GSC Holding AG (ISIN DE0005655104)

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Die GSC Holding AG hatte für den 9. September 2019 zur Hauptversammlung in die Räume des CVJM Hotels nach Düsseldorf eingeladen. Etwa ein Dutzend Aktionäre hatten sich dort eingefunden, um sich über die Perspektiven des Research-Hauses mit einem Fokus auf deutschen Nebenwerten zu informieren. Als Berichterstatter und Aktionär war Matthias Wahler vor Ort.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Georg Issels eröffnete die Veranstaltung kurz nach 11 Uhr und teilte mit, dass die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat vollzählig zugegen sind. Das Protokoll führte Notar Dr. Rainer Oppermann. Nachdem unter TOP 4 die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals auf der Tagesordnung stand, war diesmal ein notarielles Protokoll erforderlich.

Im Folgenden erläuterte Dr. Issels die Formalien. Den Aufsichtsratsbericht betreffend verwies er auf die Ausführungen im Geschäftsbericht. Anschließend übergab er an den langjährigen Alleinvorstand Alexander Langhorst.


Bericht des Vorstands


Einleitend bat Herr Langhorst um Nachsicht für die verspätete Einladung zur Hauptversammlung mit Vorlage der Zahlen zum Geschäftsjahr 2017. Zur Erklärung verwies er auf die deutliche Verschlankung der Strukturen im Zuge des vor einigen Jahren durchgeführten Sparprogramms, welches zweifellos vernünftig war. In der Konsequenz sind die vorhandenen Kapazitäten und personellen Ressourcen nun aber weitestgehend für das operative Geschäft eingespannt.

Nach Aussage des Vorstands sei man aktuell dabei, die Prozesse im Unternehmen zu verbessern und zu beschleunigen. Er zeigte sich guter Hoffnung, dass es künftig wieder schneller geht. Die Hauptversammlung für 2018 wird voraussichtlich im Januar oder Februar 2020 stattfinden. Damit komme man wieder in die Nähe der richtigen Spur. Die vorläufigen Zahlen für 2018 konnte er bereits präsentieren.

Seinen eigentlichen Bericht begann Herr Langhorst mit einigen Anmerkungen zur Struktur der Gruppe, die sich nicht verändert hat. Die GSC Holding AG hält weiterhin 100 Prozent der Anteile an der GSC Research GmbH, in der das gesamte operative Geschäft stattfindet. Die AG fungiert als Holding und tätigt seit einigen Jahren zusätzlich in einem gewissen Umfang Wertpapiertransaktionen.

In der GmbH bewegten sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2017 mit 171 (Vorjahr: 172) TEUR auf Vorjahresniveau. In der HV-Bericht-Vermarktung, dem klassischen Websiten-Abo und im Research-Bereich waren sogar leichte Zuwächse zu verzeichnen. Allerdings gab es einen Rückgang bei den Veröffentlichungen von Vergleichen, was sich von Seiten der Gesellschaft nicht beeinflussen lässt.

Nach wie vor besuchen die Mitarbeiter von GSC jedes Jahr rund 350 bis 400 Hauptversammlungen. Der genaue Wert ist abhängig von der Zahl der Terminüberschneidungen. Insbesondere in der Hauptsaison findet teilweise eine Vielzahl von Veranstaltungen gleichzeitig statt. Insgesamt finden sich inzwischen über 11.000 HV-Berichte und mehr als 1.000 Analysen in der Datenbank. Eine Abhängigkeit von Einzelkunden gibt es weiterhin nicht.

Das Jahresergebnis der GSC Research GmbH war mit minus 1,2 (plus 0,3) TEUR erneut nahezu ausgeglichen. Die leichte Verschlechterung resultiert aus der geringeren Zahl von Vergleichsveröffentlichungen. Außerdem konnte im Vorjahr eine Rückstellung aufgelöst werden. Mit dem ausgeglichenen Ergebnis ist der Vorstand nicht unzufrieden. Wie er in Erinnerung rief, hatte 2014 bei einem vergleichbaren Geschäftsvolumen noch ein Verlust von 60 TEUR zu Buche gestanden. Natürlich würde man das Ergebnis aber gerne steigern.

Die Effekte aus der Restrukturierung der vergangenen Jahre wirken sich spürbar positiv auf der Kostenseite aus. Allerdings führt das steigende Arbeitsvolumen in einzelnen Bereichen immer wieder zu einer Vollauslastung der vorhandenen Kapazitäten. Perspektivisch müssen die personellen Ressourcen vielleicht wieder etwas ausgeweitet werden. Dies wird, wie Herr Langhorst versicherte, aber mit Augenmaß geschehen.  

Positiv wertet der Vorstand, dass einzelne HV-Berichts-Kunden zurückgewonnen werden konnten. Erfreulich ist auch, dass das 2014 gestartete erweiterte Abo-Modell, in dem Kunden auch Wünsche bezüglich der HV-Besuche äußern können, stabil läuft. Die Sorge, dass es in der Hauptsaison im Mai und Juni zu Engpässen kommen könnte, hat sich nicht bestätigt. In gutem Dialog mit den Premium-Kunden konnte dieses Thema zufriedenstellend gelöst werden.  

Im Research-Bereich gestaltet sich das Umfeld nach Aussage von Herrn Langhorst weiterhin herausfordernd. Das Inkrafttreten von MiFID II hat bisher nicht den erhofften Rückenwind gebracht. Obwohl kostenloses Research durch die Banken als Beigabe zu anderen Leistungen nicht mehr erlaubt ist, steht anscheinend immer noch genug Research zur Verfügung. Teilweise haben interessierte Unternehmen auch langlaufende Verträge mit ihrer Emissionsbank geschlossen, deren Ablaufen abgewartet werden muss.

Unverändert hält es der Vorstand aus Sicht von GSC Research für sinnvoll, in einem gewissen Maß auch auf unbezahltes Research zu setzen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Reichweite zu generieren. Beispielsweise werden regelmäßig Sonderstudien zu verschiedenen Themen veröffentlicht. Teilweise konnte auf diesem Weg schon bezahltes Research generiert werden. Die Struktur im Research-Bereich ist mittlerweile so aufgestellt, dass auf zusätzliche Anfragen kurzfristig reagiert werden kann.

Herr Langhorst leitete dann über zu den Zahlen der GSC Holding AG, bei der als erstes der deutliche Umsatzanstieg auf 250 (129) TEUR ins Auge fällt. Dieser Zuwachs resultiert jedoch ausschließlich aus den verstärkten Wertpapiertransaktionen. Beim Materialaufwand von 217 (95) TEUR handelt es sich im Wesentlichen um die Einstandskosten der verkauften Wertpapiere. Im Übrigen beinhaltet der Umsatz allein die Weiterberechnung von Kosten an die GmbH. Insbesondere betrifft dies den Personalaufwand, der hälftig aufgeteilt wird.

Das Jahresergebnis der AG verschlechterte sich auf minus 25 (minus 21) TEUR. Allerdings war laut Herrn Langhorst im Vorjahr ein positiver Effekt von 8 TEUR aus der Vereinnahmung von bereits abgeschriebenen Forderungen enthalten gewesen. Bereinigt um diesen Betrag fiel das Ergebnis also etwas besser aus. Der Bilanzverlust erhöhte sich auf 154 (129) TEUR.

In der Bilanz werden im Anlagevermögen unverändert die Anteile an verbundenen Unternehmen mit 220 TEUR ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um die Beteiligung an der GSC Research GmbH. Seit der vor einigen Jahren vorgenommenen Abschreibung wurde die Bewertung unverändert beibehalten. Mit der stetig wachsenden Zahl an HV-Berichten, dem enormen Know-how und dem Markenwert sieht Herr Langhorst diesen Wert als realistisch an.

Die größte Position im Umlaufvermögen sind die Forderungen gegen die GSC Research GmbH mit 348 (355) TEUR. Die liquiden Mittel werden mit höheren 167 (104) TEUR ausgewiesen. Allerdings stehen dagegen Bankverbindlichkeiten von 191 (124) TEUR, per Saldo ergibt sich also keine große Veränderung. Das Eigenkapital wird bei einer Bilanzsumme von 767 (716) TEUR mit 541 (566) TEUR ausgewiesen.

Weiter informierte der Vorstand, dass in der AG zum 31. Dezember 2017 ein steuerlicher Verlustvortrag von 433 TEUR besteht. Das steuerliche Einlagenkonto beläuft sich auf 298 TEUR.

Die Wertpapiertransaktionen dienen auch dem Zweck, dieses Asset zu nutzen. Um Positionen in einer angemessenen Größenordnung eingehen zu können, wird von einem wesentlichen Aktionär eine Lombardlinie von 200 TEUR zu einem günstigen Zinssatz von 2,25 Prozent zur Verfügung gestellt, die bei Bedarf genutzt werden kann. Investments werden in Absprache mit dem Aufsichtsrat und dem unterstützenden Großaktionär eingegangen.

Anhand einer Grafik stellte der Vorstand die Ergebnisse der sieben Transaktionen im Geschäftsjahr 2017 dar. Im Einzelnen waren dies comdirect bank, euromicron, Alexanderwerk, AlzChem, Biotest, Mobotix und Schaltbau. Nicht alle Geschäfte wurden mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Per Saldo ergab sich indes ein Gewinn von 4 TEUR. Wie Herr Langhorst anfügte, versuche man in Anbetracht der Finanzierung mit Fremdkapital sehr vorsichtig vorzugehen.

Im Geschäftsjahr 2018 waren es mit Biotest, 11880, 2G Energy, euromicron, AGFA Gaevert und Mediqon Group insgesamt sechs Transaktionen und das Ergebnis lag per Saldo bei plus 10 TEUR. Auch das Jahr 2019 entwickelte sich bislang erfreulich. Mit der Mediqon Group wurde ein positives Ergebnis von 18 TEUR erzielt.

Mit der Einreichung von 800 Linde-Aktien in den Squeeze-out wurde zunächst ein kleiner Verlust realisiert. Herr Langhorst ist aber überzeugt, dass es bei diesem Investment letztlich eine schöne Nachbesserung geben wird. Allein mit der beim Landgericht München I zu erwartenden Reduzierung der Marktrisikoprämie von 5,5 Prozent auf 5,0 Prozent würde sich schon ein Kurs von rund 210 Euro ergeben.

Aktuell befinden sich 8.500 Aktien der Albis Leasing AG im Bestand. Bei diesem Unternehmen wird auf eine Neusortierung der Aktionärsstruktur spekuliert. Außerdem wurden jeweils 1.000 Stamm- und Vorzugsaktien der Effecten-Spiegel AG erworben. Dies hat, wie der Vorstand anmerkte, nichts damit zu tun, dass die Effecten-Spiegel AG an GSC beteiligt ist. Vielmehr sieht er bei einem Aktienkurs deutlich unter NAV, der schönen Dividende und der Fantasie aus dem Postbank-Engagement ein interessantes Investment.

Im Anschluss präsentierte Herr Langhorst die vorläufigen Zahlen der GmbH für das Geschäftsjahr 2018. In diesem Zeitraum konnte der Umsatz auf 186 (171) TEUR ausgeweitet werden, was zum einen aus einem zusätzlichen Mandat im Research-Bereich sowie einer besseren Veröffentlichungslage resultiert. Das vorläufige Ergebnis der GmbH stellt sich auf 48 (41) TEUR. Auch saldiert mit der AG, also in der „GSC-Gruppe“, wurde 2018 gemäß den vorläufigen Zahlen leicht positiv abgeschlossen.

Für das laufende Jahr stellte der Vorstand keine große Änderung der Strategie in Aussicht. Die Fokussierung auf die HV-Berichterstattung und den Research-Bereich soll weiterhin beibehalten werden. Das Ziel ist es, weitere Kunden für die GSC-Premium-Abo-Familie zu gewinnen. Außerdem ist der Vorstand zuversichtlich, in Kürze weitere Mandate im Research-Bereich vermelden zu können. Derzeit laufen Gespräche mit drei Emittenten, aus denen sich etwas ergeben könnte.

Das Ziel ist daneben die weitere Steigerung des Bekanntheitsgrades der Marke „GSC Research“. Als sehr positiv wertet der Vorstand in diesem Kontext die zunehmende Zahl an Zitierungen auch in branchenspezifischen Publikationen. Gerade bei kleineren Werten haben andere Research-Häuser diese Möglichkeit nicht. Daneben kündigte der Vorstand ein neues Research-Produkt im Bereich „abfindungsnahe Werte“ an. Details hierzu will er auf der nächsten Hauptversammlung vermelden.

Im Research-Bereich soll das Sonderstudienformat kontinuierlich fortgeführt werden. Herr Langhorst sieht darin eine gute Möglichkeit, das Research-Universum sukzessive auszuweiten. Das erprobte „Plattform-Konzept“ ermöglicht problemlos die Ein- und Auskopplung von Einzelresearch in das Sonderformat. Damit eröffnet sich eine gute Möglichkeit zur Ansprache potenzieller weiterer Kandidaten für Research-Dienstleistungen.

Weiter berichtete Herr Langhorst von der seit 2017 bestehenden Zusammenarbeit mit der Valora Effekten Handel AG im Bereich der HV-Berichte zu unnotierten Werten. Gemäß der Vereinbarung werden diese Berichte mit einem gewissen Zeitverzug kostenlos unter www.veh.de zur Verfügung gestellt. GSC Research erhält dafür eine pauschale Vergütung, womit eine zusätzliche Kostendeckung im HV-Bereich erreicht wird.

Ein Thema für die GSC Holding AG ist auch weiterhin die Vermittlung von etwaigen Börsenmänteln. Diese Möglichkeit eröffnet sich immer wieder durch die bestehenden Kontakte zu potenziellen Verkäufern und Interessenten. Nach Aussage von Herrn Langhorst gibt es immer wieder Anfragen in diese Richtung. Das Geschäft gestaltet sich seit Inkrafttreten der Marktmissbrauchsverordnung aber schwieriger.

Wichtig war Herrn Langhorst abschließend der Hinweis, dass sich alle genannten Projekte und Transaktionen dadurch auszeichnen, dass kein Kapitaleinsatz für GSC besteht. Das Verlustrisiko beschränkt sich damit auf die aufgewendete Zeit. Auf diesen Punkt will der Vorstand sehr genau achten, nachdem sich in der Vergangenheit mehr als einmal gezeigt hat, dass die Pläne nicht immer so aufgehen, wie man sich dies vorgestellt hatte.


Allgemeine Aussprache


Eine Frage von Aktionär Markus Böker zielte auf mögliche konkrete Pläne zur Nutzung des genehmigten Kapitals, das unter TOP 4 neu geschaffen werden soll.

Herr Langhorst bestätigte, dass es Überlegungen gibt, auf diesem Weg die Eigenkapitalbasis der AG zu stärken. Dies wäre vor allem von Vorteil im Bereich der Wertpapiertransaktionen. Erfolgt die Finanzierung durch Nutzung der Kreditlinien, gilt es auch vorübergehende Verluste möglichst zu vermeiden. Bei Nutzung von Eigenkapital können zwischenzeitliche Schwächephasen hingegen ausgesessen werden, wenn die langfristigen Perspektiven überzeugen.

Zur Verdeutlichung machte der Vorstand eine kleine Rechnung auf. Würde man theoretisch das genehmigte Kapital voll ausnutzen und 330.000 Aktien zu 1 Euro ausgeben, wäre es sinnvoll, einen Teil der eingeworbenen Mittel als Reserve für das operative Geschäft einzubehalten. Danach stünden jedoch immer noch nahezu 300 TEUR zur Verfügung, die für Wertpapiertransaktionen genutzt werden könnten.

Aktionär Oliver Schroth richtete seinen Dank an das Team von GSC Research und insbesondere die Mitarbeiter, die unermüdlich durch die Republik reisen, um Hauptversammlungen zu besuchen. Im Research-Bereich war ihm vor allem die jüngst veröffentlichte Studie zur 3U Holding AG positiv aufgefallen. Insgesamt hält der Aktionär die Arbeit von GSC Research für sehr wichtig, um in Deutschland mehr Aufmerksamkeit für Small- und Mid-Caps zu generieren.

In diesem Zusammenhang wollte Herr Schroth wissen, wie es mit der Gewinnung von neuen Mitarbeitern aussieht. In seiner Antwort bestätigte Herr Langhorst die Einschätzung des Aktionärs, dass es nicht ganz einfach ist, geeignete Leute zu finden, die Spaß am Besuch von Hauptversammlungen haben und die Berichte auch schreiben können, zumal die Bezahlung nicht übertrieben hoch ist.

Man habe die Situation im Griff. Insbesondere im Mai und Juni und Ende August wäre es aber von Vorteil, noch ein, zwei Leute mehr zu haben. Dies würde die Terminplanung vereinfachen. An den Spitzentagen ist es teilweise ein Puzzle-Spiel, zumal zusätzlich eine Abstimmung mit den Premium-Kunden erforderlich ist. Zudem gilt es mit Blick auf die Tagesordnungen abzuwägen, welche Veranstaltung interessant sein könnte. Insgesamt wird nach Auffassung von Herrn Langhorst eine gute Mischung erreicht.

Überdies kam die Frage auf, ob die Verlustvorträge tatsächlich gesichert sind. Dies bestätigte Herr Langhorst. Per 31. Dezember 2017 ist vom Finanzamt für die GSC Holding AG ein Wert von 433 TEUR bestätigt. In der GSC Research GmbH sind über die Jahre sogar 989 TEUR aufgelaufen.

Die Nutzung gestaltet sich allerdings nicht ganz einfach. Wie Herr Langhorst darlegte, beinhaltet die Satzung der GmbH einen ziemlich eng gefassten Geschäftszweck und eine Erweiterung würde den Verlustvortrag gefährden. Selbst Wertpapiertransaktionen wären schon kritisch. Dieser Sachverhalt ist auch der Grund dafür, dass die Struktur der Gruppe unverändert beibehalten wird.


Abstimmungen

Vor Eintritt in die Abstimmungen verkündete Dr. Issels die Präsenz. Vom gesamten Grundkapital von 660.000 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, waren 195.942 Aktien vertreten. Dies entsprach einer Quote von 29,69 Prozent.

Die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3) sowie die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals (TOP 4) wurden einstimmig beschlossen.

Um 12:48 Uhr schloss der Vorsitzende die Versammlung.


Fazit

Die GSC Holding AG stabilisiert sich weiter. In der operativ tätigen GSC Research GmbH wird erneut ein ausgeglichenes Ergebnis ausgewiesen. Dies ist bereits als Erfolg zu werten, nachdem vor einigen Jahren bei einem vergleichbaren Geschäftsvolumen noch ein fünfstelliger Verlust geschrieben worden ist. Natürlich wäre es schön, wenn das Ergebnis noch steigen würde. Und wie vom Vorstand dargelegt, gibt es durchaus Chancen.

In der AG steht noch ein kleiner Verlust zu Buche. In den kommenden Jahren sollte das Ergebnis aber auch hier sukzessive ins Plus drehen, nachdem nun verstärkt Wertpapiertransaktionen durchgeführt werden. Von Vorteil wäre in diesem Kontext tatsächlich eine Kapitalerhöhung, um die verfügbaren Mittel für Investitionen zu erhöhen. Damit gäbe es dann eine gute Chance, auf absehbare Zeit die hohen Verlustvorträge zu nutzen.


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