WKN:
725590
ISIN:
DE0007255903
Straße, Haus-Nr.:
Luisenring 49,
D-68159 Mannheim, Deutschland
Telefon:
+49 (0) 621 / 290 - 3188

Internet: http://www.mvv-energie.de

IR Ansprechpartner:
Herr Marc Speicher
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Ergebnisprognose erreicht
Das in Deutschland, Polen und Tschechien tätige Energieverteilungs- und Dienstleistungsunternehmen MVV Energie AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 (1.10.2005 – 30.9.2006) sein Ziel für das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) mehr als erreicht. Wie das Unternehmen bei der Bekanntgabe des vorläufigen Jahresergebnisses am Dienstag in Mannheim mitteilte, konnte das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 27% auf 201 Mio. EUR (Vj. 158 Mio. EUR) gesteigert werden. Die bisherige Prognose für das EBIT lag bei 195 Mio. EUR. Den Jahresumsatz konnte MVV Energie in den zurückliegenden zwölf Monaten um 16% von 1,96 auf 2,28 Mrd. EUR steigern. Der Jahresüberschuss nach Fremdanteilen liegt bei 50 Mio. EUR, nach 34 Mio. EUR im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr 2006/07 erwartet das Unternehmen ein operatives Ergebnis (EBIT) von 220 Mio. EUR und einen Umsatz von 2,5 Mrd. EUR.

Die positive Ergebnisentwicklung bedeutet nach den Worten des Vor-standsvorsitzenden Dr. Rudolf Schulten „einen starken Vermögenszuwachs für unseres Hauptaktionär, die Stadt Mannheim, von dem letztlich alle Bürger der Stadt profitieren“. Die Stadt Mannheim ist mit rund zwei Dritteln an der MVV Energie AG beteiligt.

Dem Energiekonzern ist es damit nach Schultens Angaben in den zurück-liegenden zwölf Monaten gelungen, „trotz weitgehender Preiskonstanz für unsere Kunden die angepeilten Ziele zu übertreffen“. Das Unternehmen hatte Anfang 2006 angekündigt, seine Privatkundentarife während des Geschäftsjahres auch bei weiter steigenden Bezugskosten unverändert zu lassen. „Das haben wir durchgehalten, obwohl damit unser Ergebnis in der Stromsparte unter das Vorjahresergebnis gerutscht ist“, so Dr. Schulten. „Wir werden das auch im laufenden Geschäftsjahr wiederholen und planen nach der Preisanpassung Anfang Oktober keine weiteren Preissteigerungen.“

Die wichtigsten Ursachen für die positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung sieht der Vorstandschef vor allem in dem erfolgreich ausgebauten nationalen Stromvertrieb sowie in dem hervorragend gelaufenen Umweltgeschäft. Dr. Schulten: „Die Umweltsparte hat dank der vorzeitigen Inbetriebnahme der neuen Müllverbrennungsanlage im sachsen-anhaltinischen Leuna, dank der 100prozentigen Auslastung unserer Anla-gen und der positiven Entwicklung der Entsorgungspreise für Gewerbe-müll im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlichen Ergebnisschub erzielt“. Gleichzeitig sind die Verbrennungspreise für Hausmüll – auch in der Metropolregion Rhein-Neckar – konstant geblieben und hatten damit keinen Einfluss auf die Ergebnissteigerung.

Neben diesen Erfolgen haben sich vor allem die Kosteneinsparungen sowohl in Mannheim als auch in den Beteiligungsunternehmen positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. „Die konsequent eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung unserer Effizienz haben“, so Dr. Schulten, „gegriffen und damit zu einer nachhaltigen Steigerung unserer Ertragskraft geführt.“ Damit habe sich das Unternehmen zugleich die besten Startvoraussetzungen für die anstehende nächste Stufe der Liberalisierung auf dem deutschen und europäischen Energiemarkt verschafft.

Die positive Ergebnisentwicklung eröffnet dem Unternehmen nun auch den erforderlichen Spielraum bei der Entscheidung über die Dividende. Dr. Schulten: „Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung eine Anhebung der Dividende vorschlagen.“


Veröffentlichungsdatum: 14.11.2006 - 08:39
Redakteur: rpu
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