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EQS Group AG (ISIN DE0005494165)

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Die EQS Group AG ist ein führender internationaler Technologieanbieter für Digital Investor Relations und unterstützt ihre weltweit über 8.000 Kunden vor allem bei der Erfüllung gesetzlicher Mitteilungspflichten. Weitere Produkte sind die Verbreitung von Nachrichten, die Erstellung von Websites und Online-Finanzberichten sowie Audio- und Video-Übertragungen. Über das erste Quartal 2016, die künftige Strategie des Unternehmens sowie die weiteren Ziele und Perspektiven sprach Alexander Langhorst von GSC Research mit dem CEO und Unternehmensgründer Achim Weick.

GSC Research: Sie haben jüngst die Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Wie zufrieden sind Sie mit dem Geschäftsverlauf?

Weick: Zufrieden. Das erste Quartal 2016 verlief im Rahmen der Erwartungen. Während wir positive Impulse durch die beiden jüngst getätigten Akquisitionen in Großbritannien und in der Schweiz erhalten haben, hat die Deregulierung bei Stimmrechten und Quartalsberichten in Deutschland zu Einbußen bei Umsatz und EBIT geführt. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen zum Start der neuen Regulierung, der Marktmissbrauchsverordnung am 3. Juli 2016, auf Hochtouren. Dies wird uns deutliche Umsatzzuwächse in Deutschland, aber auch neues Potenzial im EU-Ausland ermöglichen.

GSC Research: In den letzten Jahren lag der Fokus klar auf der Expansion im Ausland. Wie entwickeln sich die dortigen Aktivitäten?

Weick: Wir kommen mit der Internationalisierung der EQS Group AG sehr gut voran. Der Umsatzanteil, der im Ausland erwirtschaftet wird, konnte gegenüber dem Vorjahr von 23 auf 33 Prozent ausgebaut werden. Wir sind zuversichtlich, dass der Anteil rasch weiter zunehmen wird.

GSC Research: Mit welchen Zeiträumen kalkulieren Sie, bis die Tochtergesellschaften das kritische Volumen auf der Umsatz- und Ergebnisseite erreicht haben?

Weick:
In unseren etablierten Auslandsmärkten, der Schweiz, in Russland und Hongkong arbeiten wir bereits seit Längerem profitabel und die Tochtergesellschaften tragen wesentlich zum Konzernumsatz bei. Für unser Neugeschäft in Großbritannien sind wir zuversichtlich, dass uns dies dank der Übernahme von Obsidian IR im Dezember 2015 schnell gelingen wird. Das heißt schneller als die vier bis sechs Jahre, welche wir bei einem organischen Geschäftsaufbau planen würden. In Asien bauen wir mit unseren jüngeren Standorten Singapur, Taiwan und Shanghai unsere Stellung organisch deutlich aus.

GSC Research: In welchen Märkten erwarten Sie in den kommenden Jahren besonders dynamisches Wachstum?

Weick:
In Europa insbesondere in Deutschland und Großbritannien ergeben sich im Rahmen der neuen Regulierung, der Marktmissbrauchsverordnung (MMVO), kurzfristig starke Wachstumsimpulse. In Asien sehen wir dagegen mittel- bis langfristig das größte Wachstumspotenzial für die EQS Group.

GSC Research: Haben Sie noch weitere Auslandsmärkte im Fokus?

Weick: Für 2016 haben wir uns die Gründung einer Niederlassung in Dubai für den Nahen Osten sowie den Standortaufbau New York für die Vereinigten Staaten auf die Fahne geschrieben. Damit sind wir praktisch an allen wichtigen Finanzmärkten weltweit vor Ort präsent. In Dubai sind wir bereits seit Mitte 2015 über einen Kooperationspartner vertreten, in New York starten wir Schritt für Schritt, zunächst als globaler Partner für unsere bestehenden Blue Chip-Kunden in Europa oder Asien.

GSC Research: Im Inland war die Entwicklung zuletzt durch Delistingwellen und Probleme bei den Mittelstandsanleihen schwierig. Sehen Sie hier eine Trendwende?

Weick: Die Anleger können ab dem zweiten Halbjahr mit einer deutlich positiven Entwicklung im Meldepflichtenbereich rechnen. Auch wenn in Deutschland weiterhin nahezu keine neuen Unternehmen an die Börse gehen, zwei waren es im ersten Quartal, es nach wie vor zu Delistings kommt, erweitert sich durch die MMVO unser potenzieller Kundenkreis um rund 500 Unternehmen.

GSC Research:
Aktuell ist auf vielen Hauptversammlungen von Freiverkehrsunternehmen die Einführung der sog. Marktmissbrauchsverordnung (MMVO) und die Verschärfung der Vorschriften auch für diesen bislang recht gering regulierten Marktbereich ein Thema. Was sind hier die wichtigsten Veränderungen?

Weick: Ab dem dritten Juli 2016 müssen auch Freiverkehrswerte (darunter Aktien- sowie Anleiheemittenten und nicht zuletzt Emittenten von bestimmten Derivaten) Ad-hoc-Mitteilungen sowie Directors’ Dealings veröffentlichen. Ebenso erhöhen sich die Anforderungen zur Führung von Insiderlisten. Die möglichen Strafen bei Verstoß gehen bis zu 15 Prozent des jährlichen Umsatzes.

GSC Research: Steigende Transparenz ist aus Anlegersicht immer zu begrüßen. Wie werden sich die geänderten Vorgaben auf das Geschäft von EQS auswirken?

Weick: Wir erwarten deutliche Umsatzimpulse im Bereich der Meldepflichten durch neu hinzukommende Freiverkehrsunternehmen. Zusätzlich erwarten wir Neugeschäfte bei bestehenden Kunden sowie bei Neukunden durch unsere Insider-Management-Lösung, dem INSIDER MANAGER.

GSC Research: Ergeben sich daraus auch Chancen über den deutschen Markt hinaus?

Weick: Absolut. Die MMVO gilt europaweit, sodass wir von Deutschland aus unter anderem die Benelux-Länder sowie Skandinavien adressieren. Aus Großbritannien heraus betreuen wir neben Großbritannien und Irland auch Spanien, Frankreich sowie Italien.

GSC Research: Kommen wir zur Prognose für das aktuelle Jahr. Worauf dürfen sich Ihre Investoren einstellen?

Weick: Für das Geschäftsjahr 2016 haben wir unsere mit Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2015 gegebene Prognose gerade bestätigt: Wir erwarten ein zweistelliges Umsatzwachstum von 10 bis 15 Prozent auf 20,2 bis 21,1 Mio. Euro und einen Anstieg des bereinigten EBITs um 5 bis 10 Prozent auf 3,1 bis 3,3 Mio. Euro. Darin berücksichtigt sind weitere Aufbau- und Expansionsaufwendungen in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro.

GSC Research: Wo sehen Sie das Unternehmen auf Sicht von fünf Jahren bei Umsatz und Ergebnis?

Weick: In unserer Strategie spielen das organische und das anorganische Wachstum gleichermaßen eine zentrale Rolle. Einen konkreten Fünf-Jahres-Umsatz- und -Ergebnisplan können wir daher nicht veröffentlichen. Jedoch ist unsere Vision bis 2020, der weltweit beste Dienstleister für Digital IR zu sein. Daran arbeiten wir täglich hart, aber auch mit viel Spaß an der Sache.

GSC Research:
Sehen Sie in der Zukunft noch Luft nach oben bei der Ausschüttungsquote?

Weick: Die angestrebte Ausschüttungsquote liegt prinzipiell bei 30 bis 40 Prozent. Aufgrund des starken operativen Cashflows im Jahr 2015 haben wir uns dennoch entschieden, die Dividende gleich zu belassen trotz eines geringeren Konzernüberschusses in 2015. Eine Dividendenzahlung steht jedoch immer unter dem Vorbehalt, dass diese Mittel frei sind und nicht für das weitere Wachstum benötigt werden.

GSC Research: Herr Weick, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!


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