmt.

Anschließend erläuterte Finanzvorstand Erwin Greiner die drei Blöcke, die die SYZYGY-Konzernbilanz ausmachen. Es sind die liquiden Mittel, die Forderungen und das Anlagevermögen, welche die Bilanzstruktur prägen. Auf der Passivseite überwiegt das Eigenkapital mit 66 Prozent Anteil an der Bilanzsumme. Das Eigenkapital ist auf Vorjahresniveau, weil der Gewinn voll ausgeschüttet wurde.

Der operative Cashflow ist mit minus 2,4 Mio. Euro in das Negative gerutscht. Dies steht im Zusammenhang mit der Rückführung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im erheblichen Umfang, die zum Jahresbeginn 2015 fällig waren. Zudem hat sich hier die die deutliche Verminderung der Kundenvorauszahlungen ausgewirkt.

Die Veränderung beim Cashflow gegenüber dem Vorjahr ist auf Stichtagseffekte zurückzuführen. Im Vorjahr 2014 haben sich zahlungswirksame Eingänge überproportional ausgewirkt, die auf der anderen Seite zu einer Erhöhung der Verbindlichkeiten geführt haben.

Da das Dienstleistungsgeschäft von SYZYGY wenig kapitalintensiv ist, liegt der Cashflow unter normalen Bedingungen in der Größenordnung des Gewinns bei ungefähr 5 Mio. Euro. Zahlungswirksame Ein- und Ausgänge kompensieren sich dabei zum größten Teil.

Ein wichtiger Leistungsindikator ist der Umsatz pro Mitarbeiter. Bei dieser Steuerungsgröße hat sich auch im Vorjahresvergleich eine Verbesserung um rund 5 Prozent von 103 auf 108 Tsd. Euro ergeben. Eine Kumulationsgröße ist der Anteil der zehn größten Kunden am Gesamtumsatz. Hier liegt die Ziffer nach wie vor bei 61 Prozent, wie Herr Greiner erklärte.

Der Finanzvorstand von SYZYGY kam abschließend auf den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2016 zu sprechen. Im ersten Halbjahr liegt die Agenturgruppe für digitales Marketing genau im Plan. Deshalb könne er auch jetzt schon bei der Hauptversammlung die Eckdaten mitteilen. Der Halbjahresumsatz liegt bei 31,0 Mio. Euro. Das sind rund 12 Prozent Steigerung gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. Nach sechs Monaten wurde 2016 ein operatives Ergebnis von rund 3 Mio. erzielt.

Für das Gesamtjahr 2016 erwartet Herr Greiner einen Konzernumsatz von 65,0 (57,3) Mio. Euro. Der Ausblick wurde auch für das Ergebnis bekräftigt. Hier stellte der Finanzvorstand ein EBIT von 6,0 (5,3) Mio. Euro in Aussicht. Herr Greiner zeigte sich sehr zuversichtlich, dass diese Kerngrößen auch erreicht werden können.

Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedankte sich der Vorstand für deren zuverlässigen Einsatz und Engagement. Den Aktionären dankte er für das entgegengebrachte Vertrauen.


Allgemeine Aussprache - Fragen

Vor Eröffnung der Generaldebatte gab der Versammlungsleiter die Erstpräsens mit 7.330.792 Stückaktien entsprechend 57,14 Prozent des Grundkapitals bekannt.

Als erster Redner hatte sich Wolfgang Schärfer von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) zu Wort gemeldet. Er dankte den Mitgliedern des Vorstands für den ausführlichen Bericht. Mit Blick auf das EBIT könnten die Aktionäre mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 zufrieden sein.

Beim Ergebnis von 0,37 Euro je Aktie habe man aber 2012 schon deutlich bessere Zeiten erlebt. Von diesem Niveau von 0,73 Euro je Aktie sei SYZYGY aber derzeit noch weit entfernt.

Der Aktionärsvertreter vermisste bei den Darstellungen der Unternehmensleitung eine klare Strategie. Auch würden Angaben zur Nachhaltigkeit im Geschäftsbericht fehlen.

Bei den hohen liquiden Mitteln ergibt sich für den DSW-Sprecher die Frage, welche Akquisitionen in nächster Zeit geplant sind.

Auch die Frage nach den Auswirkungen des Brexit kam auf. Die SYZYGY-Gruppe sei auch in Großbritannien aktiv, da sei es wichtig zu wissen, wie der Brexit vom Unternehmen verkraftet werden kann.

SYZYGY finanziert den Digital Innovation Day (DID). Dies war vier Wochen vor dieser Hautversammlung eine Veranstaltung im Gesellschaftshaus vom Palmengarten in Frankfurt am Main. Im Wesentlichen gingen die Vorträge rund um das Thema Customer Experience (CX). Der Aktionärssprecher wollte dazu wissen, mit welchen Kosten diese exklusive Veranstaltung verbunden ist. Auch welchen messbaren Nutzen SYZYGY sich davon erhofft.

Zum Abschluss seiner Wortmeldung wollte der DSW-Sprecher mehr Hintergrundinformationen über das plötzliche Ausscheiden von Marco Seiler. Nach Ansicht des  Aktionärsvertreters fehlt es hier an genauen Erläuterungen im Geschäftsbericht über die Umstände des plötzlichen Wechsels an der Spitze der SYZYGY-Gruppe. Auch wollte er wissen, ob es hier möglicherweise eine Abfindungsregelung gab, also einen goldenen Handschlag. Auch interessierte es den DSW-Sprecher, ob und inwieweit mit der Veränderung im Vorstand ein Strategiewechsel verbunden ist.

Ähnliches gilt für die Niederlegung des Amtes des Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Mädel. Auch dabei bleibe bisher verborgen, was hier die Gründe sind. Dem Geschäftsbericht konnte der DSW-Sprecher diesbezüglich jedenfalls nichts entnehmen.

Abschließend bemängelte der DSW-Sprecher noch die überlange Bestellung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO zum Abschlussprüfer. Die Zehnjahresfrist sei nun um. Der DSW-Sprecher werde daher mit dem von ihm vertretenen Aktienkapital gegen die Wiederbestellung stimmen (TOP 8).

Für die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) ging Lasse Herbst an das Rednerpult. Nach seiner Meinung verlief das Geschäftsjahr 2015 aus Sicht der Aktionäre sehr erfreulich. Auch die Kursentwicklung der SYZYGY-Aktie verlief positiv. Mit der Zahlung einer Dividende von 0,37 Euro je Stückaktie könnten die Aktionäre zufrieden sein. Zusammenfassend stellte der SdK-Sprecher fest, dass das Unternehmen operativ sehr gut geführt wurde.

Die Fragen des Aktionärsvertreters betrafen unter anderem das Übernahmeangebot durch den Hauptaktionär WPP. Außerdem wollte er in diesem Zusammenhang wissen, ob WPP auf die operativen Vorgänge kraft der hohen Beteiligungsquote Einfluss nimmt.

Auch der SdK-Sprecher sprach den Wechsel im Management und Aufsichtsrat an. Weitere Themen waren der Anstieg der Steuerquote durch das USA-Geschäft und die teilweise langfristige Anlagestrategie bei der Liquiditätsreserve. Hier ergibt sich für den SdK-Sprecher ein Widerspruch zwischen dem kurzfristigen Charakter der liquiden Mittel und dem langfristigen Anlagehorizont.

Für die Aktionärsvereinigung Investors Communication Group (ICG) hatte sich Marion Kostinek zu Wort gemeldet. Sie zeigte sich von dem Geschäftsmodell der SYZYGY-Gruppe grundsätzlich überzeugt. Sie halte daher sogar selbst ein paar Stückaktien. Eine Eigenkapitalrendite von 10 Prozent ist nach Ansicht der Aktionärsvertreterin relativ gut. Ein Investment in SYZYGY sei daher eine gute Anlage.

Auch das Finanzmanagement von SYZYGY sei durchaus erfolgreich. Angesichts der allgemeinen Niedrigzinsen betrachtet Frau Kostinek die bei den liquiden Mitteln erreichte Durchschnittsrendite von 6,6 Prozent als recht gut.

Hinsichtlich des Verfahrens bei der Vorstellung des von der Verwaltung nominierten Aufsichtsratsmitglieds Rupert Day (TOP 7) bemängelte sie, dass seine Ansprache gegenüber den Teilnehmern der Hauptversammlung nicht in die deutsche Sprache unmittelbar übersetzt wurde. Dies sollte unbedingt nachgeholt werden, um einen Verfahrensfehler abzuwenden.

Die Fragen von Frau Kostinek drehten sich unter anderem um den Inhalt des dreitägigen Strategiemeetings im Juli 2015, wesentliche Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Brexit, das Übernahmeangebot durch den Mehrheitsaktionär WPP und um die Wertberichtigung beim Beteiligungsansatz der Tochtergesellschaft Ars Thanea im Einzelabschluss der Gesellschaft.

Bei den Wertpapieren der Liquiditätsreserve stellte Frau Kostinek im Ausweis eine Wertberichtigung von 1,2 Mio. Euro fest und wollte hierzu mehr Hintergrundinformation. Die WPP Group ist eines der größten weltweiten Medien- und Kommunikationsunternehmen. Die Mehrheitsbeteiligung an SYZYGY wird nach den Angaben von Frau Kostinek über eine Zwischenholding mit Sitz in Saint Helier auf der Kanalinsel Jersey gehalten. Hier fragte Frau Kostinek, ob dieser Firmensitz im Zusammenhang mit einem möglichen Steuermodell stünde.

Nach dem Informationsstand von Frau Kostinek wird die SYZYGY AG in den Konzernabschluss des WPP-Konzerns einbezogen. Da stellt sich für die Aktionärsvertreterin die Frage, welche Vorgaben beim konzerninternen Reporting von der deutschen Tochter eingehalten werden müssen. Die damit entstehenden zusätzlichen Kosten waren auch ein Fragepunkt von Frau Kostinek.


Antworten

Vor der Beantwortung der Fragen wurde auf das Verlangen der Aktionärsvertreterin Kostinek die in Englisch gehaltene Ansprache des zur Wahl stehenden neuen Aufsichtsratsmitgliedes Rupert Day (TOP 7) in die deutsche Sprache umgehend durch eine Dolmetscherin übersetzt. Der zur Wahl stehende  Aufsichtsrat kommt aus dem Konzernbereich der Mehrheitsaktionärin und kann auf eine mehr als 25-jährige Erfahrung im Medienbereich zurückblicken. Er wird nach seiner Wahl sein Aufsichtsrats-Mandat gerne annehmen und den Vorstand bei seiner Arbeit unterstützen.

Die Verwaltung fasste dann die Fragen zu Themenblöcken zusammen und gab die folgenden Antworten.

Die organische Wachstumsstrategie von SYZYGY erfolgt auf der Grundlage eines ganzheitlichen Unternehmensportfolios. Das Leistungsangebot wird damit auf die Zielrichtung der Gruppe vereinheitlicht.

Dem Kunden soll damit ebenfalls eine komplette Lösung im End-to-End-Prozess angeboten werden. Dies erfolgt im Wege der Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse. Damit soll SYZYGY in der Lage versetzt werden, dem Kunden nicht nur Spezialangebote zu unterbreiten, sondern eine umfassende Leistung zu erbringen. Die Kundenakquisition verläuft derzeit sehr erfolgreich, jede vierte Neuausschreibung wird derzeit gewonnen.

In der Wertschöpfungskette gibt es noch ein paar „blanc spots“, wie Herr Lehne es beschrieb. Um ein umfassendes Angebot zu gewährleisten bedarf es an manchen Stellen noch Ergänzungen. Der Bereich E-Commerce sei derzeit noch mehr aufzurüsten. Hier wird SYZYGY zur Erweiterung noch mehr investieren. In den drei Strategie-Tagen wurde unter anderem auch dieser Erweiterungsbedarf im Bereich E-Commerce angesprochen. Die Experten erwarten nämlich eine signifikante Steigerung des Einsatzes von Storytelling in den wichtigsten klassischen Online-Marketing-Disziplinen.

Die Einbindung in den WPP-Konzern führt auf beiden Seiten zu Vorteilen. Der Konzernverbund ermöglicht wertvolle Synergieeffekte. Wechselseitig werden Zugänge in Bereiche ermöglicht, die es sonst nicht gäbe. Auch bei der Kundengewinnung ist die Zugehörigkeit zu WPP hilfreich und hat sich schon des Öfteren bewährt. Die Mehrheitsgesellschafterin diktiert dabei keine Strategie, sondern lässt der deutschen Tochter genügend freien Raum zur Selbstentscheidung.

Zum Brexit-Thema und Wechselkursabsicherung äußerte sich Finanzvorstand Greiner. Ein Viertel des Konzernumsatzes wird bei SYZYGY durch die Aktivitäten in Großbritannien generiert. Hier hat SYZYGY insbesondere einen großen Kunden, nämlich den Autokonzern Mazda. Mit diesem Kunden besteht eine Fakturierungsvereinbarung auf Euro-Basis. Damit entfällt für SYZYGY das Währungsrisiko.

Ansonsten laufen die UK-Aktivitäten in Landeswährung. Als offene Währungsposition verbleibe aber im Wesentlichen nur das Nettoergebnis. Damit sei das Währungsrisiko relativ überschaubar und die Kursschwankungen seien verkraftbar. Die Gesamtauswirkung, die der Brexit im wirtschaftlichen Umfeld mit sich bringen wird, sei aber derzeit noch unklar. Für die UK-Ökonomie seien aber die Auswirkungen sicher schmerzlicher als für Kontinentaleuropa, meinte Herr Greiner. Zusammenfassend gab Herr Greiner aber zu verstehen, dass die Planung im UK-Geschäft zukünftig mit mehr Vorsicht erfolgen werde.

Zum Weggang des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Seiler betonte Herr Greiner, dass es hier keine Differenzen gab. Es gab auch keinen goldenen Handschlag. Herrn Greiner ist diesbezüglich nichts bekannt. Eine Abfindung ist nicht geflossen, das könne er bestätigen.

Das heute zur Beschlussfassung stehende neue genehmigte Kapital (TOP 5) in Höhe von 6 Mio. Euro sei als Vorratsbeschluss zu verstehen. In der Vergangenheit hat die Verwaltung vom alten genehmigten Kapital nur wenig Gebrauch gemacht. Der Vorratsbeschluss macht im Hinblick auf mögliche Akquisitionen Sinn. Hier wird SYZYGY anstatt Bares zu einem gewissen Umfang eigene Aktien anbieten. Auf jeden Fall besteht keine Absicht, das Aktienkapital zu verwässern. Grundsätzlich wird das Finanzmanagement maßvoll vorgehen.

Die BDO wurde lange Zeit als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ausgewählt. Das hatte seine Gründe. Die BDO ist speziell auf die mittelständische Wirtschaft ausgerichtet und kann hier den entsprechenden fachlichen Support bereitstellen. Daneben ist die BDO auch mit internationalen Partnern verbunden. Insbesondere bei der IFRS-Bilanzierung hat die BDO ihre Fach-Expertise unter Beweis gestellt. Die Rotation wird im Turnus im Prüferteam vollzogen. Darüber hinaus ist zur heutigen Beschlussfassung (TOP 8) noch keine entgegenstehende gesetzliche Regelung in Kraft.

Als sonstige Beratungsleistungen wurden von der BDO nur 7 Tsd. Euro in Rechnung gestellt. Dies betraf ein unterjähriges Daten-Audit bei einer Tochtergesellschaft.

Die Konzern-Steuerquote ist von 21 auf 34 Prozent angestiegen. Hier ist aber nicht der US-Umsatzanteil maßgebend. Vielmehr bezieht sich die Steuer auf den Gewinn der US-Konzerntochter. Dieser war mit 2 Mio. Euro deutlich höher als bisher. Damit stieg die Steuerquote auf das US-Geschäft drastisch auf 45,5 Prozent an. Dieser starke Anstieg hat sich dann auch auf die Steuerquote des Gesamtkonzerns erhöhend ausgewirkt.

Bei Ars Thanea hat SYZYGY 2015 die Mehrheit übernommen. Die Transaktion hatte zunächst einen Initial Price. Ein zusätzlicher später zu entrichtender Kaufpreisanteil wurde in Abhängigkeit von den Zahlen des Business Plans mit einer Öffnungsklausel festgelegt. Der dann abschließend zu zahlende Restkaufpreis unterlag bei Fälligkeit einer Neubewertung. Diese führte zu einer Ermäßigung von 2,3 Mio. Euro. Die Verbindlichkeit wurde entsprechend nach unten angepasst und gleichzeitig wurde der Beteiligungswert reduziert.

Die Abschreibung bei den Wertpapieren erfolgt im Einzelabschluss nach dem strengen Niederstwertprinzip. Die Wertminderung muss über die Gewinn- und Verlustrechnung laufen. Nach den Imparitätsregeln werden nur die Kursverluste erfolgswirksam verbucht. Die Bewertungsgewinne werden im Einzelabschluss als stille Reserven behandelt.

In den Konzernabschluss der WPP wird SYZYGY konsolidiert. Hier bestehen auch Verpflichtungen beim Konzern-Reporting. Da die Reporting-Deadline für den WPP-Konzern früher ist, musste SYZYGY die Quartalsberichterstattung auch zeitlich früher setzen, um zeitlich synchron zu bleiben. Grundsätzlich entstehen keine zusätzlichen Kosten für das Finanzreporting.

Ansonsten sind nur geringfügige Verflechtungen zu WPP festzustellen. In den ersten zwei Monaten nach der Vollkonsolidierung betragen diese Kosten 14 Tsd. Euro. und betreffen administrative Bereiche. So wird beispielsweise der Fuhrpark zentral verwaltet und auch der Datenschutzbeauftragte aus dem Konzern wird der deutschen Tochter anteilig weiterbelastet.

Das freiwillige Übernahmeangebot der WPP wurde am 16. September 2015 veröffentlicht. Das Angebot betrug 9,00 Euro je Aktie. Die Annahmefrist des Übernahmeangebots endete am 14. Oktober 2015. Die zweiwöchige weitere Annahmefrist begann am 20. Oktober 2015 und endete am 2. November 2015. Danach betrug die Gesamtzahl aller von der WPP-Gruppe gehaltenen Aktien 50,48 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte der SYZYGY AG.

Der Digital Innovation Day (DID) ist für SYZYGY eine wichtige Marketing-Maßnahme. Die Kosten liegen hier pro Gast bei etwa 1 Tsd. Euro. Es ist ein kommunikatives Ereignis und dient dazu, wertvolle Kunden zu gewinnen.   

Nachdem keine Wortmeldungen mehr eingingen und alle Fragen beantwortet waren, schloss der Versammlungsleiter die Generaldebatte um 13:11 Uhr.


Abstimmungen

Vor den Abstimmungen gab der Versammlungsleiter die aktuelle Präsenz mit 7.341 653 Stückaktien entsprechend 57,23 Prozent des Grundkapitals bekannt.

Die Auszählung der Stimmen erfolgte nach dem Subtraktionsverfahren. Alle Verwaltungsvorschläge wurden mit der erforderlichen Mehrheit angenommen.

Im Einzelnen abgestimmt wurde über die Verwendung des Bilanzgewinns 2015 (TOP 2), die Entlastung der Mitglieder des Vorstands (TOP 3), die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats (TOP 4), die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals (TOP 5), die Zustimmung zu einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der SYZYGY München GmbH (TOP 6), die Wahl von Rupert Day zum Mitglied im Aufsichtsrat (TOP 7) und die Bestellung der BDO AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 (TOP 8).

Mit einer Ausnahme wurden alle Beschlussfassungen nahezu einstimmig verabschiedet. Nur bei TOP 8 wurde ein Neinstimmenanteil von 2,09 Prozent ausgezählt.

Nach Verlesung der Abstimmungsergebnisse schloss der Versammlungsleiter die Hauptversammlung um 13:41 Uhr.


Fazit und eigene Meinung


Im vierten Jahr in Folge konnte SYZYGY ein zweistelliges Umsatzwachstum erreichen. Das durchschnittliche Umsatzwachstum der letzten vier Geschäftsjahre beträgt rund 20 Prozent. Die Dividendenzahlung von  0,37 Euro je Stückaktie entspricht genau dem IFRS-Ergebnis je Aktie.

Seit November 2015 ist die Agenturgruppe für digitales Marketing in den britischen WPP-Konzern eingebunden, der jetzt 50,48 Prozent der Anteile hält. Die WPP Group ist eines der größten weltweiten Medien- und Kommunikationsunternehmen.

Die Teilnehmer der Hauptversammlung erlebten den bereits angekündigten Führungswechsel im Vorstand und sogleich das Ausscheiden des langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden. Der Verwaltungsvorschlag zur Wahl des Briten Mr. Rupert Day wurde nahezu einstimmig angenommen. Es ist geplant, dass Herr Ralf Hering zukünftig den Vorsitz des Aufsichtsrates übernehmen wird.

Der Ausblick für Umsatz und Ergebnis wurde bekräftigt. Für das Gesamtjahr 2016 erwartet der Finanzvorstand von SYZYGY einen Konzernumsatz von 65,0 (57,3) Mio. Euro. Beim Ergebnis wurde ein EBIT von 6,0 (5,3) Mio. Euro in Aussicht gestellt.


Kontaktadresse

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Tel.: +49 (0)61 72 / 948 8-2 52
Fax: +49 (0)61 72 / 948 8-2 72

Internet: http://ir.syzygy.net
E-Mail: ir(at)syzygy.net


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